Pressegespräch in Mainz: 2021 im Blick

Am 26. Oktober 2017 hat der Automaten-Verband Rheinland-Pfalz e.V., zusammen mit dem Bundesverband Automatenunternehmer e.V. und dem Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW), in Mainz ein Pressegespräch durchgeführt.

Die DAW stellte den anwesenden Journalisten die zentralen Elemente der Qualitätsinitiative 2020 vor. Hierzu gehören die Forderung nach einer Einführung biometrischer Zutrittskontrollen für Spielhallen sowie die Zertifizierung durch unabhängige Prüforganisationen wie den TÜV Rheinland oder den TÜV InterCert Saar auf gesetzlicher Grundlage. Der Automaten-Verband Rheinland-Pfalz e.V. warnte vor der drohenden Schließung von über 50% der Spielhallen im Land. Der BA erklärte den Medienvertretern die Plattform BAlarm: Über diese können online anonym Betriebe gemeldet werden, die sich nicht an die gesetzlichen Bestimmungen halten. Diese Überprüfung bis hin zu einem wettbewerbsrechtlichen Verfahren und einer Anzeige erhöht den Qualitätsstandard der gesamten Branche.

Bis 2021 ist in Rheinland-Pfalz die Befreiung vom Verbot der Mehrfachkonzession sowie vom gesetzlichen Mindestabstand möglich. Nach diesem Datum droht auch hier ein zahlenmäßiger Kahlschlag unter den Spielhallen ohne Berücksichtigung der Angebotsqualität. Hiermit ist niemandem geholfen, denn nur in gewerblichen Spielhallen ist der gesetzliche Jugend- und Spielerschutz gewährleistet.
In Rheinland-Pfalz ist die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) mit Sitz in Trier als zentrale Behörde für die landesweite Überwachung und Ausführung des Landesglücksspielgesetzes in Verbindung mit dem Glücksspielstaatsvertrag zuständig. Zu ihren Aufgaben gehören damit die Genehmigung von Spielhallen sowie die Kontrolle der Einhaltung des Jugend- und Spielerschutzes. Die Zusammenarbeit mit der Automatenwirtschaft verläuft bisher sehr positiv: So hat die ADD bei ihren Kontrollen festgestellt, dass 99,5% der Spielen in Rheinland-Pfalz die gesetzlichen Bestimmungen des Jugendschutzes einhalten.

Die innovativen Lösungsvorschläge der Branche zur weiteren Verbesserung des Jugend- und Spielerschutzes, insbesondere die biometrischen Zutrittskontrollsysteme, stießen auf großes Interesse seitens der Medien.

Im Folgenden zitieren wir die Presseinformation der Automatenwirtschaft:

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Gegen illegales Spiel und für mehr Verbraucherschutz
Spielhallenbetreiber in Rheinland-Pfalz gehen mit Qualität in die Offensive
 
Mainz, 26. Oktober 2017. Auch in Rheinland-Pfalz wandern immer mehr Freizeitspieler in den unregulierten Grau- und Schwarzmarkt ab. Die Automatenwirtschaft betrachtet diese Entwicklung mit Sorge. „Es handelt sich hier um meist illegale Spielangebote, ohne jeglichen Jugend- und Spielerschutz“, erklärt Wolfgang Götz, erster Vorsitzender des Automaten-Verbandes Rheinland-Pfalz e.V. und Vizepräsident des Bundesverbandes Automatenunternehmer e.V. Diesem hochgradig problematischen Trend begegnen die Vertreter der Automatenwirtschaft jetzt mit der „Qualitätsinitiative 2020“. Diese beinhaltet unter anderem die Verbesserung des Verbraucherschutzes durch biometrische Einlasskontrollen sowie freiwillige TÜV-Zertifizierungen.

Wenn es um die Regulierung des Automatenspiels in Rheinland-Pfalz geht, ist ein klares
Signal nötig. „Mindestabstandsregelungen und das Verbot von Mehrfachkonzessionen, wie sie 2021 ihre volle Wirkung entfalten, treffen lediglich das legale Spiel und stärken den Schwarzmarkt“, sagt Georg Stecker, Vorstandssprecher des Dachverbandes Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. „Über die Hälfte der legalen Spielhallen in Rheinland-Pfalz ist dann von einer Schließung bedroht. Der Verbraucherschutz wird massiv geschwächt.“

Die Branche will den Gesetzgeber von einem Paradigmenwechsel beim Jugend- und
Spielerschutz überzeugen. Dem technischen Fortschritt müsse in Form geeigneter gesetzlicher Grundlagen für die biometrischen Einlasskontrollsysteme Rechnung getragen werden. Dies würde gleichzeitig die Spielhallenbetreiber ermutigen, auf die „Qualitätsinitiative 2020“ aufzuspringen und die innovativen, zuverlässigen Systeme flächendeckend einzuführen. Götz und Stecker machen sich in jedem Fall für ordentlich geführte Spielhallen stark: „Wir unterstützen all diejenigen, die sich an Regeln halten. Wir stehen für das legale verbraucherschützende Spiel!“
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Zahlreiche Vertreter der rheinland-pfälzischen Medien waren vor Ort. Gerne möchten wir Ihnen exemplarisch einige Beiträge empfehlen:

•    „Schutz vor Glücksspiel“
Quelle: SWR Aktuell Online, Link
http://www.ardmediathek.de/tv/SWR-Aktuell-Rheinland-Pfalz/Schutz-vor-Gl%C3%BCcksspiel/SWR-Rheinland-Pfalz/Video?bcastId=205724&documentId=47209824

•    „Glücksspielbranche will biometrische Kontrollen“
Quelle: T-Online, Link
http://www.t-online.de/nachrichten/id_82581736/gluecksspielbranche-will-biometrische-kontrollen.html

Die Vertreter der Automatenwirtschaft werden auch weiterhin gegenüber Politik, Journalisten und Öffentlichkeit ihre qualitätsorientierten Lösungsvorschläge vorstellen und damit die rein zahlenmäßigen Regelungsansätze widerlegen.

Der Bundesverband Automatenunternehmer e.V. (BA) vertritt seit über 60 Jahren die Interessen von rund 2.000 organisierten Aufstellunternehmern. Mit seiner föderalen Struktur, organisiert in 11 Landesverbänden und 2 Fachverbänden, gestaltet der BA die Zukunft der Branche. Er hat seinen Sitz in Berlin und ist als Verein organisiert. Unser Verband ist ein Spitzenverband der Deutschen Automatenwirtschaft e.V.
+49 30 726255-00
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