BDWi im Austausch mit Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier

Im Rahmen eines Informationsaustauschs des Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft e.V. (BDWi) mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) fand am Montag, den 09. Dezember 2019, ein Gespräch zwischen dem Präsidialrat des BDWi, dem Bundeswirtschaftsminister, Peter Altmaier, sowie dem Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundeswirtschaftsminister, Christian Hirte, statt. Neben einer Reihe anderer Branchen aus dem Dienstleistungssektor, wie der Zeitarbeit, der privaten Altenpflege und dem Bewachungsgewerbe, war auch die Automatenbranche durch unseren BA-Präsidenten Thomas Breitkopf, den Vorsitzenden des Forum der Automatenunternehmer e.V. (FORUM), Andreas Engler, sowie der BA-Geschäftsführerin, Simone Storch, vertreten. Entsprechend der Teilnehmer wurden viele unterschiedliche Themenbereiche angesprochen. Dies zeigte einmal mehr, dass in jeder Branche ein permanentes Ringen für die Umsetzung der unternehmerischen Interessen, nur durch Informationsaustausch und mit gegenseitigem Verständnis für die Problemlagen erreicht werden kann.

Die Branchenvertreter sprachen im Wirtschaftsministerium vor allem die Spielverordnung an. Sie berichteten über ihre Erfahrungen mit der Umsetzung der Technischen Richtlinie 5.0 und mit dem Abbau des 3. Gerätes in der Gastronomieaufstellung. Dabei mahnten sie, dass der Verlust an Attraktivität der Geldspielgeräte zu Lasten des Spielerschutzes gehe. „Unser legales terrestrisches Angebot entfaltet seine Wirkung nur, wenn die Spielgäste gerne an unseren Automaten spielen. Wenn das nicht mehr der Fall ist, wandert zumindest ein Teil in unregulierte illegale Bereiche ab, wo es keinen Jugend- und Spielerschutz gibt.“, so Thomas Breitkopf. Andreas Engler positionierte sich vor allem zur Gastronomieaufstellung. Hier werden große Anstrengungen unternommen, um in den gastronomischen Betrieben den Jugend- und Spielerschutz zuverlässig umzusetzen.

Auch die Qualifizierung des Berufszugangs war Gesprächsthema. Die Branchenvertreter hoben deutlich hervor, wie wichtig es ist, dass der Unternehmer seine Verantwortung vollumfänglich wahrnimmt und dafür die entsprechende Qualifikation besitzt. 

Insgesamt war der Austausch mit dem Bundeswirtschaftsministerium eine sehr gelungene und interessante Veranstaltung, bei der die Automatenbranche eine Reihe ihrer Problemfelder platzieren konnte.

 

 

Erstellt: 16. Dezember 2019

Der Bundesverband Automatenunternehmer e.V. (BA) vertritt seit über 60 Jahren die Interessen von rund 2.000 organisierten Aufstellunternehmern. Mit seiner föderalen Struktur, organisiert in 11 Landesverbänden und 2 Fachverbänden, gestaltet der BA die Zukunft der Branche. Er hat seinen Sitz in Berlin und ist als Verein organisiert. Unser Verband ist ein Spitzenverband der Deutschen Automatenwirtschaft e.V.
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