Freizeitmonitor 2018 vorgestellt – Kluft zwischen Wunsch und Wirklichkeit

das gewerbliche Automatenspiel ist seit Jahrzehnten ein etablierter Bestandteil der deutschen Freizeitwirtschaft und behauptet sich gegen unzählige andere Angebote in diesem Sektor. Doch welche Freizeitaktivitäten stehen derzeit bei den Deutschen besonders hoch im Kurs? Welche Aktivitäten bleiben hingegen auf der Strecke? Und wie viel Freizeit bleibt den Bundesbürgern überhaupt noch?

Auf diese und weitere Fragen gibt der regelmäßig erscheinende „Freizeitmonitor“ interessante Antworten. Herausgegeben wird die Veröffentlichung seit 1986 von der in Hamburg ansässigen „Stiftung für Zukunftsfragen“, einer Initiative des Tabakkonzerns BAT. Am gestrigen 5. September wurden nunmehr in Berlin im Rahmen einer Pressekonferenz die Ergebnisse des „Freizeitmonitors“ für das Jahr 2018 vorgestellt. Für die diesjährige Untersuchung wurden ca. 2.000 repräsentativ ausgewählte Personen ab 14 Jahren in persönlichen Interviews zu ihrem Freizeitverhalten befragt.

Die Freizeit wird von der Wissenschaft hierbei als die Zeit am Tag definiert, in der die Menschen etwas freiwillig tun, ohne es tun zu müssen. Damit grenzt sich die Freizeit sowohl von der Arbeitszeit, als auch der Zeit des Schlafens und der sogenannten Obligationszeit, die für notwendige Aktivitäten wie Essen oder Einkaufen genutzt wird, ab. Durchschnittlich verfügt der Deutsche demnach über rund 2.500 Stunden Freizeit pro Jahr.

Im „Freizeitmonitor“ 2018 bleiben die Top drei der Freizeitaktivitäten im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert: Weiterhin an der Spitze fast aller Altersgruppen stehen Fernsehen, Radio hören und Musik hören. Diese medialen Freizeitaktivitäten prägen den Alltag der Menschen, während die sozialen Aktivitäten – wie beispielsweise Freunde treffen, mit Nachbarn plaudern oder Kaffeetrinken – immer mehr an Bedeutung verlieren.
Besonders interessant ist der Vergleich der Freizeitaktivitäten über die verschiedenen Lebensphasen hinweg: Ist für junge Erwachsene (18-24 Jahre) die Internet-Nutzung Freizeitaktivität Nummer eins, taucht sie bei der Generation 65+ nicht einmal unter den TOP 10 auf.

Der 5-Jahresvergleich offenbart die Dominanz der Mediennutzung. Im Vergleich zu 2013 haben die Nutzung des Smartphones und von Social Media deutlich zugenommen, während das Lesen von Zeitungen/Zeitschriften sowie von Büchern abgenommen hat. Im Bereich der Kultur haben klassische Freizeitaktivitäten wie „In einem Verein aktiv sein“ und „Zum Stammtisch gehen“ verloren – diese treffen offenkundig nicht mehr den Zeitgeist.

Der „Freizeitmonitor“ hat auch in diesem Jahr ergeben, dass es weiterhin eine Kluft zwischen der Wunschgestaltung für die Freizeit und der Realität gibt. So wünschen sich 63 Prozent der Befragten mehr Zeit, um spontan das zu tun, wozu sie gerade Lust haben. 61 Prozent der Befragten würden in ihrer Freizeit gerne häufiger ausschlafen. Diese Wünsche lassen sich aber immer weniger in den realen Alltag integrieren.

Auch bezüglich des Besuchs in einer Spielhalle gibt der „Freizeitmonitor“ Auskunft. So geben immerhin 6 Prozent der Befragten an, mindestens einmal im Jahr eine Spielhalle zu besuchen. Hierbei stellen junge Erwachsene und Singles die größten Nutzergruppen dar. Im 5-Jahresvergleich ist dies ein Prozentpunkt mehr, weshalb der Spielhallenbesuch – wenn auch verglichen mit anderen Freizeitaktivitäten auf einem niedrigeren Niveau – zu den Gewinnern im Vergleich zu 2013 gehört.

Alle Ergebnisse des „Freizeitmonitors“ sowie weitere interessante Hintergrundinformationen können Sie online auf der Seite www.freizeitmonitor.de abrufen. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen viel Spaß bei der Lektüre – ganz gleich ob in der Freizeit oder aus beruflichem Interesse heraus.

 

Der Bundesverband Automatenunternehmer e.V. (BA) vertritt seit über 60 Jahren die Interessen von rund 2.000 organisierten Aufstellunternehmern. Mit seiner föderalen Struktur, organisiert in 11 Landesverbänden und 2 Fachverbänden, gestaltet der BA die Zukunft der Branche. Er hat seinen Sitz in Berlin und ist als Verein organisiert. Unser Verband ist ein Spitzenverband der Deutschen Automatenwirtschaft e.V.
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