Jahreshauptversammlung des Bayerischen Automaten-Verband e.V. – Bayerische Unternehmer in Rosenheim

am Mittwoch, den 27. März 2019, lud der Vorstand des Bayerischen Automaten-Verband e.V. (BAV), allen voran der 1. Vorsitzende, Andy Meindl, seine Mitglieder nach Rosenheim zur Jahreshauptversammlung ein. Der Einladung folgten nicht nur zahlreich die Aufstellunternehmerinnen und Aufstellunternehmer aus Bayern, sondern auch eine Vielzahl von Gästen.

Nach der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden, Andy Meindl, wurden traditionell langjährige und verdiente Verbandsmitglieder geehrt. Hierbei kamen einmal mehr die enge Bindung der Mitglieder zu ihrem Verband und die herzlichen Beziehungen des Vorstandes zu seinen Mitgliedern zum Ausdruck.

Die 2. Vorsitzende des BAV, Petra Höcketstaller, stellte sodann die allseits bekannte Broschüre “Bayern-Dialog“ vor. Hier sind einige interessante Neuerungen zu erwarten. Die Erfahrungen und Anregungen aus den letzten Jahren aufnehmend, ergänzt mit der Kreativität von Petra Höcketstaller, wird die BAV-Broschüre neben einer neuen Struktur auch ein neues Gesicht bekommen. So werden unter anderem die organisierten Unternehmerinnen und Unternehmer, die in der Hauptsache dem klassischen Mittelstand angehören und in der Mehrzahl Familienbetriebe sind, im Heft deutlicher an Präsenz gewinnen. Auch die Branchenkampage „Fünf Regeln – Wir spielen fair“ wird in das Heft integriert. Wir dürfen auf das Ergebnis gespannt sein.

In seinem Vortrag zum Geschäftsbericht 2018 ging Andy Meindl unter anderem auf die Neueröffnung der Geschäftsstelle in Neuötting ein. Er konnte seine Mitglieder von einer gleichbleibend hohen Qualität der Verbandsarbeit überzeugen. Die Arbeit des Bayerischen Automaten-Verband e.V. ist durch eine Vielzahl von Terminen mit Politikerinnen und Politikern, unterschiedlichen Veranstaltungen wie z.B. dem Parlamentarischen Abend, Besuche von Parteitagen und andere Gesprächsplattformen geprägt.

Der Schatzmeister des BAV, Thomas Kießling, übernahm ebenfalls mehrmals das Wort. Eindringlich mahnte er die anwesenden Mitglieder zur aktiveren Teilnahme am Verbandsgeschehen. „Sprechen Sie mit Ihren Politikern in den Kommunen. Sprechen Sie mit den Behörden. Geben Sie der Branche ein Gesicht!“ Außerdem bedankte er sich aufrichtig bei Petra Höcketstaller, der guten Seele und unermüdlichen „Arbeiterin“ des BAV. „Liebe Petra, wenn du nicht wärst, würde der Verband nicht so dastehen!“. Die Versammlung honorierte die Arbeit der 2. Vorsitzenden mit einem herzlichen Applaus.

Nach den Regularien erfolgte die Wahl des BAV-Vorstandes. Alle Vorstandsmitglieder wurden einstimmig komplett wiedergewählt. Die Mitgliedsunternehmer des Verbandes schätzen die Arbeit des BAV-Vorstandes außerordentlich, wie das Wahlergebnis zeigte.

Ein gern gesehener Gast war der Kriminalhauptkommissar Peter Gittel. Er konnte einen positiven Trend verkünden. Demnach sind die Delikte im Zusammenhang mit Spielhallen drastisch zurückgegangen. Verbesserungsbedarf sieht er in der Kommunikation zwischen Unternehmen und Behörden. Gittel, ein Beamter, dem die Branche am Herzen liegt, riet den Unternehmerinnen und Unternehmern, Kontakt zur örtlichen Polizeibehörde zu halten. Wenn zum Beispiel Fehlalarme ausgelöst werden, sollte direkter Kontakt mit der Polizei aufgenommen werden. Er warb um Verständnis für die Arbeit der Beamtinnen und Beamten, die im gesamten bayerischen Landesgebiet permanent im Einsatz sind. Gittel empfahl den Unternehmern die kostenlosen kriminalpolizeilichen Beratungsstellen in Anspruch zu nehmen und den Betrieb überprüfen zu lassen. Wichtig ist auch, die Mitarbeiter einzubinden. Insgesamt sprach er von einer positiven Entwicklung. „Ich hoffe und gehe davon aus, dass sich das so fortsetzt.“

Judith Berkemeyer, die neue PR-Expertin im BAV, hielt einen informativen Vortrag über die Aufgaben der Kommunikation und über das verfolgte Ziel die Wandlung vom “passive victim“ zum „active agent“ zu vollziehen. Wichtig ist auch das einheitliche Bild des Verbandes.

Sabine Dittmers-Meyer, 1. Vorsitzende des FGA, begleitet von Michael Stang, dem 2. Vorsitzenden des FGA, berichtete auf der bayerischen Versammlung über die Gastronomieaufstellung. Sie informierte über die neueste Entwicklung der Runden Tische I und II und lud die Anwesenden zur Jahreshauptversammlung am 25. Juni 2019 nach Berlin ein. „Mit Herzblut und Elan“, so Andy Meindl, „setzt sich der Vorstand des FGA für die Belange der Gastronomieaufstellung ein.“ Dies wurde auch am Ausstellungsstand des FGA deutlich, wo der Fachverband viele interessierte Automatenaufsteller informierte. Hier wurde der aktuell überarbeitete Automaten-Aufstellvertrag und das Gastro-Informationspaket des FGA zum Kauf angeboten.

Zum Thema Zertifizierung referierte Christoph Jannsen vom TÜV InterCert Saar. Er betonte, dass das Prüfkonzept auf einer fundierten wissenschaftlichen Studie aufbaue. Unterstützt wurde der Vortrag von Andy Meindl, den glühenden Verfechter der Zertifizierung: „Es gibt nur ein Bundesland wo die Zertifizierung maßgeblich in die Regelungen eingebracht wurde. Das ist hier in Bayern!“

Interessant war auch der Beitrag von Dr. Christian Kröber, der zu TR 5 berichtete und die juristische Sichtweise erörterte. Kröber, der seit einigen Jahren zum engeren Team des BAV-Vorstandes gehört, berät nach wie vor sachkundig und kompetent den Verband. Andy Meindl und Dr. Kröber legten eine Empfehlung des Wirtschaftsministeriums vor, wie in Zukunft die Handhabung von TR 5 Geräten V2 erfolgen sollte. Der BAV hielt seine Mitglieder dazu an, einen Nachweis über Kontrollgänge zum Logout zu führen. „Wenn Sie die Kontrollgänge dokumentieren, sind Sie auf der sicheren Seite“, so Kröber. Die Vorlage dafür wurde bereits in das bayerische Sozialkonzept integriert und ist eine wirklich praktische Hilfe.

Ein Höhepunkt war die hochkarätig besetzte Diskussion zu TR 5, die eloquent von Thomas Kießling moderiert wurde. Katrin Koch (adp Gauselmann), Thomas Hingerl (Löwen Entertainment), Herr Hubmann (Apex), Herr Nötzel (Bally Wulff), Anton Schmid (PSMtec) stellten sich den interessierten Fragen des Auditoriums und diskutierten lebendig und fachkundig die aufgeworfenen Themen. Dabei wurde deutlich, dass noch einige Verbesserungen nötig sind. Andererseits brachten alle ihre Hoffnung zum Ausdruck, dass bald ein „Gewöhnungseffekt“ zu verzeichnen ist. Die Hersteller haben versucht das Beste aus den Spielen zu machen. Das, was die Gesetze vorgeben, macht es schwer, ein attraktives Spiel anzubieten.
Simone Storch, Geschäftsführerin des BA, lieferte den Bericht aus Berlin. Sie sprach über die Arbeit des BA-Präsidiums und stellte fest, dass „Qualität der Schlüssel für die Wettbewerbsfähigkeit in der Zukunft“ ist.
Svenja Hinrichs, Geschäftsführerin Elephantlogic, konnte in einem Beitrag über das Projekt „Südliches Bahnhofsviertel in München“ berichten. Hier sind bereits gute Fortschritte durch Spielhallen verschiedenster Betriebsgrößen erzielt worden.
Die sympathische Vertreterin und Trainerin des  Ausbildungsteams der AWI, Ulrike Wiedfeld, stellte den Workshop Personalmanagement vor.

Über das IHK Fachseminar „Spielhallen – Wissensaufbau für Mitarbeiter/-innen“ konnte Herr Hans-Peter Zettler von der IHK informieren. Auch hier gibt es enge Kontakte zwischen Verband und IHK. Der Justitiar des BAV, Christian Szegedi, unterrichtete die anwesenden Mitgliedsunternehmer und Gäste über den aktuellen Stand zum Glücksspielstaatsvertrag und das Bayerische Ausführungsgesetz.

Schließlich konnten auch eine Reihe politische Aktivitäten, die für die neue Legislaturperiode geplant sind, vorgestellt werden. Ebenso baut der BAV an einer neuen Internetseite, um seine Präsenz im Netz zu erhöhen.

Die Mitgliederversammlung des BAV dokumentierte, wie jedes Jahr zuverlässig, eine aktive Verbandsarbeit mit Herzblut und Engagement, die Nähe zu den Mitgliedern und  die erfolgreiche Arbeit des Vorstands geführt von der agilen 2. Vorsitzenden Petra Höcketstaller und dem unermüdlich wirkenden 1. Vorsitzenden Andy Meindl.

 

Erstellt: 16. April 2019

 

Der Bundesverband Automatenunternehmer e.V. (BA) vertritt seit über 60 Jahren die Interessen von rund 2.000 organisierten Aufstellunternehmern. Mit seiner föderalen Struktur, organisiert in 11 Landesverbänden und 2 Fachverbänden, gestaltet der BA die Zukunft der Branche. Er hat seinen Sitz in Berlin und ist als Verein organisiert. Unser Verband ist ein Spitzenverband der Deutschen Automatenwirtschaft e.V.
+49 30 726255-00
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Copyrights © 2016 Scale. All rights reserved.