Mitgliederversammlung des Verband der Automatenkaufleute Berlin und Ostdeutschland e.V.

Berlin, den 05. Dezember 2018/082

 

Mitgliederversammlung des Verband der Automatenkaufleute Berlin und Ostdeutschland e.V.

- Unternehmer unter Druck -

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Unternehmerinnen und Unternehmer der BA-Mitgliedsverbände,

 

am Dienstag, den 20. November 2018, fand die Mitgliederversammlung des Verband der Automatenkaufleute Berlin und Ostdeutschland e.V. im Verbändehaus „Handel-Dienstleistung-Tourismus“ in Berlin statt. Der 1. Vorsitzende, Thomas Breitkopf, eröffnete die Versammlung um 13:00 Uhr mit einem Grußwort an die anwesenden Mitglieder und Gäste.

 

Thematische Schwerpunkte der Versammlung waren Austausch und Diskussion über die Umstellung auf die
TR 5.0, die aktuelle rechtliche Situation im Verbandsgebiet und die Ansprache der Politik durch Verband und Unternehmer.

 

Die vollzogene Umstellung auf die TR 5.0 ist das Thema innerhalb der Branche und nahm auch bei dieser Mitgliederversammlung viel Raum ein. Der stellvertretende Vorsitzende, Steffen Rehr, betonte, dass die Umstellung eine große Leistung aller Beteiligten in der Branche darstelle und Anerkennung verdiene. Zudem führte er aus, dass die Umstellung, wie erwartet, bei vielen Spielgästen auf Unverständnis stößt. Andreas Wardemann, Vorstandsmitglied und Unternehmer mit Standorten in Nordrhein-Westfalen und Sachsen, ergänzte, dass es bereits jetzt zu Umsatzeinbußen gekommen sei. Gleichzeitig appellierte er an die anwesenden Mitglieder sich der Herausforderung zu stellen. Nicht nur Unternehmer, sondern auch die Spielgäste müssten sich an die Umstellung gewöhnen.

 

Zur aktuellen rechtlichen Situation, die von dem Justitiar des Verbandes, Hendrik Meyer, gewohnt souverän und zuverlässig dargestellt wurde, wurde insbesondere die Lage in Sachsen ausgeführt. So stehen die Unternehmer nicht nur einer verhältnismäßig hohen Abgabelast der Vergnügungssteuer gegenüber, sondern gleichzeitig auch fortwährendem Druck durch die Regulierungsbehörden. Es wurde scharf kritisiert, dass die sogenannten „Café-Casinos“ scheinbar unbehelligt ihrer Geschäfte nachgehen können und offensichtlich ohne großen Widerstand genehmigt werden. Während das gewerbliche Geldspiel, welches sich selbst Auflagen oberhalb der gesetzlichen Bestimmungen auferlegt, zunehmend unter Druck gerät, hat das illegale Spiel Hochkonjunktur. Diese Entwicklung sei unerfreulicherweise nicht alleine in Sachsen zu beobachten, sondern auch in den anderen Mitgliedsländern.

 

Um diesen Entwicklungen entgegenzuwirken, veranstaltet der Verband mit Unterstützung der DAW zunehmend parlamentarische Abende in den Mitgliedsländern, um die Politik aufzuklären und ihnen zu zeigen, dass die derzeitige Lage für Unternehmer, die sich an Recht und Gesetz halten, nicht mehr lange tragbar ist und der Auftrieb des illegalen Spiels allem voran den Spielern schadet. Thomas Breitkopf versicherte, dass sich der Verband weiterhin mit Vehemenz gegen diese Zustände einsetzen wird. Gleichzeitig sind jedoch auch die Mitglieder gefragt aktiv mitzuarbeiten und die Politik vor Ort direkt anzusprechen, um Veränderungsdruck zu erzeugen. Angeregt wurde eine eigene politische Initiative/Kampagne, um die Ressourcen und Stärken der Branche zu bündeln und adäquat an die Politik zu adressieren.

 

Der Bericht des BA wurde vom Justitiar Stephan Burger vorgetragen. Der Schwerpunkt war die Information der anwesenden Mitglieder über die BA-Info App und die BA-Service GmbH. Die BA-Info App liefert den Mitgliedern alle branchenrelevanten politischen und wirtschaftlichen Neuigkeiten aus der Automatenwirtschaft direkt per Push-Nachricht auf das mobile Endgerät, dazu zählen Informationen aus den Bereichen Spielhallen, Gastronomieaufstellung, Politik, Recht, Events und Manipulationswarnungen. Die BA-Info App stellt sicher, dass die Nutzer immer bestens informiert und auf dem neuesten Stand sind. Die BA-Service GmbH bietet den Mitgliedern, für nahezu alle Bereiche ihres Unternehmens, erstklassige Leistungen zu vergünstigten Konditionen seitens kompetenter Partner.

 

Die Automatenunternehmer der Länder Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Thüringen und die anwesenden Gäste erlebten eine muntere und informative Versammlung. Gleichzeitig konnten sie die Situation nutzen, um mit Kollegen zu diskutieren oder dringende Fragen an die anwesenden Experten zu stellen.

 

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Ihr

 

RA Stephan Burger

Justitiar

 

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