Neujahrsgruß 2026: Mit klarem Kurs ins neue Jahr – der BA an Ihrer Seite
Wir wünschen Ihnen ein erfolgreiches, gesundes und zuversichtliches neues Jahr. Möge das Jahr 2026 für Sie persönlich wie unternehmerisch ein Jahr voller Chancen, Stabilität und guter Entscheidungen werden. Der Jahreswechsel ist für uns ein sinnvoller Zeitpunkt, um den Blick nach vorn zu richten. 2026 wird für das gewerbliche Geldspiel ein Jahr sein, in dem politische Entscheidungen, wirtschaftliche Rahmenbedingungen und regulatorische Weichenstellungen eng miteinander verzahnt sind.
Ein Jahr der Entscheidungen für das legale Spiel
In den kommenden Monaten rückt die Spielverordnung erneut in den Fokus. Das angekündigte Eckpunktepapier des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) wird die Debatte maßgeblich prägen. Für unsere Branche steht fest: Diese Diskussion darf nicht losgelöst von der betrieblichen Realität geführt werden. Der BA wird sich dafür einsetzen, dass Praxiserfahrungen, belastbare Zahlen und ordnungspolitische Vernunft in den politischen Prozess einfließen. Gemeinsam mit den BA-Mitgliedsverbänden werden wir Position beziehen, Argumente liefern und dort präsent sein, wo Entscheidungen vorbereitet werden. Seite an Seite mit seinen Landes- und Fachverbänden wird der BA diese Debatte gemeinsam mit VDAI und DAW aktiv begleiten und Ihre Interessen mit Nachdruck vertreten.
Landtagswahlen: Politische Weichenstellungen auf Landesebene
Zusätzlich stehen 2026 in mehreren Bundesländern Landtagswahlen an – mit unmittelbarer Relevanz für Regulierung, Vollzugspraxis und politische Schwerpunktsetzungen. Den Anfang macht Baden-Württemberg am 8. März, es folgen Rheinland-Pfalz (22. März), Sachsen-Anhalt (6. September) sowie Berlin und Mecklenburg-Vorpommern, wo die Wahl jeweils für den 20. September terminiert ist. Insbesondere die BA-Landesverbände der betroffenen Bundesländer werden zusammen mit dem BA und der DAW diese Wahltermine aktiv begleiten, den Dialog mit politischen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern suchen und die Bedeutung eines rechtssicheren, kohärenten und wirtschaftlich tragfähigen Ordnungsrahmens für Spielhallen und gastronomische Betriebe klar adressieren.
Illegales Spiel bekämpfen
Der Kampf gegen das illegale Spiel muss entschlossen weitergeführt werden. Seit Jahren erleben wir, wie illegale Anbieter nahezu ungehindert agieren, damit den Verbraucherschutz konterkarieren und den gesamten legalen Markt unter Druck setzen. Illegalität bedeutet für unsere Betriebe klare Wettbewerbsverzerrung und benachteiligt all jene, die sich an Regeln halten und ihrer Verantwortung nachkommen. Unter diesen Bedingungen können unsere Betriebe nicht mehr fair und wirtschaftlich stabil arbeiten. Wir werden daher weiterhin mit Nachdruck darauf drängen, dass illegale Angebote endlich spürbare Konsequenzen erfahren, um die Spielerinnen und Spieler wirksam zu schützen. Gleichzeitig setzen wir uns dafür ein, dass das legale Angebot wieder so gestaltet wird, dass es den Bedürfnissen der Spielerinnen und Spieler entspricht und damit die Wirtschaftlichkeit der legalen Betriebe gesichert werden kann.
Wirtschaftspolitische Realität ernst nehmen
Neben regulatorischen Fragen bleibt die wirtschaftliche Lage vieler Betriebe angespannt. Steigende Lohnkosten, hohe Energiepreise und anhaltende Unsicherheiten treffen insbesondere mittelständische Unternehmen und belasten auch unsere Betriebe erheblich.
Gleichzeitig steht auch in diesem Jahr das Thema Vergnügungssteuer wieder ganz oben auf der Agenda. Auch 2026 drohen neue Debatten über Steuererhöhungen und Bemessungsmodelle, mit denen Kommunen zusätzliche Einnahmen auf Kosten der Aufstellunternehmen und des Verbraucherschutzes erzielen wollen. Dem werden wir entschieden entgegentreten.
Wir setzen uns weiterhin für eine faire, bundesweit konsistente und rechtssichere Ausgestaltung ein. Unser Ziel bleibt unverändert: Verlässliche Rahmenbedingungen, die Investitionen ermöglichen und illegale Angebote nicht weiter stärken. Wir sind Teil des deutschen Mittelstands, schaffen Arbeitsplätze und bieten legale, kontrollierte Angebote. Das verdient politische Aufmerksamkeit und sachliche Einordnung.
Neues Jahr, neue Regeln – ein kurzer Überblick:
- Der gesetzliche Mindestlohn ist zum 01. Januar 2026 auf 13,90 EUR brutto pro Stunde In einem weiteren Schritt wird der gesetzliche Mindestlohn zum 1. Januar 2027 auf 14,60 EUR brutto pro Stunde erhöht.
- Die Einkommensgrenze für Minijobs ist an den Mindestlohn geknüpft und wird zum 01. Januar 2026 auf 603 EUR erhöht.
- Ab 2026 gilt die Entfernungspauschale von 38 Cent pro Kilometer bereits ab dem ersten Entfernungskilometer.
- Der steuerliche Grundfreibetrag beträgt seit dem 01. Januar 2026 12.348 EUR. Damit bleiben Gewinne bis zu dieser Grenze steuerfrei.
Weiterführende Informationen finden Sie in einer kompakten Übersicht der Deutschen Industrie- und Handelskammer.
Der BA – Interessenvertretung mit Substanz
Unser Anspruch ist und bleib: Der BA vertritt die Interessen der Unternehmerinnen und Unternehmer des gewerblichen Geldspiels in Spielhallen und gastronomischen Betrieben zu 100 Prozent. Wir stehen an Ihrer Seite, bringen Ihre Anliegen in die politischen Debatten ein und verteidigen sie mit Überzeugung und Sachverstand. Ihr unternehmerischer Alltag ist die Grundlage unserer Arbeit – und Ihr Vertrauen ist unser stärkster Antrieb.
Wir freuen uns auf ein erfolgreiches Jahr an Ihrer Seite.