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Tiefpunkt der Krise überwunden?! – Deutsche Wirtschaft sieht Licht am Ende des Tunnels

Das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung und das ifo-Institut am Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e. V. haben gestern ihre jeweiligen Einschätzungen zur aktuellen wirtschaftlichen Lage der Bundesrepublik Deutschland abgegeben.

Im IMK Report Nr. 160 wird zunächst die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland analysiert. Demnach befinden die Autoren der Analyse, dass die bisher unternommenen wirtschaftspolitischen Maßnahmen und Liquiditätshilfen in Bund und Ländern die Abwärtsentwicklung der Wirtschaft relativ gut abfedern konnten, auch wenn einzelne Branchen weiterhin mit massiven betriebswirtschaftlichen Problemen zu kämpfen haben.

Unter der Annahme, dass keine zweite Infektionswelle (und damit einhergehende allgemeine Lockdown-Maßnahmen) auf die gesamte Bevölkerung trifft, sondern Infektionsgeschehen lokal eingrenzbar sind, wird die Wirtschaftsleistung im Jahr 2020 insgesamt zwar um 6,2 Prozent zurückgehen, im Jahr 2021 jedoch bereits wieder um 3,8 Prozent wachsen. Auch wenn die Nutzung von Kurzarbeit eine Massenarbeitslosigkeit effektiv verhindern konnte, so wird die Arbeitslosenquote bis in das Jahr 2021 auf 6,3 Prozent steigen.
Die Inflation, also die allgemeine und anhaltende Erhöhung des Preisniveaus von Waren und Dienstleistungen, wird im Jahr 2020 voraussichtlich 0,5 Prozent und im Jahr 2021 voraussichtlich 1,3 Prozent betragen. „Die Wirtschaftspolitische Reaktion hat Schlimmeres verhindert“, so die Autoren der Analyse.

Auch der vom ifo-Institut monatlich herausgegebene ifo-Geschäftsklimaindex sieht leichte Erholungstendenzen in der Wirtschaftsentwicklung der Bundesrepublik.
Zur Erinnerung: Der ifo-Geschäftsklimaindex ist ein monatlich vom ifo-Institut erstellter Anzeiger für die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland. Für Deutschland gilt der Anzeiger als bekanntester und am stärksten beachteter Geschäftsklimaindex. Erstellt wird der Index mittels Befragungen in Unternehmen aller Wirtschaftsbereiche zur aktuellen Geschäftslage und welche Erwartungen für die betriebliche Tätigkeit in sechs Monaten bestehen. Insgesamt werden ca. 9.000 Meldungen aus Unternehmen ausgewertet.

In der aktuellen Auswertung wird die wirtschaftliche Lage insgesamt besser beurteilt, als in den Monaten April und Mai. Von im Mai noch 79,7 Punkten stieg der ifo-Geschäftsklimaindex im Monat Juni auf 86,2 Punkte. Das ist der stärkste jemals gemessene Anstieg. Auch die Erwartungen auf eine positive Entwicklung in den nächsten sechs Monaten sind deutlich angestiegen. Für den Dienstleistungsbereich, in dem das gewerbliche Geldspiel vorrangig zu verorten ist, setzt sich der Aufwärtstrend stärker fort, als in anderen Branchen. 

Die Zeichen stehen also gut, dass das Tal der Rezession überwunden ist und Unternehmerinnen und Unternehmer wieder vorsichtig optimistisch in die Zukunft blicken können. Allerdings trifft dies nicht für alle Branchen zum jetzigen Zeitpunkt zu.

Wichtig ist, dass weiterhin ein jeder daran arbeitet, dass Hygienekonzepte konsequent umgesetzt und Abstandsregeln eingehalten werden. Die Branche geht hier von Anfang an mit gutem Beispiel voran.

 

 

Erstellt: 01. Juli 2020

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