Freiheitsindex 2017

Freiheitsindex 2017 in Berlin vorgestellt

Das John Stuart Mill Institut für Freiheitsforschung e.V. (Heidelberg) hat am 12. September in der Berliner Bundespressekonferenz seinen jährlich erscheinenden „Freiheitsindex Deutschland 2017“ vorgestellt. Prof Dr. Ulrike Ackermann, 1. Vorsitzende des Instituts, Dr. Thomas Petersen, Projektleiter des Instituts für Demoskopie Allensbach, und Dr. Thomas Roessing von mct media (Dortmund) erklärten Inhalte und Methodik der wissenschaftlichen Studie. Für den BA hat der Mitarbeiter für Medien- und Öffentlichkeitsarbeit, Thomas Spengler, an der Veranstaltung teilgenommen.

Der diesjährige Freiheitsindex legt seinen Schwerpunkt auf das Thema Populismus. Der Begriff ist in den letzten Jahren und insbesondere auch jetzt zur Bundestagswahl am 24. September fester Bestandteil sowohl der medialen Berichterstattung als auch der Aussagen von Politikern geworden.

Ziel des Index‘ ist die Darstellung des Verhältnisses der Deutschen zur Freiheit, wobei die Werte von -50 bis +50 reichen. Untersucht wurden drei Themenbereiche:  der gesellschaftliche Stellenwert der Freiheit (dies sind die allgemeinen Einstellungen der Bürger zur Freiheit), das subjektive Freiheitsgefühl und der Stellenwert der Freiheit in der Medienberichterstattung. Für die repräsentative Studie wurden 1.457 Personen befragt und 1.869 Presseartikel ausgewertet.

Der Freiheitsindex 2017 erreicht einen Wert von +2,7 (2016: +0,33), was ein Höchststand seit der erstmaligen Erhebung 2011 ist. Das heißt, das subjektive Freiheitsgefühl wächst und auch das Vertrauen in den demokratischen Rechtsstaat steigt wieder. Dennoch misstrauen viele Bürger den politischen und wirtschaftlichen Eliten sowie den Medien, wobei der Höhepunkt der Ablehnung bereits überschritten ist. Als Bedrohung für die Freiheit gelten Terrorismus, Extremismus und der Islam, wohingegen die Ablehnung staatlicher Überwachungsmaßnahmen und von Eingriffen in das Privatleben vor diesem Hintergrund abnimmt.

Zu letzteren gehört unter anderem die für die Automatenwirtschaft relevante Tatsache, dass sich 25% der Befragten für ein Verbot des Glücksspiels aussprachen. Auf einer allgemeineren Ebene zeigt sich auch für die mediale Berichterstattung, dass „Sicherheit“ (69%) deutlichen Vorrang vor „Freiheit/Risiko“ (9%) hat. Eine Untersuchung der wirtschaftlichen Freiheit nimmt die Studie nicht vor.

Ein Dossier zum Freiheitsindex sowie weitere Informationen rund um diesen und das John Stuart Mill Institut finden Sie auf der Website www.mill-institut.de/. Anbei erhalten Sie die Pressemitteilung des Instituts (Anlage).

pdfAnlage - Pressemitteilung

Der Bundesverband Automatenunternehmer e.V. (BA) vertritt seit über 60 Jahren die Interessen von rund 2.000 organisierten Aufstellunternehmern. Mit seiner föderalen Struktur, organisiert in 11 Landesverbänden und 2 Fachverbänden, gestaltet der BA die Zukunft der Branche. Er hat seinen Sitz in Berlin und ist als Verein organisiert. Unser Verband ist ein Spitzenverband der Deutschen Automatenwirtschaft e.V.
+49 30 726255-00
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Copyrights © 2016 Scale. All rights reserved.