Veröffentlichung des Ifo-Instituts

 

 

in dieser Woche ist auf der Webpräsenz des Ifo-Instituts die Studie „Die Unterhaltungsautomatenwirtschaft im Spannungsfeld unternehmerischer Freiheit und staatlicher Regulierung–Wirtschaftsentwicklung 2017 und Ausblick 2018/2019“ von Dr. Hans-Günther Vieweg erschienen.

Die Studie bietet einen hervorragenden Überblick über die volkswirtschaftliche Bedeutung, die aktuellen Wirtschaftsdaten und die zukünftigen Perspektiven unserer Branche.

Im ersten Abschnitt liefert der Bericht eine Beschreibung der Branche unter besonderer Berücksichtigung der ökonomischen Relevanz und Leistungsfähigkeit. So waren im Jahr 2017 255.000 Geldspielgeräte bundesweit aufgestellt, an denen ein Nettoumsatz von über sechs Milliarden EUR erwirtschaftet wurde. Insgesamt wurden unmittelbar 1,8 Milliarden EUR an Umsatzsteuer, Vergnügungssteuer und Gewerbesteuer abgeführt. Unter Einschluss der geräteherstellenden Unternehmen und der branchenspezifischen Dienstleister kann inklusive der Ertragssteuern und Sozialabgaben von einem Abgabenvolumen in Höhe von 2,5 Milliarden EUR für die gesamte Branche ausgegangen werden. Die Vergnügungssteuer hat hierbei erstmals die Milliardengrenze überschritten.

Insbesondere in wirtschaftlich nicht auf Rosen gebetteten Regionen Deutschlands ist die Automatenwirtschaft mit ihren rund 70.000 Beschäftigten und den korrespondierenden Steuerzahlungen zu einem wichtigen Pfeiler der kommunalen Steuerkraft geworden.

Von den angesprochenen Steuern, die größtenteils den jeweiligen Kommunen zugutekommen, werden zum Beispiel Kindergartenplätze finanziert, Schulen saniert oder Vereine gefördert. Dies verdeutlicht, wie wichtig der Beitrag der Automatenwirtschaft für das Gemeinwohl für die Städte und Gemeinden in Deutschland ist.

Der zweite Abschnitt der Studie beschäftigt sich mit der für die Branche relevanten Regulierung. Hierüber berichten wir seit 2012 regelmäßig, so dass an dieser Stelle keine weiteren Ausführungen nötig sein dürften. Allerdings ist zu bemerken, dass sich der Teil des nicht regulierten Marktes seit 2013 nahezu verdoppelt hat. Dies gibt bereits einen markanten Hinweis auf die Aktualität der Debatte rund um den Glücksspielstaatsvertrag.

Im dritten Abschnitt werden die Perspektiven für die Automatenwirtschaft unter besonderer Berücksichtigung des derzeitigen Regelungsregimes untersucht und interessante Folgerungen für eine zeitgemäße Markregulierung offengelegt. Der BA steht hier für eine rechtssichere, kohärente und an den Zielen des Glücksspielstaatsvertrages orientierte Regelung, die auch den wirtschaftlichen Bestand der Branche sichert.

Die Studie ist unter folgendem Link verfügbar:  pdf

http://www.cesifo-group.de/DocDL/ifo_Forschungsberichte_94_2018_Vieweg_Unterhaltungsautomaten.pdf

 

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Der Bundesverband Automatenunternehmer e.V. (BA) vertritt seit über 60 Jahren die Interessen von rund 2.000 organisierten Aufstellunternehmern. Mit seiner föderalen Struktur, organisiert in 11 Landesverbänden und 2 Fachverbänden, gestaltet der BA die Zukunft der Branche. Er hat seinen Sitz in Berlin und ist als Verein organisiert. Unser Verband ist ein Spitzenverband der Deutschen Automatenwirtschaft e.V.
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