Pressegespräch in Saarbrücken

 

Pressegespräch in Saarbrücken: Informationen über die aktuelle Situation des gewerblichen Automatenspiels im Saarland

Am 06. Juli 2017 hat der Automaten-Verband Saar e.V. (AVS) - unterstützt durch den Bundesverband Automatenunternehmer e.V. (BA) und den Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW) -
im Rahmen eines Pressegespräches in Saarbrücken über die Situation des gewerblichen Automatenspiels im Saarland informiert.

Insbesondere vor dem Hintergrund des Inkrafttretens der Mindestabstandsregelung und des Verbots der Mehrfachkonzessionen zum 01. Juli 2017 war es den Beteiligten ein Anliegen, die Öffentlichkeit über die gegenwärtige Lage der Aufstellunternehmen sowie die Folgen der Regulierung aufzuklären. Aus Sicht der Unternehmer, ihrer Mitarbeiter und deren Familien ist die durch große Unsicherheit geprägte und leider kaum über die Branchengrenzen hinaus bekannte Situation absolut nicht hinnehmbar.

Gerne möchten wir Ihnen nachfolgend den Wortlaut der Pressemitteilung übersenden, die gestern flankierend zu dem Gespräch an die Medien im Saarland übermittelt wurde:

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Spielhallenbetreiber gehen in die Offensive
Mindestabstandsregelungen und Verbot von Mehrfachkonzessionen – Saarländische Automatenunternehmer wehren sich gegen Kahlschlag.

Saarbrücken, 06. Juli 2017. Verbesserung des Jugend- und Spielerschutz durch biometrische Einlasskontrollen sowie freiwillige TÜV-Zertifizierungen – Spielhallenbetreiber im Saarland gehen in die Offensive. „Jede Spielhalle, die sich an geltende Gesetze hält und sich für die Weiterentwicklung des Verbraucherschutzes einsetzt, muss überleben“, fordert Christian Antz, Vorsitzender des Automaten-Verband Saar e.V. „Schließungen aufgrund von Mindestabstandsregelungen und des Verbots von Mehrfachkonzessionen, wie sie seit dem 01. Juli dieses Jahres formal gelten, führen ohne Rücksicht auf qualitative Maßstäbe zu einem rein zahlenmäßigen Kahlschlag unter den gewerblichen Spielhallen.“

Auch für Georg Stecker, Vorstandssprecher der Deutschen Automatenwirtschaft e.V., sind Schließungen nach dem „Rasenmäherprinzip“ nicht akzeptabel: „Wenn die gut geführten gewerblichen Spielhallen verschwinden, steht dem illegalen Spiel Tür und Tor offen.“ Er verweist auf die Vielzahl illegaler Spielangebote, die schon jetzt im Saarland existieren. Mehr als zehn Prozent der Umsätze im Glücksspielbereich würden bereits im sogenannten schwarzen Markt erzielt – Tendenz steigend. Die Regulierung fördere das illegale Spiel, so Stecker.

Die Automatenwirtschaft will den Gesetzgeber von einem Paradigmenwechsel in der Regulierung des Jugend- und Spielerschutzes überzeugen. Dem technischen Fortschritt muss in Form geeigneter gesetzlicher Grundlagen für biometrische Einlasskontrollsysteme Rechnung getragen werden. Dies würde gleichzeitig die Spielhallenbetreiber ermutigen, auf die Qualitätsinitiative aufzuspringen und die innovativen zuverlässigen Systeme flächendeckend zu implementieren. Gemeinsam machen sich Antz und Stecker für die gewerblichen Spielhallen stark: „Wir unterstützen alle diejenigen, die sich an die Regeln halten. Wir stehen für das legale Spiel!“
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Mit fünf Medien - darunter auch Radio- und Fernsehsender - war das Pressegespräch gut besucht und hat demzufolge auch eine große Resonanz in der Berichterstattung hervorgerufen. Hierzu möchten wir Ihnen gerne nachfolgend drei online erschienene Beiträge zur Lektüre bzw. zur Ansicht empfehlen:

Mit dem Pressegespräch konnte der AVS zudem an die Anzeigen anknüpfen, die in dieser Woche in verschiedenen saarländischen Zeitungen erschienen sind. Unter Überschriften wie „Ihr verspielt unsere Arbeitsplätze!“ oder „Das Saarland verschenkt 30 Millionen Euro!“ weist der Verband nachdrücklich auf die Konsequenzen der staatlichen Regulierung hin und fordert die Landesregierung zu einer Korrektur ihrer Spielhallen-Gesetzgebung auf.

Nach Einschätzung aller Beteiligter wurde nun durch das Pressegespräch ein weiterer Schritt in die richtige Richtung getan, um die Öffentlichkeit im Saarland sowohl über die Qualität des vorhandenen legalen gewerblichen Automatenspiels als auch die Gefahren illegaler Angebote zu informieren.

 

 

Der Bundesverband Automatenunternehmer e.V. (BA) vertritt seit über 60 Jahren die Interessen von rund 2.000 organisierten Aufstellunternehmern. Mit seiner föderalen Struktur, organisiert in 11 Landesverbänden und 2 Fachverbänden, gestaltet der BA die Zukunft der Branche. Er hat seinen Sitz in Berlin und ist als Verein organisiert. Unser Verband ist ein Spitzenverband der Deutschen Automatenwirtschaft e.V.
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