Jahrbuch Sucht 2019 vorgestellt – Branche steht in der Kritik – Schluss mit der Polemik gegen das legale Spiel!

im Rahmen einer Pressekonferenz in Berlin wurde gestern das Jahrbuch Sucht 2019 vorgestellt. Das Jahrbuch wird regelmäßig durch die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (DHS) herausgegeben und fasst jeweils die neuesten Zahlen und Fakten zu allen wesentlichen Bereichen der Sucht zusammen. Nachdem im vergangenen Jahr die Thematik Alkoholsucht im Fokus stand, ist diesmal das Thema Glücksspiel Schwerpunkt des Berichts.

 

In seiner Pressemeldung greift Prof. Dr. Gerhard Meyer (Universität Bremen) in Namen der DHS das legale Glückspiel an und erhebt den Vorwurf, dass gesetzliche Vorgaben vorsätzlich ignoriert werden (Anlage).

 

Der Bundesverband Automatenunternehmer e.V. kritisiert die tendenziöse Pressemeldung, richtet sie sich doch an die falschen Adressaten. „Geräte, die in unseren Spielhallen und Gastronomie-aufstellbetrieben stehen, werden von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) nach den gesetzlichen Vorgaben geprüft und zugelassen.“, so Thomas Breitkopf, Präsident des Bundesverband Automatenunternehmer e.V.

 

In einem riesigen Kraftakt wurde in Deutschland am 11. November 2018 entsprechend der neuen Technischen Richtlinie (TR 5) der gesamte Gerätepark umgebaut.

Es zeigt sich nun, dass durch die gesetzlichen Vorgaben die Geräte deutlich an Attraktivität verloren haben, was die Abwanderung der Spielgäste in Hinterzimmer, Café-Casinos sowie ins illegale Online-Spiel massiv angekurbelt hat. Zusammen mit einer Vielzahl von Schließungen von Spielhallen aufgrund der Landesspielhallengesetze können wir den im Glücksspielstaatsvertrag geforderten Kanalisierungsauftrag, den natürlichen Spieltrieb der Menschen in geordnete Bahnen zu lenken, nur noch eingeschränkt nachkommen. Weitere Beschneidungen werden eine Reihe unserer Unternehmen nicht überleben.

 

Die Pressemeldung der DHS ist ein Schlag ins Gesicht all jener Unternehmer, die den Jugend-, Spieler- und Verbraucherschutz ernst nehmen und tagtäglich in ihren Betrieben umsetzen. In unseren Mitgliedsunternehmen werden die Mitarbeiter regelmäßig geschult. Eine Vielzahl der Betriebe hat sich einer Zertifizierung durch eine TÜV-Organisation unterzogen.

Die von Prof. Meyer vorgebrachten Vorwürfe sind haltlos und inakzeptabel, denn unsere organisierten Aufstellunternehmer stehen für das legale Spiel.

 

Der Bundesverband Automatenunternehmer fordert die DHS auf, mit uns, den Anbietern des legalen Spiels, an Konzepten zur fortwährenden Weiterentwicklung des Jugend-, Spieler- und Verbraucherschutzes zu arbeiten und die Angriffe auf unser legales Gewerbe zu unterlassen.

Sinnvoll wäre vielmehr, die andauernde Blockadehaltung zwischen Aufstellunternehmern und Hilfesystem aufzugeben. Nur durch ein gemeinsames Miteinander kann problematischen Spielern effektiv geholfen werden.

 

Beigefügt die gestern veröffentlichte Pressemeldung der Deutschen Automatenwirtschaft e.V. (Anlage)

 

 

 

Erstellt: 18. April 2019

 

Der Bundesverband Automatenunternehmer e.V. (BA) vertritt seit über 60 Jahren die Interessen von rund 2.000 organisierten Aufstellunternehmern. Mit seiner föderalen Struktur, organisiert in 11 Landesverbänden und 2 Fachverbänden, gestaltet der BA die Zukunft der Branche. Er hat seinen Sitz in Berlin und ist als Verein organisiert. Unser Verband ist ein Spitzenverband der Deutschen Automatenwirtschaft e.V.
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