Automatenunternehmer im Stahlwerk Neumünster – Jahreshauptversammlung des Automaten-Verband Schleswig-Holstein e.V. am 04. April 2019

Wie in den BA-Mitgliedsverbänden Tradition ist, findet auch in Schleswig-Holstein die Jahreshauptversammlung im Frühjahr statt. So folgten die Mitgliedsunternehmer des ASH sowie eine Reihe von Gästen aus Industrie, Branchenpresse und den Verbänden der Einladung des 1. Vorsitzenden, Wolfgang Voß, am 4. April 2019 in das Alte Stahlwerk nach Neumünster.

Gleich zu Beginn begrüßte der 1. Vorsitzende die Versammlung und nach korrekter Abhandlung der Regularien übermittelte er den Teilnehmern den Jahresbericht 2018. Er konnte darin auf eine Vielzahl von Aktivitäten verweisen, die seine regen Tätigkeiten als Vorsitzender und ebenso das Mitwirken seiner Mitstreiter im ASH-Vorstand dokumentierten. Voß ist seit Jahrzenten ein „Urgestein“ im ASH. Auch im BA-Vorstand, also weit über die Landesgrenze hinaus, ist der 1. Vorsitzende des ASH ehrenamtlich aktiv und setzt sich für die Belange aller Automatenunternehmer ein.
Den Schwerpunkt seines Vortrags setzte Voß auf die Umsetzung der neuen Technischen Richtlinie. Jeder Automatenunternehmer war in die Geräteumstellung nach TR 5.0, die am 11. November 2018 in ganz Deutschland erfolgte, eingebunden. Wie auch in den anderen Bundesländern, gab es in Schleswig-Holstein eine Reihe von Anfangsschwierigkeiten mit denen die Aufstellunternehmer zu kämpfen hatten.
Die Mitglieder stellten hierzu einige Rückfragen.

Nach dem Jahresbericht trug RA Michael Mohr, Schatzmeister des ASH, seinen Haushaltsbericht vor. Die Kassenprüfer waren mit der Kassenführung vollumfänglich zufrieden und empfahlen die Entlastung des Vorstands, welche natürlich auch erfolgte.

Anschließend lieferte die BA-Geschäftsführerin, Simone Storch, den umfassenden Bericht aus Berlin. Im Mittelpunkt stand hier die Qualitätsinitiative 2020. Dabei berichtete sie unter anderem über Arbeitsstände zur Zertifizierung, Prävention, Qualifizierung des Berufszugangs, sowie über BAlarm. Auch die Aufklärungskampagne „Wir spielen fair“ mit Bastian Schweinsteiger wurde den Mitgliedern erläutert. Passend dazu waren auf allen Tischen die Plakate der „Fünf-Finger-Motive“ verteilt, die sich die Unternehmer zur Präsentation in ihren Betrieben mitnehmen konnten. Auch die Arbeit im BA-Präsidium wurde den Teilnehmern der Sitzung näher gebracht. „Es ist mir wichtig, dass wir Ihnen auch über die Landesgrenze hinaus die Situation Ihrer Kollegen übermitteln. Der BA ist eine starke Gemeinschaft und die Mitgliedsunternehmer tun gut daran, wenn sie sich in den Verbänden organisieren, sich austauschen und selbst aktiv in die Gestaltung der Branchenpolitik einbringen und gerade in diesen Zeiten näher zusammen rücken.“, so Storch. Auch die BAinfo-App wurde thematisiert, bei der der Automatenunternehmer die Top-News der gesamten Branche in Echtzeit auf dem Handy erhält (Anmeldung unter: http://ba-info.de/). Ebenso konnte Storch kurz über den Prozess der Branchenpositionierung sowie die politischen Anstrengungen rund um die Gastronomieaufstellung berichten. Ihr Vortrag endete mit der Einladung nach Berlin zum Gaming Summit, der diesen Sommer, am 26. Juni 2019, wieder in Berlin stattfinden wird. (Anmeldungen: https://www.daw-summit.de/).

Grit Roth, die als DAW-Präventionsbeauftragte landaus, landein in Sachen Sozialkonzept unterwegs ist, informierte die Teilnehmer über die Neuerungen hinsichtlich der Änderungen im Sozialkonzept für die Gastronomie. Flankiert wurden ihre Ausführungen von Dirk Lamprecht, Geschäftsführer der AWI Automaten-Wirtschaftsverbände-Info GmbH, der noch einmal auf die breite Palette an Informationsmaterialien im AWI-Shop hinwies.

Nach der Kaffeepause, zu der beim ASH traditionell äußerst leckerer Blechkuchen gereicht wird, wurde mit Spannung der Tagesordnungspunkt TR 5.0 erwartet. Verbandsjustitiar RA Lüder Gause, bekannt für seine prägnante, mitunter auch polarisierende Rhetorik, führte in das Thema ein und moderierte diesen Tagesordnungspunkt sachkundig, eloquent und sparte dabei jedoch auch nicht mit Kritik.
Die Mitgliedsunternehmer bestätigten in einer Abfrage, dass die Behörden bisher keine Verstöße registriert haben. Steffen Rehr, Vorstandsmitglied im Verband der Automatenkaufleute Berlin und Ostdeutschland e. V. berichtete dazu aus dem Nachbarland Mecklenburg-Vorpommern, speziell aus Schwerin. Hier gestaltet sich die Situation etwas anders.
Handlungsempfehlungen gab RA Gause jedoch nicht. „Jeder Unternehmer sollte selbst entscheiden, welchen Weg er wählt.“ Anschließend gab es Rückfragen aus dem Unternehmerkreis. Gause resümierte: „Die Umsetzung der Spielverordnung ist für alle Unternehmer eine wirtschaftliche Herausforderung.“

Nach diesem Tagesordnungspunkt informierte der Verbands-Justiziar über den Stand des Musterverfahrens der Stadt Heide zur Vergnügungssteuer. Nach fast zwei Jahren Ruhe kommt nun doch wieder Bewegung in das Verfahren und ein Gerichtstermin wurde in einem Telefonat noch in diesem Jahr in Aussicht gestellt.

Die Versammlung schloss gegen 18:00 Uhr mit einem reichhaltigen Abendessen. Das Hotel und Restaurant Altes Stahlwerk in Neumünster ist sowohl von den Räumlichkeiten als auch hinsichtlich der Speisen und Getränke eine sehr schöne Location, die den Mitgliedern in einem modernen Ambiente die Durchführung einer angenehmen Tagung ermöglicht.
An dieser Stelle sei auch der hervorragenden Organisation und exquisiten Mitgliederbetreuung durch Eva Gramsch gedankt, die seit einigen Jahren mit souveräner Hand die Verbandsgeschäftsstelle führt.   

Erstellt: 12.04.2019

Der Bundesverband Automatenunternehmer e.V. (BA) vertritt seit über 60 Jahren die Interessen von rund 2.000 organisierten Aufstellunternehmern. Mit seiner föderalen Struktur, organisiert in 11 Landesverbänden und 2 Fachverbänden, gestaltet der BA die Zukunft der Branche. Er hat seinen Sitz in Berlin und ist als Verein organisiert. Unser Verband ist ein Spitzenverband der Deutschen Automatenwirtschaft e.V.
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