Verschiedenes

Technische Information

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Unternehmerinnen und Unternehmer der BA-Mitgliedsverbände,

 

wir haben den Technischen Hinweis Nr. 180912_01A vom 12. September 2018 des Löwen Crown Service erhalten und möchten Ihnen diesen gerne zur Kenntnis bringen. Es geht um die neuen Funktionen der LCSmobile-App.

 

Die Details zu der Technischen Information entnehmen Sie bitte der beigefügten pdf Anlage (109 KB) . Natürlich können Sie diese auch auf der BA-Internetseite abrufen.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Bundesverband Automatenunternehmer e.V.

 

 

Beitrag der ARD zum Online-Glücksspiel

 

die ARD hat am vergangenen Mittwoch, den 05. September, einen interessanten Videobeitrag zum Thema Online-Glücksspiel veröffentlicht. In der Sendung „plusminus“ werden das Online-Glücksspielangebot sowie damit einhergehende potentielle Gefahren untersucht.

Mit dem Beitrag wird ein Thema angesprochen, das uns vom Bundesverband Automatenunternehmer e.V. (BA) ein besonderes Anliegen ist: Die kohärente Regulierung des Glücksspielmarktes. Schon längst haben wir erkannt, dass nur einheitliche Qualitätsstandards einen effektiven Jugend- und Spielerschutz gewährleisten können. Daher setzen wir zusammen mit den Spitzenverbänden der Branche unter dem Dach der Deutschen Automatenwirtschaft e.V. (DAW) auf die Qualitätsinitiative 2020.

Zuletzt haben wir auf zwei Parlamentarischen Abenden in Magdeburg und Schwerin über die Bedeutung eines kohärent regulierten Marktes und die Gefahren des illegalen Marktes informiert. Beide Veranstaltungen sind auf Interesse gestoßen, was unser Bemühen bestätigt.

Gerne möchten wir Ihnen den TV-Beitrag empfehlen, auf den uns freundlicherweise unser Mitgliedsverband Fachverband Spielhallen e.V. aufmerksam machte. Das oben genannte Thema erscheint unter nachfolgendem Link ab Minute 22:

https://www.daserste.de/information/wirtschaft-boerse/plusminus/videos/sendung-vom-05-09-2018-illegales-video-100.html

 

Parlamentarische Abende in Magdeburg und Schwerin

 

am Donnerstag, den 30. August lud der Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft (DAW) gemeinsam mit dem Verband der Automatenkaufleute Berlin und Ostdeutschland e.V. (AV) zu einem parlamentarischen Abend in das Hundertwasser-Haus in der Grünen Zitadelle in Magdeburg ein. Nur vier Tage später, am 04. September, wurde von denselben Gastgebern zu einem Parlamentarischen Abend ins das schöne Schweriner Schloss eingeladen, wo auch der Landtag Mecklenburg-Vorpommern beheimatet ist.

Der Bundesverband Automatenunternehmer e.V. (BA) wurde bei beiden Veranstaltungen von seinem Präsidenten Thomas Breitkopf, der gleichzeitig 1. Vorsitzender des AV ist und von der Geschäftsführerin des BA, Simone Storch, vertreten. Aber auch Unternehmer aus den jeweiligen Bundesländern waren vor Ort. So waren u.a. zwei Vorstandsmitglieder des AV – in Magdeburg Ben-Ari Chasklowicz und in Schwerin Steffen Rehr vor Ort. Letzterer präsentierte sein Bundesland mit einer überzeugenden Rede. Zahlreiche weitere prominente Gäste aus u.a. Landtagsfraktionen, der Landesregierung und aus dem Wirtschaftsbereich sind beiden Einladungen gefolgt und nutzten die Gelegenheit, um sich mit Branchenvertretern über die Glücksspielregulierung in den jeweiligen Bundesländern auszutauschen.

In Magdeburg stelle Thomas Breitkopf mit deutlichen Worten fest, dass Qualität der einzige Maßstab sein sollte, der als Regulierungskriterium in Betracht komme. In seiner Ansprache informierte er die Anwesenden über die Qualitätsinitiative 2020, mit der sich die gesamte Branche verstärkt für aktiven Jugend- und Spielerschutz einsetzt. Auch der BA befürwortet in diesem Zusammenhang biometrische Zugangskontrollen zu Spielhallen und eine Zertifizierung durch die TÜV-Organisationen. Zu beiden Bereichen waren Vertreter auf den jeweiligen Veranstaltungen zugegen, sodass die Gäste die Gelegenheit hatten, an hochmodernen Geräten die biometrischen Zutrittskontrollen vor Ort zu testen oder sich an den Ständen des TÜV über die Zertifizierung zu informieren.

Der Gastgeber DAW-Vorstandssprecher Georg Stecker betonte in seinen Ansprachen, dass das Glücksspiel in ganz Deutschland vor einer entscheidenden Wende stehe. Dem wachsenden illegalen Glücksspielangebot könne nur durch einen neuen Glücksspielstaatsvertrag entgegengewirkt werden, der die Verbraucher durch einheitliche
Qualitätsmaßstäbe schützen müsse. Wichtig ist, dass endlich eine kohärente Regulierung erreicht wird.

Besonders erfreulich war, dass in Mecklenburg-Vorpommern die Vizepräsidentin des Landtags, Beate Schlupp, in einem Grußwort kenntnisreich und faktenbasiert über die Branche sprach und damit Interesse an unserem legalen Gewerbe entgegen brachte.

Steffen Rehr bedankte sich bei den Politikern für eine Politik mit Augenmaß. Der anständige und ehrliche Unternehmer vor Ort soll die Möglichkeit haben, in einem rechtlich angemessenen Rahmen sein legales Geschäft im Sinne des Jugend-, Spieler- und Verbraucherschutzes auszuführen. Er nannte ine Reihe von Fakten, die belegen, dass die Branche für sauberes Spiel und fairen Wettbewerb steht.

Wir freuen uns, dass das Thema Regulierung, das uns ein wichtiges Anliegen ist, im Zuge beider Parlamentarischer Abende vielfach und mit positiver Resonanz aufgegriffen wurde. Das breite Interesse von Seiten der Politik in beiden Ländern lässt uns außerdem hoffen, dass nachfolgende Veranstaltungen dieses Formats auch mit Beteiligung der Unternehmer vor Ort zu einer Vertiefung des Dialogs führen wird.

Beigefügt finden Sie die Pressemitteilungen der DAW zu den Parlamentarischen Abenden ( pdf Anlagen (899 KB) ).

 

Freizeitmonitor 2018 vorgestellt – Kluft zwischen Wunsch und Wirklichkeit

das gewerbliche Automatenspiel ist seit Jahrzehnten ein etablierter Bestandteil der deutschen Freizeitwirtschaft und behauptet sich gegen unzählige andere Angebote in diesem Sektor. Doch welche Freizeitaktivitäten stehen derzeit bei den Deutschen besonders hoch im Kurs? Welche Aktivitäten bleiben hingegen auf der Strecke? Und wie viel Freizeit bleibt den Bundesbürgern überhaupt noch?

Auf diese und weitere Fragen gibt der regelmäßig erscheinende „Freizeitmonitor“ interessante Antworten. Herausgegeben wird die Veröffentlichung seit 1986 von der in Hamburg ansässigen „Stiftung für Zukunftsfragen“, einer Initiative des Tabakkonzerns BAT. Am gestrigen 5. September wurden nunmehr in Berlin im Rahmen einer Pressekonferenz die Ergebnisse des „Freizeitmonitors“ für das Jahr 2018 vorgestellt. Für die diesjährige Untersuchung wurden ca. 2.000 repräsentativ ausgewählte Personen ab 14 Jahren in persönlichen Interviews zu ihrem Freizeitverhalten befragt.

Die Freizeit wird von der Wissenschaft hierbei als die Zeit am Tag definiert, in der die Menschen etwas freiwillig tun, ohne es tun zu müssen. Damit grenzt sich die Freizeit sowohl von der Arbeitszeit, als auch der Zeit des Schlafens und der sogenannten Obligationszeit, die für notwendige Aktivitäten wie Essen oder Einkaufen genutzt wird, ab. Durchschnittlich verfügt der Deutsche demnach über rund 2.500 Stunden Freizeit pro Jahr.

Im „Freizeitmonitor“ 2018 bleiben die Top drei der Freizeitaktivitäten im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert: Weiterhin an der Spitze fast aller Altersgruppen stehen Fernsehen, Radio hören und Musik hören. Diese medialen Freizeitaktivitäten prägen den Alltag der Menschen, während die sozialen Aktivitäten – wie beispielsweise Freunde treffen, mit Nachbarn plaudern oder Kaffeetrinken – immer mehr an Bedeutung verlieren.
Besonders interessant ist der Vergleich der Freizeitaktivitäten über die verschiedenen Lebensphasen hinweg: Ist für junge Erwachsene (18-24 Jahre) die Internet-Nutzung Freizeitaktivität Nummer eins, taucht sie bei der Generation 65+ nicht einmal unter den TOP 10 auf.

Der 5-Jahresvergleich offenbart die Dominanz der Mediennutzung. Im Vergleich zu 2013 haben die Nutzung des Smartphones und von Social Media deutlich zugenommen, während das Lesen von Zeitungen/Zeitschriften sowie von Büchern abgenommen hat. Im Bereich der Kultur haben klassische Freizeitaktivitäten wie „In einem Verein aktiv sein“ und „Zum Stammtisch gehen“ verloren – diese treffen offenkundig nicht mehr den Zeitgeist.

Der „Freizeitmonitor“ hat auch in diesem Jahr ergeben, dass es weiterhin eine Kluft zwischen der Wunschgestaltung für die Freizeit und der Realität gibt. So wünschen sich 63 Prozent der Befragten mehr Zeit, um spontan das zu tun, wozu sie gerade Lust haben. 61 Prozent der Befragten würden in ihrer Freizeit gerne häufiger ausschlafen. Diese Wünsche lassen sich aber immer weniger in den realen Alltag integrieren.

Auch bezüglich des Besuchs in einer Spielhalle gibt der „Freizeitmonitor“ Auskunft. So geben immerhin 6 Prozent der Befragten an, mindestens einmal im Jahr eine Spielhalle zu besuchen. Hierbei stellen junge Erwachsene und Singles die größten Nutzergruppen dar. Im 5-Jahresvergleich ist dies ein Prozentpunkt mehr, weshalb der Spielhallenbesuch – wenn auch verglichen mit anderen Freizeitaktivitäten auf einem niedrigeren Niveau – zu den Gewinnern im Vergleich zu 2013 gehört.

Alle Ergebnisse des „Freizeitmonitors“ sowie weitere interessante Hintergrundinformationen können Sie online auf der Seite www.freizeitmonitor.de abrufen. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen viel Spaß bei der Lektüre – ganz gleich ob in der Freizeit oder aus beruflichem Interesse heraus.

 

Technische Information

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Unternehmerinnen und Unternehmer der BA-Mitgliedsverbände,

wir haben den Technischen Hinweis Nr. 180821_01A vom 21. August 2018 des Löwen Crown Service erhalten und möchten Ihnen diesen gerne zur Kenntnis bringen. Es geht um eine vorsorgliche Maßnahme der Abschaltung Spiele COOLFIRE 5.

Die Details zu der Technischen Information entnehmen Sie bitte der beigefügten pdf Anlage (101 KB) .

Erfreuliche Entwicklung rund um den Ausbildungsberuf der Automatenbranche

 

wir freuen uns an dieser Stelle berichten zu können, dass die Nachfrage nach ausgebildeten Fachkräften in der Automatenbranche zunehmend steigt. Viele Betriebe werben derzeit in ganz Deutschland um Auszubildende. Die Ausbildung zum Automatenfachmann/-frau zählt erst seit dem Jahr 2008 zu den staatlich anerkannten Ausbildungsberufen und ist folglich ein noch recht junger Beruf, für den sich der Bundesverband Automatenunternehmer e.V. (BA) uneingeschränkt einsetzt.

Mit rund 70.000 Mitarbeitern ist die gewerbliche Unterhaltungsautomatenwirtschaft nicht nur ein Vertreter des deutschen Mittelstandes und somit eine Säule der Gesellschaft, sondern gleichzeitig ein lukrativer Arbeitgeber, der für seine 6.200 Betriebe auf der ständigen Suche nach qualifizierter Verstärkung ist. Der Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW) betont, dass eine Ausbildung den Einstieg in eine zukunftssichere Branche mit vielfältigen Karrieremöglichkeiten bedeutet.

Seit 2008 haben mittlerweile rund 1.350 Auszubildende die Abschlussprüfung erfolgreich absolviert und somit ihren Weg in die Automatenwirtschaft gefunden haben. Das bedeutet eine Erfolgsquote von immerhin 87%. Darüber hinaus wurden bereits mehrfach Automatenfachmänner und -frauen von der DIHK als Jahrgangsbeste Azubis ausgezeichnet. Zukünftigen Interessenten bleibt die Wahl zwischen sechs verschiedenen Berufsschulen, die sich über ganz Deutschland verteilen.

Diese Entwicklung empfinden wir als besonders begrüßenswert, war doch der BA von Anfang an maßgeblich daran beteiligt, den Ausbildungsberuf ins Leben zu rufen. Unser erklärtes Ziel sollte es sein,

den Ausbildungsberuf in Zukunft noch lukrativer zu gestalten um mehr Auszubildenden einen Platz anbieten zu können. Bereits jetzt gibt es für angehende Automatenfachleute die Wahl zwischen den technischen und
mechatronischen Aspekten der Automatenbranche oder dem Bezug zur Dienstleistung und damit zu kaufmännischen Prozessen und der Kundenbetreuung. Wünschenswert wäre es, wenn die angebotenen Ausbildungen an noch mehr Berufsschulen deutschlandweit angeboten werden würden.

Auch in der Presse findet die Entwicklung einen positiven Widerhall: „Boom in der Automatenbranche: 6.200 Betriebe werben um Azubis“ lautet etwa der Titel eines Artikel des Oeffentlichen Anzeigers vom 11.08.2018. Die erfreulich hohe Übernahmequote nach Ausbildungsabschluss, die bei der Firma Gauselmann beispielsweise 95% beträgt, wird in einem Artikel der Schlänger Zeitung vom 11.08.2018 positiv aufgegriffen.

Wir freuen uns über die Resonanz im öffentlichen Raum, verdeutlicht diese doch, dass wir mit unseren Bemühungen rund um den Ausbildungsberuf auf dem richtigen Weg sind.

Weitere Informationen finden Sie unter:
https://automatenberufe.de/auszubildende/

 

Veröffentlichung des Ifo-Instituts

 

 

in dieser Woche ist auf der Webpräsenz des Ifo-Instituts die Studie „Die Unterhaltungsautomatenwirtschaft im Spannungsfeld unternehmerischer Freiheit und staatlicher Regulierung–Wirtschaftsentwicklung 2017 und Ausblick 2018/2019“ von Dr. Hans-Günther Vieweg erschienen.

Die Studie bietet einen hervorragenden Überblick über die volkswirtschaftliche Bedeutung, die aktuellen Wirtschaftsdaten und die zukünftigen Perspektiven unserer Branche.

Im ersten Abschnitt liefert der Bericht eine Beschreibung der Branche unter besonderer Berücksichtigung der ökonomischen Relevanz und Leistungsfähigkeit. So waren im Jahr 2017 255.000 Geldspielgeräte bundesweit aufgestellt, an denen ein Nettoumsatz von über sechs Milliarden EUR erwirtschaftet wurde. Insgesamt wurden unmittelbar 1,8 Milliarden EUR an Umsatzsteuer, Vergnügungssteuer und Gewerbesteuer abgeführt. Unter Einschluss der geräteherstellenden Unternehmen und der branchenspezifischen Dienstleister kann inklusive der Ertragssteuern und Sozialabgaben von einem Abgabenvolumen in Höhe von 2,5 Milliarden EUR für die gesamte Branche ausgegangen werden. Die Vergnügungssteuer hat hierbei erstmals die Milliardengrenze überschritten.

Insbesondere in wirtschaftlich nicht auf Rosen gebetteten Regionen Deutschlands ist die Automatenwirtschaft mit ihren rund 70.000 Beschäftigten und den korrespondierenden Steuerzahlungen zu einem wichtigen Pfeiler der kommunalen Steuerkraft geworden.

Von den angesprochenen Steuern, die größtenteils den jeweiligen Kommunen zugutekommen, werden zum Beispiel Kindergartenplätze finanziert, Schulen saniert oder Vereine gefördert. Dies verdeutlicht, wie wichtig der Beitrag der Automatenwirtschaft für das Gemeinwohl für die Städte und Gemeinden in Deutschland ist.

Der zweite Abschnitt der Studie beschäftigt sich mit der für die Branche relevanten Regulierung. Hierüber berichten wir seit 2012 regelmäßig, so dass an dieser Stelle keine weiteren Ausführungen nötig sein dürften. Allerdings ist zu bemerken, dass sich der Teil des nicht regulierten Marktes seit 2013 nahezu verdoppelt hat. Dies gibt bereits einen markanten Hinweis auf die Aktualität der Debatte rund um den Glücksspielstaatsvertrag.

Im dritten Abschnitt werden die Perspektiven für die Automatenwirtschaft unter besonderer Berücksichtigung des derzeitigen Regelungsregimes untersucht und interessante Folgerungen für eine zeitgemäße Markregulierung offengelegt. Der BA steht hier für eine rechtssichere, kohärente und an den Zielen des Glücksspielstaatsvertrages orientierte Regelung, die auch den wirtschaftlichen Bestand der Branche sichert.

Die Studie ist unter folgendem Link verfügbar:  pdf

http://www.cesifo-group.de/DocDL/ifo_Forschungsberichte_94_2018_Vieweg_Unterhaltungsautomaten.pdf

 

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Besuch des hessischen Innenministers in Darmstädter Spielhalle

am 02. August 2018 besuchte der Hessische Innenminister Peter Beuth im Rahmen seiner Sommerbereisung eine Merkur Spielothek im hessischen Darmstadt. Ebenfalls anwesend waren neben Abgeordneten des Arbeitskreises Innenpolitik der CDU Landtagsfraktion auch der 2. Vorsitzende des Hessischen Münzautomaten-Verbands (HMV), Michael Stang, Besitzer im Vorstand des HMV, Christoph Schwarzer und der Beauftragte für Länderkommunikation der die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW), Andreas Rey.

Die Gäste erhielten im Zuge des Besuchs die Möglichkeit, sich einen Einblick in den Geschäftsbetrieb der Spielhalle zu verschaffen. Hierzu war es notwendig, das vom Land Hessen gesetzlich vorgeschriebene Zugangskontrollsystem des Spielersperrsystems Oasis zu durchlaufen. Außerdem wurde das Zugangssystem der Firma Gauselmann vorgestellt, welches auf biometrischer Gesichtserkennung basiert. Die Gauselmann Gruppe wurde von den Vorstandsmitgliedern Dieter Kuhlmann und Manfred Stoffers vertreten.

Erfreulich ist, dass die Notwendigkeit von bundesweit einheitlichen Zugangskontrollen bei dieser Gelegenheit von sämtlichen Branchenvertretern einstimmig betont wurde und dieser Vorstoß bei der Politik laut DAW auf große Zustimmung stieß.

Die Initiativen zur Weiterentwicklung des Spieler- und Jugendschutzes sowie zur Zertifizierung qualitativer Standards in Spielhallen durch unabhängige Prüfstellen wurden ebenfalls vorgestellt, sodass der Tag in der transparenten Kommunikation zwischen der Deutschen Automatenwirtschaft und der Landespolitik einen guten Schritt nach vorn bedeutete. Weiteren konstruktiven Gesprächen dieser Art wurde somit der Weg geebnet.

Save-the-Date 5. Präventionstag in Kiel am 22. Oktober 2018

Der Jugend- und Spielerschutz ist für uns, als Anbieter des terrestrischen Automatenspiels, ein hohes Gut, das tagtäglich in den Spielhallen sowie in den Aufstellungen in der Gastronomie gelebt wird. Vom Sozialkonzept über Mitarbeiterschulungen bis hin zu den neuesten technischen Lösungen der biometrischen Sperrsysteme ist die Bandbreite der Möglichkeiten der Prävention problematischen und pathologischen Spielverhaltens sehr vielfältig.

Wir freuen uns daher ganz besonders, dass unsere bisherigen Veranstaltungen aus der Reihe Präventionstag auf großes Interesse in Politik und Gesundheitswesen, aber auch innerhalb der Branche gestoßen sind.
Der Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW) organisiert zurzeit unter Federführung des Bundesverband Automatenunternehmer e.V. (BA) und mit Unterstützung der AWI - Automaten-Wirtschaftsverbände Info GmbH, bereits den fünften Präventionstag.

Unter dem Motto „Gemeinsam. Lernen. Helfen.“ findet dieser am

Montag, 22. Oktober 2018, 12:30 Uhr bis 16:00 Uhr,
im Kieler Schloss, Dänische Straße 44. 24103 Kiel,

statt.

 

Getragen wird der Präventionstag von dem Bewusstsein, dass wirksamer Jugend- und Spielerschutz nur gelingen kann, wenn Einrichtungen des Hilfesystems, Schulungsanbieter, die kommunale Verwaltung, die Politik und natürlich die Anbieter Hand in Hand arbeiten. Als Plattform für den Austausch soll der Präventionstag, ebenso wie die vorangegangenen Veranstaltungen, den Weg hin zum besseren Verständnis der Akteure untereinander ebnen.

In Form eines Runden-Tisch Gespräches werden verschiedene Impulsreferate aus dem Bereich der Suchtberatung und –hilfe zu Diskussionen anregen. Carsten Kock, Chefkorrespondent beim Radio Schleswig Holstein, wird die Teilnehmer die Veranstaltung sachkundig moderieren.

Wir empfehlen, dass der interessierte Automatenunternehmer, vor allem aus Schleswig-Holstein, sich diesen Termin vormerkt.

Gerne werden wir Sie in den kommen Wochen über aktuelle Entwicklungen rund um den Präventionstag informieren.

 

Jahreshauptversammlung des FGA

am 4. Juli 2018 fand in Berlin im geschichtsträchtigen Dietrich-Bonhoeffer-Haus die Jahreshauptversammlung des Fachverband Gastronomie Aufstellunternehmer e.V. (FGA) statt.
Die Teilnehmer konnten sich zunächst bei einem „Get together“ am Mittagsbuffet von der Anreise aus dem gesamten Bundesgebiet erholen und untereinander schon mal erste Themen ansprechen.
Für den Bundesverband Automatenunternehmer e.V. (BA) waren BA-Justitiar RA Stephan Burger und Thomas Spengler, Mitarbeiter für Medien- und Öffentlichkeitsarbeit, vor Ort.

Im Anschluss eröffnete die 1. Vorsitzende des FGA, Sabine Dittmers-Meyer, in einer kurzen Eröffnungsrede, in der sie alle FGA-Mitglieder und die Vertreter der Deutschen Automatenwirtschaft e.V. (DAW), des BA, der Branchenpresse und der Automaten-Wirtschaftsverbände-Info GmbH (AWI) willkommen hieß. Auch der 1. Vorsitzende des Bayerischen Automaten-Verband e.V. (BAV), Andy Meindl, der 1. Vorsitzende des Hessischen Münzautomaten-Verband e.V. (HMV), Michael Wollenhaupt und der 2. Vorsitzende des Automaten-Verband Baden-Württemberg e.V., Richard Fischer, waren unter den Gästen der Versammlung und wurden herzlich begrüßt.
Anschließend trug die 1. Vorsitzende den Bericht über das vergangene Geschäftsjahr 2017 vor, der eine Vielzahl von politischen Veranstaltungen, informellen Anlässen und Veranstaltungen der Branchenverbände Revue passieren ließ, an denen der FGA-Vorstand im unermüdlichen Einsatz für seine Mitglieder teilgenommen hatte. Exemplarisch seien das wissenschaftliche Hearing von Prof. Dr. Dr. Franz W. Peren im Februar, die Jahreshauptversammlung des BA sowie der DAW-/EUROMAT-Summit im Mai und die Teilnahme am Glücksspielrechtstag im September genannt. Des Weiteren gehören der Runde Tisch zur Zukunft der Automatenaufstellung auf Raststätten und Autohöfen, eine innovative, jederzeit und überall abrufbare Online-Schulung mit Zertifikatsprüfung für Servicemitarbeiter in der Gastronomie sowie die im Dezember des letzten Jahres versendeten Spielgastinformationspakete zu den wichtigen Projekten des FGA, die einen definitiven Mehrwert für alle Mitglieder und die Gastronomieaufstellung insgesamt bedeuten.

Der nächste Punkt auf der Tagesordnung widmete sich dem Automatenaufstellvertrag, der unter anderem neue Bestimmungen zum Datenschutz und zum Sozialkonzept aufnimmt. Dieser wird den Mitgliedern des FGA zeitnah zur Verfügung gestellt und befindet sich derzeit in der finalen juristischen Prüfung. Ausdrücklich betonte Frau Dittmers-Meyer auch die gute Zusammenarbeit mit der 2. Vorsitzenden des BAV, Petra Höcketstaller, bei dem Projekt.

Das Vorstandsmitglied Michael Stang präsentierte den Teilnehmern eine Auswertung der zweiten Rheingold-Studie. Ähnlich wie die bereits 2012 durchgeführte erste Studie wurde diese nunmehr ebenfalls mit dem Ziel durchgeführt, das Image des gewerblichen Automatenspiels zu untersuchen. Auch eine Auswertung der bisherigen Maßnahmen, z.B. der Branchen-Imagekampagne, sollte sich aus der Studie ergeben. In den letzten Jahren hat sich hier viel getan, hervorzuheben ist vor allem die deutlichen Entwicklungen des Spielens im Onlinebereich; hier gab es einen regelrechten Schub. Das Spiel am Automaten wird leider dennoch nicht als positiv angesehen.
Jedoch wird von den Befragten herausgestellt, dass der Geldspielgeräte in der Gastronomie aufgrund der sozialen Kontrolle einen anderen Stellenwert hat.

Auf großes Interesse stieß der Vortrag der DAW-Präventionsbeauftragten Grit Roth über das Sozialkonzept in der Gastronomie. Die AWI erarbeitet derzeit eine aktualisierte Version ihres Sozialkonzeptes, das am 11. November 2018 zur Umstellung auf die Technische Richtlinie 5 (TR 5) erscheinen soll. Selbstverständlich werden alle Mitglieder der BA-Landes- und -Fachverbände dieses kostenlos erhalten. Bereits jetzt sind einige Seiten fertig überarbeitet und können kostenlos bei der Geschäftsstelle des Verbandes angefordert werden. Zum Abschluss ihres Vortrages lobte Roth auch den politischen Einsatz des FGA, wie beispielsweise den erfolgreichen Austausch mit der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Marlene Mortler, im Jahr 2016, der das Verständnis der Politik nachhaltig vertiefte. Für die Zukunft bestärkte Roth den FGA in seinem bewährten Vorgehen, den engen Kontakt mit den Gemeinden zu halten und einen offenen Dialog zu führen.

Anschließend hielt der 2. Vorsitzende, Thomas Kießling, eine Einführungsrede in das Thema TR 5, das den Unternehmerinnen und Unternehmern auch durch die Hausmessen der verschiedenen Hersteller sehr vertraut ist. Kießling machte daher auf einige wichtige Details speziell für den Bereich Gastronomie aufmerksam. Um noch einen ganz praktischen Einblick zu bieten, stellte ergänzend Matthias Wellenbrink, Produktmanager bei adp Gauselmann, allen Interessierten ein hauseigenes Gastronomiegerät mit integrierter Jugendschutzprüfung vor.
Nach einer kurzen Kaffeepause referierte Vorstandsmitglied und FGA-Justiziar RA Jörg Schintze über die neue Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), die in Kombination mit dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) am 25. Mai 2018 vollständig in Kraft getreten ist. Insbesondere stellte RA Schintze kenntnisreich und gut verständlich dar, unter welchen Umständen und wie welche personenbezogenen Daten von Geschäftspartnern juristisch korrekt abgefragt und abgespeichert werden dürfen. Ein wertvoller Beratungsservice des FGA für seine Mitglieder.

Als nächste Tagordnungspunkte folgten der Kassenbericht und der Bericht der Rechnungsprüfer, die beide durchweg positiv ausfielen, sowie die einstimmige Entlastung des Vorstandes.

Höhepunkt der Veranstaltung war schließlich die Wahl des Vorstandes. Die Leitung der geheimen Wahl übernahm Michael Wollenhaupt, der 1. Vorsitzende des Hessischen Münzautomaten-Verband e.V. Der bisherige Vorstand stellte sich geschlossen erneut zur Wahl, wobei Thomas Kießling, bisher 2. Vorsitzender, als Beisitzer zur Wahl antrat und der bisherige Beisitzer, Michael Stang, als 2. Vorsitzender kandidierte. Insgesamt wurden die anwesenden Mitglieder aufgerufen, sechs statt wie bisher drei Beisitzer vorzuschlagen und zu wählen, um den Aufgaben des FGA, der Mitglieder im gesamten Bundesgebiet vertritt und der Politik überall ein verlässlicher Ansprechpartner ist, noch besser gerecht zu werden.
Als neuer FGA-Vorstand wurden einstimmig gewählt:

1. Vorsitzende: Sabine Dittmers-Meyer
2. Vorsitzender: Michael Stang
Schatzmeister: Georg Koselka
Beisitzer (alphabetisch): Philipp Duske
Thomas Kießling
Jens Lorenzen
Andy Meindl
Jörg Schintze
Frank Sengpiel

Der BA gratuliert dem neuen Vorstand des FGA und wünscht weiterhin eine erfolgreiche Arbeit.

Anschließend stand ein Antrag des Schatzmeisters Georg Koselka zur Diskussion, der den Einsatz im politischen Dialog für eine Beibehaltung des dritten Gerätes in der Gastronomie auch nach dem 11. November 2019 verfolgt. Bedingung hierfür ist eine automatische biometrische Alterskontrolle am Gerät. Die versammelten Mitglieder waren sich einig, dass dies eine sinnvolle Initiative für den geplanten neuen Runden Tisch zur Gastronomie Aufstellung sei.

Als Resümee der Jahreshauptversammlung, die viele wichtige und interessante Themen beinhaltete, sprach die 1. Vorsitzende Sabine Dittmers-Meyer in klaren Worten nochmals aus, was moderne Gastronomieaufstellung ausmacht: „Wir sind uns der Verantwortung bewusst, darum stehen wir für einen sicheren Spielbetrieb, ein sicheres Spielumfeld, sowie einen umfänglichen Jugend- und Spielerschutz.“

Im Anschluss an die Versammlung besuchte eine Reihe von Teilnehmern das Sommerfest der DAW, das am selben Abend stattfand und zu dem die 1. Vorsitzende des FGA einlud.

Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts NRW zum effektiven Rechtsschutz

mit Beschluss vom 18. Juli 2018 (AZ: 4B179/18) hat das Oberverwaltungsgericht (OVG NRW) die Untersagung des Betriebs einer Spielhalle im Rahmen des einstweiligen Rechtsschutzes aufgehoben.

In dem vom Justiziar des Deutschen Automatenverbandes, RA Michael Eulgem, geführten Verfahren wurde dem Spielhallenbetreiber durch die zuständige Behörde aufgrund einer Auswahlentscheidung (Mindestabstand zwischen einzelnen Spielhallen) der Weiterbetrieb untersagt. Die Untersagung wurde seitens des Spielhallenbetreibers angegriffen. Neben der Klage im Hauptsacheverfahren wurde einstweiliger Rechtsschutz begehrt. Dieser wurde zunächst durch das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen (AZ:19L3493/17) abgelehnt. In der jetzt veröffentlichten Entscheidung hob das OVG den Beschluss des VG auf und stellte die aufschiebende Wirkung der Klage gegen die Schließungsanordnung der Behörde wieder her.

Zur Begründung führte das Gericht aus, dass zwar die Voraussetzungen für eine Untersagungs- und Schließungsanordnung vorlägen, jedoch in diesem Fall dem Spielhallenbetreiber Gelegenheit gegeben werden muss, die behördliche Auswahlentscheidung gerichtlich überprüfen zu lassen.
Das Oberverwaltungsgericht nahm insbesondere Bezug auf die komplizierte Situation rund um die Erteilung von glücksspielrechtlichen Erlaubnissen. Es stellte fest, dass in von Spielhallen, welche der fünfjährigen Übergangsfrist unterfielen und deren rechtmäßiger Fortbetrieb nur aufgrund der Verletzung des Mindestabstand von einer behördlichen Auswahlentscheidung zwischen zwei Spielhallen abhängen, vor der vorgesehenen Schließung die Gelegenheit zu einer gerichtlichen Überprüfung der negativen Auswahlentscheidung gewährt werden soll. In solchen Fällen soll dann, wo dies sachgerecht erscheint, beispielsweise durch Gewährung angemessener Fristen erreicht werden. Ziel ist, dass durch die Betriebseinstellung weder der Betriebsinhaber noch den Betriebsangehörigen vermeidbarer Schaden entsteht. Insbesondere gebiete hier das eingeräumte Ermessen, dem berechtigen Interesse der Betreiber von einer Bestandsspielhalle insoweit Rechnung zu tragen, dass die Spielhalle bis zu einer gerichtlichen Überprüfung der Auswahlentscheidung und einer etwaigen Neuauswahl vom legalen Markt ausgeschlossen blieben, wenn die Konkurrenzen regelmäßig am Markt tätig werden und den verbleibenden Markt unter sich aufteilen könnten. Art und Umfang des effektiven Rechtsschutzes ist einzelfallabhängig.
Das Gericht führte ferner aus, dass im Anschluss an eine gerichtliche Überprüfung der Auswahlentscheidung eine weitere Frist für gegebenenfalls noch vorzunehmende Abwicklungsmaßnahmen einzuräumen ist.

Die vorliegende Entscheidung stellt unserer Ansicht nach einen effektiven Rechtsschutz gegen die Betriebsschließungen zumindest teilweise her, was vor dem Hintergrund von obergerichtlichen Entscheidung in anderen Bundesländern sehr positiv zu bewerten ist. Das Gericht führt allerdings auch aus, dass Bestandsspielhallen weiterhin kurzfristig geschlossen werden können, wenn sie abgesehen von einer zu treffenden Auswahlentscheidung andere Erlaubnisvoraussetzungen nicht erfüllen. Als Beispiel nannte das Gericht eine Entscheidung hinsichtlich mangelnder Zuverlässigkeit.

Abgesehen von dieser positiven Entscheidung strebt der BA nach wie vor einen Paradigmenwechsel hin zu einer qualitativen Glücksspielregulierung an, die unter Berücksichtig der Ziele des Glücksspielstaatsvertrages die Interessen der Betreiber wahrt.

Neueröffnung der Geschäftsstelle des BAV

am 19. Juli 2018 fand in Neuötting die Feier zur Neueröffnung der Geschäftsstelle des Bayerischen Automaten-Verband e.V. (BAV) statt.
Der 1. Vorsitzende des BAV, Andy Meindl, und die stellv. Vorsitzende, Petra Höcketstaller, luden ausgewählte Gäste in die frisch renovierte, ganz in blau/weiß gestalteten Räume des Bayerischen Landesverbandes ein.

Bei strahlendem Sonnenschein waren gleich eine ganze Reihe namhafter Vertreter aus Politik und Verwaltung aus Kommune, Bund und Land angereist, um diesen Schritt der Verbandsgeschichte des BAV zu würdigen.
Nach der Begrüßungsrede von Andy Meindl, in der er über Ziele und Perspektiven sprach aber auch durch Daten und Fakten, von der Wirtschaftskraft und Innovationsfähigkeit der Branche zu überzeugen wusste, konnte Horst Schwarzer, 2. Bürgermeister von Neuötting, dem Vorstand des BAV zu dem gelungenen Auftakt gratulieren. Schwarzer pflegt regelmäßigen Kontakt mit dem BAV-Vorstand. Auch der stellvertretende Landrat, Hubert Gschwendtner, lobte die Aktivitäten des BAV und würdigte die Bedeutung des Verbandes für die Region.

Ein ganz besonderer Höhepunkt war die Rede des Parlamentarischen Staatssekretärs beim Bundesministerium des Innern, Stephan Mayer (MdB). Der gebürtige Neuöttinger
begrüßte außerordentlich, dass sich die Geschäftsstelle des Landesverbandes in der Peripherie angesiedelt hat. „Ein so wichtiger Branchenverband, der im Land eine beträchtliche Unternehmenszahl vertritt, ist wichtig für die Wirtschaft unseres Landes. Auch daher weiß ich es sehr zu schätzen, dass die Geschäftsstelle mitten im schönen Bayern in Neuötting liegt.“ Mayer lobte auch die Aktivitäten, die die bayerischen Automatenkaufleute hinsichtlich Spielerschutz, Ausbildung, Fort- und Weiterbildung unternehmen. „Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass Unternehmen über den gesetzlichen Rahmen hinausgehen und zusätzliche Maßnahmen treffen, um ihr Gewerbe sicherer und gleichzeitig für den Verbraucher attraktiver zu machen. Die Zertifizierung ist hierfür ein bemerkenswertes Achtungszeichen, dass man gar nicht hoch genug schätzen kann. „Damit sind die Bayern wieder einmal an der Spitze des Fortschritts.“, so Mayer. Gleichzeit bedankte er sich bei der stellvertretenden Vorsitzenden, Petra Höcketstaller. Frau Höcketstaller ist nicht nur eine erfolgreiche und vorbildliche Unternehmerin sondern zeigt auch seit Jahren für den Verband kontinuierlich und zuverlässig großartiges Engagement.

Gern gesehene Gäste waren auch die Vertreter befreundeter Verbände des BAV, wie Michael Wollenhaupt, 1. Vorsitzender des Hessischen Münzautomaten-Verband e.V. (HMV) und Michael Stang, 2. Vorsitzender des HMV und 2. Vorsitzender des Fachverband Gastronomie-Aufstellunternehmer e.V. (FGA), sowie Frau Sabine Dittmers-Meyer, 1. Vorsitzende des FGA, die extra angereist waren. Frau Dittmers-Meyer bedankte sich für die ausgezeichnete Zusammenarbeit und die Unterstützung, die der BAV dem FGA immer wieder angedeihen lässt und überreichte eine originelle Grafik, die die Vorstandsmitglieder des BAV porträtierte.

Auch vom Bundesverband Automatenunternehmer e.V. war eine kleine Delegation angereist. Thomas Breitkopf, Präsident des BA, ließ es sich nicht nehmen, dem BAV-Vorstand, allen voran Andy Meindl und Petra Höcketstaller, für die großartige politische Arbeit zu danken. „Beispielgebend für Ihre ausgezeichnete politische Arbeit ist auch diese attraktiv gestaltete und bestens funktionierende BAV-Geschäftsstelle. Der Bundesverband braucht genau diese Kraft, um seine Mitgliedsunternehmen über 2021 hinaus zu unterstützen.“ Zu den Gratulanten des BA gehörten auch die BA-Geschäftsführerin, Simone Storch, und die Assistentin der Geschäftsführung, Viola Berger-Stephan.

Weitere Gäste waren Frau Ingrid Heckner, stellv. CSU-Fraktionsvorsitzende im Bayerischen Landtag, Herr Dr. Martin Huber (MdL), Herr Günter Toth, Leiter der psychosozialen Beratung und Behandlung, Kreis-Caritasverband Rottal-Inn, und Vertreter der VBG, Herr Wenninger sowie Herr Manuel Michalski von der DAW.

Gegen Mittag wurden dann zünftige bayerische Schmankerl und kulinarische Spezialitäten angeboten. Es gab Spanferkel, Kartoffelsalat und Fassbier und es wurde in gemütlicher Runde geredet.

Eines ist klar: Von der Bahnhofstraße 2 in Neuötting aus wird die Entwicklung unserer Branche maßgeblich und aktiv mitgestaltet.

Mitgliederversammlung des Bundesverbandes der Dienstleistungswirtschaft (BDWi) mit Wolfgang Bosbach (CDU)

 

Am vergangenen Mittwoch, den 11. Juli 2018, lud der Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi) zu seiner alljährlichen Mitgliederversammlung ein.

Traditionsgemäß sind im Rahmen dieser Versammlungen Diskussionen mit hochrangigen politischen Vertretern ein wichtiger Tagesordnungspunkt. So waren in den letzten Jahren beispielsweise der Mittelstandsbeauftragte der Bundesfraktion 90/Die Grünen, Dr. Thomas Gamke, sowie der Bundesvorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU, Dr. Carsten Linnemann, zu Gast.

Auch in diesem Jahr stellte die Rede des CDU Politikers Wolfgang Bosbach einen der Höhepunkte der Veranstaltung dar. Er ging auf den Stellenwert des politischen Engagements ein und kritisierte, dass gerade einmal 1,8% der Deutschen Mitglied in einer politischen Partei seien. Dies läge weniger an einer allgemeine Politikverdrossenheit, als vielmehr einer Politiker- und Parteienverdrossenheit. Ein möglicher Grund hierfür ist laut Bosbach die Schwächung von Institutionen, die aber für die Gesellschaft von großer Bedeutung sind. Als Chance zur Verbesserung der öffentlichen Verwaltung sieht er die voranschreitende Digitalisierung und verwies beispielhaft auf das Baltikum, wo eine solche Verbesserung zu beobachten sei.

Des Weiteren gaben die einzelnen Verbandsvertreter einen Überblick über ihre jeweilige Tätigkeit. Die Geschäftsführerin des Bundesverbandes Automatenunternehmer e.V. (BA) Simone Storch gab einen Abriss über die Arbeit ihres Verbandes im vergangenen Jahr. Im Fokus dabei stand ganz klar das Auslaufen der fünfjährigen Übergangsfrist für Spielhallen in den jeweiligen Bundesländern. Außerdem wurde die Qualitätsinitiative 2020, die vom Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW) seit mehr als einem Jahr in den politischen Alltag der Branche eingebracht wird, vorgestellt.

Der gegenseitige Erfahrungsaustausch der Verbände ist immer ein besonders spannender Punkt, der die gemeinsame Kommunikation anregt. Der BDWi fördert dadurch aktiv die Synergie der einzelnen Verbände von der auch der BA schon profitieret hat. Für das Projekt Qualifizierung des Berufszugangs beispielsweise konnten wir auf diesem Wege Dr. Stoppelkamp, Leiter des Hauptstadtbüros des Bundesverbandes der Sicherheitswirtschaft (BdSW), als Ansprechpartner gewinnen. Dr. Stoppelkamp gab uns in verschiedenen Gremiensitzungen aufgrund seiner Erfahrung mit der Thematik viele hilfreiche Ratschläge.

Weiterer Tagesordnungspunkt war die Wahl des neuen Präsidiums. Wir freuen uns besonders über die Wiederwahl von Thomas Breitkopf, dem Präsidenten des BA, zum Vizepräsidenten. Die restlichen Präsidiumsmitglieder setzen sich wie folgt zusammen:

Präsident (wiedergewählt):
Michael H. Heinz, Präsident des Bundesverbandes Deutscher Versicherungskaufleute (BVK)
Vizepräsident (wiedergewählt):
Thomas Breitkopf, Präsident des Bundesverbandes Automatenunternehmer (BA)
Vizepräsident (neu gewählt):
Friedrich P. Kötter, Vizepräsident des europäischen Dachverbandes Confederation of European Security Services (CoESS)
Vizepräsident (wiedergewählt):
Bernd Meurer, Präsident des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste (bpa).
Vizepräsident (wiedergewählt):
Wilhelm Oberste Beulmann, Vizepräsident des Bundesarbeitgeberverbandes der Personaldienstleister (BAP).

Das zum Großteil wiedergewählte Präsidium bedankte sich für das entgegengebrachte Vertrauen der Mitgliederversammlung und sieht es als seine wichtigste Aufgabe an, „die Dienstleistungswirtschaft mit starker Stimme zu vertreten“, wie Präsident Michael H. Heinz erklärte. Die Herausforderungen bei der Gestaltung der Digitalisierung, die Regulierung des Arbeitsmarktes und die Absicherung der sozialen Sicherungssysteme seien nur einige wichtige Themen der nächsten Jahre. Weiterhin wolle man den unternehmerischen Blickwinkel wahrnehmbar in die politische Debatte einbringen.

Traditionell lud der BDWi im Anschluss an die Mitgliederversammlung zum Buffet und gemütlichen Beisammensein ein. Das diesjährige Sommerfest wurde in der Berliner Landesvertretung des Saarlandes durchgeführt, wo der BDWi ein gern gesehener Gast ist.

 

BAinfo – Die gesamte Branche in einer App

 

Die Automatenwirtschaft ist eine moderne und dynamische Branche, mit vielen komplexen Fachthemen. Sie als Unternehmer halten sich stets auf dem neuesten Stand bei politischen, juristischen und wirtschaftlichen Entwicklungen. Um Sie hierbei zu unterstützen und zielgenau auf den Punkt sowie schnell zu informieren, hat der Bundesverband Automatenunternehmer e.V. (BA) in den letzten Monaten die BAinfo-App entwickelt. Über diese neue Full-Service-App des BA erhalten Sie in Sekundenschnelle per Push-Nachricht alle relevanten Brancheninfos direkt auf Ihr Smartphone oder Tablet: Ob BA-Rundschreiben oder aktuelle Nachrichten der Branchenpresse – ein 360°-Blick der Branche auf Ihrem Handy oder Tablet!

Wir haben die BAinfo-App an zwei Ständen auf dem „Tag des Automatenunternehmers 2018“ am 13. Juni in Berlin offiziell vorgestellt. Viele von Ihnen haben die Gelegenheit genutzt, sich vor Ort zu registrieren und freischalten zu lassen oder ganz konkrete Fragen zu einzelnen Leistungen der App zu stellen. Gern möchten wir Ihnen die App auch noch einmal mit diesem BAdirekt vorstellen und Sie als Nutzerinnen und Nutzer von diesem Service überzeugen.

Im Anhang finden Sie einen kleinen Überblick über die Installation und das umfassende Leistungspaket der BAinfo-App [Anlage]. Die Nutzung der BAinfo-App ist für Sie als Mitglieder der BA-Landes- und -Fachverbände selbstverständlich kostenlos. Für jede Mitgliedschaft in einem BA-Mitgliedsverband können Sie sich für drei kostenlose Zugänge registrieren.

Ich hoffe, die angehängte Einführung in die BAinfo-App zeigt bereits die Revolution des BA in Sachen Verbandskommunikation und, wichtiger noch, hat Sie, liebe Unternehmerinnen und Unternehmer, schon ein bisschen neugierig auf dieses innovative Servicetool gemacht.

BAinfo, die neue, innovative Full-Service-App des BA: Melden Sie sich gleich an und legen Sie los!

 

Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Hamburg, Aufhebung von einstweiligem Rechtsschutz

Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Hamburg hat mit Beschluss vom 02. Juli 2018 (Az: 4 Bs 50/18), welcher gestern veröffentlicht wurde, den vorläufigen Rechtsschutz eines Spielhallenbetreibers gegen die Schließungsverfügung, welcher aufgrund eines Beschlusses des Verwaltungsgerichts (VG)  Hamburg vom 05. März 2018 (Az: 17 E 10315/17) bestand, auf eine Beschwerde der Freien und Hansestadt Hamburg  hin aufgehoben.

Grundlage des Beschlusses war die Gewährung von einstweiligem Rechtsschutz durch das Verwaltungsgericht Hamburg. Dieses sah in der von der Freien und Hansestadt Hamburg praktizierten Auflösung von Konkurrenzsituationen zwischen Spielhallen bezüglich der Erteilung von glücksspielrechtlichen Erlaubnissen auf Basis des  Auswahlkriteriums „ältester Standort“ nach vorläufiger Prüfung einen ungerechtfertigten Eingriff in die Grundrechte des Spielhallenbetreibers. Folglich wurde die Stadt Hamburg zur Duldung des Weiterbetriebes der Spielhalle verpflichtet. Interessant ist dieser Fall insbesondere deswegen, weil eine Vielzahl gleichartiger Verfahren bei den Hamburger Verwaltungsgerichten rechtshängig sind.

Im nunmehr erfolgten Beschwerdeverfahren sieht das Hamburgische OVG diesen Grundrechtseingriff nach rein summarischer Prüfung nicht, so dass es den entsprechenden Beschluss des VG geändert und den Antrag des Spielhallenbetreibers auf Gewährung vorläufigen Rechtsschutzes abgewiesen hat.

Nach einem Schreiben unseres Hamburgischen Automatenverbandes bleibt mithin abzuwarten, wie die Freie und Hansestadt Hamburg und das VG Hamburg betreffend der bei ihm anhängigen Eilverfahren ihrerseits auf die Beschlussfassung des Hamburgischen OVGs reagieren werden. Der HAV wird – wie auch schon in der Vergangenheit – insoweit das Gespräch mit den zuständigen Stellen suchen, die Interessen seiner Mitglieder wahrnehmen und diese fortlaufend unterrichtet halten.

Den Beschluss des OVG Hamburg können Sie mit Hilfe des nachfolgenden Links abrufen: http://justiz.hamburg.de/contentblob/11365070/caee7f3d238751a8951262844518a0f6/data/4bs50-18.pdf

Die genaue Analyse des Beschlusses wird diesseits einige Tage in Anspruch nehmen. Wir werden selbstverständlich auch Sie in Abstimmung mit den Kollegen aus Hamburg informieren. Daneben werden wir unseren Landesverband selbstverständlich mit aller Kraft unterstützen.

das Oberverwaltungsgericht (OVG) Hamburg  hat mit Beschluss vom 02. Juli 2018 (Az: 4 Bs 50/18), welcher gestern veröffentlicht wurde, den vorläufigen Rechtsschutz eines Spielhallenbetreibers gegen die Schließungsverfügung, welcher aufgrund eines Beschlusses des Verwaltungsgerichts (VG)  Hamburg vom 05. März 2018 (Az: 17 E 10315/17) bestand, auf eine Beschwerde der Freien und Hansestadt Hamburg  hin aufgehoben.

Grundlage des Beschlusses war die Gewährung von einstweiligem Rechtsschutz durch das Verwaltungsgericht Hamburg. Dieses sah in der von der Freien und Hansestadt Hamburg praktiziertenAuflösung von Konkurrenzsituationen zwischen Spielhallen bezüglich der Erteilung vonglücksspielrechtlichen Erlaubnissen auf Basis des  Auswahlkriteriums „ältester Standort“ nach vorläufiger Prüfung einen ungerechtfertigten Eingriff in die Grundrechte des Spielhallenbetreibers. Folglich wurde die Stadt Hamburg zur Duldung des Weiterbetriebes der Spielhalle verpflichtet. Interessant ist dieser Fall insbesondere deswegen, weil eine Vielzahl gleichartiger Verfahren bei den Hamburger Verwaltungsgerichten rechtshängig sind.

Im nunmehr erfolgten Beschwerdeverfahren sieht das Hamburgische OVG diesen Grundrechtseingriff nach rein summarischer Prüfung nicht, so dass es den entsprechenden Beschluss des VG geändert und den Antrag des Spielhallenbetreibers auf Gewährung vorläufigen Rechtsschutzes abgewiesen hat.

Nach einem Schreiben unseres Hamburgischen Automatenverbandes bleibt mithin abzuwarten, wie die Freie und Hansestadt Hamburg und das VG Hamburg betreffend der bei ihm anhängigen Eilverfahren ihrerseits auf die Beschlussfassung des Hamburgischen OVGs reagieren werden. Der HAV wird – wie auch schon in der Vergangenheit – insoweit das Gespräch mit den zuständigen Stellen suchen, die Interessen seiner Mitglieder wahrnehmen und diese fortlaufend unterrichtet halten.

Den Beschluss des OVG Hamburg können Sie mit Hilfe des nachfolgenden Links abrufen:http://justiz.hamburg.de/contentblob/11365070/caee7f3d238751a8951262844518a0f6/data/4bs50-18.pdf

Die genaue Analyse des Beschlusses wird diesseits einige Tage in Anspruch nehmen. Wir werden selbstverständlich auch Sie in Abstimmung mit den Kollegen aus Hamburg informieren. Daneben werden wir unseren Landesverband selbstverständlich mit aller Kraft unterstützen.

Sozialkonzept – Neue Unterlagen der AWI

 

Wie Sie wissen, sind Aufstellunternehmer in Spielhallen und gastronomischen Betrieben nach § 6 des Glücksspielstaatsvertrages (GlüStV) dazu verpflichtet, ein Sozialkonzept zu führen und vorzuhalten.

Im Klartext ist das Sozialkonzept Ihr zentrales Dokument für die in Ihrem Betrieb durchgeführten Maßnahmen zum Jugend- und Spielerschutz, zum Verbraucherschutz und zur Prävention von problematischem oder pathologischem Spielverhalten. Das umfasst unter anderem die Auflistung von absolvierten Schulungen Ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Benennung von Ansprechpartnern z.B. für die Präventionsarbeit in Ihrem Unternehmen oder die Umsetzung von Einlasskontrollen der Gäste.

Das Aufstellen und Führen eines Sozialkonzeptes ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Um Sie als Unternehmerinnen und Unternehmern hierbei zu unterstützen, hat die AWI Automaten-Wirtschaftsverbände-Info GmbH ein Mustersozialkonzept erstellt, das regelmäßig aktualisiert wird. Noch in diesem Jahr soll eine neue Version erscheinen. Bereits jetzt stehen folgende neue Materialien zur Verfügung und können über Ihren BA-Landes- oder
-Fachverband bezogen werden:

  • Checkliste zur Früherkennung von Problemspielern in Spielhallen
  • Checkliste zur Früherkennung von Problemspielern in gastronomischen Betrieben
  • Gesprächsprotokoll
  • Verpflichtungserklärung zur Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)
  • Verbindliche Anlage zur Spielersperre für die Länder, in denen eine lokale Lösung angewendet wird (Baden-Württemberg, Berlin, Bremen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein), sowie eine allgemeine gehaltene Vorlage für eine lokale Lösung

 

Das DSGVO-Formular ist sowohl für Spielhallen als auch in einer Version für gastronomische Betriebe erhältlich. Beide Versionen ersetzen die bisherige „Verpflichtungserklärung nach § 5 Bundesdatenschutzgesetz“ und die „Anweisung Datenschutz“. Generell empfehle ich Ihnen dringend, alle bereits jetzt aktualisierten oder neu erstellten Dokumente in Ihr Sozialkonzept aufzunehmen und die alten Versionen zu ersetzen. Als Mitglieder erhalten Sie alle Unterlagen selbstverständlich kostenlos als Unterstützung durch Ihren BA-Mitgliedsverband.

Im Namen des BA möchte ich noch einmal bekräftigen: Führen Sie das Sozialkonzept so vorbildlich wir Ihr gesamtes Unternehmen. Jugend- und Spielerschutz, Verbraucherschutz und Prävention sind eine wichtige Säule des gewerblichen Geldspiels. Wir bieten unseren Gästen ein modernes und spannendes Freizeitprodukt, aber wir alle übernehmen auch gesellschaftliche Verantwortung.

 

Unbedingt vormerken: 5. Präventionstag am 5. September 2018 in Kiel

Im letzten Jahr hat die deutsche Automatenwirtschaft unter dem Motto „Gemeinsam. Lernen. Helfen.“ die Veranstaltungsreihe „Präventionstage“ ins Leben gerufen. Mit mittlerweile vier erfolgreich durchgeführten Veranstaltungen sind die Präventionstage ein etablierter Bestandteil des wichtigen gemeinsamen Dialogs von Hilfesystem, Wissenschaft, Politik, Verwaltungen und unserer Branche.

Dies wollen wir in der zweiten Jahreshälfte fortsetzen: Am Mittwoch, den 5. September 2018, findet in Kiel der 5. Präventionstag statt. Seien Sie von 13:00 bis 16:30 Uhr im Kieler Schloss in der Dänischen Straße 44 in 24103 Kiel dabei.

Es erwartet Sie ein gemeinsamer, spannender und ergebnisoffener Dialog. Für Sie als Unternehmerinnen und Unternehmer der BA-Mitgliedsverbände bietet sich der ideale Rahmen, Ihren Standpunkt und Ihre Lösungsvorschläge darzulegen sowie neue Herangehensweisen kennenzulernen. Nutzen Sie diese Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen.

Unsere Branche hat in den letzten Jahren eine Vielzahl innovativer Maßnahmen zur Verbesserung des Spielerschutzes und der Prävention eingeführt. Doch es handelt sich um einen stetigen Lernprozess. Daher suchen wir zur weiteren Verbesserung der Präventionsarbeit jederzeit den offenen Austausch mit allen Akteuren des Bereiches Spielerschutz: aus dem Hilfesystem, der Wissenschaft, der Politik, den Verwaltungen sowie der Automatenwirtschaft.
 
Allen Betreibern und Mitarbeitern in den Spielhallen oder gastronomischen Betrieben, insbesondere aus Schleswig-Holstein, möchte ich die Teilnahme sehr empfehlen. Im Anhang dieses BAdirekt erhalten Sie das Save-the-Date-Schreiben des Präventionstages in Kiel [Anlage]. Melden Sie sich gleich an unter: http://gemeinsam-lernen-helfen.de/kiel

Bei Fragen oder Anregungen sind wir jederzeit gern Ihr Ansprechpartner. Rufen Sie uns einfach an.

Mindestlohn soll in zwei Stufen auf 9,35 Euro steigen

Mindestlohn soll in zwei Stufen auf 9,35 Euro steigen

Seit dem 01. Januar 2015 gilt in Deutschland für alle Arbeitnehmer ab 18 Jahren ein einheitlicher flächendeckender Mindestlohn. Der Mindestlohn war 2015 mit einer Höhe von 8,50 Euro gestartet und zum 01. Januar 2017 auf den zurzeit geltenden Wert von 8,84 Euro heraufgesetzt worden.

Der Mindestlohn soll nach den Beratungen der Mindestlohnkommission zum 01. Januar 2019 auf 9,19 Euro pro Stunde steigen. Zum 01. Januar 2020 ist eine weitere Steigerung auf 9,35 Euro pro Stunde vorgesehen.

Es ist allerdings anzumerken, dass die Vorschläge der Mindestlohnkommission, welche von der Bundesregierung alle fünf Jahre berufen wird, nicht bindend sind. Das letzte Entscheidungsrecht liegt bei der Bundesregierung, die den Vorschlägen der Mindestlohnkommission jedoch in aller Regel folgt. Sobald eine entsprechende Entscheidung gefallen ist, werden wir Sie hierüber selbstverständlich informieren.

Wir empfehlen Ihnen Ihre Arbeitsverträge im Hinblick auf das Gehalt zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen. Selbstverständlich stehen die Justitiare Ihrer Verbände für Ihre Fragen zur Verfügung.

Tag des Automatenunternehmers 2018 & Jubiläumsfeier: 65 Jahre Bundesverband Automatenunternehmer e.V.

Tag des Automatenunternehmers 2018 & Jubiläumsfeier: 65 Jahre Bundesverband Automatenunternehmer e.V.

Am 13. Juni 2018 hat unser Bundesverband Automatenunternehmer e.V. (BA) den Tag des Automatenunternehmers 2018 (TdA) und die am Abend folgende Jubiläumsfeier anlässlich des 65. Geburtstages des BA veranstaltet. Sie und wir haben zwei absolute Highlights erlebt und viele bleibende, grandiose Erinnerungen gesammelt. Der Rückblick bietet ein klares und absolut positives Fazit: Wir alle haben viel Neues gelernt, leidenschaftlich diskutiert, zusammen Vergangenes Revue passieren lassen und, nach erledigtem Tagwerk, ausgelassen miteinander gefeiert. Ein Tag, zwei Branchenevents – diese Berlinreise war es wert, umso mehr, als am Folgetag der DAW-Summit 2018 stattfand.

Eröffnet wurde der TdA, der zentral in der Hauptstadt, im Steigenberger Hotel Am Kanzleramt, stattfand, von BA-Präsident Thomas Breitkopf, der alle Besucher des TdA und insbesondere die Vertreter der Spitzenverbände und des Dachverbandes sowie die Referenten herzlichst begrüßte. Breitkopf ging auf das Jahr 2017, in dem der Glücksspielstaatsvertrag in den meisten Bundesländern seine volle Wirkung entfaltete, sowie die gegenwärtigen Herausforderungen für unsere Branche ein, bevor er betonte, dass sowohl der BA als auch die Branche als legitimierte Vertreter der Unternehmerinnen und Unternehmer zusammenstehen, der Politik und Gesellschaft fortwährend den offenen Dialog auf Augenhöhe anbieten und Lösungsansätze entwickeln. Denn, so unterstrich er: „Wir dürfen durchaus stolz sein auf unseren Berufsstand, den Berufsstand des Automatenunternehmers.“

Anschließend folgten spannende und informative Vorträge anerkannter Experten aus den Bereichen Politik, Recht und Wirtschaft: Ole von Beust war von Oktober 2001 bis August 2010 Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg und wird bis heute im ganzen Bundesgebiet als einer der profiliertesten Landespolitiker geschätzt. Aus dieser reichhaltigen Expertise schöpfend bot von Beust den Gästen des TdA spannende Einblicke in die Verhandlungsprozesse der Ministerpräsidenten der Länder rund um die deutsche Glücksspielregulierung.

RA Prof. Dr. Dirk Uwer von der Kanzlei Hengeler Mueller legte unter dem Titel „Glücksspielstaatsvertrag und Glücksspielstaatsversagen“ den Ist-Zustand sowie den dringenden Verbesserungsbedarf der aktuellen  staatlichen Regulierung dar. Professor Uwer ist als Top-Jurist auch jenseits unserer Branche bestens bekannt, die er als ihr Klagevertreter vor dem Bundesverwaltungsgericht und Bundesverfassungsgericht wie kaum ein anderer kennt. Besonderen Wert legte er in seinem Vortrag auch auf die Präsentation branchenseitiger konstruktiver Lösungsansätze.

Am Nachmittag hielt die bekannte und für höchste Qualität „Made in Germany“ stehende Unternehmerpersönlichkeit Wolfgang Grupp, Geschäftsführer und Inhaber von TRIGEMA, ein glühendes Plädoyer für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Grupp steht für den rasanten Aufstieg eines kleinen, vom Vater übernommenen  Textilunternehmens zu einer bundesweit etablierten Marke, die alle Produktionsstufen unter einem Dach vereint. Hierbei unterstrich Grupp auch die unbedingte Wichtigkeit einer auf Verlässlichkeit und Weitsicht aufbauenden Unternehmenskultur. Eine Beurteilung, der sich der BA und seine Vertreter absolut anschließen.

Nach der Mittagspause stand die konkrete Praxis im Vordergrund: Vor Ort waren Anbieter von TÜV-Zertifizierungen, Gerätehersteller sowie Service- und Branchenpartner, die in zehn Workshops allen Besuchern des TdA wertvolle Informationen für ihren Betrieb lieferten. Zahlreiche Unternehmer nutzten diese Gelegenheit, einen Mehrwert für ihren Betrieb aus den versierten Vorträgen zu ziehen.
 
Die täglich gelebte Gemeinschaft der Spitzenverbände im Branchendachverband war an diesem Tag besonders sichtbar: So hielt Paul Gauselmann, der Vorsitzende des Verbandes der Deutschen Automatenindustrie e.V. (VDAI), ein Grußwort. Er schaute zurück auf eine lange Erfolgsgeschichte als Aufstellunternehmer, Großhändler und Hersteller, aber natürlich auch das erfolgreiche Zusammenwirken der Spitzenverbände. Seine Rede war für die Gäste, die in ihm zurecht einen der ganz Großen der Branche sehen, eines der Highlights des TdA. Als Dank für seine großen Verdienste um die deutsche Automatenwirtschaft verlieh ihm der BA-Präsident Thomas Breitkopf zusammen mit den BA-Ehrenpräsidenten Karl Besse und Andy Meindl die Goldene Ehrennadel des BA. Des Weiteren überreichten der 1. und der 2. Vorsitzende des Hessischen Münzautomaten-Verband e.V. (HMV), Michael Wollenhaupt und Michael Stang, Paul Gauselmann eine Urkunde für 40 Jahre Mitgliedschaft im HMV.

Im Anschluss folgte als weiteres Highlight ein von Olaf Weinstein, dem Chefredakteur der Branchenzeitschrift AutomatenMarkt, moderierter Dialog „Unter Zeugen“  zwischen Andy Meindl, 1. Vorsitzender des Bayerischen Automaten-Verband e.V. (BAV), und Dr. Daniel Henzgen, dem Bevollmächtigten der Geschäftsführung für Politik und Außenbeziehung der Löwen Entertainment GmbH. Das innovative Talkformat zeigte klar auf, wie nah beieinander die Branchenstufen der Automatenwirtschaft trotz in Details manchmal unterschiedlicher Standpunkte und Interessen sind. Das Gespräch war informativ, offen und  vor allem konstruktiv. Denn: Wir, die Automatenwirtschaft, sind eins.

Zum Ende der Veranstaltung gab der Sprecher des Vorstandes des Dachverbandes Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V., RA Georg Stecker, einen pointenreichen und scharfsinnigen Ausblick auf die deutsche Automatenwirtschaft im Jahr 2018. Seit 2014 ist er als Vorstandssprecher des Dachverbandes Ansprechpartner der Branche für die Politik und auch für uns beim BA immer ein wichtiger Partner.
Hiernach zog BA-Präsident Thomas Breitkopf sein finales Resümee des TdA. Er dankte allen Teilnehmern und Beteiligten herzlich für ihr Mitwirken und ihren Einsatz und lud ins Verbändehaus zur anschließenden 65-Jahrfeier des BA ein.

Parallel zu den Reden, Vorträgen und Workshops boten die anwesenden Hersteller, BA-Servicepartner, Schulungsanbieter und TÜV-Organisationen für unsere Unternehmer eine sich über zwei Stockwerke erstreckende Ausstellung der neuesten Produkte und Dienstleistungen. An zwei Ständen präsentierte auch der BA seine neue und innovative Full-Service-App BAinfo: Mit dieser erhalten Sie alle branchenrelevanten Neuigkeiten, z.B. alle Rundschreiben des BA sowie RSS-Feeds der Branchenpresse, direkt per Push-Nachricht auf Ihr Smartphone oder Tablet. Als besonderen Service konnten sich die Besucher des TdA direkt vor Ort für die App freischalten lassen. Weitere Informationen zu BAinfo werden wir Ihnen demnächst mit einem gesonderten Rundschreiben übermitteln. Installieren Sie die App schon jetzt direkt aus dem App-Store unter https://itunes.apple.com/us/app/ba-info/id1371471870 (Apple) bzw. https://play.google.com/store/apps/details?id=de.baberlin.bainfo (Android) und registrieren sich. Pro Mitgliedschaft in einem BA-Landes- oder Fachverband erhalten Sie drei kostenlose Zugänge.

Damit so viele tolle Erinnerungen nicht verloren gehen, hat der BA eine erste Auswahl der Fotos des TdA auf seiner Flickr-Seite in einem eigenen Album zusammengestellt. Dieses können Sie hier anschauen: https://www.flickr.com/photos/154630710@N07/albums/72157696285027651

Gern möchten wir Sie auch auf die Berichterstattung der Branchenpresse aufmerksam machen und beispielhaft auf einige ausgewählte Artikel verweisen:

• „Tag des Automatenunternehmers: Informativ und unterhaltsam“
Quelle: AutomatenMarkt, https://www.automatenmarkt.de/nachrichten/artikel/tag-des-automatenunternehmers-informativ-und-unterhaltsam/

• „Goldene Ehrennadel für Paul Gauselmann“
Quelle: Games&Business, https://www.gamesundbusiness.de/news/details/goldene-ehrennadel-fuer-paul-gauselmann/

• „Gäste auf dem Tag des Automatenunternehmers in Berlin: Georg Stecker und Paul Gauselmann“
Quelle: AutomatenMarkt, https://www.automatenmarkt.de/nachrichten/artikel/9941/

Selbstverständlich haben wir das Branchenevent TdA auch live in den sozialen Medien begleitet. Sie können unsere Berichterstattung unter https://www.facebook.com/Bundesverband-Automatenunternehmer-214671368711505/ (Facebook) bzw. https://twitter.com/BA_Automaten (Twitter) einsehen.

Im Anschluss an die Tagesveranstaltung fand ab 19 Uhr im Verbändehaus Handel – Dienstleistung – Tourismus, der Zentrale des BA, die Abendveranstaltung „65 Jahre BA – Zurück in die Zukunft!“ statt. Eröffnet wurde die Feier zu Ehren unseres BA mit einem Sektempfang und der Begrüßung der Gäste durch den Vorstand. Als Moderatorin führte die humorvolle und charmante Edwina de Pooter durch den Abend, die bereits 2013 aus der 60-Jahrfeier des BA ein unvergessliches Event gemacht hatte. Auch dieses Mal „verzauberte“ sie die Gäste mit einem ausgefeilten Bühnenprogramm und versammelte je einen Vertreter der 13 BA-Mitgliedsverbände und den BA-Ehrenpräsidenten Karl Besse als Symbol der Verbandseinheit auf der Bühne. Um 22:00 hieß es dann Partystimmung pur mit der „Just for fun Hit Band“, laut Bild-Zeitung „Deutschlands beste Coverband“. Max Krumme, der 2. Vorsitzende des Automaten-Verband Schleswig-Holstein e.V. (ash), und seine Musikerkollegen betraten die Bühne und heizten mit ihrer super Auswahl an Schlagern, Popsongs und Klassikern ordentlich ein. So wurde gefeiert und getanzt bis weit nach Mitternacht. Welch‘ ein Abend!

Liebe Unternehmerinnen und Unternehmer, wir alle sind der BA und gemeinsam werden wir auch die nächsten 65 Jahre voller Stolz eine dynamische, lösungs- und serviceorientierte Branche sein, die sich den Herausforderungen stellt, Probleme in die Hand nimmt und insbesondere für eine verantwortungsvolle Umsetzung und Weiterentwicklung des Spieler- und Jugendschutzes steht.

Jahreshauptversammlung des Hessischen Münzautomaten-Verband e.V. in Gambach

Jahreshauptversammlung des Hessischen Münzautomaten-Verband e.V. in Gambach

 

Der Hessische Münzautomaten-Verband e.V. (HMV) hat am 6. Juni im idyllischen Gambach, einem Stadtteil von Münzenberg, seine diesjährige Jahreshauptversammlung veranstaltet. Der Einladung folgten zahlreiche Mitglieder, so dass sich die Räumlichkeiten schnell und nahezu bis auf den letzten Platz füllten.

Nach einem kleinen Willkommensimbiss ab 10 Uhr wurde die Zusammenkunft der HMV-Mitglieder pünktlich um 11 Uhr vom 1. Vorsitzenden des HMV, Michael Wollenhaupt, eröffnet. Dieser begrüßte neben den anwesenden Mitgliedern insbesondere auch die Vertreter der Branchenpresse sowie den neuen DAW-Länderreferenten Andreas Rey, der seit dem 1. Mai für die Länderkommunikation in Hessen zuständig ist. Für den Bundesverband Automatenunternehmer e.V. war der Mitarbeiter Medien- und Öffentlichkeitsarbeit, Thomas Spengler, vor Ort.

Erster Tagesordnungspunkt nach der Eröffnung war der Bericht über das Geschäftsjahr 2017 durch Michael Wollenhaupt. Wollenhaupt unterstrich die schwierige politische Lage für die Unternehmerinnen und Unternehmer im Land und erinnerte auch nochmals an die für die Branche sehr nachteilhaften Urteile des Bundesverfassungs- und Bundesverwaltungsgerichtes. Der HMV habe zwar nicht das Hessische Spielhallengesetz verhindern können, aber doch Entwicklungen wie in manchen anderen Bundesländern.
Der Vorsitzende betonte auch die besondere Glaubwürdigkeit des HMV, der als einziger BA-Mitgliedsverband einen Jungunternehmerkreis hat. „Wir haben nachfolgende Generationen, die selbst in dieser Branche tätig werden wollen“, was auch im politischen Dialog Signalwirkung besitze. Er rief generell die Unternehmer auf, direkt in die kommunalen Gremiensitzungen zu gehen, sonst würden z.B. Spielapparatesteuern einfach „durchgewinkt“.
Es folgten der Bericht des Schatzmeisters Oskar Adam, der Kassenprüfungsbericht durch Robert Taus sowie der Antrag auf Entlastung des Vorstandes. Es ließen sich keine Auffälligkeiten feststellen, so dass sowohl der Vorstand als auch insbesondere Vorstandsmitglied und Schatzmeister Oskar Adam einstimmig entlastet wurden.

Nun folgten die vom Vorstandsmitglied Yvonne Corvinelli moderierten Ehrungen als Dank für langjährige Verbandszugehörigkeit und das darin zum Ausdruck gebrachte Vertrauen, die ebenso ein eindrücklicher Beweis für die starke Gemeinschaft innerhalb des HMV sind. Ausgezeichnet wurden B & N Player Place Playotheken GmbH, vertreten durch Andreas Braun, für 40 Jahre Mitgliedschaft, sowie für je 25-jährige Mitgliedschaft die Firmen Sauer Automaten, Katsiwanakis Automatenvertriebs GmbH, Kölsch Automaten und Knierim Automaten bzw. die anwesenden Unternehmer Wolfgang Sauer, Waios Katsiwanakis, Klaus Kölsch und Walter Knierim.

Anschließend hielt der 2. Vorsitzende des HMV, Michael Stang, der ebenfalls Vorstandsmitglied des Fachverband Gastronomie-Aufstellunternehmer e.V. (FGA) ist, einen Vortrag zur Gastronomieaufstellung. Michael Stang kritisierte vor allem das bundesweit rapide Entstehen sogenannter Café-Casinos, kleiner scheingastronomischer Betriebe, und das damit verbundene Regulierungsdefizit von staatlicher Seite. Er betonte, dass die Gastronomieaufstellung ihrer Idee nach eine Ergänzung des geselligen Beisammenseins in der Gaststätte ist, eine Nebentätigkeit zum Zeitvertreib. Er appellierte auch an die Unternehmer, sich von vornherein klar von Café-Casinos und ähnlichen Betrieben abzugrenzen und, anders als es bei diesen oft der Fall ist, jederzeit alle gesetzlichen Vorgaben genau im Blick zu haben und zu erfüllen. Vor allem das Sozialkonzept solle man „mit Leben füllen“, schwarze Schafe hingegen können jederzeit bei BAlarm, der anonymen Meldeplattform des BA, gemeldet werden. Michael Stang machte auch nochmals auf das Känguru-Informationssystem des FGA sowie eine noch in diesem Jahr fertig gestellte Onlineschulung mit Zertifikat für Mitarbeiter in den gastronomischen Betrieben aufmerksam.

Bevor nun Vorstandsmitglied Christoph Schwarzer über die politischen Aktivitäten des Verbandes in Hessen berichtete, hob der Vorsitzende Michael Wollenhaupt nochmals Schwarzers gesellschaftliches Engagement in einem ganz anderen Bereich hervor: So hatte Schwarzer, der seit 2017 im HMV-Vorstand ist, erst vor wenigen Wochen das Deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber erhalten. Ein branchenferner Einsatz, der umso klarer zeigt, dass sich hier jemand ohne Hoffnung auf einen wirtschaftlichen Vorteil um die Gemeinschaft verdient macht. Dies schafft ebenso Vertrauen wie z.B. die Veranstaltung Parlamentarischer Abende oder Kickerspenden, womit der Bogen zur Verbandsarbeit geschlagen war. Christoph Schwarzer erzählte ausführlich über Gespräche mit den politischen Parteien und die Erfolge der Verbandsarbeit in Hessen, zu denen insbesondere auch einige verhältnismäßig liberale Regelungen des Spielhallengesetzes zählen. Schwarzer rief abschließend dazu auf, ganz offen Gesicht zu zeigen und für das eigene ehrbare Gewerbe einzutreten: „Treten Sie selbstbewusster in der Öffentlichkeit auf […], nennen Sie sich Automatenunternehmer!“

Als nächstes berichtete der schon genannte Arbeitskreis der Jungunternehmer im HMV (AKJU), vertreten durch dessen Sprecher Dennis Adam, von den Verbandsaktivitäten der nachfolgenden und bereits jetzt Verantwortung übernehmenden Generation.  Zudem stellte sich RA Simon Scherer, der neue Justitiar des AKJU, vor: RA Scherer ist seit acht Jahren Anwalt, seit drei Jahren selbständig und u.a. spezialisiert auf Wirtschaftsrecht.  Als Beleg seiner Expertise stellte er den Zuhörern das Thesenpapier des AKJU vor, welches dank des starken Einsatzes der „Jungen“ bereits verschiedenen hessischen Ministerien und Abgeordneten vorliegt.

Ganz konkret und praxisnah war die folgende Einführung in das Thema TÜV-Zertifizierungen durch HMV-Zertifizierungsbotschafter und Vorstandsmitglied Oliver Ickenroth.

Nach einem kurzen Lob für die tolle und vor allem gleichberechtigte Zusammenarbeit im HMV-Vorstand der letzten Jahre durch den 1. Vorsitzenden Michael Wollenhaupt folgte die Wahl des neuen Vorstandes. Mit Ausnahme des bisherigen Schriftführers Wolfgang Wies, der dieses Amt über 20 Jahre bekleidet hatte, stellte sich der Vorstand geschlossen zur Wiederwahl. Zuvor aber wurde Wies für seine Verdienste um den Verband einstimmig zum Ehrenvorstandsmitglied des HMV gewählt. Ferner schlug Michael Wollenhaupt vor, Yvonne Corvinelli zur neuen Schriftführerin und Dennis Adam als neues Vorstandsmitglied zu wählen. Die Wahlleitung übernahm die Justitiarin RAin Christel Sondermann. Als neuer HMV-Vorstand wurden in betont geheimer Wahl gewählt:
•    Michael Wollenhaupt, 1. Vorsitzender
•    Michael Stang, 2. Vorsitzender
•    Oskar Adam, Schatzmeister
•    Yvonne Corvinelli, Schriftführerin
•    Christoph Schwarzer, Beisitzer
•    Oliver Ickenroth, Beisitzer
•    Dennis Adam, Beisitzer

Der BA gratuliert zu dieser Bestätigung der bisher geleisteten Arbeit.

Als Kassenprüfer wurden gewählt:
•    Heidi Gimbel
•    Timo Schwarzer
•    Robert Taus

Nach dem Haushaltsvorschlag für das Geschäftsjahr 2018 durch Oskar Adam und einem Blick auf die aktuellen Bestimmungen des Hessischen Spielhallengesetzes durch RAin Christel Sondermann und Michael Wollenhaupt folgte als mit großer Spannung erwarteter Tagesordnungspunkt das Statement der einzelnen Hersteller zur fristgerechten Anpassung ihrer Geräte an die Technische Richtlinie 5 sowie zu Neugeräten, die die TR 5 bereits von Werk aus erfüllen. Auf das Podium kamen nacheinander Joachim Mohrmann (Geschäftsführer adp Merkur Service), Gerhard Hubmann (Geschäftsführer APEX Germany), Peter Nötzold (Stellv. Leiter Produktmanagement Bally Wulff), Andreas Hingerl (Direktor Vertrieb LÖWEN und Crown) und Anton Schmid (Leitung Vertrieb psmtec).

Hieran anknüpfend referierte RAin Christel Sondermann über die aktuellen Entwicklungen beim Thema Spielapparatesteuer in Hessen. Zuletzt fasste RA Simon Scherer noch einmal die zentralen Bestimmungen der Datenschutz-Grundverordnung, die seit dem 25. Mai voll in Kraft getreten ist und von Verbänden sowie Unternehmen beachtet werden muss, zusammen. Nach dem Tagesordnungspunkt „Verschiedenes“ folgten noch ein geselliger Ausklang und alsbald der Abschied.

Der BA wünscht allen hessischen Unternehmerinnen und Unternehmern weiterhin ein erfolgreiches Jahr und wird auch im kommenden Jahr wieder vor Ort sein und berichten.

 

Jahreshauptversammlung des Nordwestdeutschen Automaten-Verband e.V. in Bremen

Jahreshauptversammlung des Nordwestdeutschen Automaten-Verband e.V. in Bremen

 

Der Nordwestdeutsche Automaten-Verband e.V. (NAV) hat am 6. Juni im Borgfelder Landhaus in Bremen seine diesjährige Jahreshauptversammlung veranstaltet. Zahlreiche Mitglieder folgten der Einladung des Vorstandes. Hervorstechende Tagesordnungspunkte waren die Vorstandswahlen als auch Vorträge zur aktuellen Rechtslage und zur neuen Datenschutz-Grundverordnung sowie eine moderierte Diskussion zur Technischen Richtlinie 5.

Der Bundesverband Automatenunternehmer e.V. (BA) konnte dieses Mal nicht wie gewohnt vor Ort sein. Um Sie, liebe Unternehmerinnen und Unternehmer der BA-Mitgliedsverbände, dennoch über alle wichtigen Ereignisse zu informieren, übermitteln wir Ihnen nachfolgend das Rundschreiben 20-2018 des NAV zur Jahreshauptversammlung vom 11. Juni 2018:

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Wahlen, Recht und Fakten zu TR 5.0 - die NAV Jahreshauptversammlung

Liebe Mitglieder,

eine erfolgreiche und inform ative Jahreshauptversammlung mit spannenden Themen liegt hinter uns. Wir möchten uns gleich zu Beginn bei allen Mitgliedern, Gästen und Referenten sowie selbstverständlich bei den zahlreichen Ausstellern für diese rundum gelungene Veranstaltung bedanken.

Traditionell startete die Veranstaltung im Borgfelder Landhaus in Bremen zunächst mit einem entspannten Treff und Austausch zwischen Kollegen: Insgesamt stellten neun Aussteller ihre Produkte und Dienstleistung aus und sorgten damit für eine vielseitige Ausstellung.

Eröffnet wurde der offizielle Teil der Veranstaltung dann wie gewohnt von unserem Vorsitzenden Detlev Graß, der zunächst einmal die Gäste, Presse, Referenten und Verbändevertreter begrüßte und nicht ohne Stolz verkündete, dass der Nordwestdeutsche Automatenverband in diesem Jahr 65-jährigen Geburtstag feiert. „Den 70. Geburtstag feiern wir dann richtig groß&ldqu o;, versprach Graß.

 Im Anschluss ehrte er die Jubilare für ihre langjährige Mitgliedschaft und bedankte sich vielmals für die Unterstützung des Nordwestdeutschen Automatenverband. Natürlich ließ es sich Graß ebenfalls nicht nehmen, einige Worte zu der aktuellen politischen Situation in Bremen zu sagen. Den Bericht zu Niedersachsen überließ er dem Justiziar Prof. Dr. Florian Heinze, der im Verlauf der Veranstaltung einen ausführlichen Vortrag zur aktuellen Situation in Niedersachsen hielt.

Bevor er zu den Formalien der Veranstaltung überging, sprach er dann noch einige Worte zum Thema Qualität, welches für die Branche maßgeblich sei, wolle die Branche auch zukünftig erfolgreich bestehen. Ebenso betonte er ausdrücklich, dass alle Bemühungen und Aktivitäten des Vorstandes und des Verbandes immer sowohl für Spielhallenbetreiber als auch natürlich f&uu ml;r Gastronomieaufsteller getätigt werden.

Nach den üblichen Formalien einer Jahreshauptversammlung – Kassenbericht durch den Schatzmeister Martin Reuvers und Bericht der Kassenprüferin Renate Kollasch (verlesen durch Prof. Dr. Florian Heinze) mit anschließender Entlastung des Vorstandes– standen dann die Vorstandswahlen als erstes Highlight auf dem Programm. Durch die Wahl führte unser Justiziar Prof. Dr. Florian Heinze. Zur Wiederwahl standen natürlich der Vorsitzende Detlev Graß, ebenso wie der Schatzmeister Martin Reuvers – der in Personalunion ebenso zur Wahl für den stellv. Vorsitz stand – und die Vorstandsmitglieder Torsten Laue und Reinhard Kirchner. Einzig der stellv. Vorsitzende Hans Peter Jung stand nicht mehr zur Wahl. Im Namen des Vorstandes bedanken wir uns herzlich bei Herrn Jung für seinen jahrelangen Einsatz als Vorsitzender, Ehrenvorsitzender und stellv. Vorsitzender. Mit einer ü ;berragenden Mehrheit wurde der gesamte Vorstand gewählt. Hierfür möchten wir uns in dessen Namen herzlich bedanken.

Im Anschluss an die Vorstandwahl wurden schließlich noch die Kassenprüfer gewählt: Hierbei gab es mit Frau Birgit Majonek eine Neubesetzung neben der alten und neuen Kassenprüferin Renate Kollasch. Auch hier möchten wir uns vielmals bedanken.

Selbstverständlich durfte auch ein Beitrag unseres Justiziars Prof Dr. Florian Heinze zu den aktuellen rechtlichen Entwicklungen nicht fehlen. Hierbei gab er einen umfassenden Überblick auf den Status quo in Niedersachsen. Auf die brennendste Frage „Was passiert nach dem 31.12.2018?“ konnte aber natürlich auch Prof. Heinze keine befriedigende Antwort geben. Ein neuer Gesetzesentwurf zum niedersächsischen Glücksspielgesetz befindet sich in Erarbeitung. Der Schwerpunkt wird hier wohl auf dem Auswahlverfahren sowie Härtefäll en liegen. Eine zeitliche Umsetzung bis zum Ende des Jahres sieht er jedoch als ambitioniert an.

Thematisch anschließend wandte er sich dem Thema „Risiko: Erlöschende Spielhallenkonzessionen“ zu. Hierbei wies er deutlich darauf hin, dass bei einem Jahr des Nichtbetriebs die Spielhallenkonzession (nach § 33i GeWO) erlischt. Weitere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie noch in einem separaten Newsletter.

Ebenfalls sehr interessant für die anwesenden Automatenunternehmer, das Thema Gebührenrahmen bei der Erteilung glücksspielrechtlicher Erlaubnisse. Hier legt die Allgemeine Gebührenordnung (AllGO) einen Gebührenrahmen von 4.000 € – 20.000 € fest. Viele Kommunen bedienen sich dem oberen Drittel dieses Rahmens und rufen Gebühren von 15.000 € - 20.000 € pro Erlaubnis auf. Erste Einschätzungen hierzu kommen jetzt z.B. vom VG Oldenburg, welches in seinem Urteil schreibt, dass wegen des geringen Verwaltungsaufwandes selbst bei hoher wirtschaftlicher Bedeutung des Wertes der Erlaubnis für den Erlaubnisinhaber eine Gebühr von nicht mehr als EUR 4.000,- festgesetzt werden darf. Auch hierzu werden wir Sie natürlich weiterhin auf dem Laufenden halten.

Natürlich ließ es sich unser Justiziar nicht nehmen, etwas zu dem „Hyperthema des Monats“ zu sagen: Nach der Kaffeepause widmete er sich der neuen Datenschutzgrundverordnung, die am 25.05.2018 in Kraft getreten ist und vor allem auch bei den Unternehmern für große Verunsicherung sorgt. Prof. Heinze klärte auf und nahm vor allem auch die Ängste. Einen ausführlichen Newsletter zu dem Thema mit den wichtigsten Neuerungen und Musterformularen verschickt der Nordwestdeutsche Automatenverband in den nächsten Tagen.

Tagesabschluss und absoluter Höhepunkt des Tages zugleich stellte die Podiumsdiskussion zwischen Industrievert reter und Automatenunternehmer zum Thema TR 5.0 dar. Gesprächspartner waren Peter Mahler-Jakob (Vertriebsleiter Deutschland adp Gauselmann GmbH), Jörg Neuberger (Leiter Produktmanagement Bally Wulff Games & Entertainment GmbH) und Arthur Stelter (Leiter Produktmanagement Löwen Gruppe) als Vertreter der Industrie und Detlev Graß sowie Martin Reuvers als Vertreter der Automatenunternehmer. Moderiert wurde die Runde von unserem Justiziar Prof. Dr. Florian Heinze. Im Fokus standen natürlich die generellen technischen Unterschiede zwischen TR 4.1 und TR 5.0. sowie im spezielleren die Unterscheidung zwischen TR 5.0 Version 1 und Version 2. Detlev Graß, als Vertreter der Aufstellerschaft, kritisierte direkt zu Beginn der Diskussion, dass der „Zwist zwischen den Herstellern“ teils auf dem Rücken der Unternehmer ausgetragen wird und die ganze Umrüstung nur noch erschwert.

Die Industrievertreter versuchten durch ausführ liche Antworten bestehende Unsicherheiten der Unternehmer zu mildern. Peter Mahler-Jakob (adp Gauselmann) wandte sich ganz direkt an seine Kunden im Publikum und versicherte, dass alle V1 Geräten absolut rechtskonform sind und keinerlei Probleme auf Aufsteller mit V1 Geräten zukommen werden. Auf die Frage, warum das Hause Löwen als einziges keine V1 Geräte im Portfolio habe, antwortete Arthur Stelter sehr selbstbewusst „ich brauche kein V1, langfristig wird es der Branche nicht dienen.“ Besonders interessant war auch die Diskussion rund um ein automatisches Logout sowie die Nullstellung der Geräte nach 3 Stunden ununterbrochenem Spiel. Jörg Neuberger versicherte hier, dass die Spielgäste keine Gewinne durch die Nullstellung „verlieren“ werden. Das automatische Logout kann bei allen Herstellern durch den Betreiber deaktiviert werden. Die Verantwortung dafür, dass ein Gast ohne Identifikationsmittel ein V2 Gerät besp ielen kann, liegt dann natürlich beim Unternehmer, bestätigten alle drei Industrievertreter. „Das kann für die Betreiber zu großen Problemen mit den Ordnungsbehörden führen“, betonte Graß kritisch. Am Ende konnten auch die Publikumsfragen ausführlich geklärt werden, so dass die Diskussion einen echten Mehrwert für alle Anwesenden darstellte.

Bei schönstem Sommerwetter ließen die Teilnehmer schließlich den Tag beim leckeren Barbecue im Sommergarten des Borgfelder Landhauses ausklingen.

Wir danken allen Referenten und Gästen sowie Mitgliedern für diese erfolgreiche Veranstaltung.

Beste Grüße

Ihr Vorstand

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Wir gratulieren dem neu gewählten NAV-Vorstand:
-    Detlev Grass, 1. Vorsitzender
-    Martin Reuvers, stellv. Vorsitzender & Schatzmeister
-    Torsten Laue, Vorstandsmitglied
-    Reinhard Kirchner, Vorstandsmitglied

Dem nicht mehr zur Wahl angetretenen Hans Peter Jung danken wir sehr für seinen jahrzehntelangen Einsatz in der BA-Verbändestruktur und als Mitglied des BA-Präsidiums.

Wir sind sicher, alle Teilnehmer hatten eine informative und spannende Veranstaltung.

 

 

„Aus Sicht der Deutschen Automatenwirtschaft“ – DAW-Vorstandssprecher RA Georg Stecker spricht auf dem Tag des Automatenunternehmers 2018

„Aus Sicht der Deutschen Automatenwirtschaft“ – DAW-Vorstandssprecher RA Georg Stecker spricht auf dem Tag des Automatenunternehmers 2018

Die Flüge sind längst gebucht, die Zimmer reserviert, denn morgen, am 13. Juni 2018, treffen wir uns beim „Tag des Automatenunternehmers 2018“ (TdA) in Berlin. Das Branchenevent des Bundesverband Automatenunternehmer e.V. (BA) ist neben der Präsentation technischer Innovationen und dem unternehmerischen Austausch vor allem auch ein Zeichen des Zusammenhalts und des gemeinsamen optimistischen Blickes in die Zukunft trotz des staatlichen Regulierungschaos und eines wachsenden illegalen Glücksspielmarkts.

In diesem Sinne freuen wir uns, Ihnen die Rede des Sprechers des Vorstandes des Dachverbandes Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW), RA Georg Stecker, auf dem TdA ankündigen zu dürfen. RA Georg Stecker vertritt seit dem 1. April 2014 als Vorstandssprecher, politischer Ansprechpartner und gesellschaftlicher Mittler erfolgreich die Interessen des Dachverbandes und damit der gesamten organisierten Branche. Er ist mit diesem Amt unermüdlich in Sachen terrestrischen Geldspiels engagiert und für uns beim BA ein zuverlässiger und wichtiger Ansprechpartner.

Das erklärte Ziel des im Juni 2013 durch die vier Spitzenverbände der Automatenwirtschaft, unter ihnen der BA,  gegründeten Dachverbandes ist das gebündelte Auftreten gegenüber Politik, Presse und Medien „mit einer Stimme“, über alle Branchenstufen hinweg.

Ein weiterer an der Gründung der DAW beteiligter Spitzenverband ist der Verband der Deutschen Automatenindustrie e.V.  (VDAI), dessen Vorsitzender Paul Gauselmann ebenfalls am Nachmittag ein Grußwort hält. Paul Gauselmann ist sicherlich DIE Unternehmerpersönlichkeit der Branche, erfolgreich als Automatenhersteller und -aufsteller gleichermaßen und seit 1981 Vorstandsvorsitzender des VDAI.

Aufstellunternehmer, oftmals organisiert in einem oder mehreren der 13 BA-Mitgliedsverbände, und Automatenindustrie sind die zwei Säulen unserer Branche. Das Grußwort Paul Gauselmanns ist in diesem Sinne ein klares Zeichen für die gute Zusammenarbeit, die die Grundlage des Erfolges der beiden Seiten bildet.

Am Folgetag, dem 14. Juni 2018, findet dann der DAW-Summit 2018 statt, auf dem wie schon auf dem TdA die gesamte Branche zusammenkommt.

Freuen Sie sich mit uns auf Georg Stecker und „PG“ im Rahmen des Tags des Automatenunternehmers 2018. Die finale Tagesordnung der Veranstaltung finden Sie im Anhang. [Anlage]

Jahreshauptversammlung beim Deutschen Automaten-Verband e.V. – Kontinuität und Information auf höchstem Niveau

Jahreshauptversammlung beim Deutschen Automaten-Verband e.V. – Kontinuität und Information auf höchstem Niveau

Am Montag, den 28. Mai 2018, fand die diesjährige Jahreshauptversammlung des Deutschen Automaten-Verband e.V. (DAV) in Essen statt. Traditionell wird in der Philharmonie Saalbau Essen getagt, was den Anspruch des DAV eindrucksvoll unterstreicht. Vor Versammlungsbeginn konnten die anwesenden Unternehmer viele Stände von Herstellern und anderen Dienstleistern im Rahmen der organisierten Ausstellung besuchen. Auf besonderes Interesse sind hierbei die Lösungen der einzelnen Unternehmen zur technischen Richtlinie (TR 5) gestoßen, die von den Aufstellunternehmern ausgiebig begutachtet worden sind.

Pünktlich um 11:00 Uhr konnte die Versammlung durch Horst Hartmann, Vorstandsmitglied des DAV, eröffnet werden. In seinen einleitenden Worten ging er auf die anstehende TR 5-Umstellung ein, welche das dominierende Thema der Jahreshauptversammlung war. Jedoch kam auch der politische Bereich nicht zu kurz. Der DAV hat sich hier als Vertreter der Interessen der Aufstellunternehmer in Nordrhein-Westfalen hervorragend positioniert und ist voll in den derzeitigen politischen Prozessen integriert. Oberstes Ziel sei es, „dafür Sorge zu tragen, dass es keinen Anlass gibt, weitere Restriktionen in die Gesetze zu bringen“. Für Horst Hartmann und den DAV-Vorstand ist klar, dass insbesondere die Erhöhung von qualitativen Standards zu einem dauerhaften Überleben der Branche beitragen werde. Aus diesem Grunde wird der DAV auch eine Herbstversammlung abhalten, bei der die Qualität des Angebots des gewerblichen Geldspiels im Mittelpunkt stehen soll.

Verbesserungsbedarf sah Hartmann bei der Öffentlichkeitsarbeit der Branche insgesamt. Hier läge es jedoch auch in der Verantwortung jedes einzelnen Unternehmers, das Ansehen der Gesamtbranche zu erhöhen. Abschließend dankte Hartmann dem gesamten Vorstand, der sich später geschlossen zur Wiederwahl stellte.

Vor der Wahl wurden die langjährigen Mitglieder des DAV durch den Ehrenpräsidenten des DAV und des Bundesverband Automatenunternehmer e.V. (BA), Karl Besse, geehrt. In seinen Ausführungen wurde der „seriöse Kaufmann“ in den Mittelpunkt der Betrachtungen gerückt und die geehrten Mitglieder für ihre Leistungen gewürdigt. Stellvertretend seien an dieser Stelle die Firmen Automaten Heming und die Treffpunkt Automaten-GmbH genannt, welche beide seit 40 Jahren dem DAV treu sind und denen die goldene Ehrennadel verliehen wurde.

Selbstverständlich sind auch die Finanzen des Landesverbandes als absolut solide zu bezeichnen, was von dem Schatzmeister des DAV souverän dargelegt wurde. So wurde im Anschluss daran der gesamte Vorstand entlastet.

Bei der Neuwahl des Vorstandes stellte sich der alte Vorstand geschlossen zur Wahl und wurde einstimmig von den anwesenden Mitgliedern wiedergewählt.

Wir gratulieren den Herren

- Franz Einhaus
- Freddy Fischer
-
Horst Hartmann
-
Ralf Jansen
-
Wolfgang Pütz
- Burkhard Revers
- Andreas Wardemann

zur Wahl und wünschen ihnen in diesen doch sehr schwierigen Zeiten ein glückliches Händchen.

Im Anschluss an die Vorstandswahl wurde das Thema TR 5 erneut ins Visier genommen. Vertreter der Gauselmann Gruppe, Löwen Entertainment, Bally Wullf, PSMTEC und Apex hielten jeweils ein kurzes Referat zum Thema TR 5, in welchem das Thema aus Unternehmenssicht umfassend beleuchtet wurde. Auf der anschließenden Podiumsdiskussion zu diesem Thema konnten die Organisatoren des Vorstandes Ralf Jansen und Andreas Wardemann das durch die Referate vermittelte Wissen entscheidend vertiefen. Daneben wurde allen anwesenden Unternehmern die Möglichkeit gegeben, bei dem Hersteller ihrer Wahl direkt nachzufragen, um mögliche Irritationen auszuräumen.
Der zeitlich lange „TR5-Block“ wurde von einem hervorragenden Mittagessen mit anschließenden Gesprächsmöglichkeiten auf angenehme Weise unterbrochen.

Zum Schluss der Veranstaltung konnte der Geschäftsführer und Justitiar des DAV, Rechtsanwalt Michael Eulgem, über die aktuellen Entwicklungen in der Rechtsprechung und der Verwaltungspraxis in NRW berichten. Insbesondere nahm er Bezug auf jüngst veröffentlichtes Zahlenmaterial zum Stand der Erlaubnisverfahren in NRW und schilderte gewohnt kompetent die aktuellen juristischen Probleme im Erlaubnisverfahren.

Um 17:00 Uhr konnte der neugewählte Vorstand durch Horst Hartmann die sehr informative Jahreshauptversammlung schließen und den Teilnehmern einen guten Weg nach Hause wünschen.

 

Ausstellung und Workshops zum TdA 2018

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Unternehmerinnen und Unternehmer der BA-Mitgliedsverbände,

nur noch etwas mehr als eine Woche, dann findet hier in Berlin der zweite „Tag des Automatenunternehmers“ (TdA) statt. Am 13. Juni 2018 treffen sich Automatenunternehmer aus dem gesamten Bundesgebiet, um sich auszutauschen und über branchenrelevante Entwicklungen zu informieren. Und – so viel dürfen wir bereits verraten: Wir sind ausgebucht!

Bei unserer Veranstaltung wird der unternehmenspraktische Bezug ganz groß geschrieben. Unser Anspruch ist, dass jeder Unternehmer für sich ganz praktisches Wissen mit nach Hause und in seinen eigenen Betrieb nimmt.

Eine wichtige Rolle spielt hierbei unsere Produktausstellung. Der TdA verwandelt das Steigenberger Hotel Am Kanzleramt in Berlin in eine Leistungsschau der Automatenwirtschaft und branchennaher Dienstleister. Auf zwei Etagen erwarten die Besucher über 20 Stände. So konnten wir zum Beispiel gleich fünf Hersteller von Geldspielgeräten für die Ausstellung gewinnen. Als Spielhallenbetreiber oder Aufstellunternehmer in der Gastronomie können sich die Besucher des TdA einen sehr guten Überblick darüber verschaffen, welche Gerätelinien bereits heute oder in Kürze für ihre Aufstellungen zur Verfügung stehen und was zum Beispiel bei der Umrüstung von Geräten zu beachten ist.

Daneben bieten Stände der Partner unserer BA-Service GmbH sowie weiterer Anbieter einen breit gefächerten Mix an Informationen – von der Ausbildung in der Automatenwirtschaft bis hin zur Zertifizierung; von Energiesparmöglichkeiten bis hin zu geeigneten Versicherungen für Spielhallen.

Damit Sie sich bereits ein erstes Bild unserer Ausstellung machen können, erhalten Sie anbei unseren vorläufigen Messeplan (Anlage 1). Planen Sie bereits zu Hause den Besuch an den Ständen, die Ihnen besonders interessant erscheinen.

Zusätzlich wartet der TdA noch mit einem besonderen Angebot auf: Von 13:00 Uhr bis 14:30 Uhr informieren insgesamt elf Anbieter in kurzen themenbezogenen Vorträgen und Produktpräsentationen über ihr Angebot und relevantes Unternehmerwissen. Diese Workshops machen den TdA zu einem interaktiven Event erstklassiger Information und runden die weiteren inhaltlichen Programmpunkte ab. Beigefügt erhalten Sie den vorläufigen Plan der Workshops (Anlage 2). Selbstverständlich stehen Ihnen die Aussteller den ganzen Tag über an ihren Ständen für Fragen und Auskünfte zur Verfügung.

Ein großes Dankeschön gilt bereits jetzt allen Mitwirkenden an der Produktausstellung sowie den Workshops für ihre Unterstützung. Gemeinsam sorgen wir dafür, dass der TdA 2018 im Herzen unserer Bundeshauptstadt eine informative wie abwechslungsreiche Veranstaltung wird.

Wir freuen uns auf unsere Gäste!

Beste Grüße

Simone Storch
Geschäftsführerin

pdf Anlage 1: Messeplan (319 KB)

pdf Anlage 2: Workshop-Plan (168 KB)

Klartext zur Jahreshauptversammlung des Automaten-Verband Niedersachsen e.V. in Braunschweig

Klartext zur Jahreshauptversammlung des Automaten-Verband Niedersachsen e.V. in Braunschweig

 

Am Donnerstag, den 24. Mai 2018, fand diesmal in Braunschweig die Jahreshauptversammlung des Automaten-Verband Niedersachsen e.V. (AVN) statt, zu der zahlreiche Unternehmer angereist waren.
Im Rahmen einer Ausstellung nutzten sie die Möglichkeit, sich über Produkte und Dienstleistungen zu informieren. Noch vor Sitzungsbeginn konnten sie ein leckeres Mittagsbuffet genießen.

Der 1. Vorsitzende des AVN, Heinz Basse, eröffnete die Sitzung gegen 14:00 Uhr und begrüßte die Unternehmer und Gäste. Einer schönen Tradition folgend – wie in übrigens allen Landesverbänden – wurden gleich zu Beginn die Jubilare für langjährige Mitgliedschaft im Landesverband geehrt.

Lars Rogge, der Schatzmeister des Verbandes, übermittelte den Anwesenden sodann den Kassenbericht und konnte eine solide Finanzlage vorweisen. Im letzten Jahr wurde vor allem verstärkt in die politische Arbeit investiert, was gerade in Niedersachsen von großer Bedeutung ist. Dies wird sich auch in 2018 fortsetzen. Nachdem die Kassenprüfer die ordnungsgemäße Buchhaltung bestätigten, konnte der Vorstand entlastet werden.

Anschließend kündigte Heinz Basse verschiedene Verbandstermine an, u.a. bewarb er den DAW-Summit, den Tag des Automatenunternehmers – beide im Juni – und lud die Mitglieder schon jetzt zur gemeinsamen Weihnachtsversammlung des AVN und Nordwestdeutschen Automaten-Verband e.V. (NAV) nach Hannover ein. Außerdem kündigte er parlamentarische Veranstaltungen an, die zusammen mit dem Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW) durchgeführt werden.

In seiner Ansprache zeigte Heinz Basse wenig Verständnis für die in jüngster Vergangenheit stattgefundenen Alleingänge einzelner Akteure der Branche. Ohne ins Detail zu gehen, kritisierten der 1. Vorsitzende und sein Vorstand diese Entwicklungen und schätzten dies als kontraproduktiv für die Entwicklung rund um das Landesspielhallengesetz ein.

Die anschließende Vorstandswahl wurde versiert vom Wahlleiter Prof. Dr. Florian Heinze, Justitiar des AVN, durchgeführt. Er bat zunächst um die Zustimmung der Mitglieder zur Erweiterung des Vorstandes um eine Person. Empfohlen für die Vorstandsarbeit wurde Friedrich Leinemann, ein ehrenwerter Automatenkaufmann, der seit 30 Jahren aktiv ist und der sich den Mitgliedsunternehmern kurz vorstellte. Leinemann hat seit zwei Jahren die Arbeit des Vorstandes begleitet und stellte sich nun zur Wahl.

Die Wahl des Vorstandes verlief erwartungsgemäß und unspektakulär und so konnten schließlich nachfolgende Vorstandsmitglieder wiedergewählt werden:
-    Heinz Basse, 1. Vorsitzender
-    Olaf Lücker, 2. Vorsitzender
-    Thomas Oelfke, Vorstandsmitglied
-    Lars Rogge, Vorstandsmitglied
-    Frank Waldeck, Vorstandsmitglied
-    Uwe Lücker, Ehrenpräsident.

Auch Friedrich Leinemann schaffte den Schritt in den Vorstand und konnte sich der vollen Zustimmung als neues Vorstandsmitglied und Schatzmeister erfreuen. Wir gratulieren!

Erfreulich war auch die kurze Ansprache von Andy Meindl, Ehrenpräsident des BA, der dem neugewählten Vorstand zum Wahlergebnis gratulierte und viel Glück für die weitere politische Arbeit wünschte.

Wie immer erwarteten die Mitglieder gespannt die Ausführungen von Prof. Dr. Florian Heinze, der unter dem Tagesordnungspunkt „Recht Aktuell!“ verschiedene juristische Themen ausführte.

Mit dem Beschluss des OVG Lüneburg wurde dem Losverfahren bei echter Abstandskonkurrenz ein Schlusspunkt gesetzt. Auch zur Lösung anderer Abstandskonflikte ist nach dieser Rechtsprechung ein Losverfahren die allerletzte Wahl. Damit ist seit dem 04.09.2017 die Politik in der Pflicht, ihre Hausaufgaben zu erledigen, die gesetzlichen Grundlagen schaffen, um echte Abstandskonflikte zu lösen. Sachkriterien müssen entwickelt werden, die der Verwaltung eine Grundlage für behördliche Auswahlverfahren bieten. Prof. Heinze ging in seinem Vortrag auch auf die Problematik der Mehrfachkonzessionen ein.
Der Status Quo in Niedersachsen zeigt, dass die Erlaubnisse der im Losverfahren unterlegenen Betreiber bis zum 31.12.2018 befristet sind. Bis auf wenige Ausnahmen wurden in Niedersachsen die Mehrfachkonzessionen geschlossen und auch jetzt, Ende Mai, ist immer noch kein Gesetzesentwurf in Sicht. Heinze legte die Zeitachse dar, die auf politischer Ebene zu erwarten ist, und hielt es für wahrscheinlich, dass die Erlaubnisbehörden die befristeten Erlaubnisse möglicherweise bis ins Jahr 2019 hineinverlängern werden müssen. Es ist also noch ein großes Stück Arbeit zu erledigen.
Auch die Datenschutz-Grundverordnung war Thema seines Vortrages. Zunächst erklärte er die rechtlichen Grundlagen und mahnte die Unternehmer vor allem hinsichtlich personenbezogener Daten, die Datenschutz-Grundverordnung in ihren Betrieben genau zu beachten und sich gegebenenfalls auch juristische Hilfe einzuholen.

Mit Spannung wurde die Podiumsdiskussion zum Thema TR 5.0 erwartet. Neben dem Vorsitzenden Heinz Basse und stellv. Vorsitzender Olaf Lücker – beide mit Leib und Seele Automatenaufstellunternehmer – durften sich die Mitglieder auf die Beiträge von Peter Mahler-Jakob (Vertriebsleiter Deutschland adp Gauselmann GmbH), Lars Rogge (Geschäftsführer Bally Wulff Games & Entertainment GmbH) und Arthur Stelter (Leiter Produktmanagement Löwen Gruppe) freuen, die allesamt als Vertreter der Industrie die Runde bereicherten.
Die von Prof. Heinze moderierte Gesprächsrunde nahm ihren Auftakt mit dem Statement von Heinz Basse, der sich unzufrieden mit dem Informationsverhalten der Industrie zeigte. „Hier wird Unsicherheit geschürt anstelle Fakten zu vermitteln“, so Basse. Alle an der Gesprächsrunde teilnehmenden Hersteller stellten die wesentlichen Punkte ihrer neuen Gerätegeneration vor.
In der mit klaren Worten geführten Diskussion kamen sowohl die politische Dimension als auch konkrete Umsetzungsvarianten zur Sprache. Auch über die Verantwortung des Betreibers und seiner Mitarbeiter wurde diskutiert. Die Diskussionsrunde war spannend, vor allem auch weil Klartext geredet wurde und so jeder Unternehmer im Saal aus verschiedenen Perspektiven Einblicke in die Zukunft der neuen Geräte erhielt. In einem Punkt waren sich alle Hersteller einig: Diese Umstellung ist hinsichtlich Logistik und technischer Umsetzung eine Herausforderung aller erster Ordnung und in dieser Form noch nie da gewesen. Die Realisierung der Umstellung verlangt allen Herstellern außerordentliche Leistungen ab – und alle werden diese Herausforderung annehmen!

Schließlich konnten die Teilnehmer der perfekt vorbereiteten Versammlung einem Kurzvortrag von Jens Hauschke folgen. Der Medienexperte arbeitet seit geraumer Zeit mit dem AVN als Medienberater zusammen. Er vermittelte den Unternehmern im Saal einen kurzen Einblick über die Gepflogenheiten der Medien hinter den Kulissen und kündigte einen Workshop zum Medientraining an. Noch in diesem Herbst, am 5. September 2018, wird der Workshop im Kokenhof Großburgwedel den Mitgliedern in Niedersachsen angeboten. Auch dieser Workshop verspricht spannend zu werden.

Traditionell treffen sich die Teilnehmer der Versammlung nach dem informativen Teil zum gemütlichen Beisammensein. So konnten die Unternehmer im Garten des Steigenberger Parkhotels in Braunschweig den Tag bei sommerlich warmen Wetter mit einem Glas Wein oder frischem Bier ausklingen lassen. Braunschweig war eine Reise wert. Auch dies werden die Teilnehmer mit nach Hause genommen haben.

 

EUROMAT-Summit in Monte Carlo

 

EUROMAT-Summit in Monte Carlo vom 04. – 06. Juni 2018 |

Jetzt Karten sichern – Last Call

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Unternehmerinnen und Unternehmer der BA-Mitgliedsverbände,

 

zwischen dem 04. und 06. Juni 2018 findet, wie bereits angekündigt, in schönster Umgebung im Monte Carlo Bay Hotel und Ressort der diesjährige EUROMAT Summit statt. Wie in jedem Jahr haben Sie hier die Möglichkeit zum internationalen Austausch und Diskussion auf höchstem europäischem Niveau.

Insbesondere der deutsche Markt findet im Summit Programm verstärkt Berücksichtigung. So konnten mit Arne Schmidt (Managing Director Schmidt Gruppe) und Dr. Werner Schroer (Gauselmann Gruppe) zwei prominente deutsche Vertreter als Referenten gewonnen werden. Interessant dürften in diesem Zusammenhang auch die Vorträge von Marc Ballerstein (Psychologischer Psychotherapeut und Dozent im VZ Falkenried Hamburg) und Herrn Jörg Hoffmann (Kanzlei Melchers) sein.

Das vollständige Programm sowie alle Referenten finden Sie unter https://euromat.org/wp-content/uploads/2018/03/Euromat-A4-Programme-v5.pdf.

Natürlich kommt auch der Austausch zwischen den Konferenzteilnehmern nicht zu kurz:
Neben zahlreichen Gesprächsformaten findet am Abend des 04.06.2018 ein Empfang und am Abend des 05.06.2018 ein Gala-Dinner statt. Beide Veranstaltungen sind im Konferenzpreis inbegriffen.

Auf den Seiten des EUROMAT finden Sie auch jetzt noch Hotelempfehlungen.

Aktuell ist noch berichtenswert, dass aufgrund der hohen Zahl von deutschen Teilnehmern eine Übersetzung Englisch-Deutsch für alle Konferenzinhalte angeboten wird.

Der EUROMAT ist die europäische Interessenvertretung für das gewerbliche Geldspiel in Spielhallen und Gaststätten. Auch die deutschen Spitzenverbände (VDAI, DAGV und BA) sind Mitglied im EUROMAT. Vertreten werden die Spitzenverbände unter anderem durch Uwe Christiansen (EUROMAT-Vizepräsident) und BA-Justitiar RA Burger (Berater).

Wir sehen uns in Monte Carlo!

Mit besten Grüßen

RA Stephan Burger
Berater EUROMAT

 

 

Nur noch eine Woche zum Anmelden für die BA-Newsletter

 

Nur noch eine Woche zum Anmelden für die BA-Newsletter

In einer Woche, am 25. Mai 2018, entfaltet die neue Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ihre volle Wirkung. Das heißt ganz konkret: Ohne Ihre ausdrückliche Erlaubnis erhalten Sie keine Newsletter des Bundesverband Automatenunternehmer e.V. oder der BA-Service GmbH mehr.

Die Newsletter sind ein exklusives Informationsangebot für Sie als Mitglieder der BA- Landes- und Fachverbände, mit dem Sie Ihren Mitbewerbern, die in keinem BA-Mitgliedsverband organisiert sind, dank tagesaktueller Brancheninformationen stets einen entscheidenden Schritt voraus sind.

Melden Sie sich am besten noch heute unter http://datenschutz.baberlin.de oder über das  pdf angehängte Faxformular (69 KB) an, damit Sie auch nach dem 25. Mai noch die Newsletter des BA erhalten.

 

Nur noch eine Woche zum Anmelden für die BA-Newsletter

Spannendes Gesprächsformat im Rahmen des TdA 2018. Aufstellerschaft und Industrie im Dialog: „Wer sind wir?“

Spannendes Gesprächsformat im Rahmen des TdA 2018. Aufstellerschaft und Industrie im Dialog: „Wer sind wir?“

Die Deutsche Automatenwirtschaft wird traditionell von zwei starken Säulen getragen: der Aufstellerschaft auf der einen Seite und der Industrie auf der anderen Seite. Es ist von je her eine symbiotische Beziehung – ein Geben und Nehmen, das sicher auch Ihren Unternehmensalltag als Aufstellunternehmer mitbestimmt. Die Geldspielgeräte der Industrie stehen in Ihren Spielhallen und Gastronomieaufstellplätzen und bieten den zahlreichen Gästen Spielspaß und Freizeitunterhaltung. Umgekehrt ist die Industrie natürlich auf die Aufstellplätze in Spielhallen und in der Gastronomie angewiesen, um ihre Produkte auf den Markt zu bringen.

Doch was verlangen die Aufstellunternehmer von den Geräteherstellern und ihren Produkten? Und wie sieht aus Sicht der Industrie eine vernünftige Partnerschaft mit der Aufstellerschaft aus? Welche Auswirkungen hat die Verbindung Hersteller und Betreiber von Filialunternehmen für die kleinen und mittleren Betriebe? Insbesondere in diesem Jahr, in dem durch die Umstellung des Geräteparks auf TR5 eine große Herausforderung auf die Automatenwirtschaft zurollt, sind Antworten auf diese und viele weitere Fragen von großem Interesse. Es wird Zeit, dass die Fragen endlich einmal gestellt werden. Wir reden nicht übereinander, sondern miteinander!

Hierfür bietet unser „Tag des Automatenunternehmers“ am 13. Juni 2018 den perfekten Rahmen. In einem innovativen Gesprächsformat mit dem Titel „Unter Zeugen: Groß oder klein, schwarz oder weiß, gut oder schlecht – Wer sind wir?“ werden wir uns dem ganz speziellen Verhältnis zwischen Industrie und Aufstellerschaft widmen. Hierzu konnten wir zwei interessante Persönlichkeiten und ausgewiesene Experten ihres Faches gewinnen:

Die kleinen und mittleren Aufstellunternehmen werden in diesem Format vertreten durch Andy Meindl, 1. Vorsitzender des Bayerischen Automaten-Verband e.V. (BAV) und Ehrenpräsident des BA.

Meindl ist bereits seit 1986 in der Branche aktiv. Durch seine langjährige Tätigkeit als Croupier kennt er zudem auch das staatliche Glücksspielangebot aus eigener Erfahrung. Von Beginn seiner Tätigkeit in der Automatenwirtschaft an hat sich Meindl aktiv in die Verbändelandschaft eingebracht und kann im nächsten Jahr bereits auf eine 16jährige Amtszeit an der Spitze des BAV zurück blicken. Von 2009 bis 2015 führte Andy Meindl als Präsident den BA.

Mit Andy Meindl diskutiert Dr. Daniel Henzgen, Bevollmächtigter der Geschäftsführung für Politik und Außenbeziehung von Löwen Entertainment sowie Vorstandsmitglied des Verbandes der Deutschen Automatenindustrie e.V. (VDAI).

Dr. Henzgen, studierter Wirtschafts- und promovierter Politikwissenschaftler, ist seit vier Jahren in der Branche aktiv. Zunächst verantwortlich für den Bereich Public Affairs bei Löwen Entertainment, verantwortet er mittlerweile zusätzlich als Unternehmenssprecher die gesamte Unternehmenskommunikation der Löwen-Gruppe. Er vertritt den VDAI im Vorstand der DAW.

Moderiert wird das Gespräch durch Olaf Weinstein, langjähriger Chefredakteur des renommierten Branchenmagazins „AutomatenMarkt“.

Freuen Sie sich mit uns auf ein spannendes Format und seien Sie als „Zeuge“ dabei, wenn die Karten aufgedeckt werden und die Protagonisten Rede und Antwort stehen.

Alle weiteren Informationen über den Tag des Automatenunternehmers sowie den Link für die kostenfreie Anmeldung finden Sie unter www.tda2018.baberlin.de.

Wir freuen uns auf Sie!

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Wir haben Sie in den letzten Wochen informiert, dass Sie ab dem 25. Mai nur noch Newsletter des Bundesverband Automatenunternehmer e.V. sowie der BA-Service GmbH erhalten, wenn Sie uns hierzu Ihre ausdrückliche Erlaubnis erteilen.

Die Newsletter des BA und der BA-Service GmbH sind ein exklusives Informationsangebot für Sie als Mitglieder der BA- Landes- und Fachverbände: Seien Sie immer einen Schritt voraus und stets einen Tick besser über neue Gesetze, politische Entwicklungen oder branchenrelevante Veranstaltungen informiert.

Melden Sie sich jetzt mit dem beigefügten Faxformular pdf [Anlage] (69 KB) oder unter http://www.datenschutz.baberlin.de für die BA-Newsletter an und bleiben Sie stets auf dem allerneuesten Stand.

Fußball-WM 2018 in Russland - Fakten und Konditionen zur TV-Übertragung

 

Vom 14. Juni bis 15. Juli 2018 findet die FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft in Russland statt.
Die Fernsehübertragungen übernehmen unter anderem die öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF im Free-TV.

Damit Sie hinsichtlich der TV-Übertragung auf der sicheren Seite sind, hat der Bundesverband Automatenunternehmer e. V. (BA) in Zusammenarbeit mit der Bundesvereinigung der Musikveranstalter e. V. ein Merkblatt für unsere Unternehmen erstellt. Hier werden alle wesentlichen Konditionen für die TV-Übertragungen aufgezeigt (Anlage).

Wir wünschen der deutschen Nationalmannschaft ein gelungenes Turnier sowie Ihnen gute Umsätze!

pdf Anlage_Merkblatt (645 KB)

 

Abendveranstaltung 65 Jahre BA

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Unternehmerinnen und Unternehmer der BA-Mitgliedsverbände,

 

... nach getaner Arbeit soll gefeiert werden – in diesem Sinne lädt Sie der Bundesverband Automatenunternehmer e.V. im Anschluss an den Tag des Automatenunternehmers 2018 zur sommerlichen Abendveranstaltung zur Feier seines 65-jährigen Jubiläums ein!

 

Lassen Sie uns die Gemeinschaft der elf Landes- und zwei Fachverbände zusammen erleben und unter dem Motto „65 Jahre BA – Zurück in die Zukunft“ miteinander einen aufregenden Abend verbringen.

Wir wollen alte Zeiten aufleben lassen, ganz persönliche Erinnerungen austauschen, aber auch zuversichtlich nach vorne schauen.

 

Wir feiern direkt am Sitz der BA-Geschäftsstelle im Verbändehaus Handel – Dienstleistung – Tourismus, mitten im Herzen von Berlin.

 

Eröffnet wird die Veranstaltung um 19:00 Uhr mit einem erfrischenden Sekt. Durch die Veranstaltung führt Sie unsere charmante und humorvolle Moderatorin, Edwina De Pooter, die der eine oder andere vielleicht schon vor fünf Jahren in Berlin bei der 60-jährigen BA-Jubiläumsfeier erleben durfte.

 

 

Um 22:00 heißt es dann Vorhang auf für die „Just for fun Hit Band“. Das heißt Partystimmung pur mit laut Bild-Zeitung „Deutschlands bester Coverband“. Mit dabei ist unser Max Krumme, der nicht nur als erfolgreicher Automatenkaufmann agiert, sondern auch im Musikbusiness einen bekannten Namen hat.

 

Selbstverständlich werden wir Ihnen in den kommenden Wochen viele weitere Infos über die 65-Jahr-Feier des BA, aber auch über den Tag des Automatenunternehmers 2018 vermitteln.

 

Also, besuchen Sie Ihre BA-Familie am 13. Juni 2018 in Berlin.

Mein Spezial-Tipp: Besuchen Sie am 14. Juni auch den DAW-Summit – denn eins ist klar: Mehr Branche geht nicht.

 

Bitte melden Sie sich unter Willkommen am Abend beim BA! zu einer Veranstaltung voller Höhepunkte an.

 

Wir freuen uns sehr auf das Wiedersehen in Berlin.

 

Beste Grüße

 

Ihre

 

Simone Storch
Geschäftsführerin

 

 

Ihre Einladung zum Tag des Automatenunternehmers 2018

 

Ihre Einladung zum Tag des Automatenunternehmers 2018

Wie Sie wissen, veranstaltet der Bundesverband Automatenunternehmer e.V. (BA), unser BA, am 13. Juni 2018 den Tag des Automatenunternehmers (TdA) als das Branchenevent von Unternehmern für Unternehmer.

HIERMIT MÖCHTEN WIR SIE HERZLICH ZUM TAG DES AUTOMATENUNTERNEHMERS 2018 EINLADEN.

Unter dem Veranstaltungsmotto „Gut aufgestellt für die Zukunft“ erwarten Sie zahlreiche Präsentationen innovativer Produktneuheiten und moderner Dienstleistungen wie auch Workshops und hochwertige Expertenvorträge. Anerkannte Referenten aus Politik, Recht und Wirtschaft bieten Ihnen spannende und interessante Anregungen. Im Rahmen eines moderierten Zwiegespräches zweier Vertreter von Aufstellerschaft und Industrie geht es außerdem um die Frage „Groß oder klein, schwarz oder weiß, gut oder schlecht – Wer sind wir?“. Wir denken, dass die Besucher des TdA eine Reihe von Neuigkeiten und frischen Ideen für Ihr Unternehmen mit nach Hause nehmen können.

Aber auch das Vergnügen und die Gelegenheit zum privaten Gespräch kommen nicht zu kurz: Im Anschluss an den Tag des Automatenunternehmers 2018 feiert der BA zusammen mit Ihnen sein 65-jähriges Bestehen. Im, auf dem und um das Verbändehaus Handel – Dienstleistung – Tourismus herum treffen wir uns ab 19 Uhr am Sitz der BA-Geschäftsstelle und mitten im Herzen des Verbandes, um Erinnerungen auszutauschen, Spaß zu haben bei Musik und Tanz und um gemeinsam optimistisch in die Zukunft zu blicken. Die Einladung zur 65-Jahrfeier des BA wird gesondert versendet.

Bitte entnehmen Sie die pdf Einladungskarte (2.77 MB) . Das ausführliches Programm sowie nochmals alle Details der Veranstaltung finden Sie unter http://tda2018.baberlin.de.

Wir freuen uns auf Sie!

 

Umsetzung Datenschutz? Machen Sie sich schlau! – Schulungsangebot der BA-Service-GmbH zur Datenschutz-Grundverordnung

Umsetzung Datenschutz? Machen Sie sich schlau! – Schulungsangebot der BA-Service-GmbH zur Datenschutz-Grundverordnung

Ab dem 25. Mai 2018 gilt in der Europäischen Union ein einheitliches Datenschutzrecht. Dieses ist in der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) enthalten. Die inhaltlichen Anforderungen entsprechen vielfach dem derzeit geltenden Recht. Gleichwohl bringt sie eine ganze Reihe neuer Anforderungen mit sich, die für die Praxis wichtig sind.

Neu ist insbesondere, dass der Europäische Gesetzgeber die Datenaufsichtsbehörden ermächtigt, für Verstöße gegen diese Verordnung Geldbußen in Höhe von bis zu 20 Mio. Euro festzusetzen, bei Unternehmen alternativ Geldbußen von bis zu 4 % des Jahresumsatzes. Wir sind der Meinung, schon aus diesem Grund lohnt es sich, sich mit den entsprechenden Anforderungen vertraut zu machen, die das neue Datenschutzrecht stellt. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen stellt dieser Umstellungsprozess vor Herausforderungen, denn mit der DSGVO kommen zusätzliche Pflichten auf die Inhaber bzw. die Geschäftsführer zu.

Der BA hat sich damit eingehend beschäftigt und ein Schulungsprogramm erarbeitet. In enger Kooperation mit  versierten Rechtsanwälten aus dem Datenschutzrecht möchten wir Ihnen Schulungen anbieten, in denen Sie informiert werden und damit Kenntnisse erlangen, wie Sie Ihr Unternehmen bestmöglich auf die Umstellung vorbereiten.
Es werden also die in der Praxis am häufigsten vorkommenden Problemstellungen und Fragen des Datenschutzes speziell für den Bereich des gewerblichen Geldspiels behandelt.
Wir haben die Schulungen von der Teilnehmerzahl her so konzipiert, dass selbstverständlich auch individuelle Fragestellungen bezüglich Datenschutzes sowie der Datenschutz-Grundverordnung angesprochen werden können. Selbstverständlich erhält jeder Teilnehmer ein Handout, das die wesentlichen Informationen kompakt zusammenfasst.
Ziel der Schulung ist, dass die Teilnehmer danach in der Lage sind, die datenschutzrechtliche Lage des Unternehmens mit Hilfe von praxisnahen Tipps und Handreichungen einzuschätzen und entsprechende Schritte zur Vorbereitung einzuleiten.

Das Tagesseminar richtet sich an Mitarbeiter von Unternehmen oder auch den Unternehmer selbst, welche zukünftig intern das Thema Datenschutz bearbeiten werden, sowie an bereits aktive Datenschutzbeauftragte, die sich über die Neuerung der Datenschutz-Grundverordnung informieren wollen.

 

Wo und wann?
Unsere Schulungen finden in nachfolgenden Städten statt:
☐     Hamburg am Montag, den 30. April 2018
☐     Düsseldorf am Mittwoch, den 02. Mai 2018
☐     Frankfurt am Main am Freitag, den 04. Mai 2018
☐     München am Montag, den 07. Mai 2018

Inhalt der Schulung?
Die Teilnehmer der Schulung erhalten einen Überblick über die Grundlagen des Datenschutzes. Sie werden mit den notwendigen Rechtsgrundlagen, Fallszenarien  sowie den IT-technischen Grundlagen vertraut gemacht.

Kosten?
Mitgliedsunternehmer der BA-Landes- und -Fachverbände zahlen den Selbstkostenpreis pro Teilnehmer von 170,00 Euro zzgl. MwSt. Aufgrund der Komplexität des Themas werden maximal 15 Teilnehmer pro Schulung zugelassen. Im Preis inbegriffen sind die Kosten für den Referenten, die Verpflegung am Schulungstag sowie die entsprechenden Handreichungen.

 

Wir bitten Sie, sich mit  pdf diesem Formular (222 KB) oder auch via E-Mail bis zum 23. April 2018 verbindlich anzumelden.

 

Achtung Änderung im Datenschutz! Datenschutz-Grundverordnung – Bleiben Sie auch weiterhin immer informiert!

Achtung Änderung im Datenschutz! Datenschutz-Grundverordnung – Bleiben Sie auch weiterhin immer informiert!

Ab dem 25. Mai 2018, in sechs Wochen, ist in allen Staaten der EU die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) anzuwenden. Die „Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten, zum freien Datenverkehr und zur Aufhebung der Richtlinie 95/46/EG“ betrifft unter anderem Verbände wie den BA sowie auch alle in der EU ansässigen Unternehmen.


Was heißt das für uns? Als Mitglied der BA-Landes- und Fachverbände erhalten Sie regelmäßig die Mitgliederrundschreiben wie z.B. dieses BAdirekt oder unsere Technischen Informationen.
Sie haben damit den Vorteil, wichtige und wertvolle Informationen aktuell und exklusiv zu erhalten. Mit Inkrafttreten der neuen Datenschutzgrundverordnung benötigen wir einmalig Ihre Einverständniserklärung, bevor Sie auch weiterhin alle branchenrelevanten politischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Entwicklungen erhalten können.

Ich möchte Ihnen daher sehr empfehlen, sich gleich heute anzumelden und uns das beigefügte  pdf Faxformular (69 KB) vollständig auszufüllen und an die BA-Geschäftsstelle unter Nummer 030/726255-50 zu übersenden.

Alternativ dazu hat der BA auch ein Onlineformular eingerichtet, in das Sie bequem und auch via Smartphone Ihre Kontaktdaten eintragen und bestätigen können, dass Sie auch weiterhin die Mitgliederinformationen des BA erhalten möchten.

Es geht um Ihren persönlichen und unternehmerischen Vorteil. Bleiben Sie bestens informiert. Die Rundschreiben des BA sind ein exklusiver Service für alle Mitgliedsunternehmen. – Füllen Sie noch heute das beigefügte Fax- oder das Onlineformular unter http://datenschutz.baberlin.de aus und profitieren Sie von der gesammelten Expertise des Bundesverband Automatenunternehmer e.V.

 

4. Präventionstag in Wiesbaden - trotz Verkehrschaos und widriger Umstände großes Interesse

4. Präventionstag in Wiesbaden - trotz Verkehrschaos und widriger Umstände großes Interesse

Am 11. April 2018 hat die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW) in Wiesbaden den 4. Präventionstag veranstaltet. Teilnehmer aus dem Hilfesystem, der Politik, den Verwaltungen, der Wissenschaft und unserer Branche kamen in der historischen Kulisse der Kurhaus Kolonnaden zusammen, um den gemeinsamen Dialog zur Weiterentwicklung der Präventionsarbeit und des Spielerschutzes im Bereich des gewerblichen Automatenspiels fortzuführen und mit jeweils eigenen Ansätzen zu bereichern.

So boten die 13 Referenten, unter anderem zwei Mitglieder des Hessischen Landtages sowie die Referatsleiterin Glücksspielaufsicht im Hessischen Ministerium des Innern und für Sport, ein abwechslungsreiches und vielfältiges Programm voller neuer Ideen, Einblicke und Diskussionsansätze.

Die gesamte Veranstaltung war von einer Atmosphäre des offenen und konstruktiven Austauschs geprägt. Der Journalist und Moderator Martin Mair führte kenntnisreich und sympathisch in die einzelnen Vorträge und Workshops ein und schlug für die Anwesenden immer wieder den Bogen zum „großen Ganzen“.

Den Rahmen des Präventionstages bildete erneut ein ganztägiger „Markt der Möglichkeiten“, auf dem Suchthilfeorganisationen, Anbieter unabhängiger Zertifizierungen und Hersteller biometrischer Zutrittskontrollsysteme im direkten Gespräch ihre Arbeit vorstellten.

Trotz widriger Umstände konnten wir beim 4. Präventionstag die bisher größte Besucherzahl verzeichnen. Ein schöner Erfolg, zeigt es doch, dass Jugend- und Spielerschutz zunehmend ins Zentrum des Interesses rücken.

Die Anwesenden waren sich einig: Als Akteure des Bereiches Spielerschutz und Prävention müssen wir immer wieder zusammen den Dialog suchen, aufnehmen und weiterführen. Diese gesellschaftliche Aufgabe betrifft uns alle, vom Hilfesystem bis zur Automatenwirtschaft, die in den letzten Jahren viel dazu gelernt und eine Vielzahl eigener erfolgreicher Ansätze entwickelt hat.

Die Präventionstage sind, als Initiative der DAW und unter Projektleitung des BA, die gemeinsame Plattform aller Akteure des Bereiches Prävention und Spielerschutz, um zusammen alle nötigen Maßnahmen immer weiter zu verbessern. Wir können nur „Gemeinsam. Lernen. Helfen“. Unter diesem Motto werden wir die Reihe der Präventionstage in der zweiten Jahreshälfte fortführen – seien Sie dabei!

 

Wolfgang Grupp spricht zum TdA2018

Vollblutunternehmer Wolfgang Grupp, Inhaber von TRIGEMA, spricht zum Tag des Automatenunternehmers 2018.

 

Die Führung eines eigenen Unternehmens geht stets mit Risiken und einer großen Verantwortung einher. Außenstehende können oftmals gar nicht nachvollziehen, was „Unternehmer sein“ überhaupt bedeutet.
Wie finde ich geeignetes Personal? Welche neuen gesetzlichen Bestimmungen sind zu beachten? Und wie kann ich mein Unternehmen zukunftssicher aufstellen? All dies sind Fragestellungen, mit denen jeder Unternehmer tagtäglich konfrontiert wird.
Unser „Tag des Automatenunternehmers 2018“ (TdA) am 13. Juni 2018 soll Ihnen hierauf Antworten geben. Wir wollen, dass Sie als Unternehmer von dem Besuch der Veranstaltung profitieren und ganz praktisches Wissen mit nach Hause nehmen. Hierzu werden unsere praxisorientieren Workshops beitragen, aber ganz besonders auch unser prominenter Keynote-Speaker Wolfgang Grupp, alleiniger Geschäftsführer und Inhaber von TRIGEMA.

Wolfgang Grupp ist eine der bekanntesten Unternehmerpersönlichkeiten Deutschlands.
Ihm ist es gelungen, aus dem kleinen Textil-Unternehmen seines Vaters eine bundesweit etablierte Marke zu machen. Vom Garn bis zum versandfertigen Produkt realisiert das Unternehmen alle Produktionsstufen im eigenen Haus – Qualität „Made in Germany“.

Darüber hinaus nimmt Wolfgang Grupp kein Blatt vor den Mund, um wirtschaftliche und politische Fehlentwicklungen in Deutschland offen anzuprangern. Ein Unternehmer mit Leib und Seele und einem großen sozialen Engagement. Wir finden, Wolfgang Grupp ist damit hervorragend geeignet, um auf dem TdA über das Thema „Mittelstand in Deutschland – Herausforderungen und Perspektiven“ zu sprechen. Sie werden feststellen, dass viele Probleme, mit denen Sie als Automatenunternehmer zu kämpfen haben, in ähnlicher Form auch andere Branche betreffen – von der staatlichen Regulierung bis hin zum Fachkräftemangel.

Besuchen Sie das Branchenevent von Unternehmern für Unternehmer im Herzen von Berlin!
Blicken Sie gemeinsam mit uns über den Tellerrand und freuen Sie sich auf den spannenden Vortrag von Wolfgang Grupp.  
Möchten Sie darüber hinaus auch noch in den Genuss zahlreicher weiterer Höhepunkte des TdA kommen? Dann melden Sie sich mit nachfolgendem Link an und kommen Sie am 13. Juni 2018 zur kostenfreien Veranstaltung nach Berlin.

Anmeldung und alle weiteren Informationen unter: http://tda2018.baberlin.de

 

 

4. Präventionstag am 11. April in Wiesbaden – Endspurt zur Anmeldung

Wie bereits angekündigt veranstaltet die Deutsche Automatenwirtschaft am 11. April in Wiesbaden in den Kurhaus Kolonnaden den 4. Präventionstag. Wir möchten Ihnen empfehlen, diese Veranstaltung zu besuchen.

Prävention und Spielerschutz betreffen uns alle, jeden Tag in jedem Betrieb.
Wir sind sicher, dass Sie bei dieser interessanten Veranstaltung die Gelegenheit haben, um sich neues Wissen anzueignen, und  vielleicht ergibt sich auch die Gelegenheit, mit interessanten Personen und wichtigen Ansprechpartnern ins Gespräch zu kommen – auch der Vorstand des Hessischen Münzautomaten-Verband e.V. wird vor Ort vertreten sein.

Melden Sie und Ihre Mitarbeiter sich jetzt an. Das bis Freitag, 6. April, offene Anmeldeformular finden Sie unter http://gemeinsam-lernen-helfen.de/wiesbaden.

Wir sind präsent auf Berufsbildungsmessen

Wussten Sie schon, dass die Automatenwirtschaft seit 2010 fast 1.400 junge Menschen ausgebildet hat? Wir finden, das ist eine beachtliche Zahl!
In diesem Sinne werden wir auch in diesem Jahr wieder allen Interessierten den automatenspezifischen Ausbildungsberuf  vorstellen.  Unser Ausbildungsteam der AWI Automaten-Wirtschaftsverbände-Info GmbH wird auf verschiedenen Berufsbildungsmessen (azubi- & studientage sowie vocatium) mit einem eigenen Stand vertreten sein.

Die branchenspezifische Ausbildung zur Automatenfachfrau/zum Automatenfachmann dauert drei Jahre und ist unterteilt in die frei wählbaren Fachrichtungen „Automatenmechatronik“, „Automatendienstleistungen/Kaufmännische Prozesse“ und „Automatendienstleistungen/Kundenbetreuung“. Eine Stärke des Automatenberufs, die junge Nachwuchskräfte immer wieder überzeugt, ist seine Vielgestaltigkeit. Die Ausbildung ist abwechslungsreich und die Jobperspektive aufgrund vielfältiger Einsatzmöglichkeiten hervorragend.

Auch Sie als Unternehmerinnen und Unternehmer gewinnen: Sie erhalten qualifizierte Mitarbeiter, die die Abläufe in Ihrem Betrieb von Anfang  an kennen lernen. Branchenbezogene Weiterbildungsangebote neben dem Berufsalltag zur Gewinnung zukünftiger Führungskräfte sind bereits fest etabliert.

Nachfolgend finden Sie eine nach Bundesländern geordnete Übersicht der Messetermine:

Baden-Württemberg
28. & 29. Juni, H.-Martin-Schleyer Halle/Stuttgart

Bayern
19. & 20. Juni, Saturn Arena/Ingolstadt

Hessen
25. & 26. Mai, RheinMain CongressCenter/Wiesbaden
7. & 8. September, Messe Kassel/Kassel

Nordrhein-Westfalen
3. & 4. Mai, Westfalenhalle/Dortmund

Rheinland-Pfalz
27. & 28. April, Conlog Arena/Koblenz
25. & 26. Mai, RheinMain CongressCenter/Wiesbaden (direkt an der rheinland-pfälzischen Grenze)

Allen Unternehmerinnen und Unternehmern der BA-Mitgliedsverbände, die auf der Suche nach Auszubildenden für ihren Betrieb sind oder motivierten jungen Menschen mit einem Praktikum einen ersten Einblick in unsere spannende Branche geben möchten, empfehle ich, sich bei Rückfragen und für weitere Informationen an die BA-Geschäftsstelle unter Tel. 030/72625500, ba@baberlin.de zu wenden oder direkt an die AWI-Ausbildungsbotschafterin Ulrike Wiedfeld, info@automatenberufe.de.

Fördern Sie den Nachwuchs und damit die Zukunft unserer Branche!

 

EUROMAT Summit in Monte Carlo im Juni 2018

Zwischen dem 04. und 06. Juni 2018 findet im wunderschönen Monte Carlo Bay Hotel und Resort der diesjährige EUROMAT Summit statt. Wie in jedem Jahr haben Sie hier in schönster Umgebung die Möglichkeit zum internationalen Austausch und Diskussion auf höchstem europäischem Niveau.

Der EUROMAT ist die europäische Interessensvertretung für das gewerbliche Geldspiel in Spielhallen und Gaststätten. Auch die deutschen Spitzenverbände Verband der deutschen Automatenindustrie e.V. (VDAI), Deutscher Automaten-Großhandels-Verband e.V. (DAGV) und der Bundesverband Automatenunternehmer e.V. (BA) sind Mitglied im EUROMAT. Vertreten werden die Spitzenverbände u.a. durch Uwe Christiansen (Vizepräsident) und BA-Justitiar RA Stephan Burger (Berater).

Das Programm hält die gesamte Bandbreite europäischer Fragestellungen bereit: So beginnt die Konferenz nach zwei Keynote-Speakern mit einem Blick auf die Regulierung in Europa. Es erwarten Sie hier ein rechtlicher Überblick mit Experten aus dem Vereinigten Königreich, Italien, Deutschland und Spanien sowie ein Gespräch mit Vertretern von Regulierungsbehörden aus den Niederlanden und Spanien.

Der zweite Block behandelt zukunftsweisende Zahlungsmethoden im stationären Spiel. Fraglich ist insbesondere, ob sich die europaweiten Regulierungen den neuen Trends anpassen können.

Nach dem Mittagessen wird der erste Tag mit zukunftsweisenden Themen ausklingen. Diskutiert werden hierbei insbesondere die zukünftigen Anforderungen von morgen an Industrie und Unternehmer. Daneben werden für den Unternehmer Wachstumsperspektiven beleuchtet. Inhaltlich wird der erste Tag mit einer vergleichenden Betrachtung des US-amerikanischen Marktes enden, der ein vertieftes Verständnis für andere Regulierungsansätze mit sich bringen wird.

Selbstverständlich kommt beim EUROMAT Summit auch das Feiern nicht zu kurz. So findet am 05. Juni 2018 ab 20:00 Uhr das Gala-Dinner in der angenehmen Atmosphäre des Monte Carlo Bay Hotels statt.

Der zweite Tag steht im Zeichen des Spielerschutzes. Experten aus ganz Europa diskutieren und beraten gemeinsam über mögliche europaweite Vorgaben und entwickeln Zukunftsvisionen.

Wie in jedem Jahr besteht für den Aufstellunternehmer der Mehrwert darin, über dem sprichwörtlichen „Tellerrand“, hinauszusehen und internationalen Input zu bekommen. Dieser kann gerade bei den anstehenden Diskussionen rund um die Neujustierung einer Regulierung von großem Vorteil sein. Die gewonnenen Erkenntnisse können sodann auch wenig später beim Tag des Automatenunternehmers 2018 am 13. Juni 2018 und dem DAW-Summit am 14. Juni 2018 in Berlin weiter diskutiert und vertieft werden.

Das vollständige Programm sowie alle Referenten finden Sie unter: https://euromat.org/wp-content/uploads/2018/03/Euromat-A4-Programme-v5.pdf. Sollte der Anmeldestand aus Deutschland gut sein, werden wir selbstverständlich eine entsprechende Übersetzung des Summit ins Deutsche sicherstellen.

Jahrbuch Sucht 2018 vorgestellt

Im Rahmen einer Pressekonferenz wurde heute in Berlin das „Jahrbuch Sucht“ vorgestellt. Das Jahrbuch wird regelmäßig durch die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (DHS) herausgegeben und fasst jeweils die neuesten Zahlen und Fakten für alle wesentlichen Suchtfragen zusammen. Präsentiert wurde es in diesem Jahr u.a. durch Dr. Raphael Gaßmann (Geschäftsführer der DHS) und Prof. Dr. Ulrich John (Leiter des Instituts für Sozialmedizin und Prävention an der Universität Greifswald). Der BA war durch den Referenten für Politik und Kommunikation, Alexander Mittag, bei der Pressekonferenz präsent.

 

Nachdem im vergangenen Jahr die Thematik „Medikamentenabhängigkeit“ im Fokus der Pressekonferenz und der anschließenden medialen Berichterstattung stand, nahmen in diesem Jahr Fragestellungen rund um das Themenfeld „Alkoholkonsum“ die zentrale Rolle ein. Die Ausprägung glücksspielbezogener Probleme wurde in der Pressekonferenz nicht behandelt. Auch Nachfragen aus den Reihen der ca. 25 anwesenden Medienvertreter zu dieser Thematik gab es nicht.

 

Von Relevanz für das gewerbliche Automatenspiel sind jedoch jährlich die schriftlichen Ausführungen zum Themenfeld glücksspielbezogene Probleme. Hierzu gibt es im diesjährigen Jahrbuch gleich zwei Kapitel. Zum einen widmet sich Prof. Dr. Gerhard Meyer (Universität Bremen) in gewohnter Weise dem Thema „Glücksspiel – Zahlen und Fakten“, zum anderen widmet sich der Journalist Dietmar Jazbinsek in einem längeren Artikel unter der Überschrift „In der Maschinenzone – eine Studie über pathologisches Glücksspiel und spielerzentriertes Design“ der gerätegebundenen Form der Spielsucht.

 

Der Artikel von Professor Dr. Meyer stellt erneut in kompakter Form die wesentlichen Angaben zum Glücksspiel in Deutschland dar. So u.a. zur Umsatzentwicklung, zu den Bruttospielerträgen der einzelnen Spielformen sowie zu Ausprägung glücksspielbezogener Probleme. Letztere sind in diesem Jahr besonders interessant, weil Meyer bereits die neuen Zahlen der Repräsentativbefragung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) aus dem vergangenen Jahr verwendet. Nach diesen weisen 0,56 Prozent der 16- bis 70-jährigen Bevölkerung eine 12-Monats-Prävalenzrate problematischen Glücksspiels auf, was hochgerechnet 326.000 Personen entspricht. Weitere 0,31 Prozent der Bundesbürger (ca. 180.000 Personen) weisen ein pathologisches Glücksspielverhalten auf. Damit bewegen sich die Zahlen auf einem ähnlichen Niveau wie in der vorangegangenen Repräsentativbefragung des Jahres 2015. Unterschiede wertet Meyer als „statistisch nicht signifikant“. Auch im europäischen Vergleich lägen die Werte im mittleren Bereich des Spektrums, so Meyer.

 

4. Präventionstag am 11. April in Wiesbaden – Jetzt anmelden!

Am 5. März hat die Automatenwirtschaft erfolgreich den 3. Präventionstag veranstaltet und damit den Dialog zwischen allen Akteuren des Bereiches Prävention und Spielerschutz vertieft. Hieran wollen wir anknüpfen: Am Mittwoch, den 11. April 2018, findet in Wiesbaden der 4. Präventionstag statt. Seien Sie von 11:00 bis 16:30 Uhr in den Kurhaus Kolonnaden am Kurhausplatz 1 dabei.

Es erwartet Sie ein interessantes und abwechslungsreiches Programm aus Expertenvorträgen und Workshops rund um die Themen Prävention und Spielerschutz. Während der gesamten Veranstaltung findet zudem ein „Markt der Möglichkeiten“ statt. Auf diesem stellen Vertreter des Hilfesystems, Anbieter biometrischer Kontrollsysteme und auch Schulungsanbieter sowie Zertifizierungsorganisationen ihre Produkte und Angebote vor. Auch der 1. Vorsitzende des Hessischen Münzautomaten-Verband e.V., Michael Wollenhaupt, sowie weitere Mitglieder des Vorstandes werden vor Ort sein. Nutzen Sie auch diese Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen.

Wir als Automatenwirtschaft haben in den letzten Jahren eine Reihe von Maßnahmen zum Spielerschutz und zur Prävention eingeführt. Aber wir stehen erst am Anfang und lernen immer wieder Neues hinzu. Daher fördern wir zur Verbesserung der Präventionsarbeit jederzeit den offenen Austausch mit allen Akteuren des Bereiches Spielerschutz – ob aus dem Hilfesystem, der Politik, den Verwaltungen, der Wissenschaft oder der Automatenwirtschaft.
 
Allen Betreibern und Mitarbeitern in den Spielhallen oder gastronomischen Betrieben, insbesondere aus Hessen, möchte ich die Teilnahme sehr empfehlen. Im Anhang dieses BAdirekt finden Sie die Einladung samt Tagesordnung [Anlage]. Melden Sie sich gleich an unter: http://gemeinsam-lernen-helfen.de/vierter-praeventionstag-am-11-04-2018-in-wiesbaden/

Bei allen Fragen rund um den Präventionstag helfen wir Ihnen gern weiter. Rufen Sie uns einfach an.

Ich freue mich auf Ihr zahlreiches Erscheinen.

 

Hier klicken: Einladung für den Präventionstag Wiesbaden

 

3. Präventionstag in Düsseldorf – Schulungen im Vordergrund

 

Am 5. März 2018 hat die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW) in Düsseldorf den 3. Präventionstag veranstaltet. Vertreter des Hilfesystems, der Wissenschaft, aus Politik und Verwaltung besuchten das katholische Maxhaus, eine sehr geschichtsträchtige Location unweit des Rheins.

Die gesamte Veranstaltung, die den Dialog zwischen dem Hilfesystem und den Anbietern von Glücksspielen fördern soll, war geprägt von einer offenen und lebendigen Diskussionsatmosphäre. Moderiert vom Journalisten Tom Hegermann folgten die Teilnehmer und Gäste einer spannenden Diskussion um Theorie und Praxis des modernen Spielerschutzes und das dahinterstehende Selbstverständnis.

Eingerahmt wurde die Veranstaltung von einem „Markt der Möglichkeiten“, auf dem Suchthilfeorganisationen, Anbieter unabhängiger Zertifizierungen und Hersteller biometrischer Zutrittskontrollsysteme im direkten Gespräch ihre Arbeit vorstellten. Die Vorträge und Workshops gaben einen Einblick in das breit gefächerte Spektrum von wissenschaftlicher Forschung bis hin zur praktischen Arbeit vor Ort im Sinne eines effektiven Spielerschutzes und erfolgreicher Suchtprävention.

Bei diesem 3. Präventionstag stand erstmalig das Thema Qualität von Schulungsanbietern auf der Agenda. Unter dem Motto „Klare Sache oder Glückssache“ diskutierten drei Anbieter von Präventionsschulungen in einer von Hegermann gekonnt moderierten Talkrunde über ihre Erfahrungen.

Die Anwesenden waren sich einig: Wir – das sind alle Akteure des Bereiches Spielerschutz – müssen immer wieder aufs Neue den Dialog suchen und vertiefen. Ja, es geht darum, miteinander Erfahrungen auszutauschen und zusammen Konzepte zur weiteren Verbesserung der Präventionsarbeit und des Spielerschutzes zu entwickeln. Hier haben alle Beteiligten eine gesellschaftliche Verantwortung.

Der nächste Präventionstag wandert am 11. April nach Wiesbaden in die Kurhaus Kolonnaden. Expertenvorträge, Erfahrungsberichte und offener politischer Meinungsaustausch stehen bereits jetzt auf der Tagesordnung. Selbstverständlich werden wir Sie auch hierzu rechtzeitig einladen. Insbesondere den Unternehmerinnen und Unternehmern sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Spielhallen in Hessen und den angrenzenden Bundesländern möchte ich die kostenlose Teilnahme empfehlen.

Die Präventionstage werden vom Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. veranstaltet. Georg Stecker, Vorstandssprecher der DAW, setzt sich unermüdlich für einen offenen Dialog ein, um damit Grenzen und Schranken abzubauen. „Gemeinsam. Lernen. Helfen.“ ist der Grundgedanke des Präventionstages und dieser Spirit durchzog auch die Düsseldorfer Veranstaltung. Der BA unterstützt diese Haltung mit Engagement, denn auch wir sind davon überzeugt, dass wir nur gemeinsam voneinander lernen und uns gegenseitig und anderen damit helfen können.

Ich freue mich auf Ihren Besuch beim nächsten Präventionstag in Wiesbaden.

 

Präventionstage in Düsseldorf und Wiesbaden: Letzte Möglichkeit zur Anmeldung und Vorschau auf den folgenden Präventionstag

Wir hatten Sie informiert: Am 5. März 2018 findet von 11:30 bis 18:00 Uhr im Maxhaus - katholisches Stadthaus (Schulstraße 11, 40213 Düsseldorf) der 3. Präventionstag statt. Allen Aufstellunternehmern und Mitarbeitern in den Spielhallen, insbesondere aus Nordrhein-Westfalen, möchten wir heute noch einmal die Teilnahme an dieser Veranstaltung empfehlen. Bis zum 28. Februar 2018 können Sie sich auf unserer Veranstaltungsseite http://gemeinsam-lernen-helfen.de/dritter-praeventionstag-am-05-03-2018-in-duesseldorf/ kostenlos anmelden.

Alle Unternehmerinnen und Unternehmer der BA-Mitgliedsverbände, die am 5. März leider nicht teilnehmen können, möchte ich auch auf den 4. Präventionstag am 11. April 2018 in den Kurhaus Kolonnaden, Kurhausplatz 1, 65189 Wiesbaden aufmerksam machen. Wir befinden uns derzeit in der finalen Planung der Tagesordnung und werden zeitnah zu der Veranstaltung einladen.

Effektiver Jugendschutz, Spielerschutz und Prävention müssen in den Betrieben gelebt werden. Nur so werden sie zu festen Bestandteilen der Automatenwirtschaft. Dies ist die eine Seite der Medaille. Auf der anderen Seite sind wir davon überzeugt, dass die Maßnahmen nur gelingen können, wenn wir mit allen beteiligten Akteuren zusammenarbeiten und uns miteinander austauschen. Für diesen offenen Dialog zwischen dem Hilfesystem, der Wissenschaft, der Politik, den Verwaltungen und unserer Branche haben wir die Veranstaltungsreihe der Präventionstage ins Leben gerufen.

Ob Düsseldorf oder Wiesbaden oder beide Präventionstage: Seien Sie dabei und lassen Sie uns „Gemeinsam. Lernen. Helfen.“ Selbstverständlich werden wir Sie über alle Details auf dem Laufenden halten.

Ich freue mich auf Ihren Besuch.

3. Präventionstag am 5. März in Düsseldorf – Melden Sie sich jetzt an!

Wir haben Sie am 17. Dezember 2017 mit BAdirekt Nr. 86 darüber informiert, dass die Automatenwirtschaft am Montag, den 5. März 2018, in Düsseldorf den 3. Präventionstag durchführt. Die Veranstaltung findet von 11:30 bis 18:00 Uhr im Maxhaus - katholisches Stadthaus in der Schulstraße 11 statt.

Das umfang- und abwechslungsreiche Programm wird von Expertenvorträgen und Workshops rund um das Thema Prävention und Spielerschutz getragen. Während der gesamten Veranstaltung findet zudem ein „Markt der Möglichkeiten“ statt. Vertreter des Hilfesystems, Anbietern biometrischer Kontrollsysteme und auch Schulungsanbieter sowie Zertifizierungsorganisationen werden hier ihre Produkte und Angebote präsentieren.

Das Besondere an diesem, dem 3. Präventionstag, ist eine Talkrunde der Schulungsanbieter. Moderiert von Tom Hegermann und unter dem Motto „Qualität bei Präventionsschulungen – Klare Sache oder Glückssache?“ werden drei Schulungsanbieter von ihren Erfahrungen mit den Präventionsschulungen in Nordrhein-Westfalen berichten und dabei auch über die Landesgrenzen hinausschauen.

Die Automatenwirtschaft hat in den letzten Jahren eine Reihe von Maßnahmen zum Spielerschutz und zur Prävention eingeführt. Aber wir stehen erst am Anfang. Der Lernprozess ist fortlaufend. Daher setzen wir uns zur weiteren Verbesserung der Präventionsarbeit für den gegenseitigen und offenen Austausch mit allen Akteuren des Bereiches Spielerschutz – ob aus dem Hilfesystem, der Politik, der Wissenschaft oder der Automatenwirtschaft – ein.
 
Allen Betreibern und Mitarbeitern in den Spielhallen oder Gastronomieaufstellbetrieben, insbesondere aus Nordrhein-Westfalen und den benachbarten Ländern, möchte ich die kostenlose Teilnahme sehr empfehlen. Im Anhang dieses BAdirekt finden Sie die offizielle Einladung einschließlich der Tagesordnung. Die Möglichkeit zur Online-Anmeldung finden Sie unter: http://gemeinsam-lernen-helfen.de/dritter-praeventionstag-am-05-03-2018-in-duesseldorf/

Ich freue mich auf Ihren Besuch. Bei allen Fragen rund um den Präventionstag hilft Ihnen die BA-Geschäftsstelle gern weiter.

Tag des Automatenunternehmers – Das BA-Event für die gesamte Branche. Gaming Summit 2018 – Jetzt Early-Bird-Ticket buchen

 

Sicherlich haben viele von Ihnen bereits damit begonnen zu planen, an welchen Branchenveranstaltungen Sie im Jahr 2018 teilnehmen werden – die Auswahl ist gewohnt groß und vielfältig. Als einer der Spitzenverbände der deutschen Automatenwirtschaft lädt auch der Bundesverband Automatenunternehmer e.V. in diesem Jahr zu mehreren Events für die gesamte Branche ein.

Am 13. Juni, ganz zentral am Berliner Hauptbahnhof im Steigenbergerhotel Am Kanzleramt, findet unser Tag des Automatenunternehmers 2018 statt. Sie erinnern sich, im Jahr 2016 trafen sich hierzu Aufstellunternehmer aus ganz Deutschland in Essen. In diesem Jahr steht der Tag des Automatenunternehmers unter dem Motto „Gut aufgestellt für die Zukunft“. Diese von Unternehmern für Unternehmer konzipierte Veranstaltung wird sich mit ihrem Fokus vor allem betriebspraktischen Fragestellungen widmen.
Außerdem dürfen Sie sich am selben Tag auf eine sommerliche Abendveranstaltung freuen, denn der BA feiert an diesem Abend auch sein 65-jähriges Bestehen. So viel sei schon verraten, die Abendveranstaltung wird unweit des Tagungsortes, direkt im Herzen der BA-Zentrale, wo auch die BA-Geschäftsstelle sitzt, stattfinden. Im Verbändehaus Handel – Dienstleistung – Tourismus können Sie und Ihre Aufstellerkollegen miteinander einen angenehmen Abend verbringen.

Wir sehen es nicht nur als unsere Aufgabe, Sie stets über alle wichtigen Veranstaltungstermine auf dem Laufenden zu halten, sondern Sie auch auf Besonderheiten oder Details aufmerksam zu machen. Wie bereits berichtet, findet am 14. Juni 2018 in Berlin der Gaming Summit – Kongress der Deutschen Automatenwirtschaft statt. Ab sofort können Frühbucher nun online unter http://www.daw-summit.de/ticket/ die  Early-Bird-Tickets für 240 statt 290 Euro (netto) bestellen. Das Angebot gilt bis zum 15. April.

Das Top-Branchen-Event findet bereits zum fünften Mal statt und ist aus den Terminkalendern des deutschen Glückspielmarktes nicht mehr wegzudenken: Über 30 Referentinnen und Referenten sind bereits angekündigt, die Moderation übernimmt erneut die bekannte Journalistin Dunja Hayali. Veranstaltungsort ist das zentral gelegene AXICA Kongresszentrum am Brandenburger Tor.

Zwei Tage, drei Veranstaltungen und ein riesiges Paket an Branchenerlebnissen – 
dieser Berlinbesuch lohnt sich!

Selbstverständlich werden wir Sie zeitnah über alle relevanten Details informieren.

Ich freue mich auf Ihren Besuch.

 

ICE Totally Gaming in London 2018

Vom 6.-8. Februar hat in London zum sechsten Mal die ICE Totally Gaming (ICE), eine der weltweit wichtigsten Messen der Spiel- und Unterhaltungsindustrie, stattgefunden. Veranstaltungsort war das ExCel-Gelände in London. Fast 600 Aussteller informierten über die innovativsten neuen Produkte. Zusätzlich gab es Seminare, Konferenzen und andere Informationsveranstaltungen. Selbstredend erlebten die Besucher auch großartiges Entertainment, nicht umsonst gehört die Branche zum Sektor Unterhaltung! Auch der gesellige Austausch sowie das Wiedersehen alter Freunde und Bekannter kamen wie gewohnt nicht zu kurz, sodass jeder Besucher wertvolle Kenntnisse mit nach Hause bringen konnte. Selbstverständlich waren auch zahlreiche Vertreter der Automatenwirtschaft vor Ort, so auch der Bundesverband Automatenunternehmer e.V. und viele bekannte Gesichter aus den BA-Mitgliedsverbänden. 
Die Messe bestätigte wieder einmal: Die Spiel- und Unterhaltungsindustrie ist eine dynamische und innovative Branche, die darauf ausgerichtet ist, den Gästen und Kunden höchsten Unterhaltungswert zu bieten.

Traditionell findet zur ICE auch eine Sitzung des Europäischen Verbandes der Unterhaltungsautomatenwirtschaft (EUROMAT) statt. Deutschland wird im EUROMAT durch den Vizepräsidenten Uwe Christiansen (VDAI) und den Berater RA Stephan Burger (BA) vertreten. In diesem Jahr trafen sich die Vertreter aus mehreren europäischen Ländern im altehrwürdigen Hippodrome Casino, um branchenrelevante Neuerungen in Wissenschaft, Politik, Verwaltung und Recht zu diskutieren. Schwerpunkt waren die Ausarbeitungen des EUROMAT-Komitees für Spielerschutz und die Arbeit des Rechtsausschusses, welcher einen Überblick über europäische Gerichtsentscheidungen bzw. Rechtsetzungsakte der EU-Gremien erstellt und auswertet. Das Komitee für Spielerschutz, welchem auch die BA-Geschäftsführerin, Simone Storch, angehört, arbeitet derzeit an „Best Practice-Regeln“ zum Spieler- und Jugendschutz in Europa.

Ich hoffe, dass alle Vertreter der Automatenwirtschaft, die vor Ort waren, den Aufenthalt genossen haben und gut zurück nach Deutschland gekommen sind. Ich freue mich auf ein Jahr voller spannender technischer Entwicklungen für unsere Branche, die so vielgestaltig wie noch nie aufgestellt ist.

Highlights für alle Automatenunternehmer – Messetermine im ersten Halbjahr 2018

 

Frisch zum Anfang 2018 möchte Sie der Bundesverband Automatenunternehmer e.V. über eine Auswahl wichtiger branchenrelevanter Veranstaltungen der ersten Jahreshälfte informieren. Nutzen Sie die eine oder andere Veranstaltung, um sich als Automatenunternehmer direkt vor Ort über neueste Produkte zu informieren, sich über aktuelle Entwicklungen und Trends des nationalen und internationalen Markts auszutauschen oder treffen Sie einfach Ihre Kollegen und Bekannten wieder.

In nicht einmal mehr einem Monat findet auf dem ExCel-Gelände in London vom 6.-8. Februar zum sechsten Mal die ICE Totally Gaming (ICE) statt. Die ICE ist eine der weltweit wichtigsten Messen der Spiel- und Unterhaltungsindustrie. Für 2018 haben sich bereits über 500 Aussteller aus allen Bereichen des Glücksspiels angemeldet; über 30.000 Gäste waren 2017 vor Ort. Den Onlineauftritt der ICE einschließlich Buchungsmöglichkeit und Ausstellerübersicht finden Sie unter https://www.icetotallygaming.com/.

Im Folgemonat, vom 9.-13. März, ist in Hamburg wieder die Leitmesse für Gastronomie INTERNORGA. Diese ist nicht nur für alle in der Gastronomieaufstellung tätigen Unternehmen der BA-Mitgliedsverbände interessant, sondern auch für alle anderen, die über den Tellerrand hinausschauen wollen. Zu den ausstellenden Branchen gehören u.a. die Bereiche Getränke/Getränketechnik, Einrichtung und Ausstattung sowie Unterhaltung. Außerdem gibt es verschiedene Wettbewerbe und Specials wie den Deutschen Gastro-Gründerpreis oder einen Vorentscheid zur Pizza-WM. Im letzten Jahr waren 96.000 Fachbesucher und über 1.300 Aussteller anwesend. Alle weiteren Informationen rund um die INTERNORGA und einen Einblick in das Programm gibt es auf https://www.internorga.com.

Für alle, die eine größere Reise planen, ist ein Besuch der Amusement Expo International 2018 in Las Vegas ein lohnendes Ziel. Am 28. Februar und 1. März stellen über 140 Firmen auf der jährlichen Großveranstaltung der Unterhaltungsindustrie im US-Bundesstaat Nevada ihre Produktneuheiten vor; ob Trendsport Darts, Bowling oder Virtual-Reality-Pavillon – hier ist für jeden etwas dabei. Zuvor findet am 27. Februar ein ganzer Tag mit Informationsveranstaltungen statt. Einzelheiten, u.a. zur Anreise, unter http://www.amusementexpo.org/2018/Public/Enter.aspx.

Neben den großen Fachmessen sind auch wissenschaftsnahe Diskussionsveranstaltungen wie das 15. Symposium Glücksspiel der Forschungsstelle Glücksspielsucht der Universität Hohenheim einen Besuch wert. Die Veranstaltung findet vom 21.-22. März in Stuttgart statt. Zu den Themenschwerpunkten 2018 gehören u.a. Spielhallenrecht, Spielersperren und pathologisches Spielverhalten. Weitere Informationen erhalten Sie unter https://gluecksspiel.uni-hohenheim.de/symposium2018. Zuvor findet am 5. März in Düsseldorf der dritte Präventionstag der deutschen Automatenwirtschaft statt, über den wir Sie mit einem eigenen BAdirekt informiert haben. Einen Überblick über die Veranstaltungsreihe der Präventionstage und die ersten beiden erfolgreichen Durchführungen in Stuttgart im April 2017 und in Magdeburg im September 2017 finden Sie unter http://gemeinsam-lernen-helfen.de/.

Als wichtiger Höhepunkt findet zur Jahreshälfte, am 13. Juni 2018, der zweite Tag des Automatenunternehmers statt: Mitten in Berlin, laden wir Sie in das Steigenberger Hotel Am Kanzleramt direkt, am Berliner Hauptbahnhof ein. Sie dürfen eine umfangreiche Produktausstellung, hochkarätige Gäste und hervorragende, inhaltlich wichtige Beiträge erwarten. Der Tag des Automatenunternehmers ist eine Veranstaltung von Unternehmern für Unternehmer – also: für Sie!
Und noch am Abend desselben Tages begeht der BA seine Night of Charity and Entertainment, über die wir Sie noch gesondert informieren werden. Schließlich wird am Folgetag der DAW-Summit den Berlin-Aufenthalt abrunden, denn sicher möchten auch Sie den größten Kongress der deutschen Automatenwirtschaft besuchen. Ein Reise, drei tolle Events. – Also, planen Sie schon jetzt Ihre Fahrt in die Hauptstadt ein. Es lohnt sich.

Wie Sie sehen, bieten die vor uns liegenden Monate viele Möglichkeiten für alle Automatenunternehmer, sich über technische, wissenschaftliche und Branchenentwicklungen zu informieren und miteinander auszutauschen.

Der BA wünscht seinen Mitgliedern und allen Interessierten schon jetzt spannende und lohnenswerte Messebesuche im Jahr 2018.

 

Jahreshauptversammlung des Fachverband Gastronomie-Aufstellunternehmer e.V. am 13. Dezember 2017 in Berlin

Am 13. Dezember 2017 fand in Berlin die Jahreshauptversammlung des Fachverband Gastronomie- Aufstellunternehmer e.V. (FGA) statt. Der Einladung des Vorstandes folgten zahlreiche Mitgliedsunternehmer aus ganz Deutschland, sodass der Raum im Berliner Hotel Dietrich-Bonhoeffer-Haus gut gefüllt war. Unter den Gästen befanden sich auch die 1. Vorsitzenden des Bayerischen Automaten-Verband e.V. (BAV), Andy Meindl, des Hessischen Münzautomaten-Verband e.V. (HMV), Michael Wollenhaupt, und des Automaten-Verband Saar e.V. (AVS), Christian Antz, sowie Helmut Kafka, Präsident des österreichischen Branchenverbandes Automatenverband.at. Als Vertreter der Deutschen Automatenwirtschaft (DAW) war Herr Dr. Weise anwesend und vom Bundesverband Automatenunternehmer (BA) berichtet Thomas Spengler, Mitarbeiter für Medien- und Öffentlichkeitsarbeit.

Der erste Teil der Veranstaltung widmete sich dem Rückblick. Im Bericht über das Geschäftsjahr 2016 ließ die 1. Vorsitzende wichtige Stationen des Jahres wie die Mitgliederversammlung im Februar 2016 in Nürnberg oder die Teilnahmen am erstmaligen Tag des Automatenunternehmers im April 2016 sowie am DAW-Summit – Kongress der Deutschen Automatenwirtschaft im Juni 2016 Revue passieren. Auch das Treffen mit der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Marlene Mortler, sowie die Präsenz bei der Urteilsverkündung des Bundesverwaltungsgerichts zur Glücksspielregulierung durch die Länder unterstrichen den Einsatz des Fachverbandes für seine Mitglieder. Sabine Dittmers-Meyer wies darauf hin, dass sämtliche Aktivitäten des FGA-Vorstandes ehrenamtlich – ohne Umwälzung jedweder Reisekosten auf die Verbandskasse – erfolgen.
Nach dem Kassenbericht für das Geschäftsjahr 2016 durch den Schatzmeister Georg Koselka und dem Bericht des Rechnungsprüfers Michael Wollenhaupt vom HMV, der Vollständigkeit und Beanstandungsfreiheit feststellte, folgte die einstimmige Entlastung des Vorstandes durch die Mitglieder.
Im Folgenden wurde das HMV-Vorstandsmitglied Oliver Ickenroth einstimmig als Nachfolger des bisherigen zweiten Kassenprüfers Uwe Lücker gewählt. Die Wahlleitung übernahm Helmut Kafka. Der BA wünscht dem Vorstand des FGA alles Gute für eine weitere produktive Arbeit.

Als letzter Tagesordnungspunkt vor der Mittagspause folgte eine Präsentation der Präventionsbeauftragten der Deutschen Automatenwirtschaft e.V., Grit Roth, über das Sozialkonzept in der Gastronomie. Kenntnisreich und detailliert spannte sie den Bogen von der freiwilligen Entwicklung des Sozialkonzeptes durch die Branche 2011/12 über die später folgende gesetzliche Verankerung im Glücksspielstaatsvertrag auch für gastronomische Betriebe bis hin zur für das erste Quartal 2018 anvisierten 2. Überarbeitung des Sozialkonzeptes der AWI. Roth erläuterte auch die vorgeschriebenen Schulungen für Aufsteller, Techniker sowie in manchen Bundesländern für das Servicepersonal und die Gastwirte und wies auf Prüfungen durch die staatlichen Institutionen hin. In diesem Sinne ist auch der regelmäßige Austausch mit dem Wirt sehr wichtig, um diesen stets über alle gesetzlichen Vorgaben und Neuerungen informiert zu halten. Sabine Dittmers-Meyer betonte zustimmend, dass diese Kontrolle gut und sinnvoll sei.

Flankiert wurde die Aussage durch das Plädoyer Thomas Kießlings, des 2. Vorsitzenden des FGA, für einen qualifizierten oder „erschwerten“ Berufszugang für Aufstellunternehmer, um auf diesem Wege von vornherein für hohe Gewissenhaftigkeit und Qualität zu sorgen. Abschließend muss laut Roth auch die Zusammenarbeit mit dem Hilfesystem gestärkt werden, das der Automatenaufstellung oftmals noch sehr distanziert gegenübersteht. Die deutsche Automatenwirtschaft hat zum Beispiel die Präventionstage eingeführt, wo alle Akteure des Bereiches Spielerschutz und Prävention den gemeinsamen Dialog führen.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen, das von angeregten Gesprächen begleitet wurde, referierte der Justitiar des FGA, RA Jörg Schintze, über „Fallstricke bei Beschlüssen von Automatenaufstellverträgen, Darlehensverträgen und Automatenabrechnungen“. RA Schintze stellte beispielhaft einige besonders wichtige Eckpunkte wie Laufzeit und Kündigungsfrist, Meldung bei Geräteschäden und Haftungsbeschränkungen vor, um den Aufstellunternehmern vermeidbaren Ärger zu ersparen. Als weitere Erleichterung empfahl er die Verwendung von Musterverträgen seriöser Anbieter und warnte explizit vor einer reinen ‚Googlesuche‘ nach vermeintlichen Standardverträgen. Wie sehr der Vortrag auf das ungeteilte Interesse der Zuhörer stieß, zeigten auch die vielen Nachfragen bei den Themen Abrechnung und Darlehensvertrag an den Gastwirt.

Anschließend lenkte Thomas Kießling mit der Darstellung der Besonderheiten der Geldspielgeräte nach den Technischen Richtlinien 5.0 und 5.1 den Blick der Anwesenden auf eine wichtige Neuerung des kommenden Jahres: Ab dem 11. November 2018 dürfen gemäß Spielverordnung nur noch Geldspielgeräte dieser Spielverordnung aufgestellt werden. Damit einher gehen unter anderem das Verbot von Jackpots und einer „Automatikstart“-Taste, aber auch die Geldbeträge bei Einsatz, Gewinn und Verlust werden angepasst. Die Benutzung der Geräte der Technischen Richtlinie 5.1 setzt zudem ein gerätegebundenes und personenungebundenes Identifikationsmittel voraus. Bezüglich der technisch-logistischen Herausforderung, die eine Umstellung dieser Größenordnung für die Unternehmer bedeutet, zeigte sich die 1. Vorsitzende optimistisch: „Die Industrie hat als Partner immer dafür gesorgt, dass wir gute Geräte für unsere Kundschaft zur Verfügung gestellt bekommen.“

Als nächster Punkt der Tagesordnung folgte der Bericht über die Verbandsarbeit 2017. Sabine Dittmers-Meyer berichtete unter anderem von der Internorga im März in Hamburg, auf der erstmals auch  ein führender Hersteller von Spielgeräten mit Konzepten zur Gastronomieaufstellung vertreten war, was deutlich zeigte, dass „auch andere Marktteilnehmer die Aufstellung in der Gastronomie als erstrebenswert ansehen.“ Außerdem wurde die vom FGA initiierte und von der DAW finanzierte Spielerschutz-Aktion für die Gastronomieaufstellung präsentiert. Dieses Gastropaket enthält ein DinA3-Plakat „Spielgast-Informationen“, das über ein raffiniertes Kängurusystem auch Fächer für Faltblätter und Visitenkarten zum Thema Spielerschutz bietet; ergänzend dazu liegt eine Checkliste für die Servicemitarbeiter in den gastronomischen Betrieben mit Automatenspielangebot und ein Leitfaden bei. Hiermit war der FGA-Vorstand, wie die anwesenden Zuhörer einhellig bestätigten, ganz am Puls der Zeit: Das Servicepersonal in den gastronomischen Betrieben muss bestmögliche Information und Unterstützung erhalten. Diesem Ziel dient auch eine mit wissenschaftlicher Unterstützung konzipierte Onlineschulung für das Personal in gastronomischen Betrieben, deren Vorteil ganz klar ist: Die Schulung ist immer, überall und schnell verfügbar. Hierbei ist der Fachverband Motor, um den Weg für die Onlineschulung zu bereiten.

Die Vertreter des FGA haben in einer Reihe von Bundesländern Parlamentarische Abende besucht und an den BA-Präsidiumssitzungen und DAW-Koordinierungsrunden teilgenommen, um „zielorientiert die Zukunft unseres Berufsstandes nachhaltig zu sichern.“ Zweifelsohne zählt die im November aktualisierte Broschüre des FGA dazu, von der für alle Gäste ein Exemplar bereitlag. Mit Blick auf das kommende Jahr und darüber hinaus wird der Kampf gegen die Scheingastronomie, d.h. illegale Café-Casinos, deren Zahl z.B. in Berlin rasant wächst, von großer Bedeutung sein.

Die Jahreshauptversammlung des FGA war ein gelungener Ausklang des in vielerlei Hinsicht für die Branche bewegten Jahres. Die Vorträge und Diskussionen zeigten deutlich, dass die Gastronomieaufstellung nicht nur der Ursprung des gewerblichen Geldspiels in Deutschland ist, sondern auch ein ebenso wichtiger Impulsgeber für die Zukunft der deutschen Automatenwirtschaft.

Jetzt vormerken: Präventionstag in Düsseldorf am 5. März 2018

Das Thema Jugend- und Spielerschutz ist ein zentrales Anliegen unserer Branche. Aus diesem Grunde hat der Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. 2017 das Veranstaltungsformat der Präventionstage etabliert. Die Auftaktveranstaltung fand im April in Stuttgart statt und wurde im September in Magdeburg fortgeführt.
 
Diesen erfolgreichen Start unter dem Motto „Gemeinsam. Lernen. Helfen.“ wollen wir auch im Jahr 2018 ausbauen. Hierzu organisieren wir derzeit den
 
Dritten Präventionstag
am     Montag, den 5. März 2018,  
von    12:00 Uhr bis 18:00 Uhr,
im      Maxhaus – katholisches Stadthaus in 40213 Düsseldorf
 
Die Präventionstage sind eine Plattform des gegenseitigen Austauschs zwischen Vertretern des Hilfesystems, der Politik, aus den Verwaltungen, der Wissenschaft und den Glücksspielanbietern. Der Bundesverband Automatenunternehmer e.V. unterstützt diesen Austausch sowie auch den zugrunde liegenden Jugend- und Spielerschutz voll und ganz und übernimmt daher die organisatorische Verantwortung.
 
Die Veranstaltung wird von einem durchgehenden „Markt der Möglichkeiten“ mit Angeboten aus dem Hilfesystem, Anbietern aller biometrischen Zutrittskontrollsysteme, Schulungsanbietern und Zertifizierungsorganisationen begleitet. Für Workshops und Vorträge laden wir anerkannte Experten mit verschiedenen Blickwinkeln auf das Thema Spielerschutz ein.
 
Wir freuen uns auch besonders über Ihren Besuch und den Ihrer Mitarbeiter in den Spielhallen und Gastronomie-Aufstellbetrieben. Natürlich lohnt sich die Anreise hierbei besonders für Unternehmer und Mitarbeiter aus Nordrhein-Westfalen.
 
Die offizielle Einladung werden wir Ihnen in den nächsten Wochen zusenden und Sie auch gern über die Tagesordnung und konkrete Informationen unterrichten.
 
Weiterführende Informationen erhalten Sie übrigens auch über die Webseite http://gemeinsam-lernen-helfen.de

Des Weiteren möchten wir Sie auch schon auf den darauffolgenden Vierten Präventionstag im
April in Wiesbaden hinweisen. Auch über diesen werden wir Sie rechtzeitig informieren.

Wahl des FSH-Vorstandes und Politiker-Talk – Jahreshauptversammlung des Fachverband Spielhallen e.V. in Berlin

Am 29. November 2017 fand im Hotel Palace in Berlin die Jahreshauptversammlung des Fachverband Spielhallen e.V. (FSH) statt. Der Einladung des 1. Vorsitzenden, Frank Waldeck, und des Vorstandes folgten zahlreiche Mitglieder des Fachverbandes.  
Während des internen Teils der Jahreshauptversammlung stand die Vorstandswahl im Mittelpunkt. Das Ergebnis der Wahl zeigt, dass die Mitglieder mit ihrem bisherigen Vorstand vollumfänglich zufrieden waren – alle Vorstandsmitglieder, unter Führung von Frank Waldeck, wurden wiedergewählt.  
 

Frank Waldeck Vorsitzender
Andreas Braun Stellv. Vorsitzender
Jean Pierre Berlejung Stellv. Vorsitzender
Karl Weber Stellv. Vorsitzender/Schatzmeister
Dirk Fischer Mitglied des Vorstandes
Heinz Basse Mitglied des Vorstandes
Gundolf Aubke Mitglied des Vorstandes
Max-Herbert Krumme      Mitglied des Vorstandes
Marcus Seuffert Mitglied des Vorstandes

 Der Bundesverband Automatenunternehmer e.V. (BA) beglückwünscht den Vorstand zur Wiederwahl und wünscht alles Gute für die weitere Arbeit.

Der öffentliche Teil der Jahreshauptversammlung begann um 14:00 Uhr mit einem Talk zwischen Frank Waldeck  und  dem  Vorstandsmitglied  Dirk  Fischer. Unter  dem  Slogan  „Schicksalsjahr 2017:  Resümee und Ausblick“ erörterten die beiden ihre Sicht auf die Situation in den Ländern. Man stellte hierbei fest, dass die Lage in Niedersachsen die wohl schmerzhafteste für die Aufstellunternehmer ist. Ein Großteil der Mehrfachkonzessionen ist bereits geschlossen. Als Entwicklung wurde registriert, dass mittlerweile auch kleine Kommunen unter 10.000 Einwohner für Spielhallenstandorte interessant werden.
 
Im  weiteren  Verlauf  stellte  der  1.  Vorsitzende  des  FSH  die  Positionen  seines  Vorstandes  zu verschiedenen Punkten vor: Er legte dar, wofür der FSH steht und welche Ziele auf der Verbandsagenda stehen.  Hier  sind  vor  allem  die  zwei  untrennbar  miteinander  verbundenen  Komponenten Verbraucherschutz und Wirtschaftlichkeit aufzuführen. Auch stehe der FSH für ein Zutrittsalter ab 21 Jahren.  Waldeck  ließ  keinen  Zweifel  daran,  dass  diese  Position  innerhalb  der  FSH-Mitgliederschaft durchaus kontrovers diskutiert wird. Für die Zukunft jedoch stellt das Zutrittsalter 21 Jahre aus Sicht des  FSH  eine  sinnvolle  Maßnahme  dar.  Er  positionierte  sich  ebenfalls  zur  biometrischen Zutrittskontrolle und stellte klar, dass als biometrische Zutrittskontrolle nicht nur der Gesichtsscan zu zählen ist, sondern ebenso der Hand- oder Venenscan. Die technischen Möglichkeiten sind hier sehr vielfältig.  Wünschenswert  jedoch,  so  Waldeck,  wenn  die  Systeme  an  Schnittstellen  kompatibel miteinander korrespondieren.
 
Der  FSH  steht  außerdem  für  eine  landesweite,  möglichst  bundesweite,  und  idealweise spielformübergreifende Spielersperre. Diese sollte jedoch nicht lebenslang bestehen, da die Hürde, sich sperren  zu  lassen,  für  einen  pathologischen  oder  problematischen  Spieler  zu  hoch  sein  könnte.  Im Sinne des Spielerschutzes muss die Sperre niederschwellig gehalten werden.  Weiter  kritisierte  Waldeck  auch  die  unterschiedlichen  Sperrzeiten  im  gesamten  Bundesgebiet  und plädierte für Sperrzeiten zwischen 03:00 und 06:00 Uhr.
 
Wichtige  Punkte  für  den FSH  stellen  ebenso  die  Qualitätssicherung  und  die  Kontrolle  dar:  „Wir  sind immer  für  Qualität  und  wenn  sich  jemand  nicht  an  die  Regeln  hält,  soll  das  nachhaltig  geahndet  werden. Qualität muss geleistet und nicht verliehen werden, daher ist die Zertifizierung für den FSH-Vorstand ein Instrument, das kritisch hinterfragt wird. Gegen Zertifizierung ist der FSH jedoch nicht.“ Zu diesem Punkt gab es mehrere Wortbeiträge. U.a. sprach sich Gundolf Aubke, Vizepräsident des BA und Vorstandsmitglied des FSH, deutlich für eine Zertifizierung aus.  


Zum Thema Kontrolle richtete Waldeck seinen Blick auf Rheinland-Pfalz, wo im Laufe der Zeit positive Erfahrungen mit der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) gemacht wurden. Schließlich setzt sich auch der FSH für einen wirkungsvollen Vollzug ein und betonte noch einmal, wie wichtig BAlarm bei der Bekämpfung der schwarzen Schafe innerhalb der Branche sei.  
 
Anschließend konnte RA Tim Hilbert, der auch juristischer Berater des FSH ist, seine Sicht auf das Jahr 2021 darlegen. Zunächst gab er den Anwesenden einen Überblick über den Sachstand der Spielhallensituation in den einzelnen Ländern heute. Hierbei ging er näher auf die unterschiedlichen Auswahlentscheidungen zwischen konkurrierenden Spielhallenbetrieben bei Unterschreitung des Mindestabstandes ein und richtete seinen Blick auf den derzeitigen behördlichen Vollzug der Länder. Näher ging er u.a. auf die schwierige Situation in den Ballungsräumen Hessens ein; so soll zwar nach einem Wägungsschema entschieden werden, jedoch sind beispielsweise in Frankfurt bislang keine Auswahlentscheidungen getroffen wurden.  
Tim Hilbert betonte, dass das vorrangige Ziel bis 2021 natürlich ist, eine möglichst hohe Zahl an Spielhallen zu erhalten. Er empfahl allen Spielhallenunternehmern einen engen Dialog mit den Behörden, um gemeinsam Lösungen zu finden.
 
Höhepunkt der Veranstaltung war eine sehr lebendige Diskussion von Politikern und Branchenvertretern: Aus Schleswig-Holstein konnte der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Hans-Jörn Arp, aus Hessen der Landtagsabgeordnete BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Jürgen Frömmrich, und aus Niedersachsen der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion, Christian Dürr, für die Diskussion gewonnen werden. Zumindest in dieser Runde konnten die anwesenden Politiker eine Jamaika-Diskussion führen. Flankiert wurde die Diskussion durch das Urgestein der schleswig-holsteinischen Aufstellunternehmer Wolfang Voß. Die CDU in Schleswig-Holstein, die nunmehr wieder in der Regierungsverantwortung ist, steht für die Liberalisierung des Glücksspiels. Arp legte noch einmal dar, dass der schleswig-holsteinische Weg von Brüssel bestätigt wurde und hinsichtlich Kohärenz die beste Lösung biete. Frömmrich gab zu, dass die Zustimmung zum Glücksspielstaatsvertrag in der Sache falsch war und Staatsverträge oftmals für die Minister schwierig zu entscheiden sind. „Am Ende des Tages bleibt auch den Politikern nichts anderes übrig, als die Realität anzuerkennen.“, so Frömmrich.  
 
Arp kritisierte, dass, wie die aktuelle Rechtsprechung in Hamburg zeige, durch die derzeitigen Entwicklungen das Lotto-Monopol gefährdet sei und auch das Verwaltungsgericht dies bestätigt hat.  ies ist für ihn der falsche Weg: „Wir müssen bis zur nächsten Ministerkonferenz Anfang nächsten Jahres einen Weg finden, dass das Lotto-Monopol nicht fällt und wir uns auf eine vernünftige Regelung einigen.“ Christian Dürr, der niedersächsische FDP-Politiker, forderte mit Nachdruck, dass politische Entscheidungsträger gefährliche Parallelentwicklungen verhindern müssen. „Durch die derzeitige Gesetzgebung verschiebt sich der Markt hin zur spielhallengeprägten Mikrogastronomie. Dies ist der falsche Weg! Es kann nicht sein, dass den legalen und qualitativ einwandfrei arbeitenden Unternehmen die Geschäftsgrundlage genommen und der Illegalität durch die Politik der Weg bereitet wird.“ Arp flankierte diese Aussage und beschrieb seinen letzten Rundgang durch Berlin.  
 
Anlässlich der Öffentlichen BA-Präsidiumssitzung im September 2015 in Berlin konnte der BA-Präsident, Thomas Breitkopf, Herrn Arp und dem Grünen-Politiker Dirk Behrend, der mittlerweile Justizsenator in Berlin ist, in einem Rundgang durch Berlin-Neukölln zeigen, in welche Richtung sich das terrestrische Spiel entwickelt. „Dies ist besorgniserregend!“, so Arp. Frömmrich ergänzte: „Es kommt auf die Qualität einer Spielhalle an und nicht, wie weit sie voneinander entfernt sind. Der Staat erweist dem Spielerschutz einen Bärendienst, wenn er das legale terrestrische Spiel zerstört.“  
 
Wolfgang Voß, der sich gelegentlich in die Wortbeiträge einklinkte, hielt noch einmal ein eindrückliches Plädoyer dafür, den schleswig-holsteinischen Weg auch auf andere Länder zu übertragen. „Hier gibt es Spielerschutz und gleichzeitig ist wirtschaftliches Handeln möglich.“ Laut Voß ist der Bestand seit Jahren in Schleswig-Holstein gleich geblieben, Expansion gibt es nicht.
 
Die Diskussionsrunde, die von RA Tim Hilbert moderiert wurde, zeigte wieder einmal auf, dass die Regelungen zum Glücksspiel von Sachverstand geprägt sein sollten und nicht von Ideologie. Die Teilnehmer der Diskussionsrunde jedenfalls waren bestens informiert und wurden der Komplexität des Themas durchaus gerecht.
 
Nach der spannenden Diskussion beendete Waldeck die Versammlung und lud die Teilnehmer auf das Restaurantschiff Patio ein.  
 
Ein wichtiger Baustein der FSH-Versammlungen ist auch immer die Ausstellung. Die Fördermitglieder des FSH konnten eindrücklich belegen, dass ihre Produkte und Dienstleistungen für die organisierten Aufsteller sehr attraktiv sind.

BA verstärkt Präsenz in den sozialen Medien

Jeder kennt sie, die Mehrheit der Deutschen nutzt sie: die sozialen Medien wie z.B. Facebook, Twitter, Instagram oder Snapchat. Auch Parteien und Verbände haben längst erkannt, dass dieser schnelle und direkte Draht zu den eigenen Mitgliedern heutzutage unentbehrlich ist. Daher hat der Bundesverband Automatenunternehmer e.V. (BA) in den letzten Monaten seine Präsenz in den sozialen Medien verstärkt, um Sie, liebe Unternehmerinnen und Unternehmer, aber auch Medienvertreter oder Politiker über den BA und unsere gemeinsame Branche auf dem Laufenden zu halten.

Auf unserer Facebook-Seite finden Sie und alle Interessierten daher regelmäßig Neuigkeiten aus dem Verbandsleben, Veranstaltungsberichte sowie relevante Artikel der Branchenpresse: https://www.facebook.com/pages/Bundesverband-Automatenunternehmer/214671368711505.

Als besonderer Service werden die Leser pünktlich morgens um acht Uhr mit der „Zahl des Tages“ begrüßt, die an jedem Werktag eine wissenswerte und teilweise erstaunliche Zahl aus den verschiedensten Bereichen des Alltags, der Geschichte oder der Politik vorstellt.

Aktuelle Fachthemen erscheinen selbstverständlich auch auf https://twitter.com/BA_Automaten. Dort informieren wir Sie kurz und knapp über politische Entwicklungen, juristische Entscheidungen oder wissenschaftliche Studien.

Wir werden auch in Zukunft die Interessen der Aufstellunternehmer – ob mit kleinen, mittleren oder Filialbetrieben, ob aus Nord, Süd, Ost oder West – in den sozialen Medien hörbar machen und freuen uns über Ihre freundliche Unterstützung durch positive Rückmeldungen und Kommentare unter unseren Beiträgen.

 

Pressegespräch in Mainz: 2021 im Blick

Am 26. Oktober 2017 hat der Automaten-Verband Rheinland-Pfalz e.V., zusammen mit dem Bundesverband Automatenunternehmer e.V. und dem Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW), in Mainz ein Pressegespräch durchgeführt.

Die DAW stellte den anwesenden Journalisten die zentralen Elemente der Qualitätsinitiative 2020 vor. Hierzu gehören die Forderung nach einer Einführung biometrischer Zutrittskontrollen für Spielhallen sowie die Zertifizierung durch unabhängige Prüforganisationen wie den TÜV Rheinland oder den TÜV InterCert Saar auf gesetzlicher Grundlage. Der Automaten-Verband Rheinland-Pfalz e.V. warnte vor der drohenden Schließung von über 50% der Spielhallen im Land. Der BA erklärte den Medienvertretern die Plattform BAlarm: Über diese können online anonym Betriebe gemeldet werden, die sich nicht an die gesetzlichen Bestimmungen halten. Diese Überprüfung bis hin zu einem wettbewerbsrechtlichen Verfahren und einer Anzeige erhöht den Qualitätsstandard der gesamten Branche.

Bis 2021 ist in Rheinland-Pfalz die Befreiung vom Verbot der Mehrfachkonzession sowie vom gesetzlichen Mindestabstand möglich. Nach diesem Datum droht auch hier ein zahlenmäßiger Kahlschlag unter den Spielhallen ohne Berücksichtigung der Angebotsqualität. Hiermit ist niemandem geholfen, denn nur in gewerblichen Spielhallen ist der gesetzliche Jugend- und Spielerschutz gewährleistet.
In Rheinland-Pfalz ist die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) mit Sitz in Trier als zentrale Behörde für die landesweite Überwachung und Ausführung des Landesglücksspielgesetzes in Verbindung mit dem Glücksspielstaatsvertrag zuständig. Zu ihren Aufgaben gehören damit die Genehmigung von Spielhallen sowie die Kontrolle der Einhaltung des Jugend- und Spielerschutzes. Die Zusammenarbeit mit der Automatenwirtschaft verläuft bisher sehr positiv: So hat die ADD bei ihren Kontrollen festgestellt, dass 99,5% der Spielen in Rheinland-Pfalz die gesetzlichen Bestimmungen des Jugendschutzes einhalten.

Die innovativen Lösungsvorschläge der Branche zur weiteren Verbesserung des Jugend- und Spielerschutzes, insbesondere die biometrischen Zutrittskontrollsysteme, stießen auf großes Interesse seitens der Medien.

Im Folgenden zitieren wir die Presseinformation der Automatenwirtschaft:

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Gegen illegales Spiel und für mehr Verbraucherschutz
Spielhallenbetreiber in Rheinland-Pfalz gehen mit Qualität in die Offensive
 
Mainz, 26. Oktober 2017. Auch in Rheinland-Pfalz wandern immer mehr Freizeitspieler in den unregulierten Grau- und Schwarzmarkt ab. Die Automatenwirtschaft betrachtet diese Entwicklung mit Sorge. „Es handelt sich hier um meist illegale Spielangebote, ohne jeglichen Jugend- und Spielerschutz“, erklärt Wolfgang Götz, erster Vorsitzender des Automaten-Verbandes Rheinland-Pfalz e.V. und Vizepräsident des Bundesverbandes Automatenunternehmer e.V. Diesem hochgradig problematischen Trend begegnen die Vertreter der Automatenwirtschaft jetzt mit der „Qualitätsinitiative 2020“. Diese beinhaltet unter anderem die Verbesserung des Verbraucherschutzes durch biometrische Einlasskontrollen sowie freiwillige TÜV-Zertifizierungen.

Wenn es um die Regulierung des Automatenspiels in Rheinland-Pfalz geht, ist ein klares
Signal nötig. „Mindestabstandsregelungen und das Verbot von Mehrfachkonzessionen, wie sie 2021 ihre volle Wirkung entfalten, treffen lediglich das legale Spiel und stärken den Schwarzmarkt“, sagt Georg Stecker, Vorstandssprecher des Dachverbandes Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. „Über die Hälfte der legalen Spielhallen in Rheinland-Pfalz ist dann von einer Schließung bedroht. Der Verbraucherschutz wird massiv geschwächt.“

Die Branche will den Gesetzgeber von einem Paradigmenwechsel beim Jugend- und
Spielerschutz überzeugen. Dem technischen Fortschritt müsse in Form geeigneter gesetzlicher Grundlagen für die biometrischen Einlasskontrollsysteme Rechnung getragen werden. Dies würde gleichzeitig die Spielhallenbetreiber ermutigen, auf die „Qualitätsinitiative 2020“ aufzuspringen und die innovativen, zuverlässigen Systeme flächendeckend einzuführen. Götz und Stecker machen sich in jedem Fall für ordentlich geführte Spielhallen stark: „Wir unterstützen all diejenigen, die sich an Regeln halten. Wir stehen für das legale verbraucherschützende Spiel!“
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Zahlreiche Vertreter der rheinland-pfälzischen Medien waren vor Ort. Gerne möchten wir Ihnen exemplarisch einige Beiträge empfehlen:

•    „Schutz vor Glücksspiel“
Quelle: SWR Aktuell Online, Link
http://www.ardmediathek.de/tv/SWR-Aktuell-Rheinland-Pfalz/Schutz-vor-Gl%C3%BCcksspiel/SWR-Rheinland-Pfalz/Video?bcastId=205724&documentId=47209824

•    „Glücksspielbranche will biometrische Kontrollen“
Quelle: T-Online, Link
http://www.t-online.de/nachrichten/id_82581736/gluecksspielbranche-will-biometrische-kontrollen.html

Die Vertreter der Automatenwirtschaft werden auch weiterhin gegenüber Politik, Journalisten und Öffentlichkeit ihre qualitätsorientierten Lösungsvorschläge vorstellen und damit die rein zahlenmäßigen Regelungsansätze widerlegen.

Zweiter Präventionstag in Magdeburg

 

Zweiter Präventionstag in Magdeburg: Netzwerken für den Spielerschutz

Gestern, am 21. September 2017, fand in Magdeburg der Zweite Präventionstag der Deutschen Automatenwirtschaft e.V. (DAW) statt. Vertreter des Hilfesystems, der Politik, der Verwaltungen und der verschiedenen Branchenstufen hatten sich zum gegenseitigen Austausch über das Thema Spielerschutz getroffen. Vor allem ging es um die Weiterentwicklung der schon heute in allen legalen Spielhallen praktizierten Präventionsarbeit.

Die Veranstaltung war in einen ganztägigen „Markt der Möglichkeiten“, Vorträge und Workshops unterteilt. Während letztere der Vertiefung jeweils eines spezifischen Themas dienten und in anschließende Diskussionsrunden der Teilnehmer übergingen, stellten die Vorträge allgemeine Betrachtungen und Herangehensweisen in den Vordergrund. Auf dem „Markt der Möglichkeiten“ konnten sich einzelne Suchthilfeorganisationen, Anbieter unabhängiger Zertifizierungen und Hersteller von Zutrittskontrollsystemen mit eigenen Ständen allen Interessierten direkt vorstellen.

Dieses Miteinander ist von großer Bedeutung für alle Beteiligten und die Gesellschaft, da beim Thema Prävention noch immer viele Akteure mit ganz eigenen Perspektiven nebeneinander stehen ohne gezielt zusammenzuarbeiten. Nur so aber kann die Suchtprävention nochmals deutlich vorangebracht werden. Insofern sind auch kritische Töne, die vereinzelt fielen, als zielführend und für die Sache positiv zu werten.
Der Präventionstag ist als Initiative der DAW und unter Projektleitung des BA ein Ausdruck für die gute Zusammenarbeit der Spitzenverbände. Unterstützt durch die fachliche Expertise der AWI wurde hier ein neues Format entwickelt, das eine Chance für einen Paradigmenwechsel in der Kommunikation mit dem Hilfesystem bieten kann. Gemeinsam werden wir bei dem Thema Prävention weiterhin in der ersten Reihe mitwirken.

Der Zweite Präventionstag kann unter anderem als Einstimmung auf den „Bundesweiten Aktionstag gegen Glücksspielsucht“ der 16 Bundesländer am 27. September 2017 gesehen werden: http://www.aktionstag-gluecksspielsucht.de/

Allen Interessierten möchte ich außerdem die Anmeldung für den neuen „Newsletter Spielerschutzprävention“ der DAW empfehlen, der unter anderem die vom BA verantwortete Rubrik „Praxis“ enthält. Sie können sich unter http://gemeinsam-lernen-helfen.de/newsletter-praevention/ anmelden und auch bereits die erste Ausgabe lesen.

 

Freiheitsindex 2017

Freiheitsindex 2017 in Berlin vorgestellt

Das John Stuart Mill Institut für Freiheitsforschung e.V. (Heidelberg) hat am 12. September in der Berliner Bundespressekonferenz seinen jährlich erscheinenden „Freiheitsindex Deutschland 2017“ vorgestellt. Prof Dr. Ulrike Ackermann, 1. Vorsitzende des Instituts, Dr. Thomas Petersen, Projektleiter des Instituts für Demoskopie Allensbach, und Dr. Thomas Roessing von mct media (Dortmund) erklärten Inhalte und Methodik der wissenschaftlichen Studie. Für den BA hat der Mitarbeiter für Medien- und Öffentlichkeitsarbeit, Thomas Spengler, an der Veranstaltung teilgenommen.

Der diesjährige Freiheitsindex legt seinen Schwerpunkt auf das Thema Populismus. Der Begriff ist in den letzten Jahren und insbesondere auch jetzt zur Bundestagswahl am 24. September fester Bestandteil sowohl der medialen Berichterstattung als auch der Aussagen von Politikern geworden.

Ziel des Index‘ ist die Darstellung des Verhältnisses der Deutschen zur Freiheit, wobei die Werte von -50 bis +50 reichen. Untersucht wurden drei Themenbereiche:  der gesellschaftliche Stellenwert der Freiheit (dies sind die allgemeinen Einstellungen der Bürger zur Freiheit), das subjektive Freiheitsgefühl und der Stellenwert der Freiheit in der Medienberichterstattung. Für die repräsentative Studie wurden 1.457 Personen befragt und 1.869 Presseartikel ausgewertet.

Der Freiheitsindex 2017 erreicht einen Wert von +2,7 (2016: +0,33), was ein Höchststand seit der erstmaligen Erhebung 2011 ist. Das heißt, das subjektive Freiheitsgefühl wächst und auch das Vertrauen in den demokratischen Rechtsstaat steigt wieder. Dennoch misstrauen viele Bürger den politischen und wirtschaftlichen Eliten sowie den Medien, wobei der Höhepunkt der Ablehnung bereits überschritten ist. Als Bedrohung für die Freiheit gelten Terrorismus, Extremismus und der Islam, wohingegen die Ablehnung staatlicher Überwachungsmaßnahmen und von Eingriffen in das Privatleben vor diesem Hintergrund abnimmt.

Zu letzteren gehört unter anderem die für die Automatenwirtschaft relevante Tatsache, dass sich 25% der Befragten für ein Verbot des Glücksspiels aussprachen. Auf einer allgemeineren Ebene zeigt sich auch für die mediale Berichterstattung, dass „Sicherheit“ (69%) deutlichen Vorrang vor „Freiheit/Risiko“ (9%) hat. Eine Untersuchung der wirtschaftlichen Freiheit nimmt die Studie nicht vor.

Ein Dossier zum Freiheitsindex sowie weitere Informationen rund um diesen und das John Stuart Mill Institut finden Sie auf der Website www.mill-institut.de/. Anbei erhalten Sie die Pressemitteilung des Instituts (Anlage).

pdfAnlage - Pressemitteilung

Zweiter Präventionstag in Magdeburg

Zweiter Präventionstag am 21. September in Magdeburg - Melden Sie sich jetzt an!

Wir haben Sie mit unserem BAdirekt-Nr. 058  vom 15. August informiert, dass der
   
Zweite Präventionstag
am     Donnerstag, 21. September 2017,
von    10:00 Uhr bis 15:00 Uhr,
im      Gesellschaftshaus Magdeburg,
         Schönebeckerstraße 129, 39104 Magdeburg  

im Namen des Dachverbandes Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. stattfinden wird.

Die Automatenunternehmer haben bereits eine Vielzahl an Maßnahmen zur Prävention im Sinne des Spielerschutzes ergriffen. Darüber hinaus ist Prävention aber auch ein Thema, das des intensiven Austauschs mit allen beteiligten Akteuren bedarf und das die Zukunft unserer Branche maßgeblich mitgestalten wird. Der Bundesverband Automatenunternehmer e.V. hat daher die Projektleitung der Veranstaltung übernommen.

Zu dem umfangreichen, interessanten Programm gehören Vorträge und Workshops anerkannter Experten sowie ein während der gesamten Veranstaltung geöffneter „Markt der Möglichkeiten“ mit Angeboten aus dem Hilfesystem, Anbietern aller biometrischer Zutrittskontrollsysteme, Schulungsanbietern und Zertifizierungsorganisationen.
Die kostenlose Teilnahme ist für alle Betreiber sowie Mitarbeiter von Spielhallen und Gastronomieaufstellbetrieben sehr zu empfehlen. Die Tagesordnung und eine Anmeldemöglichkeit finden Sie online unter http://gemeinsam-lernen-helfen.de/2-praeventionstag-am-21-09-2017/

Ich freue mich, Sie vor Ort begrüßen zu können. Für alle Fragen können Sie sich gerne an die BA-Geschäftsstelle wenden.

Mit freundlichen Grüßen
Ihre
Simone Storch
Geschäftsführerin

Pressegespräch in Frankfurt/Main

Am 17. August 2017 hat der Hessische Münzautomaten-Verband e.V. (HMV) zusammen mit dem Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW) und dem Bundesverband Automatenunternehmer e.V. (BA) ein Pressegespräch in Frankfurt/Main durchgeführt und hierbei über die Situation des gewerblichen Automatenspiels in Hessen informiert.

 

Ein neuer Gesetzentwurf der Hessischen Landesregierung sieht eine weitere Verschärfung der gesetzlichen Regelungen für Spielhallen vor, von der auch Bestandsunternehmen erheblich betroffen wären. So soll u.a. ein Mindestabstand von 500 Metern zu „Einrichtungen oder Örtlichkeiten, die ihrer Art nach oder tatsächlich vorwiegend von Kindern und Jugendlichen aufgesucht werden“, eingeführt werden. Die Konsequenzen drohen verheerend zu werden. Eine Untersuchung des Dachverbandes DAW für Hessen hat ergeben, dass bei Umsetzung des Gesetzes von 244 Spielhallenstandorten in den zehn größten Städten Hessens nur noch 22 verbleiben würden. Ein Szenario, für das die Medien im Rahmen des Gespräches sensibilisiert werden konnten. In diesem Zusammenhang haben die Vertreter der Automatenwirtschaft auch auf die hohe Qualität des Jugend- und Spielerschutzes in gewerblichen Spielhallen hingewiesen und die vielfältigen Möglichkeiten – von der biometrischen Zutrittskontrolle bis hin zur Zertifizierung – zur weiteren Qualitätssteigerung erläutert.

 

Gerne möchten wir Ihnen nachfolgend den Wortlaut der Pressemitteilung übersenden, die flankierend zu dem Gespräch an die Medien in Hessen übermittelt wurde.

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Spielhallenbetreiber gehen in die Offensive

Mindestabstandsregelungen und Verbot von Mehrfachkonzessionen – Automatenwirtschaft wehrt sich gegen Kahlschlag.

 

Frankfurt a. Main, 17. August 2017. Verbesserung des Jugend- und Spielerschutzes durch biometrische Einlasskontrollen sowie freiwillige TÜV-Zertifizierungen – Hessens Spielhallenbetreiber setzen auf eine Qualitätsinitiative. „Wenn es um die geplante Schließung von Spielhallen geht, sollen die überleben, die sich an Gesetze halten“, erklärt Michael Wollenhaupt, 1. Vorsitzender des Hessischen Münzautomatenverband e.V. „Rigorose Mindestabstandsregelungen und das Verbot von Mehrfachkonzessionen, wie sie das aktuelle Spielhallengesetz vorsieht, würden lediglich für einen quantitativen Kahlschlag bei den gewerblichen Spielhallen sorgen – dabei ist guter Spielerschutz vor allem das Ergebnis qualitativer Maßnahmen“, so Wollenhaupt weiter.

 

Schließungen nach dem Rasenmäherprinzip sind auch für Georg Stecker, Vorstandssprecher der Deutschen Automatenwirtschaft e.V., nicht hinnehmbar: „Die aktuelle Regulierung stärkt den Schwarzmarkt und damit fragwürdige Anbieter, z.B. Café-Casinos und das illegale Spiel im Internet. Sie drängt gewerbliche Spielhallen vom Markt und schwächt den Spieler- und Verbraucherschutz.“ Dies bestätigte das Hessische Ministerium des Innern und für Sport kürzlich selbst: Der Evaluierungsbericht zum Glücksspielstaatsvertrag bescheinigt dem bisherigen quantitativen Regulierungsansatz ganz klar das Scheitern.

 

Die Automatenwirtschaft will den Gesetzgeber von einem Paradigmenwechsel beim Jugend- und Spielerschutzes überzeugen. Dem technischen Fortschritt müsse in Form geeigneter gesetzlicher Grundlagen für die biometrischen Einlasskontrollsysteme Rechnung getragen werden. Dies würde gleichzeitig die Spielhallenbetreiber ermutigen, auf die Qualitätsinitiative aufzuspringen und die innovativen, zuverlässigen Systeme flächendeckend zu implementieren. Wollenhaupt und Stecker machen sich in jedem Fall für ordentlich geführte Spielhallen stark: „Wir unterstützen alle die, die sich an Regeln halten. Wir stehen für das legale verbraucherschützende Spiel!“

 

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Der Raum für das Pressegespräch war sehr gut gefüllt, wodurch in den Medien in den Folgetagen auch eine große Resonanz der Berichterstattung erzielt werden konnte. Hierzu nachfolgend eine Auswahl

 

    • „Regeln für Spielhallen: Klagen und Schließungen folgen“
      Quelle: Frankfurter Neue Presse Online vom 17.
      August 2017, Link
    • „Gesichtserkennung in Spielhallen“
      Quelle: Frankfurter Neue Rundschau Online vom 18. August 2017, Link
    • „Schärfere Kontrollen in Spielhallen“
      Quelle: Rhein Main TV Online vom 17. August 2017, Link

Die Berichterstattung zeigt auch, dass die Medien – ähnlich wie nach dem letzten Gespräch in Leipzig – für das drohende Wachstum der illegalen Spielangebote durch den Wegfall des legalen gewerblichen Geldspiels sensibilisiert werden konnten. Zumal die Aufstellunternehmer in Hessen in der Argumentation die Landesregierung eigentlich auf ihrer Seite haben. So hat diese in ihrem Evaluierungsbericht zum Glücksspielstaatsvertrag unlängst selbst festgestellt, dass der bisherige quantitative Ansatz der Glücksspielregulierung dazu beigetragen hat, den nicht-regulierten Markt weiter zu stärken. Jetzt muss die Landesregierung nur noch ihre eigenen Erkenntnisse entsprechend in ihrem Handeln berücksichtigen.

 

Auch die weiteren Vorstandsmitglieder des HMV sowie die Mitglieder des Jungunternehmerkreises unterstützen ihren 1. Vorsitzenden, RA Michael Wollenhaupt, sowie den 2. Vorsitzenden, Michael Stang, bei dem Pressegespräch u.a. durch ihre Präsenz tatkräftig.

 

Präventionstage in Magdeburg und Wiesbaden

Das Thema Jugend- und Spielerschutz ist in mehrerlei Hinsicht ein zentrales Anliegen unserer Branche.

Eine große Bedeutung nimmt hierbei die Prävention ein. Daher hat die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. unter Mitwirkung der Vertreter des Hilfesystems im April dieses Jahres den ersten Präventionstag in Stuttgart veranstaltet.

Dieses erfolgreich gestartete Format wird nunmehr bereits im kommenden Monat fortgesetzt. Unter dem Motto „Gemeinsam. Lernen. Helfen.“ findet der

Zweite Präventionstag
am Donnerstag, 21. September 2017,
von 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr,
im Gesellschaftshaus Magdeburg in 39104 Magdeburg

statt. Der Präventionstag ist konzipiert als eine Plattform des gegenseitigen Austauschs für einen umfassenden Erfahrungs- und Wissenstransfer zwischen Hilfesystem und Glücksspielanbietern. Gleichzeitig geht es darum, den Spielgästen gegenüber Transparenz im Sinne vorbildlichen Verbraucherschutzes zu bieten. Wir, der Bundesverband Automatenunternehmer e.V., stehen voll hinter dem Präventions- und Spielerschutzgedanken und wollen die Veranstaltung aktiv unterstützen. Daher zeichnen wir für die Projektleitung verantwortlich.

Neben einem während der gesamten Veranstaltung geöffneten „Markt der Möglichkeiten“ mit Angeboten aus dem Hilfesystem, Anbietern aller biometrischen Zutrittskontrollsysteme, Schulungsanbietern und Zertifizierungsorganisationen konnten hochkarätige Experten für Vorträge und Workshops gewonnen werden.

Wir möchten besonders die Unternehmer aus Sachsen-Anhalt zu diesem Termin in Magdeburg einladen. Auch für die Mitarbeiter in den Spielhallen und Gastronomie-Aufstellbetrieben ist die Veranstaltung sehr empfehlenswert. Die offizielle Einladung finden Sie beigefügt (Anlage).

Sehr gern werden wir Sie in den kommenden Wochen mit weiteren Entwicklungen und Details des Präventionstages auf dem Laufenden halten.

Des Weiteren möchten wir Sie auch schon auf den darauffolgenden Dritten Präventionstag am 25. Oktober in Wiesbaden hinweisen. Auch über diesen werden wir Sie rechtzeitig informieren.
 
Mit freundlichen Grüßen

Simone Storch
Geschäftsführerin

pdfAnlage - Einladung

Pressegespräch in Leipzig

Spielhallengeprägte Scheingastronomie im Fokus

Am 10. August 2017 hat der Verband der Automatenkaufleute Berlin und Ostdeutschland e.V. zusammen mit dem Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW) - unterstützt durch den Bundesverband Automatenunternehmer e.V. (BA) - im Rahmen eines Pressegespräches in Leipzig über die Situation des gewerblichen Automatenspiels im Freistaat Sachsen informiert.

Als Folge der landesspezifischen Spielhallenregelungen droht in Sachsen spätestens zum 30. September 2017 ein massiver Abbau der gewerblichen Spielhallen, die neben einem Mindestabstand von 250 Metern untereinander auch noch einen Abstand von 250 Metern zu allgemeinbildenden Schulen einhalten müssen. Diese Vorgaben können viele Standorte, die sich nach der Wiedervereinigung ganz bewusst in den Innenstädten angesiedelt haben, nicht erfüllen. Doch was passiert mit den Spielern, wenn das legale Angebot nicht mehr vorhanden ist? Mit dieser Frage konfrontierten die Vertreter der Automatenwirtschaft die anwesenden Journalisten anlässlich des Pressegespräches und zeigten hierbei eindrücklich auf, welche Entwicklung in Sachsen schon jetzt zu beobachten ist: Die entstehende Angebotslücke wird gefüllt durch spielhallengeprägte scheingastronomische Betriebe mit Geldspielgeräten wie Café-Casinos, Shisha-Bars oder Wettbüros, in denen der Jugend- und Spielerschutz nicht geachtet wird. Die Leipziger Eisenbahnstraße liefert hierfür bereits mehrere Beispiele.

Gerne möchten wir Ihnen nachfolgend den Wortlaut der Pressemitteilung übersenden, die flankierend zu dem Gespräch an die Medien in Sachsen übermittelt wurde:

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Sachsens Spielhallenbetreiber gehen in die Offensive
Leipzig, 10. August 2017. Biometrische Einlasskontrollen zur Verbesserung des Jugend- und Spielerschutzes sowie freiwillige TÜV-Zertifizierungen – Sachsens Spielhallenbetreiber rüsten auf und sorgen für höhere Qualitätsstandards. „Wenn es um die Schließung von Spielhallen geht, sollen die überleben, die sich an Gesetze halten“, erklärt Thomas Breitkopf, Präsident des Bundesverband Automatenunternehmer e.V. und 1. Vorsitzender des Verbandes der Automatenkaufleute Berlin und Ostdeutschland e.V.

Auch der Vorstandssprecher des Dachverbandes Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V., Georg Stecker, spricht sich gegen Schließungen nach dem Rasenmäherprinzip aus: „Die aktuelle Regulierung durch Mindestabstandsregelungen und das Verbot von Mehrfachkonzessionen bei Spielhallen stärkt den Schwarzmarkt und damit fragwürdige Anbieter, zum Beispiel Café-Casinos und das illegale Spiel im Internet. Sie drängt gewerbliche Spielhallen vom Markt und schwächt den Spieler- und Verbraucherschutz.“ Stecker weiter: „Eine unabhängige Zertifizierung von Spielhallen und biometrische Zugangskontrollen können den Spielerschutz im hohen Maße sicherstellen. Wir fordern ein Umdenken der Politik in diese Richtung.“

Mit Sorge verzeichnet die Branche eine starke Zunahme sogenannter Café-Casinos und spielhallengeprägter Gastronomiebetriebe mit teils illegal aufgestellten Geldspielgeräten in Sachsens Kommunen. „Im Gegensatz zu den gewerblichen Spielhallen findet hier kein Jugend- und Spielerschutz statt, es wird teilweise Alkohol ausgeschenkt und sich nicht an Öffnungszeiten gehalten“, beschreibt Thomas Breitkopf die Situation weiter. 

Die Automatenwirtschaft will den Gesetzgeber von einem Paradigmenwechsel in der Regulierung des Jugend- und Spielerschutzes überzeugen. Dem technischen Fortschritt müsse in Form geeigneter gesetzlicher Grundlagen für biometrische Einlasskontrollsysteme Rechnung getragen werden. Dies würde gleichzeitig die Spielhallenbetreiber ermutigen, auf die Qualitätsinitiative aufzuspringen und die innovativen, zuverlässigen Systeme flächendeckend zu implementieren. Gemeinsam machen sich beide Branchenvertreter für die gewerblichen Spielhallen stark: „Wir unterstützen alle diejenigen, die sich an die Regeln halten. Wir stehen für das legale verbraucherschützende Spiel!“

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Bei den in Sachsen ansässigen Medien hat das Pressegespräch eine große Resonanz hervorgerufen. So konnten neben den großen sächsischen Zeitungen auch zwei Fernseh- und Radiosender zu dem Termin begrüßt werden. Gerne möchten wir Ihnen nachfolgend drei ausgewählte Beiträge der Berichterstattung empfehlen:

•    „Glücksspiel auf der Leipziger Eisenbahnstraße“
Quelle: MDR Online, Link
 http://www.mdr.de/sachsen/leipzig/spielhallen-sachsen-eisenbahnstrasse-102.html

•    „Rien ne va plus – Illegales Glücksspiel auf dem Vormarsch“
Quelle: Sachsen Fernsehen Online, Link
https://www.sachsen-fernsehen.de/rien-ne-va-plus-illegales-gluecksspiel-auf-dem-vormarsch-387132/

•    „Kampf um Sachsens Spielhallen“
Quelle: Sächsische Zeitung Online, Link
https://www.sz-online.de/sachsen/kampf-um-sachsens-spielhallen-3747606.html   

Die Berichterstattung zeigt, dass die Medien für die drohende Stärkung der illegalen Spielangebote durch den Wegfall des legalen gewerblichen Geldspiels sensibilisiert werden konnten. Eine Entwicklung, die nicht nur in Sachsen, sondern bundesweit droht. Ein wirksamer Jugend- und Spielerschutz ist nur dann gewährleistet, wenn es auch ein ausreichendes legales Angebot gibt. Nur so können Abwanderungsbewegungen hin zu illegalen Spielangeboten oder ins Online-Glücksspiel verhindert werden.

Der Bundesverband Automatenunternehmer e.V. und seine Mitgliedsverbände werden die Öffentlichkeit und die politischen Entscheidungsträger auch weiterhin auf diesen Zusammenhang hinweisen und vor den Gefahren einer Fehlentwicklung warnen. Ein weiteres Pressegespräch ist am 17. August 2017 in Frankfurt (Main) geplant.

Beste Grüße

Ihre
Simone Storch
Geschäftsführerin

Pressegespräch in Saarbrücken

 

Pressegespräch in Saarbrücken: Informationen über die aktuelle Situation des gewerblichen Automatenspiels im Saarland

Am 06. Juli 2017 hat der Automaten-Verband Saar e.V. (AVS) - unterstützt durch den Bundesverband Automatenunternehmer e.V. (BA) und den Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW) -
im Rahmen eines Pressegespräches in Saarbrücken über die Situation des gewerblichen Automatenspiels im Saarland informiert.

Insbesondere vor dem Hintergrund des Inkrafttretens der Mindestabstandsregelung und des Verbots der Mehrfachkonzessionen zum 01. Juli 2017 war es den Beteiligten ein Anliegen, die Öffentlichkeit über die gegenwärtige Lage der Aufstellunternehmen sowie die Folgen der Regulierung aufzuklären. Aus Sicht der Unternehmer, ihrer Mitarbeiter und deren Familien ist die durch große Unsicherheit geprägte und leider kaum über die Branchengrenzen hinaus bekannte Situation absolut nicht hinnehmbar.

Gerne möchten wir Ihnen nachfolgend den Wortlaut der Pressemitteilung übersenden, die gestern flankierend zu dem Gespräch an die Medien im Saarland übermittelt wurde:

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Spielhallenbetreiber gehen in die Offensive
Mindestabstandsregelungen und Verbot von Mehrfachkonzessionen – Saarländische Automatenunternehmer wehren sich gegen Kahlschlag.

Saarbrücken, 06. Juli 2017. Verbesserung des Jugend- und Spielerschutz durch biometrische Einlasskontrollen sowie freiwillige TÜV-Zertifizierungen – Spielhallenbetreiber im Saarland gehen in die Offensive. „Jede Spielhalle, die sich an geltende Gesetze hält und sich für die Weiterentwicklung des Verbraucherschutzes einsetzt, muss überleben“, fordert Christian Antz, Vorsitzender des Automaten-Verband Saar e.V. „Schließungen aufgrund von Mindestabstandsregelungen und des Verbots von Mehrfachkonzessionen, wie sie seit dem 01. Juli dieses Jahres formal gelten, führen ohne Rücksicht auf qualitative Maßstäbe zu einem rein zahlenmäßigen Kahlschlag unter den gewerblichen Spielhallen.“

Auch für Georg Stecker, Vorstandssprecher der Deutschen Automatenwirtschaft e.V., sind Schließungen nach dem „Rasenmäherprinzip“ nicht akzeptabel: „Wenn die gut geführten gewerblichen Spielhallen verschwinden, steht dem illegalen Spiel Tür und Tor offen.“ Er verweist auf die Vielzahl illegaler Spielangebote, die schon jetzt im Saarland existieren. Mehr als zehn Prozent der Umsätze im Glücksspielbereich würden bereits im sogenannten schwarzen Markt erzielt – Tendenz steigend. Die Regulierung fördere das illegale Spiel, so Stecker.

Die Automatenwirtschaft will den Gesetzgeber von einem Paradigmenwechsel in der Regulierung des Jugend- und Spielerschutzes überzeugen. Dem technischen Fortschritt muss in Form geeigneter gesetzlicher Grundlagen für biometrische Einlasskontrollsysteme Rechnung getragen werden. Dies würde gleichzeitig die Spielhallenbetreiber ermutigen, auf die Qualitätsinitiative aufzuspringen und die innovativen zuverlässigen Systeme flächendeckend zu implementieren. Gemeinsam machen sich Antz und Stecker für die gewerblichen Spielhallen stark: „Wir unterstützen alle diejenigen, die sich an die Regeln halten. Wir stehen für das legale Spiel!“
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Mit fünf Medien - darunter auch Radio- und Fernsehsender - war das Pressegespräch gut besucht und hat demzufolge auch eine große Resonanz in der Berichterstattung hervorgerufen. Hierzu möchten wir Ihnen gerne nachfolgend drei online erschienene Beiträge zur Lektüre bzw. zur Ansicht empfehlen:

Mit dem Pressegespräch konnte der AVS zudem an die Anzeigen anknüpfen, die in dieser Woche in verschiedenen saarländischen Zeitungen erschienen sind. Unter Überschriften wie „Ihr verspielt unsere Arbeitsplätze!“ oder „Das Saarland verschenkt 30 Millionen Euro!“ weist der Verband nachdrücklich auf die Konsequenzen der staatlichen Regulierung hin und fordert die Landesregierung zu einer Korrektur ihrer Spielhallen-Gesetzgebung auf.

Nach Einschätzung aller Beteiligter wurde nun durch das Pressegespräch ein weiterer Schritt in die richtige Richtung getan, um die Öffentlichkeit im Saarland sowohl über die Qualität des vorhandenen legalen gewerblichen Automatenspiels als auch die Gefahren illegaler Angebote zu informieren.

 

 

Präventionstag - Gemeinsam. Lernen. Helfen.

Gemeinsam. Lernen. Helfen. – Erster Präventionstag in Stuttgart
Pressemeldung des Dachverbandes Die Deutsche Automatenwirtschaft

In den letzten Wochen haben wir Sie mehrfach über den 1. Präventionstag in Stuttgart informiert. Vorgestern nun fand diese Veranstaltung in der Landeshauptstadt von Baden-Württemberg im Haus der Wirtschaft statt und – wie wir finden – mit gutem Erfolg.
RA Georg Stecker, Sprecher des Vorstandes des Dachverbandes Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V., der zum Präventionstag eingeladen hatte, machte in seiner Eröffnungsrede deutlich, wie wichtig der intensive Austausch und der Prozess gegenseitigen Verständnisses für eine erfolgreiche Präventionsarbeit ist.
Auf dem Präventionstag wurde gezeigt mit welchen konkreten Mitteln und Maßnahmen aktiver Verbraucherschutz betrieben werden kann. Vertreter des Hilfesystems und der Branche nahmen vorurteilsfrei Kontakt auf, informierten sich und diskutierten miteinander – ganz im Sinne von Gemeinsam. Lernen. Helfen. – dem Motto des Tages.
Erfreulich war auch das Interesse aus Politik und Verwaltung. So konnte mit Frau Karin Maag (CDU), die ihren Wahlkreis in Stuttgart hat, eine Bundestagsabgeordnete gewonnen werden, die sich, als Mitglied des Gesundheitsausschusses im Bundestag, in ihrem Grußwort differenziert und sachbezogen mit der Branche auseinandersetzte. Auch Vertreterinnen und Vertreter baden-württembergischer Ministerien folgten der Agenda des Tages gerne. Neben den Infoständen von Schulungsanbietern aus dem Hilfesystem, des TÜV Intercert Saar und TÜV Rheinland sind unbedingt auch die innovativen Hersteller biometrischer Zutrittkontrollsysteme zu nennen, die auf dem „Markt der Möglichkeiten“ ihre technischen Lösungen der Zutrittskontrolle präsentierten.

Der Automaten-Verband Baden-Württemberg e.V. und der Bundesverband Automatenunternehmer e.V. (BA) waren maßgeblich an der Umsetzung dieses Veranstaltungsformats beteiligt. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön von meiner Seite an die engagierten Unternehmer, die sich in die Gestaltung des Tages aktiv eingebracht und mit Ideen aber auch mit ihrer Vor-Ort-Präsenz gezeigt haben, das für sie Spielerschutz nicht nur ein Wort ist! Dank auch an die Partner innerhalb der Verbände unter dem Dach der DAW – die für dieses Projekt noch ein Stück mehr zusammengerückt sind. Das macht Mut, die bevorstehenden Aufgaben zu lösen.

Selbstverständlich war auch der 1. Vorsitzende des Automaten-Verband Baden-Württemberg e.V., Michael Mühleck, vor Ort und machte in seiner aufrüttelnden Ansprache deutlich, dass das Anliegen Spielerschutz und Prävention nur wirksam umgesetzt werden kann, wenn die legalen und jahrelang zuverlässig arbeitenden Unternehmen nicht durch die Regelungen schließen müssen. Namhafte und vorbildliche Unternehmen in Baden-Württemberg stehen vor Schließungen, wenn die Gesetze in aller Härte durchgesetzt werden.
Die Geschäftsführerin des BA, Simone Storch, machte mit ihrem Beitrag deutlich welcher Umdenkprozess stattfinden musste, welche Anstrengungen unternommen wurden und welche Widerstände zu überwinden waren, bis die Branche im Spielerschutz zum heutigen Niveau gekommen ist. Mit ca. 22.000 geschulten Mitarbeitern kann die Branche selbstbewusst auf erste Erfolge verweisen. „Aber das hier ist kein Sprint, eher ein Marathon und wir befinden uns noch am Anfang der Strecke.“, so die Geschäftsführerin des BA. Spielerschutz und Prävention sind bei einem Großteil der Betriebe zum ganz normalen Unternehmensalltag geworden und aus den Spielhallen und Gastronomiebetrieben der deutschen Automatenwirtschaft nicht mehr wegzudenken. Gleichzeitig warf sie Fragestellungen auf, denen für eine zukunftsgewandte erfolgreiche Entwicklung des Spielerschutzes nachzugehen sind.
Mit einer Veranstaltung dieses Formats sind wir einen wichtigen Schritt in Richtung Debattenkultur, Austausch und Verständnis gegangen! Weitere Präventionstage in anderen Bundesländern sollten diese Initiative fortsetzen.
Sie werden in den nächsten Tagen über die Homepage des Präventionstages die vielen interessanten Beiträge der Referenten downloaden können: https://gemeinsam-lernen-helfen.de/.

Bitte finden Sie nachfolgend die Pressemeldung des Vorstandssprechers der DAW, die zum Präventionstag versandt wurde. Und freuen Sie sich bereits jetzt auf eine weitere Veranstaltung dieses Formats – vielleicht in Ihrem Bundesland?!

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Berlin, 05. April 2017

1. Präventionstag der Deutschen Automatenwirtschaft in Stuttgart – Gemeinsam. Lernen. Helfen.

Unter dem Motto „Gemeinsam. Lernen. Helfen.“ fand am 04. April der 1. Präventionstag der Branche in Stuttgart statt. Die neue Plattform auf Initiative des Dachverbandes Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW) mit Unterstützung durch den Bundesverband Automatenunternehmer e.V. und moderiert durch die SWR-Journalistin Angelika Hensolt, soll den Austausch zwischen Vertretern des Hilfesystems und der Automatenwirtschaft aufbauen, verstetigen und intensivieren. Begleitet durch ein Grußwort der Stuttgarter Bundestagsabgeordneten und Gesundheitsexpertin Karin Maag (CDU) eröffnete Georg Stecker, Vorstandssprecher des Dachverbandes Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V., den Präventionstag:
 
„Jugend- und Spielerschutz sind für uns kein Marketinginstrument und kein Selbstzweck, schließlich geht es bei uns um das Angebot eines sensiblen Produkts“ sagte Stecker zu Beginn der Veranstaltung. „Aus diesem Grund ist eine isolierte Betrachtung wenig hilfreich. Vielmehr gelingen Fortschritte nur im partnerschaftlichen konstruktiven Austausch aller Beteiligten, ja in enger Zusammenarbeit.
Therapie- und Hilfeeinrichtungen leisten bei der Einhaltung und bei
der Umsetzung des Spielerschutzes einen
ganz wesentlichen Teil der Prävention und Hilfe bei problematischen Spielverhalten.“
Die zahlreichen Teilnehmer aus Landtag, Ministerien, Hilfesystem und Automatenwirtschaft hatten am 1. Präventionstag die Gelegenheit, sich ein vielfältiges Bild über neue biometrische Zugangssysteme, die Zertifizierung von Spielhallen und Erfahrungen aus der gelebten Praxis in Beratungsstellen zu machen. In verschiedenen Workshops machten die Teilnehmer von der Möglichkeit Gebrauch, sich zu verschiedenen Themen direkt an der Diskussion zu beteiligen.
Michael Mühleck, 1. Vorsitzender des Automaten-Verbandes Baden-Württemberg e.V., wies anschließend auf die dramatischen Folgen der gegenwärtigen rein quantitativen Regulierung hin: „Jetzt sollen viele legale gut geführte Spielhallen geschlossen und geschulte Mitarbeiter entlassen werden.  Das hat nichts mit Jugend- und Spielerschutz zu tun. Wir brauchen stattdessen dringend eine Kehrtwende in Richtung Qualitätsmaßstäbe." Alle Teilnehmer waren sich nach einem erfolgreichen Präventionstag einig, dass man den begonnenen guten Austausch kontinuierlich weiterentwickeln soll, zum Nutzen der Betroffenen. „Präventionstage der Deutschen Automatenwirtschaft sind auch in weiteren Bundesländern geplant“, kündigte Stecker am Ende des Tages an.  
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Die Pressemitteilung der DAW können Sie auch noch einmal der Anlage dieses Rundschreibens entnehmen.

Beste Grüße

Ihre
Simone Storch
Geschäftsführerin

pdfAnlage - Pressemitteilung

Präventionstag am 04. April 2017 in Stuttgart

Erster Präventionstag am 04. April 2017 in Stuttgart –
Melden Sie sich jetzt an!

Wir hatten Sie am 02. März 2017 mit BAdirekt-Nr. 015 informiert, dass die Veranstaltung

Erster Präventionstag
am Dienstag, den 04. April 2017,
von 10:00 Uhr bis 15:30 Uhr,
im Haus der Wirtschaft, Willi-Bleicher-Str. 19, 70174 Stuttgart,

stattfinden wird.

Gerade solche Veranstaltungen sollten für jeden Automatenunternehmer besondere Aufmerksamkeit in seinem Terminkalender finden.
In Zeiten, wo Qualität das A und O für den Fortbestand unserer Branche ist, muss dem Kernthema Jugend- und Spielerschutz größte Aufmerksamkeit geschenkt werden.

Wir freuen uns, dass wir Ihnen zum Präventionstag ein äußerst interessantes Programm mit hochkompetenten Experten bieten können. So konnten wir unter anderem die

Bundestagsabgeordnete Karin Maag (CDU), Mitglied im Gesundheitsausschuss, Markus Fent, Diplom-Psychologe vom Fachverband für Prävention und Rehabilitation in der Erzdiözese Freiburg e.V., Suchtberatung Sigmaringen, sowie David Schnabel, Präventionsbeauftragter der Gauselmann AG und Experte für Biometrische Zutrittskontrollen, gewinnen. Im Workshop-Format stellt der renommierte Wissenschaftler Prof. Dr. Steffen Moritz, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, die Ergebnisse seiner neusten Studie vor. Der über die Landesgrenze hinaus bekannte Günther Zeltner von der eva, Evangelische Gesellschaft Stuttgart, und der Unternehmer Alexander Allgaier werden in einem Workshop über das Spannungsfeld Spielerschutz und Unternehmer sprechen. Darüber hinaus referieren auch Holger Urbainczyk, bwl Fachstelle Sucht Villingen-Schwenningen, und Mete Tuncay, Vorstand Glücksfall – Zentrum für Spielerschutz e.V.

Von den Verbänden ist als Veranstalter RA Georg Stecker, Sprecher des Vorstandes des Dachverbandes Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. vor Ort und wird unter anderem die Veranstaltung eröffnen. Auch der Vorsitzende des Automaten-Verband Baden-Württemberg e.V., Michael Mühleck, sowie die Geschäftsführerin des Bundesverbandes Automatenunternehmer e.V. werden für Sie als Ansprechpartner in Stuttgart sein.

Durch den Präventionstag begleitet Sie die Journalistin Angelika Hensolt, Redakteurin des SWR Südwestrundfunk.

Machen Sie sich auch auf dem „Markt der Möglichkeiten“ ein Bild über den Stand der Prävention in Sachen Spielerschutz. Ob Schulungsangebote oder Zutrittkontrollsysteme – der Präventionstag informiert umfassen!

Beigefügt erhalten Sie die Einladung zum Präventionstag, der Sie das Programm entnehmen können. Melden Sie sich jetzt mit Hilfe der beigefügten Faxvorlage an. Der interessierte Automatenunternehmer, vor allem aus Baden-Württemberg, sollte sich diesen höchst interessanten und informativen Tag nicht entgehen lassen. Nur wenn alle Beteiligten zusammenarbeiten: Hilfesystem, kommunale Verwaltung, Politik sowie Unternehmer, die ein sensibles Produkt anbieten, kann wirksamer Jugend- und Spielerschutz  gelingen.

Nutzen Sie diesen Tag zum Austausch und gegenseitigem Lernen. Gemeinsam können wir die Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft bewältigen!

Beste Grüße

Ihre
Simone Storch
Geschäftsführerin

pdfEinladung

pdfAnmeldung

Pressegespräch in Berlin

Pressegespräch in Berlin erzeugt eine große Medienresonanz

Nachdem wir Ihnen mit BAdirekt Nr. 08 vom 27. Januar 2017 über ein Pressegespräch in Stuttgart berichtet haben, möchten wir Sie heute gerne über ein Gespräch mit den Medien informieren, das gestern hier in Berlin stattgefunden hat.

Der Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW) und der Verband der Automatenkaufleute Berlin und Ostdeutschland e.V. haben die Berliner Medienvertreter eingeladen, um über die aktuelle Situation des gewerblichen Automatenspiels in der Bundeshauptstadt aufzuklären. Insbesondere vor dem Hintergrund des noch immer nicht abgeschlossenen Sonderverfahrens zur Erteilung einer glücksspielrechtlichen Erlaubnis und der damit verbundenen großen Unsicherheit für die Spielhallenbetreiber in Berlin ist es wichtig, die Öffentlichkeit kontinuierlich über die gegenwärtige Lage zu informieren. Dabei geht es auch darum, Vorurteilen entgegen zu wirken und neue Impulse zu setzen. Vor diesem Hintergrund wurden anlässlich des Pressegespräches auch die Möglichkeiten der biometrischen Einlasskontrolle durch Gerätepräsentationen der Firmen Bally Wulff und adp Gauselmann vorgestellt.

Gerne möchten wir Ihnen nachfolgend den Wortlaut der Pressemitteilung übersenden, die flankierend zu dem Gespräch an die Berliner Medien übersandt wurde:

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Spielhallenbetreiber gehen in die Offensive
 
Mindestabstandsregelungen und Verbot von Mehrfachkonzessionen – Die Deutsche Automatenwirtschaft wehrt sich gegen Kahlschlag.
 
Berlin, 02. März 2017. Verbesserung des Jugend- und Spielerschutz durch biometrische Einlasskontrollen sowie freiwillige TÜV-Zertifizierungen – Berlins Spielhallenbetreiber gehen in die Qualitätsoffensive. „Wenn es um die geplante Schließung von Spielhallen geht, sollen die überleben, die sich an Gesetze halten“, erklärt Thomas Breitkopf, Präsident des Bundesverband Automatenunternehmer e.V. und erster Vorsitzender  des Verbandes der Automatenkaufleute Berlin und Ostdeutschland e.V. „Rigorose Mindestabstandsregelungen und das Verbot von Mehrfachkonzessionen, wie es das aktuelle Spielhallengesetz vorsieht, würden lediglich für einen Kahlschlag bei den gewerblichen Spielhallen sorgen - ohne Rücksicht auf die Qualität des Angebotes“, so Breitkopf weiter.

Schließungen nach dem Rasenmäherprinzip sind auch für Georg Stecker, Vorstandssprecher der Deutschen Automatenwirtschaft e.V. nicht hinnehmbar: Das Spielhallengesetz bewirkt, dass immer mehr Freizeitspieler in die Illegalität abdriften“, prognostiziert Stecker und verweist auf die Vielzahl illegaler Spielangebote, die schon jetzt in Berlin existieren. Mehr als zehn Prozent der Umsätze im Glücksspielbereich würden zudem deutschlandweit im sogenannten schwarzen Markt erzielt.

Die Deutsche Automatenwirtschaft will den Gesetzgeber von einem Paradigmenwechsel in der Regulierung des Jugend- und Spielerschutzes überzeugen. Dem technischen Fortschritt muss in Form geeigneter gesetzlicher Grundlagen für die biometrischen Einlasskontrollsysteme Rechnung getragen werden. Dies würde gleichzeitig die Spielhallenbetreiber ermutigen, auf die Qualitätsoffensive aufzuspringen und die innovativen Systeme flächendeckend zu implementieren. Vorstandssprecher Stecker will sich in jedem Fall für ordentlich geführte Spielhallen stark machen. „Wir unterstützen alle die, die sich an Regeln halten. Wir stehen für das legale Spiel!“

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Mit Vertretern von mehr als zehn unterschiedlichen Medien - darunter auch Radio- und Fernsehsender - war das Pressegespräch sehr gut besucht und hat demzufolge auch eine große Resonanz in der Berichterstattung hervorgerufen. Ein erster Blick in die veröffentlichten Artikel zeigt, dass insbesondere die Möglichkeiten der biometrischen Einlasskontrolle von den Medien mit großem Interesse aufgegriffen wurden.

Hierzu möchten wir Ihnen gerne nachfolgend drei Online erschienene Artikel zur  Lektüre empfehlen:

•    Spielhallen Betreiber wollen Kontrolle des Fingerabdrucks einführen;
Quelle: Berliner-Zeitung.de,  http://www.berliner-zeitung.de/25953382

•    Spielhallen wollen Gesichtsscanner;
Quelle: Bild.de, http://www.bild.de/regional/berlin/casinos/spielhallen-wollen-gesichtsscanner-50674706.bild.html

•    Spielhallenbetreiber wollen Gesichtsscanner einsetzen;
Quelle: Tagesspiegel.de, http://www.tagesspiegel.de/berlin/gluecksspiel-in-berlin-spielhallenbetreiber-wollen-gesichtsscanner-einsetzen/19466728.html#

Die Vertreter der Automatenwirtschaft konnten in dem Gespräch zudem die Unterschiede zwischen den legalen Spielhallen und den zahlreichen Café-Casinos in Berlin darlegen und darüber aufklären, welche Maßnahmen des Jugend- und Spielerschutzes in Spielhallen umgesetzt werden.

Nach Einschätzung aller Beteiligter wurde durch das Pressegespräch ein weiterer Schritt in die richtige Richtung getan, um die Öffentlichkeit in Berlin sowohl über die Qualität des legalen gewerblichen Automatenspiels  als auch die Gefahren illegaler Angebote zu informieren.

Der BA sieht es als seine Daueraufgabe, eine fortlaufende Kontaktpflege zu den Medien zu praktizieren und wird auch weiterhin unter dem Dach der DAW und mit seinen Mitgliedsverbänden Öffentlichkeitsarbeit praktizieren.

Beste Grüße

Ihre
Simone Storch
Geschäftsführerin

Erster Präventionstag am 04. April 2017 in Stuttgart

Der Jugend- und Spielerschutz ist für uns, als Anbieter des terrestrischen Automatenspiels, ein hohes Gut, das tagtäglich in den Spielhallen sowie in den Aufstellungen in der Gastronomie mit Leben erfüllt wird. Vom Sozialkonzept über Mitarbeiterschulungen bis hin zu den neuesten technischen Lösungen der biometrischen Sperrsysteme ist die Bandbreite der Möglichkeiten der Prävention problematischen und pathologischen Spielverhaltens sehr vielfältig. Für den Unternehmer bedeutet dies eine hohe Verantwortung, gleichzeitig wendet er finanzielle und personelle Ressourcen auf, um dieser  Verantwortung gerecht zu werden. All die Maßnahmen sind über die Branche hinaus nur wenig bekannt.
Gleiches gilt in umgekehrter Blickrichtung für die mannigfaltigen Angebote des Hilfesystems. Tagtäglich leisten die Vertreter des Hilfesystems mit großem Engagement aktive Prävention und suchttherapeutische Hilfe. Auch dies gilt es transparent zu machen und zu vernetzen.

Im Sinne eines Wissenstransfers sollten wir nicht übereinander, sondern miteinander reden und Erfahrungen austauschen, geht es uns allen doch um wirksamen Jugend- und Spielerschutz.
Hierfür veranstaltet der Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW), unter Federführung des Bundesverband Automatenunternehmer e.V. (BA) und mit Unterstützung der AWI - Automaten-Wirtschaftsverbände Info GmbH, erstmalig einen Präventionstag.

Unter dem Motto „Gemeinsam. Lernen. Helfen“ findet dieses neue Veranstaltungsformat am

Mittwoch, 4. April 2017, 10:00 Uhr bis 15:30 Uhr,
im Haus der Wirtschaft, Willi-Bleicher-St. 19, 70174 Stuttgart,

statt. Getragen wird der Präventionstag von dem Bewusstsein, dass ein wirksamer Jugend- und Spielerschutz nur gelingen kann, wenn Einrichtungen des Hilfesystems, Schulungsanbieter, die kommunale Verwaltung, die Politik und natürlich die Anbieter Hand in Hand arbeiten. Als Plattform für den Austausch soll die Veranstaltung den Weg hin zu einem besseren Verständnis der Akteure untereinander ebnen.

Neben Impulsvorträgen und Workshops ist auch ein „Markt der Möglichkeiten“ geplant, bei dem Selbsthilfegruppen, Therapie- und Beratungseinrichtungen und die Deutsche Automatenwirtschaft ihre Konzepte und Maßnahmen für die Prävention vorstellen werden.

Der interessierte Automatenunternehmer, vor allem aus Baden-Württemberg, sollte sich diesen Termin vormerken (Anlage).

Gerne werden wir Sie in den kommen Wochen über aktuelle Entwicklungen rund um den Präventionstag informieren.

Beste Grüße

Ihre
Simone Storch
Geschäftsführerin

pdf Anlage - Save the Date (119 KB)

BA-Vertreter im Expertenaustausch zu den Erfordernissen einer neuen Glücksspielregulierung

BA-Vertreter im Expertenaustausch zu den Erfordernissen einer neuen Glücksspielregulierung – Zukunft heißt: „Vollzug. Qualität. Digitalisierung.“

Mit BAdirekt Nr. 01/2017 haben wir Sie auf die Veranstaltung „Erfordernisse an eine neue Glücksspielregulierung. Interdisziplinäres, wissenschaftliches Hearing“ der Zeitschrift für Wett- und Glücksspielwesen (ZfWG) hingewiesen. Diese hat nunmehr am vergangenen Donnerstag im Besucherzentrum des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung in Berlin stattgefunden.

Unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Dr. Franz W. Peren (Forschungsinstitut für Glücksspiel und Wetten) gab die bis zur letzten Minute spannende und interessante Veranstaltung, die mit hochkarätigen Experten aus den Bereichen Recht, Medizin/Psychologie, Soziologie, Ökonomie, TÜV und Unternehmerische Praxis besetzt war, einen Überblick über den Status Quo der Glücksspielregulierung und zeigt mögliche Ansätze für eine zukünftige Regulierung auf. Hier sorgten vor allem die Beiträge von Prof. Dr. Gregor Kirchhoff (Universität Augsburg), Prof. Dr. Marc Liesching (HTWK Leipzig) und Prof. Peren für den Blick nach vorne.

Als „Praktiker“, also Unternehmer von der Basis, waren zwei BA-Vertreter nach Berlin eingeladen.

BA-Ehrenpräsident und 1. Vorsitzender des Bayerischen Automaten-Verband e.V. (BAV), Andy Meindl, und Präsident des BA sowie 1. Vorsitzender des Verbandes der Automatenkaufleute Berlin und Ostdeutschland e.V., Thomas Breitkopf, vermittelten den Anwesenden, in welche Richtung zwei aktive Unternehmer über die zukünftige Ausrichtung des deutschen Glücksspielmarktes denken.

Meindl stellte hierbei insbesondere die Zertifizierung von Spielstätten in den Fokus seiner Betrachtung:

„Bereits im Sommer 2013 gab es die ersten Informationen von Prof. Dr. Dr. Peren zu einer möglichen Zertifizierung von Spielhallen für „Jugend- und Spielerschutz“ auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse. Sofort war ich begeistert von dieser Idee und habe aktiv mit meinen Kollegen an der Umsetzung mitgewirkt. Der Bayerische Automatenverband e.V. (BAV) war der Vorreiter für dieses Projekt. Die Politik hat den Qualitätsgedanken positiv aufgenommen,  der jetzt erstmals in den Anwendungshinweisen zum Bayerischen Spielhallengesetz zu finden ist.“

Auch Breitkopf sieht das Qualitätskriterium einer unabhängigen Zertifizierung als unverzichtbares Instrument einer zukünftigen Glücksspielregulierung. Dieses muss jedoch einhergehen mit einer Verbesserung des Vollzugs und mit einer Akzeptanz des Gesetzgebers für neue technische Lösungen und Digitalisierung.

„Wir verfügen mit der Zertifizierung und der biometrischen Einlasskontrolle über Lösungen, die staatsentlastend wirken und zugleich den Jugend- und Spielerschutz auf einem ganz neuen Niveau sichern. Hierfür muss der Gesetzgeber nunmehr geeignete gesetzliche Grundlagen schaffen“, appellierte der BA-Präsident abschließend an die politischen Entscheidungsträger.

Mit ca. 120 Gästen aus ganz Deutschland stach diese Veranstaltung aus dem derzeitigen Angebot durch einen intensiven und kontroversen Austausch von Argumenten positiv heraus.

Einen ausführlichen Veranstaltungsbericht übersenden wir Ihnen gerne in den kommenden Tagen.

Beste Grüße

Ihre

Simone Storch
Geschäftsführerin

Pressegespräch in Stuttgart

 

Pressegespräch in Stuttgart - Einsatz für eine Regulierung nach qualitativen Maßstäben | Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit

eine kontinuierliche Öffentlichkeitsarbeit ist nach wie vor unerlässlich, über die Positionen der Deutschen Automatenwirtschaft zu informieren und damit auch ihre Interessen - die Interessen der organisierten Unternehmer - offensiv zu vertreten. Wir verfolgen zudem das Ziel Vorurteile abzubauen und transparent für alle Fragen zur Verfügung zu stehen.

In diesem Sinne hat am gestrigen Donnerstag ein Pressegespräch in der baden-württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart stattgefunden. Organisiert und vorbereitet durch den Dachverband „Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V.“ (DAW),  in enger Kooperation mit dem Automaten-Verband Baden-Württemberg e.V. (AV Ba-Wü) und dem Bundesverband Automatenunternehmer e.V. (BA), konnte den Journalisten die Situation des gewerblichen Automatenspiels dargelegt werden. Mit den Pressevertretern sprachen RA Georg Stecker, Sprecher des Vorstandes der DAW, Michael Mühleck, 1. Vorsitzender des AV Ba-Wü und die Geschäftsführerin des BA, Simone Storch. Den Branchenvertretern ging es zum einen darum, die vielfältigen Folgen des quantitativen Regulierungsansatzes aufzuzeigen. Georg Stecker betonte u.a., dass stattdessen die Qualität als Kriterium für Auswahlentscheidungen relevant sein sollte. Zum anderen zeigten die Vertreter der Branche auf, welche innovativen technischen Möglichkeiten die Automatenwirtschaft für einen effektiven Jugend- und Spielerschutz bereit hält und damit nach Lösungen sucht, die den berechtigten Anforderungen an den Verbraucherschutz gerecht werden.

Begleitend zum Gespräch wurde auch eine Pressemitteilung versandt, die ich Ihnen nachfolgend gerne zur Lektüre empfehlen möchte:


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Glücksspiel in Baden-Württemberg: Bisheriger Regulierungsansatz fördert illegales Spiel

Die Deutsche Automatenwirtschaft setzt sich in Baden-Württemberg für eine Regulierung nach qualitativen Maßstäben ein

Stuttgart, 26. Januar 2017. „Während die legalen gewerblichen Spielhallen Mitte des Jahres ihre Konzessionen verlieren und eine große Unsicherheit herrscht, ob und wie wir unsere Betriebe weiterführen können, wird das Geschäft mit illegal aufgestellten Geldgewinnspielgeräten in Wettbüros und Hinterzimmercasinos weiter blühen“, erklärt Michael Mühleck, 1. Vorsitzender des Automaten-Verband Baden-Württemberg e.V. „Dabei gibt es im Bereich des gewerblichen Automatenspiels innovative technische Lösungen, mit denen wir den Jugend- und Spielerschutz noch weiter verbessern können“, so Mühleck weiter.

Georg Stecker, Sprecher des Vorstandes des Dachverbandes „Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V.“, geht noch einen Schritt weiter und fordert, dass sich der Regulierungsansatz zukünftig an qualitativen statt rein quantitativen Kriterien ausrichtet. „Es kann nicht im Sinne einer vernünftigen Politik sein, dass sich die Situation auf dem illegalen Glücksspielmarkt verschlimmert, während durch Mindestabstandsregelungen und das Verbot von Mehrfachkonzessionen bis zu zwei Drittel aller legal und ordentlich geführten Spielhallen in Baden-Württemberg schließen müssen“, so Stecker.

Aus diesem Grund setzt sich die Deutsche Automatenwirtschaft länderübergreifend für eine Qualitätsoffensive ein. Mit unabhängigen Zertifizierungen von Spielstätten durch TÜV-Organisationen wurde bereits ein wirkungsvolles Instrument geschaffen, um qualitative Kriterien in die bestehende Spielhallenregulierung zu integrieren und dadurch das Niveau der Betriebe weiter anzuheben. „Uns ist bewusst, dass wir dem Verbraucher ein sensibles Produkt der Freizeitgestaltung anbieten. Dem tragen wir Rechnung. Ein sinnvoller Weg hierzu könnte zum Beispiel die Einführung eines auf biometrischen Merkmalen fußenden Zugangskontrollsystems zur Sicherung des Jugend- und Spielerschutzes in Spielhallen sein.“, ergänzt Georg Stecker abschließend.

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Insgesamt hat das Pressegespräch in einer angenehmen und interessierten Atmosphäre stattgefunden. Große Aufmerksamkeit schenkten die Journalisten dem Face-Check-System, das die Firma Gauselmann freundlicherweise für den Termin zur Verfügung gestellt hat. Die Präsentation hat deutlich gezeigt, dass wir nunmehr über Systeme verfügen, die auf Basis biometrischer Erfassung den Jugend- und Spielerschutz auf einem deutlich höheren Niveau sichern. Zudem unterziehen sich immer mehr Unternehmen einer unabhängigen Zertifizierung, um dadurch die Qualitätsstandards in ihren Betrieben weiter zu erhöhen. Aus diesem Grund ist es erstrebenswert, eine gesetzliche Grundlage sowohl für die Zertifizierung als auch für die Einführung biometrischer Sperrsysteme zu schaffen.

Die ersten auf dem Pressegespräch beruhenden Meldungen sind aus unserer Sicht positiv zu werten. So stellt zum Beispiel die Stuttgarter Zeitung in ihrer Onlineausgabe differenziert aber dennoch neutral die Situation für die Spielhallenbetreiber in Baden-Württemberg dar. Den Artikel hierzu können Sie über folgenden Link abrufen:
http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.gluecksspiel-in-stuttgart-spielhallenbetreiber-gehen-in-offensive.5bd50f3b-d664-4ec8-bac3-9481dee0b72b.html

In weiteren Bundesländern sind Pressegespräche in Planung. Darüber hinaus sind die BA-Mitgliedsverbände natürlich kontinuierlich bestrebt, die Öffentlichkeit über die Regulierung des gewerblichen Automatenspiels zu informieren. In diesem Zusammenhang möchten wir Sie auch gerne noch auf einen Artikel der Saarbrücker Zeitung Online hinweisen. Der im Saarland sehr aktive und sich unermüdlich seit Jahren für die Belange der mittelständischen Aufstellunternehmer einsetzende 1. Vorsitzende des Automaten-Verband Saar e.V. (AVS), Christian Antz, schildert in diesem ausführlich die Situation im Saarland. Den Artikel vom 26.01.2017 können Sie über den nachfolgenden Link abrufen:  http://www.sol.de/neo/nachrichten/saarbruecken/Saarbruecken-Alarme-Experten-Gluecksspielsucht-Spielsalons-Verbaende-Den-meisten-Spielhallen-im-Saarland-droht-das-Aus;art34275,4822497

Unabhängig von solchen Aktionen der Verbände kann auch jeder von Ihnen aktiv werden. Sie möchten einen Termin mit Ihrer lokalen Zeitung machen? Oder Redakteure in ihre Spielhalle einladen, um Vorurteile abzubauen und über die Folgen der Regulierung für Sie als Unternehmer informieren? Dann sprechen Sie uns an! Der BA und seine Mitgliedsverbände unterstützen Sie sehr gerne bei der Organisation und der Durchführung solcher Termine. Nur wenn wir mit der Öffentlichkeit reden, können wir ein Stück weit dafür sorgen, dass nicht nur über uns geredet wird.

Beste Grüße

Ihre Simone Storch
Geschäftsführerin

 

BWL-Fachstudiengang Schwerpunkt Automatenwirtschaft

BWL-Fachstudiengang mit Schwerpunkt Automatenwirtschaft / Glücksspiel an der Fachhochschule Weserbergland

Im letzten Quartal 2016 haben wir Sie über den Flyer „Weiterbildung in der Automatenwirtschaft“ darauf aufmerksam gemacht, dass ein BWL-Fachstudium mit Schwerpunkt Automatenwirtschaft / Glücksspiel in Zusammenarbeit mit der Hochschule Weserbergland (HSW) aus Hameln entwickelt werden soll. Dieses Projekt wird von der AWI koordiniert und soll ein weiterer Baustein im Bereich Aus- und Weiterbildung der Automatenwirtschaft werden. Gleichzeitig werden die Berufsbilder der Branche ausdifferenziert und qualifiziert.

Hiermit möchten wir Ihnen das Programm nochmals empfehlen, da der Abschluss der Meldefrist näher rückt.

Das Angebot richtet sich vorrangig an leitende Angestellte oder aber an künftige Führungskräfte. Mit einem Bachelor-Abschluss (3-jähriges Studium) ist die erste Stufe zur Führungsposition erreicht.

Das Studium verläuft berufsbegleitend und bietet somit Ihren Mitarbeitern die Möglichkeit, nicht nur theoretisches Wissen zu erlangen, sondern dies in die Praxis umzusetzen und damit die Praxiserfahrung zu ergänzen. Wie alle Weiterqualifizierungsmaßnahmen sind die voraussichtlichen Kosten von 3 x 5.000 Euro p.a. (rund 15.000 Euro) für Sie als Betrieb steuerlich absetzbar – und eine Investition in Ihre Zukunft.

Daneben steigert eine so hochqualifizierte Weiterbildungsmaßnahme die Bindung von qualifizierten Personen an Ihren Betrieb. Besonders geeignet sind auch ehemalige Azubis, die gerne „aufstocken“ möchten. In diesem Sinne tut es also nicht nur dem Unternehmen gut, sondern sorgt auch für zusätzliche Mitarbeitermotivation.

Auch für eine Unternehmensnachfolgeregelung kann ein branchenspezifischer Studiengang dienen, nicht nur Grundlagen der Betriebswirtschaft zu erwerben, sondern eben auch Fachwissen zu vertiefen. Über den Austausch mit den anderen Studenten ergeben sich oftmals neue Impulse für den Betrieb.

Die Zusammenarbeit mit der Hochschule Weserbergland ist mit Branchenvertretern und Dozenten bestens gestützt und verspricht die Entwicklung eines gut abgestimmten, branchenadäquaten Studiengangs.

Bei Rückfragen, Bedarf an Mehrinformationen sowie bei Interesse können Sie sich gerne an mich unter 030-72625500, ba@baberlin.de, oder direkt an die AWI wenden. Dort steht Ihnen die Ausbildungsreferentin Frau Masserann gerne zur Verfügung (amasserann@awi-info.de, 030-24 08 77 63)

Beste Grüße

Ihre Simone Storch
Geschäftsführerin

pdf Anlage - Broschüre und Anmeldeformular (1.35 MB)

BA-Ehrenpräsident Carl-Heinz Wende verstorben

Wir müssen Ihnen heute eine traurige Nachricht übermitteln.
Wie wir erfahren haben, ist Herr Carl-Heinz Wende nach einem langen und arbeitsreichen Leben am 20. Dezember 2016  im Alter von 97 Jahren in Hamburg verstorben.

Herr Wende war fast zwei Jahrzehnte  1. Vorsitzender des Hamburger Automaten-Verband e.V. und hat den Verband zuverlässig und sicher durch schwierige Zeiten geführt. Er hat sich mit seiner  engagierten und tatkräftigen Art für seine Verbandskollegen als verlässlicher Partner erwiesen. Dies haben auch die Mitstreiter über die Verbandsgrenzen hinaus erfahren dürfen.

In der Zeit von 1971 bis 1981 war Carl-Heinz Wende Präsident des Zentralverbandes der Organisationen des Automaten-Aufstell-Gewerbes (ZOA), heute Bundesverband Automatenunternehmer e.V. (BA), und verfolgte konsequent die Ziele des Verbandes – immer zum Wohle der Automatenaufstellunternehmer. Er genoss innerhalb der ZOA, aber auch bei den Kollegen der anderen Spitzenverbände der Unterhaltungsautomatenwirtschaft hohes Ansehen. Nach seiner Amtszeit als Präsident der ZOA wurde er zum Ehrenpräsidenten ernannt.

Für sein unermüdliches Wirken und seinen steten Einsatz für die gesamte Unterhaltungsautomatenwirtschaft gebührt Herrn Wende größte Hochachtung.

Unsere aufrichtige Anteilnahme gilt seiner Familie.

Beste Grüße

Ihre Simone Storch
Geschäftsführerin

Neue Studie des AK gegen Spielsucht e.V.

Neue Studie des AK gegen Spielsucht e.V. veröffentlicht:
„Angebotsstruktur der Spielhallen und Geldspielgeräte in Deutschland“

Wie viele Spielhallen gibt es eigentlich in Deutschland? Wie viele Geldspielgeräte sind aufgestellt? Und wie viele Standorte finden sich in den einzelnen Kommunen? ...

Auf diese und viele weitere Fragen gibt alle zwei Jahre die neue Studie „Angebotsstruktur der Spielhallen und Geldspielgeräte in Deutschland“ eine Antwort. Die Studie wurde nunmehr durch den Arbeitskreis gegen Spielsucht e.V. unter Leitung von Jürgen Trümper bereits in der 13. erweiterten und aktualisierten Auflage veröffentlicht.

Stichtag der erhobenen Daten, die auf Angaben der Ordnungsämter der Kommunen beruhen, war der 1. Januar 2016.  Nach Aussage der Autoren konnten so bundesweit über 99,88 Prozent aller 1.645 Kommunen mit über 10.000 Einwohnern für die Untersuchung erfasst werden; in Nordrhein-Westfalen und im Saarland sind gar alle Kommunen in die Betrachtung eingeflossen. Bezüglich der Auflistung der Geldspielgeräte (GSG) in der Gastronomie ist zu beachten, dass die Angaben aus Bayern fehlen, da auf Grund der fehlenden Vergnügungssteuer für den Freistaat nur Schätzungen möglich gewesen wären.

Welche zentralen Ergebnisse liefert die aktuelle Auflage der Studie?

Zunächst sticht hervor, dass in der Zweijahresbetrachtung 2014 zu 2016 in den Vergleichskommunen erstmals ein Rückgang sowohl der Spielhallenstandorte (-165 / -1,8 Prozent) als auch der Anzahl der Spielhallenkonzessionen (-252 / -1,69 Prozent) zu verzeichnen gewesen ist.  Trümper wertet dies dahingehend, dass „ein Etappenziel des Spielerschutzes“ erreicht wurde. Der AK gegen Spielsucht e.V. sieht nunmehr die Politik in der Pflicht, „für die Kommunen die notwendige Rechtssicherheit zur Umsetzung“ (S. 15) der Regelungen des Glücksspielstaatsvertrages zur Beschränkung von Spielhallen zu schaffen.

Im Gleichklang mit dem Abbau von Standorten und Konzessionen haben im Zweijahresvergleich auch die aufgestellten Spielhallengeräte abgenommen. Hier ist ein Rückgang von insgesamt 3.842 Geräten (-2,45 Prozent) zu verzeichnen. Zu beachten sind hierbei insbesondere die Bundesländer Berlin und Hamburg. Auf Grund der länderspezifischen Sonderregelungen der Reduzierung der maximalen Anzahl der GSG pro Konzession von 12 auf 8 sind in Hamburg im Untersuchungszeitraum 565 Geräte und in Berlin 1.052 Geräte entfallen.
 
Bereits aus vergangenen Veröffentlichungen ist bekannt, dass Jürgen Trümper ein großer Kritiker der Aufstellung von Geldspielgeräten in der Gastronomie ist. Entsprechend ausführlich widmet sich Trümper in der aktuellen Auflage auch wieder den Kennzahlen der GSG in gastronomischen Betrieben. Hier ist eine gegensätzliche Entwicklung zum Spielhallenmarkt zu verzeichnen. Im Vergleich zu 2014 ist der Markt um 1.165 GSG (2,32 Prozent) gewachsen und umfasste zum Stichtag 51.278 Geräte. Trotz des Wachstums bewegen sich diese Zahlen aber zum Beispiel im langfristigen Vergleich noch weit unter den Daten des Jahres 2000, die in der Studie mit 71.576 Geräten angegeben werden.

Die Ursache für das Wachstum der GSG in der Gastronomieaufstellung sehen die Autoren der Studie vor allem in der „Geburt eines neuen Spektrums der ‚Gastronomie‘“, wie es durch Spielcafés/Café-Casinos, Teestuben oder Sportbistros repräsentiert wird und insbesondere in Großstädten anzutreffen ist. Insgesamt sieht der AK gegen Spielsucht e.V. die Gastronomieaufstellung nach wie vor unverändert kritisch.

Diese Auffassung teilt der Bundesverband Automatenunternehmer e.V. (BA) nicht und wir bekennen uns ausdrücklich zur Gastronomieaufstellung in ihrer klassischen Form. Die Aufstellung von Geldspielgeräten in der Gastronomie ist ein wesentlicher Pfeiler der Automatenwirtschaft und keineswegs ein „Anachronismus“, wie von Trümper betitelt. Die klassische Gastronomieaufstellung darf dem Vorgehen gegen Café-Casinos und illegale Spielangebote nicht geopfert werden. Hier bedarf es anderer Wege, um zum Beispiel die Behörden im Vorgehen gegen diese „Etablissements“ zu unterstützen. Der BA hat u.a. hierfür die anonyme und onlinebasierte Meldeplattform BAlarm (https://ba-larm.de/#/) erfolgreich etabliert.

Unabhängig von den politischen Forderungen des AK gegen Spielsucht e.V. geben die Daten der Studie in Ihrer Gesamtheit auch in der nunmehr 13. Auflage einen gut strukturierten und detaillierten Überblick über die Situation des gewerblichen Automatenspiels in der Bundesrepublik Deutschland, so dass wir Ihnen eine Befassung mit der Studie und den Daten für Ihr Bundesland und Ihre Kommune ausdrücklich empfehlen können.

Alle weiteren Informationen über die Untersuchung sowie die Tätigkeit des AK gegen Spielsucht e.V. erhalten Sie auch online unter http://www.akspielsucht.de. Hier sind auch die wesentlichen Ergebnisse der Länderebene sowie die bundesweite Vergleichsbetrachtung abrufbar.

Beste Grüße

Ihre Simone Storch
Geschäftsführerin

Willkommen im Neuen Jahr

Willkommen im Neuen Jahr – Veranstaltungshinweise für 2017

Sicher haben auch Sie die Weihnachtszeit und den Jahreswechsel genossen und die Zeit genutzt, ein wenig auszuspannen und Kraft zu schöpfen.
Wir, Ihre Mitarbeiter der BA-Geschäftsstelle, sind gut erholt aus den Ferien zum Jahreswechsel zurückgekehrt, um mit Tatkraft und Optimismus die anstehenden Aufgaben zu lösen und  die Herausforderungen des vor uns stehenden Jahres 2017 zu meistern. Der Bundesverband Automatenunternehmer e.V. (BA) und seine Mitgliedsverbände werden Ihnen auch in diesem Jahr mit Rat und Tat zur Seite stehen!

Gerne möchten wir dieses erste Rundschreiben des Jahres nutzen, um Ihnen als Service bereits frühzeitig ausgewählte interessante Termine und Veranstaltungen in der ersten Jahreshälfte 2017 zu empfehlen.

Bereits Anfang Februar laden die Zeitschrift für Wett- und Glücksspielrecht (ZfWG) und „SPIELZEIT - Der Expertenkreis Glücksspiel“ nach Berlin ein. Unter dem Titel „Erfordernisse an eine neue Glücksspielregulierung“ findet am 02. Februar 2017 im Presse- und Informationsamt der Bundesregierung ein interdisziplinäres, wissenschaftliches Hearing mit renommierten internationalen Experten statt. Hierzu teilen die Veranstalter mit: „Namhafte Referenten aus Wissenschaft und Praxis geben Anstöße, ob und wie ein rechtlicher und ordnungspolitischer Rahmen für die Zukunft ausgestaltet werden könnte, damit der Vollzug der Ziele des Glücksspielstaatsvertrages, wie sie im § 1 GlüStV 2012 angelegt sind, erfolgreich umgesetzt werden können.“ Besonders freut uns, dass mit BA-Präsident Thomas Breitkopf und BA-Ehrenpräsident sowie 1. Vorsitzender des Bayerischen Automaten-Verband e.V. (BA) Andy Meindl zwei Aufstellunternehmer eigeladen wurden, um stellvertretend für Sie auf dem Podium die unternehmenspraktische Perspektive kleiner und mittlerer Unternehmen in die Debatte einzubringen. Alle weiteren Informationen zu dieser sicherlich sehr spannenden und interessanten Veranstaltung können Sie der beigefügten Einladung der ZfWG (Anlage) entnehmen.

Bereits wenige Tage später, vom 07. bis zum 09. Februar 2017, findet in London erneut die internationale Fachmesse „ICE - Totally Gaming“ statt. Die ICE gehört weltweit mittlerweile zu den wichtigsten Messen im Bereich Gaming und Entertainment. In 2016 hat die ICE mit insgesamt 26.487 Besuchern sogar einen neuen Rekord aufgestellt. Da auch in diesem Jahr keine deutsche Fachmesse stattfinden wird, bietet London sicherlich auch für alle deutschen Aufstellunternehmer eine tolle Alternative und ist natürlich auch als Stadt absolut eine Reise wert. Alle weiteren Informationen über die Messe können Sie über nachfolgenden Link abrufen: http://www.icetotallygaming.com/

Ende März steht eine weitere Messe im Terminkalender. Diese dürfte vor allem für die in der Gastronomie tätigen Aufstellunternehmer, aber auch für alle anderen, die einen Blick über den Tellerrand des gewerblichen Automatenspiels hinaus werfen möchten, interessant sein: Die INTERNORGA, die vom 17. bis zum 21. März 2017 in der Messe Hamburg stattfinden wird.
Die INTERNORGA ist die internationale Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung, Bäckereien und Konditoreien. Sie wirbt mit über 1.300 nationalen und internationalen Ausstellern, die ihre Produkte und Innovationen für das gesamte Gastgewerbe vorstellen. Hierzu können sich die Besucher einen hervorragenden Überblick verschaffen und neue Kontakte knüpfen.
Bereits am 16. März 2017, dem Vortag der Messe, findet im Theater am Großmarkt in Hamburg das Internationale Foodservice-Forum, Europas größter Kongress für professionelle Gastronomie, statt. Unter dem Motto „Zukunft tanken: Neu denken. Quer denken. Machen!“ werden Konsumtrends, Marktpotentiale und Erfolgsfaktoren für die Gastronomie im Jahr 2017 vorgestellt und debattiert.
Alle Informationen zur INTERNORGA und dem Foodservice-Forum können Sie der Internetseite http://www.internorga.com entnehmen.

Unmittelbar vor den Messetagen in Hamburg, am 15./16. März 2017, bietet das „Symposium Glücksspiel“ der Forschungsstelle Glücksspiel der Universität Hohenheim erneut eine Plattform, um über aktuelle Fragen des Glücksspielrechtes und der Glücksspielregulierung zu diskutieren. Einzelheiten hierzu können Sie über die nachfolgende Internetseite abrufen: https://gluecksspiel.uni-hohenheim.de/symposium2017

Und zu guter Letzt möchten wir Sie natürlich auch bereits heute auf den DAW-Summit 2017 aufmerksam machen. Dieser wird am 01. Juni 2017 erneut im beeindruckenden Axica Kongress- und Tagungszentrum im Herzen von Berlin stattfinden und erstmals eine Gemeinschaftsveranstaltung des Dachverbandes Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW) und des europäischen Branchenverbandes Euromat sein. Merken Sie sich bereits jetzt diesen Höhepunkt im Veranstaltungskalender der Automatenwirtschaft vor und seien Sie in Berlin dabei! Ausführliche Informationen zum Summit werden Sie im Verlauf der nächsten Wochen erhalten.

Dies ist natürlich zunächst eine erste Auswahl an interessanten Veranstaltungen. Wir werden Sie jedoch zu gegebener Zeit über weitere interessante Termine informieren.
Allen Besuchern der jeweiligen Veranstaltungen wünschen wir aber bereits jetzt interessante und abwechslungsreiche Stunden.

Beste Grüße

Ihre Simone Storch
Geschäftsführerin

pdf Anlage (491 KB)

Bundesweite DAW-Kampagne geht weiter

Die zweite Welle der bundesweiten Informations- und Aufklärungskampagne des Branchendachverbandes Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW) ist angelaufen. Wir, die Unternehmer der Deutschen Automatenwirtschaft, möchten damit im öffentlichen Raum die Vertreter von Politik, Verwaltung, Medien und Gesellschaft auf unser qualitativ hochwertiges Spielangebot aufmerksam machen. Denn wir unterscheiden uns deutlich gegenüber dem illegalen Angebot.

In diesem Herbst wird Ihnen die Plakatkampagne vor allem auf ICE-Netzen, Bahnhöfen, Flughäfen und in Städten wie z.B. Berlin, Düsseldorf oder Hannover begegnen - aber auch als Anzeige in diversen Print- und Onlinemedien. Neben den bereits bekannten Plakatmotiven wird es ein neues zusätzliches Motiv mit dem Claim „Spiel mit uns“ geben.

Als Unternehmer der Deutschen Automatenwirtschaft können Sie sich selbst an dieser Kampagne beteiligen und dabei gegenüber Kunden und Vertragspartnern deutlich machen, dass Sie hinter der Kampagne "Legal nicht egal" stehen und ein verbraucherschützendes Angebot präsentieren.

Noch bis zum 31.12.2016 können Sie über das beigefügte Bestellformular oder über den AWI Shop (www.awi-shop.de) die sechs verschiedenen Plakate kostenlos bestellen. Daneben stehen Ihnen aber auch noch zahlreiche weitere Werbeartikel im Kampagnenlook zur Verfügung, mit denen Sie bei Ihren Kunden, Geschäftspartnern, in Werbeaktionen, an Ihren Aufstellplätzen in der Gastronomie und in Ihren Spielstätten die Kampagne bekannt und präsent machen.

Folgen Sie dem Beispiel von zahlreichen Aufstellunternehmern aus dem gesamten Bundesgebiet und setzen auch Sie die Produkte im Kampagnendesign ein – wir zählen auf Sie!

Mit freundlichen Grüßen

Simone Storch
Geschäftsführerin

pdf Anlage - Bestellformular (2.37 MB)

Abfrage zur Aus-, Fort- und Weiterbildung / BWL-Fachstudium

Das Thema Ausbildung nimmt in unserer Branche einen wichtigen Stellenwert ein.
Sie alle wissen, die Nachfrage nach Fachkräften ist gestiegen. Gleichzeitig ist bundesweit ein Rückgang der Ausbildungsplatzsuchenden zu verzeichnen. Und der Bedarf nach Qualifizierung und interner Fortbildung wächst. War vor einigen Jahren das Angebot an Arbeitnehmern und Auszubildenden größer als die Zahl der vorhandenen Arbeits- und Ausbildungsplätze, hat sich das Verhältnis heute direkt umgekehrt.
Hinzu kommt, dass immer mehr ältere Arbeitnehmer regulär oder vorzeitig in den Ruhestand gehen.
Von dieser Entwicklung bleibt auch die Automatenwirtschaft nicht verschont: Es gibt einen großen Bedarf nach qualifizierten Arbeitskräften. Die Automatenwirtschaft bietet daher Aus-, Fort- und Weiterbildungen an, um diesem Bedarf Rechnung zu tragen.
Zusätzlich soll ein Studiengang an der Fachhochschule Weserbergland mit dem Schwerpunkt Betriebswirtschaftslehre in der Automatenwirtschaft angeboten werden, sofern genügend Teilnehmer Interesse an einem neuen Studiengang zeigen.

Wir bemühen uns also, dem Bedarf an gut geschultem Personal gerecht zu werden und für qualifizierte Nachwuchskräfte zu sorgen. Gleichzeitig sind wir bestrebt, den Bedarf immer neu zu evaluieren, um die tatsächlichen Bedürfnisse in unseren Aufstellunternehmen zu ermitteln und entsprechend darauf zu reagieren.

Die AWI ist hier unser zuverlässiger Partner, die sich auch diesmal wieder mit einer aktuellen Informationsbroschüre zu „Aus-, Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten in der Automatenwirtschaft“ sowie einem Rücksendebogen an Sie wendet.

Wenn Sie Interesse an einem fachspezifischen Studium oder der Aus-, Fort- und Weiterbildung Ihrer Mitarbeiter haben, senden Sie bitte den beiliegenden Fragebogen bis zum 31.10.2016 zurück, damit wir in Ihrem, aber auch im Interesse der gesamten Branche, die entsprechenden Maßnahmen mittelfristig planen und durchführen können.

Vielen Dank für Ihre Mühe.

Für Fragen steht Ihnen das Ausbildungsteam der AWI (Tel: 030 24087763 oder -66) gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Simone Storch
Geschäftsführerin

pdfAnlage - Flyer

pdfAnlage - Antwortformular

Freiheitsindex 2016 vorgestellt

Wie halten es die Deutschen mit der Freiheit? – „Freiheitsindex 2016“ in Berlin vorgestellt. Der Begriff „Freiheit“ ist oftmals schwer zu fassen, hat doch jeder Mensch ein subjektives Empfinden, was Freiheit eigentlich bedeutet und welchen Stellenwert sie im Vergleich zu anderen Werten in seinem Leben einnimmt. Der alljährlich erscheinende „Freiheitsindex Deutschland“, der durch das John Stuart Mill Institut für Freiheitsforschung e.V. (Heidelberg) herausgegeben wird, nimmt die Freiheit vor allem wissenschaftlich unter die Lupe.


Der Freiheitsindex für 2016 wurde am gestrigen 27. September 2016 im Haus der Bundespressekonferenz durch die Leiterin des John Stuart Mill Instituts, Prof. Dr. Ulrike Ackermann, und die weiteren Autoren der Studie vorgestellt. Für den BA hat Alexander Mittag, Referent für Politik und Kommunikation, an der Pressekonferenz teilgenommen. In diesem Jahr bildete der „westliche Lebensstil“ das Schwerpunktthema des Freiheitsindex. Dieses wurde gewählt, um den Schwerpunkt „westliche Werte“ aus dem Jahr 2015 um eine weitere Betrachtungsebene zu ergänzen.


Auch dem diesjährigen Freiheitsindex lag folgende Ausgangsfrage zu Grunde: „Wie halten es die Deutschen mit der Freiheit?“ Um diese Frage beantworten und im Jahresvergleich einordnen zu können, hat das John Stuart Mill Institut einen Index entwickelt, der mittlerweile seit sechs Jahren die Grundlage der Untersuchung bildet. Der Index bildet hierbei den Zustand der politischen und der individuellen Freiheit in Deutschland in einer Zahl ab, die sich auf einer Skala von -50 bis +50 bewegt. Hierbei setzt sich der Index aus zwei Komponenten zusammen: eine Bevölkerungsumfrage auf Grundlage von 1.437 Interviews mit repräsentativ ausgewählten Personen wird ergänzt durch eine quantitative Inhaltsanalyse führender Nachrichtenprintmedien.


In diesem Jahr wurde für den Freiheitsindex ein Wert von +0,33 ermittelt. Im Vergleich zum Vorjahreswert mit -1,0 ist die Wertschätzung der Freiheit in Deutschland insgesamt leicht gestiegen und befindet sich erstmals seit Erhebung des Index im positiven Bereich.  Dies bedeutet, dass die Freiheit im Vergleich zu konkurrierenden Werten wie Gleichheit, Gerechtigkeit und Sicherheit ein leichtes Übergewicht erzielt hat und von den Befragten stärker gewichtet wird.


Dennoch – und dies ist für die Automatenwirtschaft in Deutschland natürlich von besonderem Interesse – gibt es trotz der gewachsenen Wertschätzung für die Freiheit noch immer verstärkte Rufe nach Verboten in der Gesellschaft. Auf die Frage, wo der Staat die Menschen vor sich selbst schützen muss, antworteten immerhin 25 Prozent der repräsentativ Befragten mit: Glücksspiel. Die Freiheit des Einzelnen in den Einklang zu bringen mit staatlichen Schutzinteressen wird folglich auch weiterhin als eine wichtige Aufgabe politischer Entscheidungsträger gesehen.


Bezüglich des diesjährigen Schwerpunktthemas gehen 64 Prozent der Befragten davon aus, dass es einen speziellen „westlichen Lebensstil“ gibt. Als Kennzeichen für diesen werden Demokratie, Rechtsstaat und Freiheitsrechte gezählt. Neben der Gleichberechtigung an erster Stelle werden zudem die Vielfalt und Unterschiedlichkeit der Lebensentwürfe als Kennzeichen des westlichen Lebensstils gewürdigt. Die Autoren arbeiten aber auch heraus, welchen Gefahren sich der westliche Lebensstil aus Sicht der Befragten gegenüber sieht – zum Beispiel durch Terroranschläge und antiwestliche Propaganda. Hierzu Prof. Ackermann in ihrem Essay über „Westliche Werte und Lebensstile unter Druck“:


„Wir müssen heute unsere Freiheit gegenüber den Feinden der Freiheit ausdrücklicher denn je verteidigen. Unsere westlichen Werte ebenso wie unseren Lebensstil, den anspruchsvollsten, den wir je erreicht haben und den viele Menschen auf der Welt ebenso anstreben.“


Der Freiheitsindex liefert auch für 2016 interessante Erkenntnisse über die deutsche Gesellschaft und die Wertevorstellungen der Bevölkerung. Alle weiteren Informationen über den Freiheitsindex können Sie auf der Homepage des John Stuart Mill Instituts unter nachfolgendem Link abrufen: http://www.mill-institut.de/   


Anbei finden Sie noch die Pressemitteilung des John Stuart Mill Instituts vom gestrigen Tag (Anlage).


Wir wünschen Ihnen viel Freude bei der Lektüre!

 

pdf Anlage: Pressemitteilung (282 KB)

Achtung Zusatztermin DAV-Workshop

„Fit für das glücksspielrechtliche Erlaubnisverfahren“ – DAV bietet Zusatztermin zu Workshops in Nordrhein-Westfalen an

Mit BAdirekt vom 04. Juli 2016/080 haben wir Sie über die geplanten Workshops zum Thema „Fit für das glücksspielrechtliche Erlaubnisverfahren“ des Deutschen Automaten-Verbandes e.V. (DAV) informiert. Die Workshops, welche in Kooperation mit der BA-Service GmbH angeboten werden, sollen Sie bei der Beantragung einer glücksspielrechtlichen Erlaubnis oder eines Härtefalls unterstützen. Durchgeführt werden die Workshops vom langjährigen und erfahrenen Geschäftsführer des DAV, RA Michael Eulgem.

Die Workshops sind auf große Resonanz gestoßen. Insbesondere konnte eine Fülle von Informationen vermittelt und konkret in den jeweiligen Betrieben umgesetzt werden, sodass eine deutlich verbesserte Ausgangsposition für das anstehende Erlaubnisverfahren geschaffen werden konnte.

Da nicht alle Anfragen auf Teilnahme positiv beantwortet werden konnten, freuen wir uns, dass der DAV nunmehr entschlossen hat, am 04. Oktober 2016, 10:00 Uhr, einen Zusatztermin anzubieten. Der Workshop findet in Essen statt und kostet für DAV-Mitglieder lediglich 195,00 Euro zzgl. MwSt.

Das Rundschreiben des DAV nebst Anmeldeformular finden Sie nachfolgend.

Mit freundlichen Grüßen

RA Stephan Burger
Justitiar

pdf Anlage - Rundschreiben DAV (78 KB)

pdf Anlage - Anmeldeformular (42 KB)

Freizeitmonitor 2016

Was machen die Deutschen eigentlich in ihrer Freizeit? Welche Aktivitäten stehen hierbei besonders hoch im Kurs und für was bleibt heutzutage kaum noch Zeit? Auf diese und weitere Fragen gibt der jährlich erscheinende „Freizeitmonitor“ Antworten. Herausgegeben wird dieser seit 1983 von der in Hamburg ansässigen „Stiftung für Zukunftsfragen“, einer Initiative des Tabakkonzerns BAT.

Am gestrigen 25. August 2016 wurde nunmehr in Berlin Mitte der Freizeitmonitor für das Jahr 2016 im Rahmen einer, auch durch den BA besuchten, Pressekonferenz vorgestellt. Für die diesjährige Untersuchung wurden 3.000 Personen ab 14 Jahren in persönlichen Interviews zu ihrem Freizeitverhalten befragt.

Aus der Befragung ist hervor gegangen, dass die Deutschen durchschnittlich 3 Stunden und 49 Minuten Freizeit am Tag haben. Die Freizeit wird hierbei als die Zeit am Tag definiert, in der die Menschen etwas freiwillig tun, ohne es tun zu müssen. Damit grenzt sich die Freizeit sowohl von der Arbeitszeit, der Zeit des Schlafens und der sogenannten Obligationszeit, die für notwendige Aktivitäten wie Essen oder Einkaufen genutzt wird, ab.

Im Freizeitmonitor 2016 bleiben die Top drei der Freizeitaktivitäten im Vergleich zum Vorjahr unverändert: Weiterhin an der Spitze fast aller Altersgruppen stehen Fernsehen, Radio hören und Telefonieren. Diese medialen Freizeitaktivitäten prägen den Alltag der Menschen, während die sozialen Aktivitäten – u.a. Freunde treffen, mit Nachbarn plaudern oder Kaffeetrinken – immer mehr an Bedeutung verlieren. Gleiches gilt für die kulturellen Aktivitäten. So geben nur noch 21 Prozent der Befragten an, wenigstens einmal pro Jahr ein Theater, Ballett oder eine Opern-Aufführung zu besuchen. Im Jahr 2011 waren dies immerhin noch 10 Prozent mehr. Im 5-Jahres-Vergleich kräftig zugelegt haben hingegen die sportlichen Aktivitäten. So achten die Deutschen mehr auf ihre Gesundheit und sind bereit, einen Teil ihrer Freizeit hierfür zu nutzen. So geben zum Beispiel 10,7 Prozent der Befragten an, mindestens einmal pro Woche ein Fitnessstudio zu besuchen und sogar 36,3 Prozent geben an, mindestens einmal pro Woche allgemein Sport zu treiben.

Als Schwerpunktthema haben die Forscher in diesem Jahr die Nutzung der Smartphones unter die Lupe genommen. Nachdem die Ära der internetfähigen Mobiltelefone im Jahr 2007 mit dem ersten iPhone eingeläutet wurde, besitzen nunmehr zwei Drittel aller Deutschen ein Smartphone. In der Altersgruppe der 14 bis 34jährigen sind es sogar 94 Prozent. Hierbei wird das Handy nicht mehr nur zum Telefonieren, sondern auch zum Surfen im Internet, zum Fotografieren, zum Spielen und zum Musik hören genutzt. Es ist zum mobilen Alleskönner geworden, der aus dem Freizeitverhalten der Deutschen nicht mehr weg zu denken ist.

Auch bezüglich des Besuchs in einer Spielhalle gibt der Freizeitmonitor Auskunft. So geben immerhin 5 Prozent der Befragten an, mindestens einmal im Jahr eine Spielhalle zu besuchen. Hierbei stellen junge Erwachsene im Alter von 18 bis 24 und Singles die größten Nutzergruppen dar.

Alle Ergebnisse des Freizeitmonitors sowie weitere Hintergrundinformationen können Sie online auf der Seite www.freizeitmonitor.de abrufen.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen viel Spaß bei der Lektüre, ein schönes Wochenende und natürlich viel freie Zeit, um das Sommerwetter genießen zu können.

BDWi unterstützt MIT-Steuerkonzept

Der Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft e.V. (BDWi), in dem der Bundesverband Automatenunternehmer e.V. (BA) Mitglied ist, hat durch eine Pressemitteilung seine Unterstützung für das Steuerkonzept der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU (MIT) bekundet.  Die MIT ist mit ca. 25.000 Mitgliedern der nach eigener Aussage stärkste und einflussreichste parteipolitische Wirtschaftsverband in Deutschland. Sie vertritt die Interessen des Mittelstandes und setzt sich nach eigenem Bekunden hierbei für mehr Unternehmergeist in der Politik ein.

Am 08. August 2016 hat die MIT ihre Forderungen für eine umfassende Steuerreform in der kommenden Legislaturperiode vorgelegt. In drei Stufen sollen hierdurch Entlastungen für alle Steuerzahler erreicht werden. Überlegungen hierzu hat der MIT-Bundesvorsitzende Dr. Carsten Linnemann (MdB, CDU) bereits als Gastredner auf dem diesjährigen DAW-Summit vorgestellt. So fordert die MIT, dass der Staat etwa ein Drittel der Steuermehreinnahmen für Entlastungen verwendet, was nach derzeitigen Berechnungen mehr als 30 Milliarden Euro wären.

Der BDWi begrüßt hierbei insbesondere  die Entlastung von Kleinunternehmern und Gründern, die das MIT-Steuerkonzept vorsieht. Hierzu erklärt BDWi-Präsident Michael H. Heinz: „Eine Entlastung des Faktors Arbeit für abhängig Beschäftigte und Selbstständige ist längst überfällig. Schließlich sind Mehrbelastungen durch die sozialen Sicherheitssysteme bereits heute absehbar.“

Die komplette Pressemitteilung des BDWi vom gestrigen Tag können Sie der Anlage dieses Rundschreibens entnehmen.

Alle Informationen zum Steuerkonzept der MIT finden Sie auf der MIT-Homepage unter https://www.mit-bund.de/. 

Mit freundlichen Grüßen

Simone Storch
Geschäftsführerin

pdfAnlage - Pressemitteilung

ZDF-Beitrag zum Losverfahren

ZDF: „heute in Deutschland“ – Beitrag zum Losverfahren in Niedersachsen
        
Gerne möchte ich Sie auf eine Nachricht des Automaten-Verband Niedersachsen e.V. aufmerksam machen.
Gestern, am 02. August 2016, wurde im ZDF in der Sendung "heute in Deutschland" das in Niedersachsen praktizierte Losverfahren thematisiert.

In einem Beitrag kamen neben der Staatssekretärin im Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Daniela Behrens, auch der stellvertretende Vorsitzende des Automaten-Verband Niedersachsen e.V. Olaf Lücker und der Verbandsjustitiar Prof. Dr. Florian Heinze zu Wort.

Gerne können Sie den Beitrag unter diesem Link abrufen.
http://www.zdf.de/ZDFmediathek#/beitrag/video/2801406/Spielhallen-per-Los

Das Original-Rundschreiben vom Automaten-Verband Niedersachsen e.V. finden Sie hier: http://94029.7693.seu.cleverreach.com/m/10457954/

Mit freundlichen Grüßen

Simone Storch
Geschäftsführerin

Maßnahmen gegen illegales Spiel - Verfahrensgang

Wir haben Sie zuletzt mit BAdirekt vom 03. Mai 2016/052 über die Maßnahmen gegen illegales Spiel informiert. So hat bereits im vergangenen Jahr der Bundesverband Automatenunternehmer e.V. (BA) gemeinsam mit seinen Mitgliedsverbänden beschlossen, gegen illegale Spielangebote vorzugehen. Zu diesem Zweck wurde durch den BA-Arbeitskreis „Taskforce“ ein Meldeformular zur Erfassung von Verstößen gegen Vorschriften in Spielhallen und in der Gastronomie erarbeitet. Daneben wurde durch die Projektgruppe „BA-larm“ das System dergestalt verbessert, dass nunmehr auch online anonyme Meldungen abgegeben werden können (Webseite: www.ba-larm.de).

Das Vorgehen nach Eingang der Hinweise ist immer gleich:
Zunächst prüft der BA, ob der geschilderte Sachverhalt überhaupt einen Rechtsverstoß darstellt. Sollte dies vom BA-Justitiar bejaht werden, wird ein Detektivbüro beauftragt, welches die Vorwürfe gerichtsfest dokumentiert. Sollten sich diese dann nach der Prüfung durch den Detektiv als wahr herausstellen, wird durch einen beauftragten Rechtsanwalt eine Anzeige beim zuständigen Ordnungsamt getätigt und daneben eine wettbewerbsrechtliche Verfolgung sichergestellt.

Im Rahmen des wettbewerbsrechtlichen Verfahrens schreibt der vom BA beauftragte Rechtsanwalt zunächst das betroffene Unternehmen an und schildert den Rechtsverstoß. Sodann wird das Unternehmen aufgefordert eine Unterlassungserklärung abzugeben. Diese beinhaltet die Erklärung, den rechtswidrigen Zustand zu beseitigen und den Rechtsverstoß zukünftig zu unterlassen. Die zukünftige Unterlassung der gerügten Rechtsverstöße wird mit einer sogenannten „Vertragsstrafe“ sichergestellt. Sollte der Rechtsverstoß also zukünftig weiter bestehen, ist durch das betroffene Unternehmen eine Vertragsstrafe zu entrichten. Daneben hat das betroffene Unternehmen die notwendigen Kosten der Rechtsverfolgung zu tragen.

Wenn das betroffene Unternehmen nunmehr die Unterlassungserklärung abgegeben hat, ist der Fall zunächst erledigt, was auch dem Hinweisgeber zur Kenntnis gebracht wird. In Einzelfällen wird seitens des BA auch eine Nachkontrolle erfolgen. Daneben bitten wir den Hinweisgeber zu prüfen, ob der rechtswidrige Zustand tatsächlich abgestellt wurde und ggf. erneut den BA zu benachrichtigen.

Sollte keine ausreichende Unterlassungserklärung abgegeben werden, lässt der BA die Angelegenheit immer gerichtlich verfolgen. Der erste Schritt ist hier stets die Beantragung einer einstweiligen Verfügung. Natürlich steht es den betroffenen Unternehmen in jeder Verfahrensphase frei, sich rechtlicher Hilfe zu bedienen.

Neben dem wettbewerbsrechtlichen Verfahren wird immer eine weitere Anzeige bei den zuständigen Behörden erstattet. Hier kommen ggf. weitere Konsequenzen auf das betroffene Unternehmen zu.

Für den BA ist eine saubere Branche eine zentrale Forderung, der nunmehr Nachdruck verliehen wird. Uns kann es nur gemeinsam mit Ihnen gelingen, Anbieter, die sich nicht an Recht und Gesetz halten, vom Markt zu nehmen. Diese Marktteilnehmer schädigen nicht nur die legal arbeitenden Aufstellunternehmen, sondern auch das Ansehen des gewerblichen Automatenspiels in Deutschland. Unterstützen Sie die legal arbeitenden Unternehmen für einen fairen Wettbewerb und helfen Sie das Image der Branche zu verbessern.

Mit freundlichen Grüßen
RA Stephan Burger
Justitiar

 

Überblick über den Glücksspielmarkt in Europa

EUROMAT: Ein Überblick über die Entwicklung auf dem Glücksspielmarkt in Europa

In Zusammenarbeit mit dem Europäischen Verband der Unterhaltungs-automatenwirtschaft (EUROMAT) werden wir Ihnen zukünftig des Öfteren einen Überblick über die relevanten europarechtlichen Entwicklungen des Glücksspiels verschaffen können. Dies dient dazu, auch „gesamteuropäisch“ den Überblick zu behalten und relevante Entwicklungen abschätzen zu können. Im Vorstand des EUROMAT (Executive Committee) wird Deutschland durch den Vizepräsidenten Uwe Christiansen vertreten, welcher in seiner Arbeit durch RA Stephan Burger unterstützt wird.

In der Anlage finden Sie den EUROMAT Legal Tracker der Ihnen eine Übersicht über aktuelle Entwicklungen in der Rechtsprechung sowie zu bevorstehenden Termine gibt.

Mit freundlichen Grüßen

RA Stephan Burger
Justitiar

pdfAnlage - Legal Tracker

Workshops des DAV

„Fit für das glücksspielrechtliche Antragsverfahren“ – DAV bietet Workshops in Nordrhein-Westfalen an.

Mit BAdirekt Nr. 63 vom 31. Mai 2016 haben wir Sie über die Vollzugshinweise des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen zum Glücksspielstaatsvertrag und dem Gesetz zur Ausführung des Glücksspielstaatsvertrages informiert. Hierin haben wir bereits angekündigt, dass der Deutsche Automaten-Verband e.V. (DAV) Workshops plant, um Sie als Unternehmer vor Ort optimal auf das anstehende Antragsverfahren zur Erlangung einer glücksspielrechtlichen Erlaubnis oder eines Härtefalls vorzubereiten.

Diese Planung hat der DAV nunmehr konkretisiert und bietet in Kooperation mit der BA-Service GmbH ab September insgesamt 10 Workshop-Termine in verschiedenen Städten des bevölkerungsreichsten Bundeslandes an.

Sie als Unternehmer und die Zukunft Ihres Betriebes werden bei uns ernst genommen! Aus diesem Grund sollten Sie bei der Beantragung einer glücksspielrechtlichen Erlaubnis oder eines Härtefalls auch nichts dem Zufall überlassen, sondern sich umfassend und mit der Hilfe ausgewiesener Experten auf dieses Verfahren vorbereiten.

Zu beachten gibt es für Sie nämlich einiges: Befindet sich mein Standort in einer Konkurrenzsituation zu benachbarten Betriebe? Muss ich einen Härtefallantrag stellen? Und wenn ja, auf welcher Argumentation kann dieser fußen?

Um Antworten auf diese Fragen zu formulieren bieten die Workshops des DAV den perfekten Rahmen. Nutzen Sie das exzellente Know-How des langjährigen und erfahrenen DAV-Geschäftsführers, RA Michael Eulgem.

Der DAV und die BA-Service GmbH freuen sich, Ihnen damit eine Möglichkeit zu schaffen, um die Chancen für den Weiterbetrieb Ihres Unternehmens zu optimieren!

Die Workshops sind auf exklusive Informationsvermittlung angelegt!

Um Sie auf eine erfolgsversprechende Antragsstellung vorzubereiten ist die Teilnehmerzahl auf maximal 20 Personen pro Workshop begrenzt. Hierbei werden sowohl Ihre konkreten Probleme erörtert sowie Lösungswege aufgezeigt.

ACHTUNG: Alle im BA organisierten Unternehmer erhalten Zugang zum Workshop zum Vorteilspreis von nur 195,00 Euro. Nicht-Mitglieder zahlen eine Gebühr von 390,00 Euro. Diese Preise verstehen sich zzgl. MwSt. Inbegriffen in der Tagungsgebühr sind u.a. die ausführlichen Tagungsunterlagen, ein Mittagessen und die Getränke.

Die konkreten Termine sowie die Kosten der Workshops entnehmen Sie bitte dem beigefügten Formular (Anlage). Mit diesem können Sie sich auch direkt beim DAV für einen Workshop anmelden. Nähere Informationen zum Tagungsort und Uhrzeiten zu Ihrem gewählten Workshop werden Ihnen rechtzeitig nach Ihrer Anmeldung mitgeteilt.

Für alle Rückfragen steht Ihnen zusätzlich die Geschäftsstelle des DAV unter der Telefonnummer 0221/512087 oder per E-Mail dav@baberlin.de sehr gerne zur Verfügung.

Bitte beachten Sie, dass Sie nach Ihrer Anmeldung durch den DAV eine verbindliche Anmeldebestätigung mit Rechnung erhalten.

Allen Teilnehmern wünschen wir bereits jetzt interessante und aufschlussreiche Workshops.

pdf Anmeldeformular (214 KB)

Rückblick DAW-Summit 2016

Rückblick: DAW-Summit überzeugt auch 2016 als Plattform der Automatenwirtschaft für den gesellschaftlichen Austausch.

Vor genau einer Woche, am 09. Juni 2016, traf sich die Deutsche Automatenwirtschaft zum bereits dritten Mal im beeindruckenden AXICA-Kongresszentrum Berlin zum DAW-Summit. Bei schönem Sommerwetter waren hierzu Aufstellunternehmer aus ganz Deutschland ebenso wie Verbändevertreter, Politiker, Wissenschaftler und Experten von Suchthilfeeinrichtungen nach Berlin gereist, um den Summit als Dialogplattform und gleichzeitig als Blick über den Tellerrand des gewerblichen Automatenspiels hinaus zu nutzen. Den Organisatoren ist es erneut gelungen, ein umfassendes und facettenreiches Programm zusammenzustellen, das der deutschen Automatenwirtschaft  in all ihrer Bandbreite gerecht wurde.

Auch in diesem Jahr bereicherten hochkarätige Gäste aus der Politik den Summit. So konnte der Sprecher des Vorstandes des Dachverbandes „Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V.“ (DAW), RA Georg Stecker, stellvertretend für alle Teilnehmer den Bundestagsabgeordneten Dr. Carsten Linnemann (CDU), Vorsitzender der Mittelstandsvereinigung von CDU/CSU, den deutschen EU-Kommissar Günter Oettinger (CDU) und den ehemaligen Bezirksbürgermeister von Berlin Neukölln, Heinz Buschkowsky (SPD), in den Räumlichkeiten des AXICA begrüßen. Stecker betonte den Grundgedanken des Summit – „neue Ideen und Impulse“ mitzunehmen – ebenso, wie die „Geschlossenheit der Branche“ als Gebot der Stunde. Darüber hinaus verwies Stecker auf die hohe Legitimation der Verbände als natürliche Ansprechpartner der Politik und bekräftigte, dass die Zukunft des gewerblichen Automatenspiels nur über die Qualität definiert werden könne.

Dr. Carsten Linnemann lobte in seiner Keynote die Bemühungen der Automatenwirtschaft im Bereich der Prävention und bekannte, dass der Staat in der Regulierung des gewerblichen Automatenspiels „mehr Planwirtschaft als Marktwirtschaft“ fabriziere. Weiterführend widmete sich Linnemann verschiedenen Problemfeldern der Wirtschafts- und Sozialpolitik und plädierte abschließend dafür, dass die Parteien in ihren Angeboten wieder stärker unterscheidbar sein müssen.

Wie gewohnt eindeutig in der Sache äußerte sich Heinz Buschkowsky, der sich insbesondere in der Migrationsdebatte bundesweit einen Ruf als Mann der klaren Worte erworben hat. Schonungslos ging Buschkowsky auf die Situation des gewerblichen Automatenspiels in Berlin ein und stellte klar, dass ein radikaler Abbau des Marktes genau das sei, was sich die Politik gewünscht habe. Dabei gehe die aktuelle Gesetzeslage jedoch am Problem vorbei, so Buschkowsky. Er selber habe in seiner Zeit als Bezirksbürgermeister die Erfahrung gemacht, dass es gerade nicht die legalen und konzessionierten Spielhallen sind, die Probleme bereiten, sondern die zahlreichen Café- und Hinterzimmer-Casinos, bei denen der Betreiber oftmals im Ausland zu finden ist. Abschließend plädierte Buschkowsky dafür, dass die Politik nicht als „Erziehungsanstalt“ in die Lebensentscheidung jedes einzelnen Bürgers eingreife.

Günther Oettinger, in der EU-Kommission zuständig für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft, sprach anschließend über die große Bedeutung der digitalen Revolution und die gegenwärtigen Gefahren für das „Projekt Europa“. Der ehemalige Ministerpräsident von Baden-Württemberg betonte, dass sich Deutschland zurzeit auf dem Höhepunkt seiner wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit befinde und große Reformanstrengungen notwendig seien, um diese langfristig zu sichern. Im Bereich der Regulierung des Glücksspielsektors plädiert er für eine faire Umsetzung mit Augenmaß.

Nach den Eröffnungsreden befasste sich eine Diskussionsrunde mit dem Thema „Automatenspiel in Kommunen: Zwischen Verbot und Vollzugsdefizit“. BA-Präsident Thomas Breitkopf vertrat in dieser die Meinung der organisierten Aufstellerschaft und streute in der Debatte die Sichtweise eines aktiven Automatenunternehmers ein. Besonders beleuchtet wurde hierbei die Situation in Berlin. Breitkopf erläuterte, dass die Lage in Berlin auch auf eine falsche Nutzung des Baurechts insbesondere in den ehemaligen West-Bezirken zurückzuführen ist.

Der Summit-Nachmittag gehörte wieder den bewährten Fach-Panels. Mehrere Experten referierten jeweils zu einem Themenfeld und beleuchteten dieses aus unterschiedlichen Perspektiven. Hierbei waren wieder mehrere Justitiare aus BA-Landesverbänden sowie BA-Geschäftsführerin Simone Storch als Moderatoren aktiv. BA-Justitiar RA Stephan Burger gab in seinem Vortrag „Glücksspielrechtliche Erlaubnisse richtig beantragen“ einen umfassenden Überblick über die bestmögliche Vorbereitung auf den Weiterbetrieb eines Spielhallenunternehmens über 2017 hinaus sowie die Fallstricke bei einem möglichen Härtefallantrag. Das Thema stieß auf ein großes Interesse und so konnte RA Burger nach seinem Vortrag noch zahlreiche Nachfragen aus dem Publikum beantworten.

Im Summit-Talk zum Thema „SpielRegeln 2021 – Was wird aus der Glücksspielregulierung in Deutschland?“ stellten die Vertreter verschiedener Glücksspielformen fest, dass illegale Angebote für alle ein großes Problem darstellen. Das gewerbliche Automatenspiel ist von diesen sogar zweifach betroffen – terrestrisch durch die zahlreichen Café- und Hinterzimmer-Casinos sowie online durch eine mittlerweile nicht mehr zu überblickende Zahl an Spielangeboten.

Den Ausklang des Summit gestaltete der Speaker & Creative Consultant Dietmar Dahmen auf eine ganz unnachahmliche und inspirierende Art und Weise. In seinem Vortrag „Wandel macht stark“ rief er dazu auf, Grenzen im Denken zu überwinden und keine Angst vor kommenden Herausforderungen zu zeigen.

An den Summit schloss sich in gewohnter Weise das Sommerfest der Deutschen Automatenwirtschaft in den Räumlichkeiten des AXICA an, zu dem noch einmal zahlreiche Gäste aus Politik, Verwaltung und Medien mit Vertretern der Branche zusammen trafen. Bei gutem Essen und in geselliger Atmosphäre fand ein abwechslungsreicher und interessanter Summit-Tag somit einen stimmungsvollen Ausklang.

Der Summit hat 2016 erneut bewiesen, dass er als Plattform für den gesellschaftlichen Dialog der Deutschen Automatenwirtschaft am Puls der Zeit ist.

Ergänzende Fakten Fußball-EM 2016

Mit BAdirekt vom 08. Juni 2016/069 haben wir Sie über die Fakten und Konditionen zur TV-Übertragung von EM-Endrundenspielen für Spielhallen informiert.

Nachfolgend finden Sie, aufgrund verschiedener Nachfragen, nochmals das Merkblatt zur Fußball-EM 2016. Bitte beachten Sie, dass hinsichtlich des sogenannten Fernsehtarifs sowie des Großbildschirmtarifs eine An- und Abmeldung bei der GEMA zu erfolgen hat. Dies ist in aller Regel unbürokratisch via E-Mail bei Ihrer zuständigen Generaldirektion möglich. Hinsichtlich des GEMA-Sondertarifs für Großbildschirme ist auszuführen, dass hier lediglich die Anmeldung ausreicht.

Wir wünschen Ihnen viel Freude bei der Übertragung der Spiele und der Deutschen Fußballnationalmannschaft ein gutes Turnier.

Mit freundlichen Grüßen

RA Stephan Burger
Justitiar

pdf Anlage - Merkblatt (200 KB)

Fachtagung in Unna

Fachtagung in Unna: „Glücksspiel in Deutschland – Versuch einer Standortbestimmung“

Am 19. Mai 2016 veranstaltete der Arbeitskreis gegen Spielsucht e.V. in der Erich-Göpfert-Halle in Unna die Fachtagung „Glücksspiel in Deutschland – Versuch einer Standortbestimmung“. Teilnehmer waren Vertreter von Sucht- und Therapieeinrichtungen, Mitarbeiter von Ordnungsämtern, Beratungsstellen, Behörden aus Nordrhein-Westfalen und anderer Bundesländer. Die Branche war durch Verbandsvertreter sowie Vertreter einzelner Unternehmen präsent.

 
„Es ist realistisch, das Machbare zu erkennen. Das Machbare allerdings zu fordern wäre zynisch.“ Dieses Zitat aus der Prinzipienerklärung des Arbeitskreises gegen Spielsucht e.V. prangte in großen Lettern von der Präsentationswand, als Jürgen Trümper, der Vorsitzende des Arbeitskreises gegen Spielsucht e.V., in seiner Eröffnungsrede einen Rückblick auf 25 Jahre Tätigkeit des Arbeitskreises gab. Er zog den Spannungsbogen von der Zeit, als „...die sogenannte Glücksspielsucht als Erfindung von ABM-wütigen Sozialarbeitern und profilneurotischen Psychologen...“ gesehen wurde und derweil Glücksspielsüchtige und deren Angehörige „... hilfesuchend im Beratungssystem umherirrten“, bis zum heutigen Tag, wo pathologisches Glücksspiel als eigenständige Erkrankung anerkannt ist, flächendeckende Beratungsmöglichkeiten aufgebaut wurden und von den Ländern finanziert werden, ambulante und stationäre Rehabilitationen von Krankenkassen und Rentenversicherungsträgern bewilligt und deren Kosten übernommen werden. Trümper betonte, dass es jedoch keinen Grund gebe, sich zufrieden zurückzulehnen, denn das Sucht- und damit das Gefährdungspotential der Glücksspielmedien habe sich deutlich erhöht.

Die diesjährige Tagung in Unna konzentrierte sich auf vier Themenbereiche:

  • Sportwetten und der Einstieg in den liberalisierten Glücksspielmarkt
  • Spielsucht und Spieler mit Migrationshintergrund
  • Spielerschutz der Glücksspielanbieter ernst gemeint oder wahrnehmbare Realität?
  • Glücksspiel im Internet

Aus der Politik waren u.a. Barbara Steffens (Bündnis 90/Die Grünen), Ministerin für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen, sowie die Bundesdrogenbeauftragte Marlene Mortler eingeladen.
Barbara Steffens (Bündnis 90/Die Grünen) sprach sich für eine zielgruppenspezifischere Ausrichtung der Prävention aus; auch sei dem Jugend- und Spielerschutz noch nicht ausreichend Genüge getan. Dies könnte durch die Einführung eines länder- und spielformübergreifenden Sperrsystems, einer personengebundenen Spielerkarte sowie der Senkung anreizreduzierender Faktoren verbessert werden. Steffens gehen die Gesetze noch lange nicht weit genug. Sie forderte, dass die Anbieter den Spielerschutz mehr in den Vordergrund stellen und ihr Angebot mehr auf Unterhaltungsgeräte ausrichten sollten.
 
Für die Bundesdrogenbeauftragte Marlene Mortler war Isabella von der Decken, persönliche Referentin der Drogenbeauftragten mit dem Fachgebiet Glücksspielsucht, anwesend. Sie kritisierte in ihrem Grußwort, dass laut jüngster BZgA-Studie die Anzahl der Spieler zwar rückläufig, die Zahl der Spielsüchtigen dennoch gleich geblieben ist. Sie wiederholte zudem ihre Kritik an der Aufstellung von Geldspielgeräten in der Gastronomie. Von der Automatenwirtschaft erwarte sie nicht Ankündigungspolitik, sondern den proklamierten besseren und effektiveren Spielerschutz auch umzusetzen. Frau von der Decken appellierte an die Kommunen, konsequent zu vollziehen und sieht die Regulierung der Sportwetten als dringende Aufgabe der Politik. Die Einführung einer länder- und spielformübergreifenden Spielersperre sei ein sinnvoller Schritt in Richtung Spielerschutz.
 
Anschließend folgten zwei Blöcke mit Impuls-Referaten von Suchtforschern, Politikern, Therapeuten und Anbietern von Glücksspiel. Auch ein Branchenvertreter war als Referent eingeladen.
 
Dr. Tobias Hayer, Universität Bremen, der auch kürzlich an der Podiumsdiskussion zum Tag des Automatenunternehmers teilgenommen hatte, sprach zum Thema „Wetten in Sportvereinen – eine Risikoanalyse“. Auf Basis einer Umfrage stellte Hayer zwischen Mitgliedschaft in Sportvereinen und Nutzung von Sportwetten einen Zusammenhang her. Zudem kritisierte er in seinem Vortrag die ungenügende Regulierung des Sportwettenmarktes, die Spielerschutz nahezu unmöglich mache.
 
Michael Burkert, Geschäftsführer der Saarland – Sport Toto GmbH und Saarland Spielbank GmbH, referierte zum Thema „Liberalisierung von Sportwetten – Und was kommt noch? Gefahren für Spieler und Verbraucherschutz in Deutschland“. Er lenkte seine Betrachtung auf grundsätzliche Fragen („Wie wollen wir leben?“) sowie auf die Entwicklung des Glücksspielmarktes und die Auswirkungen des Glücksspiels auf die Kommunen.

Ali Bas (Bündnis 90/Die Grünen), Mitglied des Landtages Nordrhein-Westfalen, lieferte einen wichtigen Beitrag zum Thema „Spielsucht und Migration: Eine Herausforderung für (Integrations-)Politik und Gesellschaft“. Bas kritisierte, dass das Thema Migration ein gravierender Bereich in der Glücksspielsucht ist, aber in der Öffentlichkeit kaum kommuniziert würde. So bieten Wettbüros oder auch die sogenannten Teestuben ein umfassendes „All-Inclusive-Angebot“, wo Migranten jegliche Form von Glücksspielen auch außerhalb der Legalität nutzen könnten. Er forderte, dass Glücksspielsucht und Migration nicht isoliert, sondern querschnittsmäßig betrachtet werden müssen. Interkulturelle Kompetenzen sollten ausgebaut und Sprachbarrieren überwunden werden.

Mete Tuncay, Leiter der Fachstelle Spielerschutz und Migration in Mannheim, wies auf die vielschichtigen, funktionalen-emotionalen Bedeutungen von Glücksspiel hin. Migrationshintergrund ist ein Risikomerkmal. Dies gelte laut Tuncay insbesondere für Migranten muslimischen Glaubens.

Dieses Thema wurde in einem Workshop noch vertieft.

Robert Hess, Geschäftsführer der SFW Organisations- und Unternehmensberatungs-GmbH (Schmidtgruppe), betonte, dass er nicht als Vertreter der Deutschen Automatenwirtschaft, sondern als Geschäftsführer seines Unternehmens sprach und führte seine Sicht zu qualitativen Ansätzen zur Regulierung des Glücksspielangebots aus. Er stellte vor allem die Inhalte eines Verbraucherschutzkonzeptes vor.

Dr. Jens Kalke, Zentrum für interdisziplinäre Suchtforschung der Universität Hamburg, machte in seinen Ausführungen „Wissenschaftliche Erkenntnisse über den Jugend- und Spielerschutz in Deutschland – Wo stehen wir?“ deutlich, dass im Bereich Glücksspielsucht der wissenschaftliche Erkenntnisstand noch ungenügend sei. Es fehlen Evaluationserkenntnisse zur Wirksamkeit von verschiedenen Spielerschutzmaßnahmen. Das geht von Informationsmaterial (Flyer, Internet) über diverse Selbsttests bis hin zur Reduzierung von Spielangeboten, Werbung, Spielverbot von Minderjährigen, Alterskontrollen usw. Hieran muss weiter gearbeitet werden. Auch setzte er sich kritisch mit dem Verbraucherschutzkonzept auseinander.

Prof. Dr. Torsten Teichert, Leiter des Arbeitsbereiches Marketing und Innnovation der Universität Hamburg, referierte zu dem Thema „Konvergenz von Gaming und Gambling im Internet: Eine Positionsbestimmung aus Konsumentenperspektive“ und vermittelte den Teilnehmern seine Sicht auf den Glücksspielmarkt. Hier kommt es zunehmend zu einer Vermischung der Bereiche Gaming und Gambling.

Zuvor hatte Dr. Ingo Fiedler, Universität Hamburg – Institute of Law and Economics, in seinem Beitrag „Link in die Abhängigkeit – Glücksspiele im Internet“ einen Gestern/Heute Vergleich zum Glücksspiel aufgestellt und verwies auf die Dynamik, der der Markt unterworfen ist. Interessant aber streitbar waren auch Prof. Fiedlers Betrachtungen zur Pareto-Verteilung der Spielertypen auf dem Sportwettenmarkt.
Anhand von Beispielen führte er aus, dass durch Konsolenspiele wie z.B. Pokémon oder Zelda, die bereits in frühen Jahren von Kindern konsumiert werden, eine direkte Linie hin zum Glücksspiel im Internet gezogen werden kann. Neben den glücksspieltypischen Angeboten wie Sportwetten, Roulette, Poker oder Slotmachines, die nun auch per Smartphone und PC verfügbar sind, werden klassische Computerspielformen zunehmend mit glücksspielspezifischen Komponenten „aufgepeppt“.

Der zweite Teil der Tagung bestand aus folgenden parallel stattfindenden Workshops:

  •  „Sportwetten – Eine unendliche Geschichte oder Einstieg in den liberalisierten Glücksspielmarkt?“
  • „Menschen mit Migrationshintergrund – Die Randgruppe der Spielerarbeit?“
  • „Spielerschutz – Papiertiger oder Wahrnehmbare Realität?“
  • „Internet – Die Zukunft des (Glücks)-Spiels?“

Die Tagung wurde durch eine Podiumsdiskussion unter dem Titel „Macht die Glücksspielbranche Kasse mit kranken Menschen?“ beendet. Es diskutierten Wolfgang Schmidt-Rosengarten, Moderator der Podiumsdiskussion und Geschäftsführer der Hessischen Landesstelle für Suchtfragen, Dr. Ingo Fiedler, Prof. Dr. Gerhard Meyer, Universität Bremen – Institut für Psychologie und Kognitionsforschung, Otto Wulferding, Vorstandsvorsitzender Deutscher Spielbankenverband e.V.

Für die Deutsche Automatenwirtschaft war DAW-Vorstandssprecher RA Georg Stecker auf dem Podium vertreten. Stecker stellte sich, stellvertretend für die Branche, der massiven Kritik, die vor allem von Prof. Dr. Meyer vorgebracht wurde. Grundvorwurf ist nach wie vor, dass unsere Branche Geld mit dem Leid anderer Menschen verdiene und daher niemals ernsthaft an echtem Spielerschutz interessiert sein kann. Stecker ließ sich auf keine Statistikdiskussion ein, sondern reagierte souverän und wiederholte die Bereitschaft, glaubwürdigen Spielerschutz umsetzen und mit allen Akteuren in Dialog treten zu wollen.

Am Rande der Veranstaltung präsentierte Jürgen Trümper in einer Pause ein durch ihn entwickeltes Modul zur Abstandserkennung. Auf anderem Kartenmaterial als das Tool der DAW basierend, beinhaltet dieses eine Reihe von spezifischen Kriterien der Landesspielhallengesetze. Darüber hinaus sind noch weitere Faktoren integriert, so dass sich die Auswirkungen sehr gut darstellen lassen.

Fazit:

  • Glücksspiel im Internet ist durch den rasanten technischen Fortschritt einem extremen Wandel unterworfen.
  • Die Entwicklungen rund um die Sportwetten sind noch nicht absehbar. Spielerschützer kritisieren, dass in Nordrhein-Westfalen Wettterminals zunehmend auch in Spielhallen anzutreffen sind.
  • Das Thema Migration muss mehr in den Fokus der Suchtforschung und Therapie und aus der Nische in die Öffentlichkeit gebracht werden. Hier sind tiefgreifende und interkulturell ausgerichtete Präventionsmodelle zu erarbeiten. Die Branche täte gut daran, der Migrationsproblematik entsprechende Aufmerksamkeit zu schenken.
  • Unsere Branche hat nach wie vor ein Glaubwürdigkeitsproblem – vor allem in den Kreisen der Spielerschützer – die kritisch hinterfragen, wie u.a. in den Spielhallen das Sozialkonzept umgesetzt wird. Hier ist jeder Automatenunternehmer in der Pflicht, seiner Verantwortung für ein sensibles Produkt nachzukommen.

Die Tagung machte einmal mehr deutlich: Für jeden einzelnen Aufstellunternehmer kann praktizierter Spielerschutz möglicherweise zur Existenzfrage werden. Überleben werden diejenigen, die z.B. durch das Sozialkonzept Spielerschutz in ihren Geschäftsbetrieb organisch integrieren und verantwortlich leben.

Einzelne Beiträge der Fachtagung stehen auch auf der Internetseite des Arbeitskreises gegen Spielsucht e.V. (http://akspielsucht.de) zum Download bereit.

Mit freundlichen Grüßen

Simone Storch
Geschäftsführerin

DAW-Summit 2016

DAW-Summit 2016 – Jetzt noch Karten sichern!

Bereits mehrfach haben wir Sie auf den bevorstehenden DAW-Summit 2016 – Kongress der Deutschen Automatenwirtschaft am 09. Juni 2016 hingewiesen. Bereits zum dritten Mal findet dieser im beeindruckenden AXICA-Kongresszentrum unmittelbar am Brandenburger Tor im Herzen der Bundeshauptstadt statt. Auch in diesem Jahr ist das Interesse von Aufstellunternehmern aus ganz Deutschland sehr groß und es sind nur noch wenige Karten verfügbar. Deshalb heißt es: Seien Sie schnell und sichern Sie sich jetzt noch Ihre Karte für den Summit und das abendliche Sommerfest  der Deutschen Automatenwirtschaft.

Alle Informationen zum Summit sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie auf der Internetseite www.daw-summit.de.

Der Besuch des Summit kann Ihnen verschiedene Anregungen für Ihren Unternehmensalltag geben. So beschäftigen sich die verschiedenen Panels am Nachmittag u.a. mit den Themen „Neue Wege in der Prävention“, „TÜV-Zertifizierungen in der Verbraucherwahrnehmungen“ und „Zeitgemäßer Spielerschutz“.

Wichtig für viele Unternehmer ist aber vor allem die Frage, wie sie sich optimal auf 2017 und die kommenden Herausforderungen für die Automatenwirtschaft vorbereiten können. Unter welchen Bedingungen ist ein Weiterbetrieb der Spielhallen möglich? Wie könnte ein Härtefallantrag Erfolg haben und was ist bei der neuen glücksspielrechtlichen Erlaubnis generell zu beachten? Mit diesen Fragen setzt sich unser BA-Justitiar RA Stephan Burger in seinem Panel „2017 - Worauf Sie sich vorbereiten müssen. Glücksspielrechtliche Erlaubnisse richtig beantragen“ auseinander. Hierbei wird er auch auf die unterschiedlichen landesrechtlichen Besonderheiten zu sprechen kommen und sicherlich die ein oder andere Frage aus dem Zuhörerkreis beantworten können.

Nutzen Sie dieses Highlight im Veranstaltungskalender der Deutschen Automatenwirtschaft und informieren Sie sich aus erster Hand über aktuelle Themen der Branche. Darüber hinaus versprechen die hochkarätigen Gäste aus der Politik – so zum Beispiel EU-Kommissar Günther Oettinger und der ehemalige Bezirksbürgermeister von Berlin-Neukölln Heinz Buschkowsky – interessante und sicher auch kontroverse Debattenbeiträge.

Seien Sie gespannt!

Mit freundlichen Grüßen

Simone Storch
Geschäftsführerin

PKS für 2015 vorgestellt

Polizeiliche Kriminalstatistik für 2015 vorgestellt.

Am 23. Mai 2016 wurde die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2015 durch den Bundesminister des Innern, Dr. Thomas de Maizière, sowie den saarländischen Innenminister und Vorsitzenden der Innenministerkonferenz, Klaus Bouillon, vorgestellt.

Die PKS enthält die der Polizei bekannt gewordenen rechtswidrigen Straftaten einschließlich der mit Strafe bedrohten Versuche, die Anzahl der ermittelten Tatverdächtigen und eine Reihe weiterer Angaben zu Fällen, Opfern oder Tatverdächtigen. Grundlage der vom Bundeskriminalamt erstellten Statistik sind die Landesdaten, die von den 16 Landeskriminalämtern ermittelt werden.

Im Jahr 2014 wurden rund 6,3 Millionen Straftaten erfasst. Die Aufklärungsquote liegt bei 56,3 Prozent und steigt damit im Vergleich zum Vorjahr leicht an (2014: 54,9 Prozent).

Unsere Branche betreffend stellt sich die Statistik wie folgt dar:

Raubüberfälle in Spielhallen
Kam es im Jahr 2014 noch zu 815 Raubüberfällen in Spielhallen, so waren es 2015 nur noch 628 Fälle. Dies entspricht einem Rückgang von 22,9 Prozent. Bereits im Vorjahr war ein starker Rückgang von 25,8 Prozent im Vergleich zum Jahr 2013 zu verzeichnen.

Diebstähle von und aus Automaten
Die Zahl der Diebstähle von und aus Automaten ist hingegen deutlich angestiegen. Mit 18.611 Fällen stieg die Anzahl um 11,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Unerlaubtes Glücksspiel
Durch die Polizeiliche Kriminalstatistik werden auch die Fälle des unerlaubten Glücksspiels erfasst. Hier sind die erfassten Fälle um 35,7 Prozent, von 781 Fällen auf 502 gesunken.

Alle weiteren Informationen zur Polizeilichen Kriminalstatistik können Sie der entsprechenden Internetseite des Bundesministerium des Innern (BMI) entnehmen: http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2016/05/pks-und-pmk-2015.html. Hier steht Ihnen die komplette Statistik auch noch  einmal als Download zur Verfügung.

Vorstellung "BA-larm"

Maßnahmen gegen illegales Spiel forciert – Vorstellung „BA-larm"

Bereits im vergangen Jahr hat sich der Bundesverband Automatenunternehmer e.V. (BA) gemeinsam mit seinen Mitgliedsverbänden dazu entschlossen, in einer geordneten Maßnahme bundesweit gegen illegale Spielangebote vorzugehen. Zu diesem Zweck wurde durch den BA-Arbeitskreis „Taskforce“ ein Meldeformular zur Erfassung von Verstößen für Spielhallen und die Gastronomie erarbeitet. Dieses ist bereits auf unserer Webseite verfügbar. Hiervon wurde rege Gebrauch gemacht und mehreren schwarzen Schafen konnte so bereits das Handwerk gelegt werden.

Um diese Bemühungen zu forcieren, hat sich im BA die Projektgruppe „BA-larm“ gegründet. Ziel war die Verbesserung des bisherigen Systems dergestalt, auch anonyme Meldungen in der gebotenen und gewohnten Sicherheit und Sorgfalt prüfen zu können. Wir sind stolz, Ihnen nunmehr die Webseite https://ba-larm.de präsentieren zu können.

Hier haben Sie die Möglichkeit, Rechtsverstöße in Spielhallen und Gaststätten absolut anonym dem BA zur Kenntnis zu bringen. Von hier aus wird nach Prüfung der Vorwürfe eine Anzeige beim zuständigen Ordnungsamt getätigt und daneben eine wettbewerbsrechtliche Verfolgung sichergestellt. Die ausgearbeiteten Online-Formulare sind klar und verständlich und es besteht über die gewählte unabhängige Plattform die Möglichkeit anonymisierter Rückfragen sowie Rückmeldungen.

Nur gemeinsam mit Ihnen kann es gelingen, Anbieter, die sich nicht an Recht und Gesetz halten, vom Markt zu nehmen. Diese Marktteilnehmer schädigen nicht nur die legal arbeitenden Aufstellunternehmen sondern auch das Ansehen des gewerblichen Automatenspiels in Deutschland. Unterstützen Sie die legal arbeitenden Unternehmen für einen fairen Wettbewerb und helfen Sie das Image der Branche weiter zu verbessern.

Bei Rückfragen können Sie gerne die BA-Geschäftsstelle kontaktieren, Tel. 030-72625500, E-Mail ba@baberlin.de.

Mit freundlichen Grüßen                      

RA Stephan Burger  
Justitiar

 

EUROMAT Gaming Summit 2016 in Barcelona

Wie Ihnen bekannt ist findet bereits zum zweiten Mal der EUROMAT Gaming Summit statt. Am 26. Mai 2016 treffen sich hierzu Automatenunternehmer aus ganz Europa im Mayestic Hotel Barcelona, um sich über aktuelle Themen und Gesetzeslagen auszutauschen.

Aktuell ist zu berichten, dass für die Key Note Herr Harry Temmink, Stellvertretender Referatsleiter bei der Europäischen Kommission und zuständig für das Glücksspielwesen in der Europäischen Union, gewonnen werden konnte.

Daneben findet sich ein großartiges Programm, bei dem für jeden Unternehmer etwas dabei sein sollte. Interessant aus deutscher Sicht sind insbesondere die Fragen, ob das Geldspielgerät in seiner jetzigen Form eine Zukunft hat und wer den Markt in Europa antreibt – Hersteller oder Betreiber? Das vollständige Programm sowie alle Referenten finden Sie unter http://www.euromat.org/euromat-gaming-summit-2016/programme-speakers-16.

Nachfolgend finden Sie die auf Deutsch übersetzte Broschüre zum Summit. Zögern Sie nicht, sich anzumelden: http://www.euromat.org/euromat-gaming-summit-2016/fees-registration-16.

Nos veremos en barcelona!

Mit freundlichen Grüßen

RA Stephan Burger
Justitiar

Anlage Broschüre

Pressemitteilung der DAW zum Saarland

„Automaten-Verband Saar e.V. und Die Deutsche Automatenwirtschaft begrüßen das überfällige Vorgehen gegen kriminelle CaféCasinos in Großrosseln-Naßweiler“

In einer Pressemitteilung vom 15. April 2016 begrüßen der Automaten-Verband Saar e.V. (AVS) und der Branchen-Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW) das entschiedene Vorgehen der Behörden gegen kriminelle Café-Casinos im Saarland.

Gerne möchten wir Ihnen nachfolgend den Wortlaut der Pressemitteilung übersenden:

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Berlin, 15.04.2016

 

Automaten-Verband Saar e.V. und Die Deutsche Automatenwirtschaft begrüßen das überfällige Vorgehen gegen kriminelle CaféCasinos in Großrosseln-Naßweiler

 

Am gestrigen Donnerstag führte die Polizei eine Razzia in Großrosseln-Naßweiler durch. Hierbei kam es zu vier Festnahmen. Dazu erklärte der Vorsitzende des Automaten-Verbandes Saar e.V., Christian Antz: „Der Automaten-Verband Saar e.V. begrüßt mit großer Zufriedenheit, dass die Polizei endlich gegen die illegalen CaféCasinos in Naßweiler vorgegangen ist. Der Automaten-Verband als legitime Vertretung der ordentlichen Spielhallen-Betreiber im Saarland hat bereits seit über zehn Jahren mehrfach gegen viele dieser schädlichen Betriebe selbst ermittelt und zur Anzeige gebracht. Auch die Landesregierung wurde über diese Missstände unterrichtet. Wir freuen uns, dass jetzt endlich gehandelt wurde. Wir fordern, dass zügig alle illegalen scheingastronomischen CaféCasinos, in denen unzulässigerweise Geldspielgeräte aufgestellt und Sportwetten angeboten werden, im Saarland geschlossen werden“.

 

Auch Georg Stecker, Sprecher des Vorstandes der Deutschen Automatenwirtschaft e.V., hält das entschlossene Vorgehen in Großrosseln-Naßweiler für längst überfällig: „Diese CaféCasinos haben nichts, aber auch gar nichts mit ordentlich geführten, spielerschützenden und legal arbeitenden Spielhallen gemeinsam und dürfen mit diesen auch nicht in einen Topf geworfen werden, wie dies leider in der aktuellen Presse geschehen ist.

 

Legale Spielhallen bieten ihren Gästen ein hohes Maß an Spieler- und Jugendschutz. Daher wird dort zum Beispiel auch kein Alkohol ausgeschenkt. Der Eintritt wird erst ab 18 Jahren gewährt. Unser gutes Personal hat Schulungen zur Suchtprävention absolviert. Viele Spielhallen lassen sich sogar freiwillig durch unabhängige TÜV-Organisationen nach Spielerschutzkriterien zertifizieren“.

 

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Der Bundesverband Automatenunternehmer e.V. (BA) begrüßt ebenso das Vorgehen gegen illegale Marktteilnehmer und wird seine eigenen Aktivitäten zur Unterstützung der Behörden zukünftig noch weiter forcieren und ausbauen.

Neue Daten der BZgA

Glücksspielverhalten und Glücksspielsucht in Deutschland – Neue Daten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA): „Suchtproblematik auf niedrigem Niveau“. 

 

Im Rahmen einer Pressekonferenz wurde am gestrigen Tag der Ergebnisbericht „Glücksspielverhalten und Glücksspielsucht in Deutschland“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) vorgestellt. Der Bericht wird alle zwei Jahre durch die BZgA in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Lotto- und Totoblock (DLTB) publiziert und trifft Aussagen zur Verbreitung von Glücksspielen und den damit zusammenhängenden Problemen in Deutschland. Für die aktuelle Analyse wurden insgesamt 11.500 repräsentativ ausgewählte Personen im Alter von 16 bis 70 Jahren telefonisch befragt. In die Betrachtung einbezogen wurden 23 Arten des Glücksspiels – von Rubbellosen über Lotterien bis hin zum Spiel an Geldspielautomaten.

 

In der Gesamtbetrachtung weist die Untersuchung einen Rückgang der Glücksspielteilnahme in Deutschland aus. Nahmen im Jahr 2013 noch 40,2 Prozent der Befragten in den letzten 12 Monaten an einem Glücksspiel teil, so waren es im Jahr 2015 nur noch 37,3 Prozent.

 

Erstmals ist auch das Spiel an Geldspielautomaten rückläufig. Nachdem hier die 12-Monats-Prävalenz im Zeitraum 2007 (2,3 Prozent) bis 2013 (3,7 Prozent) stetig zugenommen hat, ist im aktuellen Betrachtungszeitraum ein Rückgang feststellbar. Bezüglich der Aufstellorte spielten im Jahr 2015 54,8 Prozent in Spielhallen, 37,5 Prozent in Gaststätten und weitere 21,8 Prozent in Imbiss- oder Dönerbuden. Weitere Spielorte wie in Wettbüros, am Kiosk, im Internet-Café oder in einem Verein kommen – zusammen mit den sonstigen Aufstellorten – auf 11,8 Prozent.

 

Nach Angabe der Studie ist die Prävalenz des problematischen/pathologischen Glücksspiels – also die Verbreitung glücksspielbezogener Probleme – im Vergleich zu 2013 von 0,82 Prozent auf 0,79 Prozent zurückgegangen. In der Betrachtung der 16- bis 70-jährigen Bevölkerung ergibt die Schätzung somit eine Zahl von etwa 308.000 bis 676.000 betroffenen Personen.

 

Als besonders risikobehaftet im Sinne eines problematischen oder pathologischen Glücksspiels weist auch diese Studie Männer im Alter bis 25 Jahre aus, die über ein niedriges Bildungsniveau und einen Migrationshintergrund verfügen sowie monatlich mehr als 100 Euro an Einsätzen für Glücksspiel tätigen.

Pressemitteilung der DAW

Pressemitteilung des Branchen-Dachverbandes DAW:
„Glücksspielstaatsvertrag muss komplett auf den Prüfstand!“

Der Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. veröffentlichte am gestrigen Tag eine Pressemitteilung zum Glücksspielstaatsvertrag. Gerne möchten wir Ihnen diese nachfolgend im Wortlaut übersenden:

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Berlin, 14.03.2016

Der Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft fordert:
„Glücksspielstaatsvertrag muss komplett auf den Prüfstand!“

Vor vier Jahren trat der Glücksspielstaatsvertrag in Kraft. Er sollte ein ausgewogenes Regelwerk sein, das allen Geldgewinn- und Glücksspielformen gleichermaßen Entwicklungschancen bietet, sie aber auch mit Blick auf den Verbraucher- und Spielerschutz in engen Grenzen hält.

Mit heißer Nadel wollen die Bundesländer jetzt ein paar der gröbsten Webfehler des Staatsvertrages stopfen. So sollen anstelle der im Staatsvertrag vorgesehenen zwanzig Sportwettanbieter 35 oder sogar 45 Anbieter "geduldet" werden oder eine jederzeit widerrufbare "vorläufige Erlaubnis" bekommen.  
 
"Niemand wird ernsthaft davon ausgehen können, dass damit der Rechtsfrieden im Bereich des Glücksspiels gesichert wird," erklärt Georg Stecker, Sprecher des Vorstandes des Dachverbandes Die Deutsche Automatenwirtschaft. Es sei völlig gleichgültig, was die Bundesländer unternehmen, um das Konzessionsverfahren bei den Sportwetten rechtssicher zu machen. "In jedem Falle werden sie die schon jetzt bestehende Schieflage im Glücksspielrecht noch weiter verschärfen und damit gegen unsere Verfassung und das Europarecht verstoßen", zeigt sich Georg Stecker sicher. "Es kann doch nicht sein, dass man bei den Sportwetten, Dank später Einsicht, die Schleusen öffnet, Online-Casinos faktisch unbegrenzt tätig sein können und gleichzeitig im Bereich der Spielhallen ein willkürlicher Kahlschlag im Gange ist, der fünfzig und mehr Prozent der Spielhallen-Unternehmen die Existenz kosten wird."  

Das Chaos im deutschen Glücksspielwesen  sei nicht - wie immer wieder behauptet - die Folge eines unzureichenden Gesetzesvollzugs. "Der Vollzug  ist beim besten Willen nicht möglich, weil der gewählte Regelungsansatz die Probleme nicht löst. Deswegen muss der Staatsvertrag dringend neu überdacht werden," fordert Vorstandssprecher Georg Stecker. Der Ansatz, das Glücks-  und Gewinnspiel über die Begrenzung der Angebotsmengen regulieren zu wollen, sei gescheitert und nach heutigen Erkenntnissen falsch. Wirksamer Spielerschutz verlange eine gute Qualität der Spielanbieter im Bereich Jugend- und Spielerschutz, die weit wichtiger sei, als z.B. die Größe der Spielhallen und der Abstand zwischen ihnen. Georg Stecker berichtet von den Konsequenzen, die der Dachverband der Deutschen Automatenwirtschaft daraus  gezogen habe: "Wir bekennen uns zur geprüften Qualität von Spielhallen  durch einen unabhängigen TÜV, zur daten- und personenschonenden Spielersperre und zur verbraucherschützenden Schulung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. So kann die Balance zwischen der gewünschten Spielfreude und dem notwendigen Spielerschutz gelingen."

Stecker dazu weiter: "Es wird allerhöchste Zeit, den Glücksspielstaatsvertrag insgesamt auf den Prüfstand zu stellen und das Regelwerk an strengen Qualitätsmaßstäben auszurichten." Bis dahin sollten die Ministerpräsidenten den Vollzug des Staatsvertrages auf Länderebene aussetzen. "Nur auf diesem Weg werden wir zu einem vernünftigen und nachhaltigen Regelwerk für ein sozialverträgliches Glücksspielwesen in Deutschland  kommen und nicht über halbherzige nur flickende Nachbesserungen," erklärt der Vorstandssprecher des Dachverbandes Die Deutsche Automatenwirtschaft abschließend.
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Die Pressemitteilung der DAW können Sie auch noch einmal der Anlage dieses Rundschreibens entnehmen.

Mit freundlichen Grüßen                      

Simone Storch
Geschäftsführerin

pdfAnlage - Pressemitteilung

Night of Charitiy and Entertainment

Die Night of Charity and Entertainment am 26. April 2016 in Essen

Als Aufstellunternehmer bieten Sie Ihren Gästen tagtäglich Spielspaß und Unterhaltung für kleines Geld und das gewerbliche Automatenspiel erhebt daher zu Recht den Anspruch, Teil der deutschen Unterhaltungswirtschaft zu sein.

Zum Tag des Automatenunternehmers haben Sie nun selbst Gelegenheit sich unterhalten zu lassen. Die perfekte Möglichkeit hierzu bietet Ihnen die Night of Charity and Entertainment, die am Abend des 26. April 2016, nach unserem ersten Versammlungstag, in Essen stattfindet.
 
In einer außergewöhnlichen Location in der Ruhrmetropole Essen erwartet Sie neben einem tollen Buffet auch ein Entertainment-Programm der Extraklasse. Die Sängerin  Kat Moore steht hierbei für „Live Music at its best”. Eine charmante und charismatische Künstlerin, die neben aktuellen Hits auch mit Blues und Gospel zu begeistern weiß.

Doch an dem Abend steht nicht nur „Party“ im Vordergrund. Die Automatenwirtschaft hat sich seit jeher für karitative Projekte eingesetzt und diese gefördert. Der DAV knüpft an diese Tradition an und verleiht alljährlich den „Karl-Besse-Preis“ an soziale Einrichtungen. Die Night of Charity and Entertainment wird der diesjährigen Preisverleihung einen einzigartigen Rahmen bieten. Wir freuen uns ganz besonders, dass hierfür der Oberbürgermeister der Stadt Essen als Laudator gewonnen werden konnte.

Doch damit nicht genug. Mit der „Players Lounge – Double Winner“ wartet auf die Besucher der Veranstaltung ein weiteres Highlight. Sie möchten selbst etwas für den guten Zweck tun? Und Sie haben Freude am Spiel? Dann haben wir genau das Passende für Sie! Beteiligen Sie sich an unseren Spielangeboten und gewinnen Sie mit Glück und Geschick einen unserer tollen Sachpreise. So warten nicht nur eine hochwertige Uhr und ein Luxuskoffer auf neue Besitzer, auch eine restaurierte 30 Jahre alte „Schwalbe“ wurde ausgelobt. Lassen Sie sich überraschen, was sich dahinter verbirgt! Doch bei allem Spielspaß ist das Beste, dass alle getätigten Einsätze einem karitativen Zweck zu Gute kommen. So gibt es am Ende nur Gewinner!  

Lassen Sie, gemeinsam mit Ihren Kollegen aus ganz Deutschland, den ersten Teil des Tag des Automatenunternehmers ausklingen, bevor es dann am nächsten Morgen weiter geht.

Karten für die Night of Charity and Entertainment erhalten Sie für 98,00 Euro zzgl. Mehrwertsteuer.
Achtung, das Kartenkontingent ist begrenzt! Melden Sie sich noch heute an, um bei der Premiere dieses Veranstaltungsformates dabei zu sein.
 
Beigefügt finden Sie die Einladungen zur Abendveranstaltung Night of Charity and Entertainment (Anlage 1) und zum Tag des Automatenunternehmers (Anlage 2) am 26. und 27. April 2016. Den Einladungen können Sie noch einmal alle Fakten zu den beiden Veranstaltungen entnehmen.
Übrigens: Die Location der Abendveranstaltung befindet sich nur 5 Minuten Fußweg von der Philharmonie Essen entfernt!
 
Anmelden können Sie sich sowohl für die Tages- als auch die Abendveranstaltung über die den Einladungen beigefügten Faxformulare sowie über den nachfolgenden Link zu unserer BA-Homepage: http://www.baberlin.de/tag-des-automatenunternehmers.

Für alle Rückfragen stehen Ihnen die Geschäftsstellen von BA und DAV sehr gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen                       

Simone Storch
Geschäftsführerin

pdf Anlage 1 - Night of Charity and Entertainment (392 KB)

pdf Anlage 2 - Tag des Automatenunternehmers (301 KB)

Tag des Automatenunternehmers - Hotelzimmer

„Tag des Automatenunternehmers“ in Essen – Jetzt Hotelzimmer sichern!

Wie kaum eine zweite Stadt in Deutschland steht das nordrhein-westfälische Essen für eine Verbindung zwischen Tradition und Moderne. So ist die Ruhrmetropole bekannt geworden als Stadt der Schwerindustrie und hat sich in den letzten Jahren hin zur Europäischen Kulturhauptstadt des Jahres 2010 stetig gewandelt. Stellvertretend hierfür steht die Philharmonie Essen – das größte Konzerthaus des Ruhrgebiets – und Sitzungsort des diesjährigen „Tag des Automatenunternehmers“ am 26. und 27. April 2016. Auch das gewerbliche Automatenspiel in Deutschland musste sich ausgehend von den Anfängen des Münzspiels in der Gastronomie immer wieder den Gegebenheiten anpassen und ist heute ein fester, nicht hinwegzudenkender, Bestandteil der Unterhaltungswirtschaft in Deutschland.

Zu dieser erstmals durch den Bundesverband Automatenunternehmer e.V. (BA) und den Deutschen Automaten-Verband e.V. (DAV) organisierten Veranstaltung sind Aufstellunternehmer aus dem ganzen Bundesgebiet und aus allen BA-Mitgliedsverbänden recht herzlich eingeladen. Es erwarten Sie zwei Tage voller Information, Unterhaltung und Zeit zum Austausch untereinander, denn hierbei richtet sich das Programm ganz nach den Bedürfnissen des Aufstellunternehmers.

Sie möchten in Essen dabei sein und am „Tag des Automatenunternehmers“ teilnehmen? Dann empfehlen wir Ihnen noch heute ein Zimmer zu buchen. Direkt neben dem Veranstaltungsort haben wir für Sie im Sheraton Hotel Essen ein Zimmerkontingent eingerichtet. Das 4-Sterne-Hotel liegt zentral in Essen und befindet sich nicht nur in unmittelbarer Nähe zur Philharmonie, sondern auch nur fünf Gehminuten von der Location unserer Abendveranstaltung „Night of Charity and Entertainment“,dem ChorForum, entfernt. Das Sheraton ist somit der perfekte Ausgangspunkt für zwei spannende Tage in Essen!

Unter dem Buchungscode „DAV“ können Sie noch bis zum 16. März 2016 ein vergünstigtes Zimmer buchen. Melden Sie sich hierzu direkt im Hotel unter der Telefonnummer: 0201 10070. Der Preis für ein Doppelzimmer beträgt 199,00 Euro inkl. Frühstück pro Nacht; für ein Einzelzimmer sind 169,00 Euro inkl. Frühstück zu zahlen.

Beigefügt finden Sie die Einladungen zum „Tag des Automatenunternehmers“ (Anlage 1) sowie zur Abendveranstaltung „Night of Charity and Entertainment“ (Anlage 2) am 26. April 2016. Den Einladungen können Sie noch einmal alle Fakten zu den beiden Veranstaltungen entnehmen.

Anmelden können Sie sich sowohl für die Tages- als auch die Abendveranstaltung über die den Einladungen beigefügten Faxformulare sowie über den nachfolgenden Link zu unserer BA-Homepage: http://www.baberlin.de/tag-des-automatenunternehmers.

Achtung! Das Kontingent für die kostenpflichtige Abendveranstaltung ist begrenzt. Sichern Sie sich also am besten noch heute Ihre Karten für die „Night of Charity and Entertainment“.

Für alle Rückfragen stehen Ihnen die Geschäftsstellen von BA und DAV gerne zur Verfügung.

pdf Anlage 1 - Einladung Tag des Automatenunternehmers (301 KB)

pdf Anlage 2 - Einladung Night of Charity and Entertainment (392 KB)

Programm zum Tag des Automatenunternehmers

Information, Austausch und Unterhaltung: Das Programm zum "Tag des Automatenunternehmers".

Wie Sie sicher unseren Rundschreiben bereits entnommen haben, findet  am 26. und 27. April 2016 erstmals der durch den Deutschen Automaten-Verband e.V. (DAV) und den Bundesverband Automatenunternehmer e.V. (BA) organisierte  „Tag des Automatenunternehmers“ statt, zu dem Aufstellunternehmer aus dem ganzen Bundesgebiet und aus allen BA-Mitgliedsverbänden recht herzlich eingeladen sind.

Die Detailplanungen werden immer konkreter und so können wir Ihnen bereits heute einige Programmpunkte (Anlage 1) vorstellen. 

Nach der Eröffnung der Veranstaltung am 26. April 2016 stehen zunächst der „Härtefall“ und andere glücksspielrechtliche Fragestellungen in den Bundesländern im Fokus. Mit Blick auf die neue glücksspielrechtliche Erlaubnis handelt es sich hierbei um Themen, die jeden Aufstellunternehmer direkt ansprechen und von großer Bedeutung für den Weiterbetrieb einer Spielhalle sind. Gut, wer hier auf dem aktuellsten Stand der Informationen ist. Gerade die organisierten Aufstellunternehmer können hieraus einen Vorteil gewinnen.

Ein Grund zur Teilnahme. 

Anschließend richtet sich der Blick auf den BA und seine Aktivitäten. Wie bereits im September vergangenen Jahres auf der Ersten Öffentlichen Präsidiumssitzung wird hierbei die gesamte Vielfalt des BA und seiner Mitgliedsverbände im Mittelpunkt stehen. In diesem Jahr werden auch die beiden bundesweit agierenden Fachverbände aus der BA-Familie – der Fachverband Spielhallen e.V. (FSH) und der Fachverband Gastronomie-Aufstellunternehmer e.V. (FGA) – sich und ihre Arbeit vorstellen. Und selbstverständlich werden auch die BA-Arbeitskreise erneut über neue Entwicklungen in ihren Themenfeldern berichten: Von der automatenspezifischen Ausbildung über das Vorgehen gegen illegale Spielangebote und von der Prävention bis hin zur Zertifizierung werden sowohl branchenpolitische als auch ganz konkrete unternehmenspraktische Bereiche abgedeckt.

Wieder ein Grund zur Teilnahme. 

Am zweiten Tag findet zunächst die Jahreshauptversammlung 2016 des DAV statt. Gäste aus anderen BA-Mitgliedsverbänden haben in dieser Zeit Gelegenheit, sich im Rahmen unserer großen Produktausstellung umfassend über Neuentwicklungen und interessante Angebote zu informieren.

Weitere zwei Gründe zur Teilnahme. 

In den Nachmittag starten wir dann „Höher, schneller, heiter“.Der Redner, Kabarettist, Pfarrer und Sportler Rainer Schmidt wird Sie auf humorvolle Art und Weise an seinem außergewöhnlichen und abwechslungsreichen Leben teilhaben lassen. Ein Leben, das  nicht zuletzt durch sein Handicap reich an Erfahrungen und voll von Erkenntnissen ist. 

Als abschließender Höhepunkt der gesamten Veranstaltung „Tag des Automatenunternehmers“ erwartet Sie schließlich ein Streitgespräch, das sich in einer kontroversen Diskussion mit unserem Angebot – dem gewerblichen Automatenspiel – auseinandersetzen wird. Seien Sie gespannt!

Haben wir Sie überzeugt? Wer teilnehmen kann, sollte die sich bietende Chance ergreifen und die ausgezeichneten Möglichkeiten zur Informationsgewinnung, zum Netzwerken, aber auch für eine fachlich fundierte Produktberatung und schließlich für gute Unterhaltung nutzen.  

Die Mitwirkung der BA-Mitgliedsverbände garantiert Ihnen, dass genau die Fragestellungen des Aufstellunternehmers – Ihre Fragen – angesprochen, diskutiert und beantwortet werden. 

Beigefügt finden Sie die Einladungen zum „Tag des Automatenunternehmers“ (Anlage 2) sowie zur Abendveranstaltung „Night of Charity and Entertainment“ (Anlage 3). Über die Abendveranstaltung werden wir Sie auch noch einmal gesondert informieren. 

Anmelden können Sie sich für beide Veranstaltungen sowohl über die den Einladungen beigefügten Faxformulare als auch über den nachfolgenden Link zu unserer BA-Homepage: http://www.baberlin.de/tag-des-automatenunternehmers.

Achtung! Das Kontingent für die kostenpflichtige Abendveranstaltung am 26. April 2016 ist begrenzt. Sichern Sie sich als noch heute Ihre Karten für die Premiere der „Night of Charity and Entertainment“.

Für alle Rückfragen stehen Ihnen die Geschäftsstellen von BA und DAV gerne zur Verfügung.

pdf Anlage 1_Programm zum Tag des Automatenunternehmers (440 KB)

pdf Anlage 2_Einladung "Tag des Automatenunternehmers" (301 KB)

pdf Anlage 3_Einladung "Night of Charity and Entertainment" (392 KB)

 

Warnung vor Trickbetrügern

Auf Grund aktueller Warnungen aus dem Mitgliederkreis möchten wir Sie darauf aufmerksam machen, dass zurzeit im süddeutschen Raum offensichtlich Trickbetrüger mit dem Ziel unterwegs sind, Geldspielgeräte zu manipulieren. Hierbei ist nicht auszuschließen, dass diese auch bundesweit aktiv sind.

Uns wurde berichtet, dass Betrüger mit dem Vorwand, sie wären vom Glücksspieldezernat oder einem Hersteller beauftragt worden Geldspielgeräte zu überprüfen, in Spielhallen erscheinen und die Öffnung von Automaten einfordern. Es ist zu befürchten, dass in diesem Zug Trojaner eingepflanzt werden sollen, mit denen in der Folge die Geräte manipuliert werden können.

Sollten diese Personen in Ihrer Spielhalle auftauchen, so erkundigen Sie sich bitte immer direkt bei der angegebenen Behörde oder dem jeweiligen Hersteller, ob diese wirklich jemanden zur Prüfung der Geldspielgeräte entsandt haben. Öffnen Sie die Geldspielgeräte nur, wenn sich die Personen auch entsprechend ausweisen können!

Wir bitten Sie um erhöhte Aufmerksamkeit und um eine entsprechende Information an Ihre Mitarbeiter.

Informationsveranstaltung zur Zertifizierung "FIT FOR TÜV"

Gerne möchten wir Sie auf eine weitere Informationsveranstaltung zur Zertifizierung „FIT FOR TÜV“, die die AWI Automaten-Wirtschaftsverbände-Info GmbH, gemeinsam mit uns, dem BA, und dem FORUM konzipiert hat, aufmerksam machen.

Die Informationsveranstaltung findet

am        Dienstag, den 08. März 2016,
ab          13:00 Uhr,
im          FIT / ONE – Seminarraum,
             Hauptstätter Str. 107, 70178 Stuttgart (Parkhaus vorhanden),

statt.

Es werden die Themen „Ziel und Zweck der Zertifizierung“, Rolle des Sozialkonzepts und Einhaltung von Arbeitnehmerschutz- und anderen Vorschriften besprochen. Zudem sollen die Vorbereitungsmöglichkeiten der jeweiligen Prüforganisation sowie die angebotenen Vertragsmodelle vorgestellt werden.

Der „Fit for TÜV“- Workshop gibt jedem Teilnehmer einen kompakten und informativen Überblick, um sich im Zertifizierungsdschungel besser zurechtzufinden.

Bitte beachten Sie: Zu dieser Veranstaltung, die für Sie als Verbandsmitglied kostenfrei ist, ist eine verbindliche Anmeldung erforderlich.

Für eine Anmeldung schreiben Sie bitte eine Mail an info@awi-info.de

Über weitere Veranstaltungen werden wir Sie gerne rechtzeitig informieren.

Mit freundlichen Grüßen  

RA Stephan Burger
Justitiar



Tag des Automatenunternehmers & Abendveranstaltung

 

Zweiter Tag des Automatenunternehmers – Gut aufgestellt für die Zukunft!

In diesem Jahr veranstaltet der Bundesverband Automatenunternehmer e.V. (BA) zum zweiten Mal den Tag des Automatenunternehmers und feiert am selben Tag sein 65-jähriges Bestehen. Sie sind herzlich dazu eingeladen:

Eckdaten Tagesveranstaltung:

Datum: 13. Juni 2018 | 09:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Ort: Berlin, Steigenberger Hotel am Kanzleramt
Ella-Trebe-Straße 5, 10557 Berlin
Titel: „Tag des Automatenunternehmers –
Gut aufgestellt für die Zukunft“
 

Unter dem Motto „Gut aufgestellt für die Zukunft“ wird der diesjährige Tag des Automatenunternehmers in Berlin stattfinden. Hier erwartet Sie ein spannendes Tagesprogramm mit Experten zu den Gebieten Politik und Recht sowie einem überaus interessanten Gastreferenten.

Neben unserem Tagesprogramm erwartet Sie zudem eine vielgestaltige Messe.

Neugierig geworden?

Hier geht es zur Tagesordnung! 

 

Das ist noch lange nicht alles:

Der BA wird in diesem Jahr 65 Jahre alt. Aus diesem Anlass findet am 13. Juni, nach der Tagesveranstaltung Tag des Automatenunternehmers, eine sommerliche Abendveranstaltung mit Musik, Tanz und gutem Essen statt, auf der wir gemeinsam mit Ihnen Erfahrungen austauschen und eine schöne Zeit verbringen wollen.

 

Eckdaten Abendveranstaltung:

Datum: 13. Juni 2018 | Ab 19:00 Uhr
Ort:

Verbändehaus Handel – Dienstleistung – Tourismus
Am Weidendamm 1 A, 10117 Berlin

Titel: „65 Jahre BA – Zurück in die Zukunft“

 

Melden Sie sich rechtzeitig an und seien Sie beim Tag des Automatenunternehmers mit dabei und feiern Sie im Anschluss mit uns 65 Jahre BA!

Für Fragen steht Ihnen die BA-Geschäftsstelle, Tel. 030-72625500, E-Mail ba@baberlin.de, gerne zur Verfügung.

 

 

 

Bundesweite Razzia | Erste Reaktionen

Wie Sie alle sicher bereits der Medien-Berichterstattung entnommen haben, gab es in der vergangenen Woche eine bundesweite Razzia in insgesamt neun Bundesländern auf Grund des Verdachts des banden- und gewerbsmäßigen Computerbetrugs durch Manipulation von Gelspielgeräten. Öffentlich gemacht wurde dies durch eine Pressemitteilung des federführenden Landeskriminalamtes (LKA) Schleswig-Holstein vom 29. Januar 2016 (Anlage 1).

Nach Aussage der LKA-Pressemitteilung wird einer bundesweit agierenden Tätergruppe vorgeworfen, sich erhebliche Gewinne dadurch verschafft zu haben, dass sie in einem großen Umfang Geldspielautomaten manipuliert hat. Umfangreiche Beweismittel konnten hierzu sichergestellt werden; ein Hauptverdächtiger wurde in Schleswig-Holstein verhaftet. Die Tatverdächtigen sollen zudem über ein bundesweites Netz von Kunden aus dem Bereich von Automatenaufstellern und Spielhallenbetreibern verfügen, die die Manipulationen zu ihrem Vorteil eingesetzt haben sollen. Einem Pressebericht zur Folge hat die Kieler Staatsanwaltschaft bekannt gegeben, dass die Software zur Manipulation u.a. aus Russland stammt.

Der Automaten-Verband Saar e.V. (AVS) und der Automaten-Verband Schleswig-Holstein e.V. (ASH) haben sich am heutigen Tag mit Pressemitteilungen an die Medien in ihren Bundesländern gewandt und das entschiedene Vorgehen der Behörden ausdrücklich begrüßt. „Wir stehen uneingeschränkt hinter den Vollzugsmaßnamen der Polizei. Alle kriminellen Machenschaften müssen lückenlos aufgedeckt und geahndet werden.“, so Christian Antz, 1. Vorsitzender des AVS. Beide Verbände sehen die Politik in der Verantwortung, das Erstarken des illegalen Marktes zu verhindern. Hierzu kritisiert Wolfgang Voß, 1. Vorsitzender des ASH, die umfassende und auf Verknappung des Angebots zielende Regulierung des legalen gewerblichen Automatenspiels: „Wenn es auf Grund der gesetzlichen Rahmenbedingungen kaum noch möglich ist eine legale Spielhalle wirtschaftlich zu betreiben, dann bekommen unseriöse Anbieter immer mehr Auftrieb. Diese Betreiber zahlen weder Steuern noch halten sie sich an die Bestimmungen des Jugend- und Spielerschutzes. Nur wenn ein legales Spielangebot in ausreichender Form vorhanden ist, kann der Verbraucherschutz auch wirklich gewährleistet werden.“, so Voß.

Beide Verbände verweisen in diesem Zusammenhang auch auf ihre eigenen Aktivitäten gegen illegale Marktteilnehmer. Hierbei werden die zuständigen Behörden über illegal arbeitende Betriebe sowie Verstöße gegen die Spielverordnung und die landesgesetzlichen Regelungen informiert und dadurch maßgeblich bei der Aufdeckung und dem Vollzug unterstützt.

Die Pressemitteilung des AVS können Sie der Anlage 2 und die Pressemitteilung des ASH der   Anlage 3 dieses Rundschreibens entnehmen.

Über alle weiteren Entwicklungen werden wir Sie selbstverständlich informieren.

pdf Anlage 1 - Pressemitteilung LKA Schleswig-Holstein (24 KB)

 

pdf Anlage 2 - Pressemitteilung Automaten-Verband Saar e.V. (AVS) (84 KB)

 

pdf Anlage 3 - Pressemitteilung Automaten-Verband Schleswig-Holstein e.V. (ASH) (96 KB)

 


Messe-Zeit im Frühjahr

ICE in London und INTERNORGA in Hamburg.

Wie Ihnen sicher allen bekannt ist, hat auch in diesem Jahr auf Grund der schwierigen gesetzlichen Rahmenbedingungen für das gewerbliche Automatenspiel in Deutschland die Internationale Fachmesse Unterhaltungs- und Warenautomaten (IMA) als Branchen-Messe der deutschen Automatenwirtschaft nicht stattfinden können. Dennoch bleibt das Frühjahr die Zeit der großen Messen.

 

Verstärkt richtet sich deshalb nun der Blick der deutschen Hersteller und Aufstellunternehmer nach London. In der Hauptstadt Großbritanniens findet vom 02. bis zum 04. Februar 2016 zum mittlerweile vierten Mal die ICE Totally Gaming statt. Die ICE gehört weltweit zu den wichtigsten Messen im Bereich Gaming und Entertainment. Im letzten Jahr wurde mit einer Besucherzahl von 25.497 ein neuer Rekord aufgestellt, den die Veranstalter in diesem Jahr gerne noch übertreffen möchten. Hierzu erwartet die Teilnehmer ein breiter Angebotsmix von insgesamt 510 Ausstellern in fünf verschiedenen Ausstellungshallen. Auch 13 Unternehmen aus Deutschland werden auf der ICE präsent sein und die Besucher über Technologie- und Produktinnovationen sowie attraktive Angebote informieren.

 

Alle weiteren Informationen zur ICE können Sie dem Online-Auftritt der Messe unter folgendem Link entnehmen: http://www.icetotallygaming.com

 

Im März steht eine weitere Messe an, die insbesondere für alle in der Gastronomie tätigen Aufstellunternehmer, aber auch für alle anderen, die einen Blick über den Tellerrand des gewerblichen Automatenspiels hinaus werfen möchten, interessant sein könnte: Die INTERNORGA, die vom 11. bis zum 16. März 2016 in der Messe Hamburg stattfinden wird.

 

Die INTERNORGA ist die internationale Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung, Bäckereien und Konditoreien. Sie wirbt mit 1.200 nationalen und internationalen Ausstellern, die ihre Innovationen für das gesamte Gastgewerbe vorstellen. Hierzu können sich die Besucher einen hervorragenden Überblick verschaffen und neue Kontakte knüpfen. Bereits am 10. März 2016, dem Vortag der Messe, findet im Congress Center Hamburg das 35. Internationale Foodservice-Forum, Europas größter Kongress für professionelle Gastronomie, statt. Unter dem Motto „Frisch denken und sich neu erfinden“ werden Konsumtrends, Marktpotentiale und Erfolgsfaktoren für die Gastronomie im Jahr 2016 vorgestellt und debattiert.

 

Alle Informationen zur INTERNORGA sowie dem Foodservice-Forum können Sie der Internetseite http://www.internorga.com entnehmen.

 

Der Bundesverband Automatenunternehmer e.V. (BA) wünscht allen Messe-Besuchern bereits im Voraus ein paar interessante und abwechslungsreiche Tage in London und Hamburg.

 

Maßnahmen gegen illegales Spiel

Maßnahme gegen illegales Spiel nun auch für die Gastronomieaufstellung |Spezielles Meldeformular steht ab sofort zur Verfügung

Im vergangenen Jahr hat sich der Bundesverband Automatenunternehmer e.V. (BA) gemeinsam mit seinen Mitgliedsverbänden dazu entschlossen, in einer geordneten Maßnahme bundesweit gegen illegale Spielangebote vorzugehen. Zu diesem Zweck wurde durch den BA-Arbeitskreis „Taskforce“  ein Meldeformular zur Erfassung von Verstößen gegen die Spielverordnung und die landesspezifischen Regelungen in Spielhallen erarbeitet und den Unternehmern der BA-Mitgliedsverbände zur Verfügung gestellt.

Der BA-Arbeitskreis „Taskforce“ hat in Zusammenarbeit mit dem Fachverband Gastronomie-Aufstellunternehmer e.V. (FGA) nunmehr ein weiteres Formular entwickelt, das speziell zur Meldung von Verstößen in der Gastronomieaufstellung genutzt werden kann.

Beide Formulare können Sie der Anlage dieses Rundschreibens entnehmen oder als Mitglied im geschützten Bereich der BA-Homepage jederzeit unter folgendem Link abrufen: http://baberlin.de/service2/meldebogen. Hierzu müssen Sie sich zunächst mit Ihren Zugangsdaten einloggen.

Die Aktion gegen illegales Spiel ist mit großem Zuspruch angelaufen. In der Mehrzahl der gemeldeten Fälle wurde bereits Anzeige erstattet. Auf Grund verschiedener Rückfragen aus dem Mitgliederkreis möchten wir gerne nachfolgende zwei Fragen beantworten.

1. Warum dauert es so lange bis etwas passiert?
Ihre Ungeduld ist absolut verständlich. Jeder Tag an dem illegale Angebote auf dem Markt sind ist ein Tag zu viel. Zumal hierdurch für alle legal arbeitenden Aufstellunternehmer häufig eine Wettbewerbsverzerrung auftritt.  Wir sind in diesem Verfahren jedoch auf die Behörden und ihre  Arbeit angewiesen. Gerade durch die aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen sind insbesondere die Behörden kleinerer Kommunen an ihren Belastungsgrenzen angekommen und dadurch sind immer wieder Verzögerungen im Vollzug zu verzeichnen. Die Bearbeitung von Anzeigen scheint auf der Prioritätenliste der Behörden nach hinten zu rücken. Um jedoch unseren Interessen Nachdruck zu verleihen, hat der BA einen unabhängigen Anwalt eingeschaltet, der sich mit den Behörden in Verbindung setzt und regelmäßig die Nachverfolgung abfragt und einfordert.

2. Muss ich befürchten, dass ich bei der Meldung nicht anonym bleibe?
Sie werden als Meldender gebeten, ihren Namen und ihre Kontaktdaten auf dem Meldeformular anzugeben. Dies ist sinnvoll auf Grund möglicher Rückfragen seitens der Taskforce. Bei nicht eindeutigen Angaben erspart eine kurze Rückfrage zeitaufwendige Recherchen vor Ort und die Nachverfolgung kann unmittelbar beginnen. Wir können Ihnen aber versichern, dass der Absender des Meldebogens bzw. der Meldende absolut vertraulich behandelt wird und im weiteren Verlauf keine Rückschlüsse auf den Absender gezogen werden können. Die Anzeigen werden entweder von einer Detektei oder einem Anwalt erstattet.

Generell lässt sich sagen, dass die Maßnahme erfolgreich angelaufen ist. Nur gemeinsam kann es uns gelingen, Anbieter, die sich nicht an Recht und Gesetz halten, vom Markt zu fegen. Wir alle wissen, dass diese Marktteilnehmer  nicht nur den legal arbeitenden Aufstellunternehmen wirtschaftlich schaden, sondern auch das gewerbliche Automatenspiel in Deutschland in Verruf bringen. Unterstützen Sie die legal arbeitenden Unternehmen für einen fairen Wettbewerb und helfen Sie das Image der Branche weiter zu verbessern.

Mit freundlichen Grüßen

Simone Storch
Geschäftsführerin

pdf Anlage 1 - Meldebogen Spielhalle
(989 KB)

pdf Anlage 2 - Meldebogen Gastronomie (574 KB)

Frohe Weihnachten!

Frohe Weihnachten und die besten Wünsche für das Neue Jahr

Ein für die Branche herausforderndes Jahr neigt sich dem Ende und die bevorstehenden Weihnachtstage geben uns Zeit, das Jahr Revue passieren zu lassen und neue Energien für die Aufgaben im kommenden Jahr zu sammeln.

Wir wünschen Ihnen für das bevorstehende Weihnachtsfest frohe und harmonische Stunden im Kreise Ihrer Lieben, genießen Sie die Feiertage und erholen Sie sich, um neue Kraft und Zuversicht für das kommende Jahr zu schöpfen.

Wir möchten uns auf diesem Wege ganz herzlich für das uns entBAdirekt Weihnachtsbildgegengebrachte Vertrauen bedanken und wünschen Ihnen und Ihrer Familie sowie Ihren Mitarbeitern alles Gute, Gesundheit und Wohlergehen.

Wir freuen uns auf einen lebendigen Austausch und die Fortsetzung einer vertrauensvollen Zusammenarbeit im kommenden Jahr.

Auch wir, die Mitarbeiter der BA-Geschäftsstelle, werden ein paar erholsame und besinnliche Feiertage verbringen. Die BA-Geschäftsstelle ist vom 23. Dezember 2015 bis 03. Januar 2016 geschlossen.  Ab 04. Januar 2016 sind wir wieder gerne für Sie da.

Herzliche Grüße                                                                                  
Ihr Bundesverband Automatenunternehmer e.V.

Simone Storch  
Geschäftsführerin

Zweite Auflage BAKit Leitfaden Vergnügungssteuer

Die Vergnügungssteuerspirale dreht sich leider weiter... Mit der zweiten Auflage des BAKit Leitfaden Vergnügungssteuer gewappnet sein! Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen, aber die Spirale der Vergnügungssteuererhöhungen dreht sich in schon gewohnter Weise weiter. Leider auch in diesem Winter erreichen uns wieder Meldungen aus vielen Kommunen von bereits vollzogenen oder drohenden Erhöhungen. Dieses schon bekannte Verhaltensmuster der lokalen Entscheidungsträger am Ende eines Jahres wird in diesem Jahr noch verstärkt durch den immensen Finanzbedarf der Kommunen in Folge des Flüchtlingsstroms.

 

Durch die stetig steigenden Asyl- und Flüchtlingszahlen und den hiermit verbundenen unmittelbaren Handlungsdruck werden die bereits bestehenden Problemlagen in den Kommunen überlagert und noch verstärkt. Neben der kurzfristigen Herausforderung der Flüchtlingsunterbringung müssen die Gemeinden mittel- bis langfristig nun auch noch die Kosten für die Integration tragen. Folglich werden für die Gemeinden die finanziellen Belastungen in absehbarer Zeit nicht kleiner werden. Und was liegt in diesem Fall näher, als erneut an der Steuerschraube zu drehen?

 

Auffallend ist jedoch, dass sich die Argumente der Gemeinden für eine Erhöhung auch in diesem Jahr nicht groß geändert haben. Im Vordergrund stehen erneut der Kampf gegen die „Spielhallenflut“ und die Verschandelung der Innenstädte sowie der Schutz der Bevölkerung vor den „Spielhöllen“. Doch auf diese Argumente können Sie vorbereitet sein! Mit dem BAKit Leitfaden Vergnügungssteuer hat der Bundesverband Automatenunternehmer e.V. (BA) den Mitgliedern seiner Landes- und Fachverbände in diesem Jahr erstmals einen praktische Handlungshilfe im Kampf gegen Vergnügungssteuererhöhungen an die Hand gegeben.

 

Nachdem die erste Auflage unseres Ordners innerhalb weniger Wochen vergriffen war, freuen wir uns nun, Ihnen unsere zweite Auflage präsentieren zu können. In diese sind verschiedene Anregungen von Unternehmern eingeflossen, die mit dem Ordner praktisch gearbeitet haben und diesen als Leitfaden für ihre politische Arbeit vor Ort genutzt haben.

 

Die Texte des BAKit Leitfaden Vergnügungssteuer sind nunmehr durch Randbemerkungen ergänzt, die eine bessere Übersicht und somit ein effizienteres Arbeiten ermöglichen. Auf vielfachen Wunsch haben wir zusätzlich noch ein Informationsblatt zur Argumentation gegen die gängigsten Vorurteile erstellt, mit denen das gewerbliche Automatenspiel immer wieder konfrontiert wird. Gerade diese Vorurteile sind es, die den Unternehmern auf kommunaler Ebene das Leben schwer machen. Der Kampf hiergegen erfordert viel Engagement und kann nicht von heute auf morgen erfolgreich gestaltet werden. Deshalb ist es umso wichtiger, dass Sie langfristig denken und frühzeitig den Kontakt zu ihren kommunalen Entscheidungsträgern suchen. Nur durch den kontinuierlichen Austausch kann ein reales Bild über das gewerbliche Automatenspiel und seine umfassende Regulierung vermittelt werden, denn kaum ein Entscheidungsträger weiß wirklich, welche Vielzahl an Regelungen ein Aufstellunternehmer beachten und einhalten muss. Auch unser Engagement in der Prävention und in der Schulung unserer Mitarbeiter wird von außen kaum wahrgenommen. Deshalb müssen Sie als Unternehmer Ihre Sichtbarkeit in der Kommune erhöhen und Offenheit gegenüber den Entscheidungsträgern an den Tag legen. Hinweise und Ratschläge hierzu können Sie dem BAKit entnehmen.

 

Und wie können Sie das BAKit erhalten? Zum einen stehen unseren Mitgliedsunternehmern die Inhalte kostenlos als Download im geschützten Bereich unserer BA-Homepage (www.baberlin.de) zur Verfügung. Zum anderen können Sie diese im praktischen Ordner für eine Schutzgebühr erwerben. 

 

Für alle Fragen rund um das BAKit Leitfaden Vergnügungssteuer steht Ihnen das Team der BA-Geschäftsstelle gerne zur Verfügung.

 

RA Dr. Heinze zum Honorarprofessor berufen

Rechtsanwalt Dr. Florian Heinze zum Honorarprofessor der Hochschule Weserbergland (HSW) berufen  

Juristische Expertise ist für unsere Branche überlebenswichtig. Umso mehr können wir uns glücklich schätzen, dass sowohl der Bundesverband Automatenunternehmer e.V. (BA) als auch seine Mitgliedsverbände über erfahrene Justitiare verfügen, die den Mitgliedern mit Rat und Tat zur Seite stehen.

In einer gemeinsamen Pressemitteilung haben der Automaten-Verband Niedersachsen e.V. (AVN) und der Nordwestdeutsche Automaten-Verband e.V. (NAV) nunmehr verkündet, dass Rechtsanwalt Dr. Florian Heinze,  Justitiar beider Verbände, zum Honorarprofessor der Hochschule Weserbergland (HSW) berufen wurde und dieses Amt zusätzlich zu seiner Tätigkeit für die beiden Verbände ausüben wird.

Der BA beglückwünscht Herrn Prof. Dr. Heinze recht herzlich zu dieser Berufung und wünscht ihm für sein Wirken an der HSW alles Gute.

Alle Informationen können Sie auch in der offiziellen Pressemitteilung nachlesen.

Mit freundlichen Grüßen

Simone Storch
Geschäftsführerin

pdfAnlage - Pressemitteilung

Neue Aufklärungskampagne

Die Deutsche Automatenwirtschaft startet mit ihrer neuen Aufklärungskampagne

Die Deutsche Automatenwirtschaft startet heute, zunächst in Nordrhein-Westfalen, ihre neue dritte Aufklärungskampagne mit Plakaten, TV- und Radiospots, Anzeigen und Onlinebanner. Mit dieser Kampagne wirbt die Deutsche Automatenwirtschaft für ein legales geregeltes Spiel und für einen aktiven Spieler – und Jugendschutz.

In auffälligem Korall-Rot und mit den drei typischen Spielwalzen kommuniziert die Deutsche Automatenwirtschaft ihre Regeln für ein legales Spiel in eingängigen, kurzen, aus drei Wörtern bestehenden Aussagen. So findet man z.B. die Slogans „Nur ab 18“, „Legal nicht egal „und „Kein Bier hier“.

Neben der Aufklärung über Spieler- und Jugendschutzmaßnahmen soll die Kampagne auch die Rolle der Deutschen Automatenwirtschaft als Arbeitgeber und Ausbilder für junge Menschen vermitteln.

Nach dem Start der Imagekampagne in Nordrhein-Westfalen ist geplant, dass sie in den nächsten Wochen auch in den anderen  Bundesländern zum Einsatz kommt.

Weitere Einzelheiten und auch die verschiedenen Motive der Aufklärungskampagne entnehmen Sie bitte der nachfolgenden Pressemitteilung des Dachverbandes „Die Deutsche Automatenwirtschaft“.

Beste Grüße

Simone Storch
Geschäftsführerin

pdfAnlage - DAW Pressemitteilung

pdfAnlage - Kampagnenmotiven

Engagement für das legale Spiel

Bereits gestern haben wir Sie durch ein BAdirekt über die Arbeit des BA-Arbeitskreises „Taskforce“ und des BA-Vorstandes gegen das illegale Spiel informiert.

Neben den verbandsinternen Bemühungen gehen nun auch die staatlichen Vollzugsorgane stärker gegen das illegale Spiel vor. So kontrollierten am 23. September 2015 Beamte des Berliner Landeskriminalamtes gemeinsam mit Mitarbeitern von Finanz- und Ordnungsbehörden, im Rahmen des bundesweiten Aktionstages gegen die Glücksspielsucht, insgesamt 33 Objekte in Berlin-Mitte und Berlin-Spandau. Darunter befanden sich 4 Spielhallen, 3 Wettbüros und 26 sogenannte „Cafe-Casinos“. Gerade in diesen stellten die Ermittler eine Vielzahl an Ordnungswidrigkeiten und einige Straftaten fest.

Der Bundesverband Automatenunternehmer e.V. (BA) begrüßt das Vorgehen des Berliner Landeskriminalamtes ausdrücklich, da aktiver Spielerschutz nur in legalen Betrieben stattfindet. Erfreulich war, dass zu Beginn des laufenden Monats in einer einwöchigen Aktion alle 600 legalen Spielhallen in Berlin kontrolliert wurden und es zu relativ wenigen Verstößen gekommen ist.

Daneben zahlt sich das Engagement des BA und mit ihm der gesamten Branche auch politisch aus. So verwies die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Frau Marlene Mortler, im Rahmen einer Pressemitteilung zum Aktionstag gegen Glücksspielsucht am 23. September 2015 darauf, dass es für Spielhallen in Deutschland strenge gesetzliche Vorgaben zum Spielerschutz gibt und sie sehr froh sei, dass die Automatenwirtschaft ihrer Verantwortung nachkommen will und aktuell dabei sei ihr Sozialkonzept zu aktualisieren. Es ginge hier um eine transparente Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben, aber auch ganz konkret um präventiven Spielerschutz und Informationen für Betroffene.

In einer ersten Reaktion äußerte sich der Sprecher des Dachverbandes die Deutschen Automatenwirtschaft e.V. (DAW), RA Georg Stecker, zufrieden. Er führte aus, dass er sich freue, dass die Bundesregierung in ihrem wichtigen Einsatz gegen die Spielsucht den Beitrag der Deutschen Automatenwirtschaft anerkennt. Es sei wichtig, dass die Deutsche Automatenwirtschaft gemeinsam mit der Politik auch weiter ihrer Verantwortung nachkomme und das Thema Prävention und Spielerschutz vorantreibe.

Auch hier begrüßt der BA ausdrücklich, dass das Engagement für Prävention inzwischen in der Politik angekommen ist. Seit Jahren engagiert sich der BA in dem verbändeübergreifenden Arbeitskreis „Prävention“, welcher sich für die Sozialkonzepte verantwortlich zeigt.

Anliegend fügen wir Ihnen die Pressemitteilung der Drogenbeauftragten sowie den Polizeibericht für das Land Berlin bei.

Mit freundlichen Grüßen

RA Stephan Burger
Justitiar

pdf Anlage - Polizeibericht (20 KB)

pdf Anlage - Pressemitteilung (142 KB)

BA und seine Mitgliedsverbände engagieren sich gegen illegales Spiel

Der BA und seine Mitgliedsverbände engagieren sich im Vorgehen gegen das illegale Spiel – Machen Sie mit!

Viele von Ihnen werden schon einmal mit der Problematik konfrontiert worden sein, dass sich Mitbewerber nicht an die geltenden gesetzlichen Vorgaben gehalten haben. Hierdurch entsteht den legal arbeitenden Aufstellunternehmern nicht nur wirtschaftlicher Schaden, sondern auch die gesamte Branche des gewerblichen Automatenspiels gerät in Verruf. Unsere Glaubwürdigkeit gegenüber der Politik und Öffentlichkeit wird durch Missachtung der Vorschriften durch diese Betriebe nachhaltig beschädigt.

Der Bundesverband Automatenunternehmer e.V. (BA) bekennt sich ausdrücklich zum legalen Spiel und engagiert  sich gemeinsam mit seinen Mitgliedsverbänden im Vorgehen gegen illegale Spielangebote.

Innerhalb des BA hat sich der Arbeitskreis „Taskforce“ intensiv mit möglichen Maßnahmen gegen Gesetzesverstöße befasst und ein Formular entwickelt, mit dem Sie als Verbandsmitglieder unkompliziert Beobachtungen über illegale Aktivitäten von Mitbewerbern melden können. Dieses Meldeformular finden Sie als  Anlage dieses Rundschreibens oder können es auf unserer Homepage im geschützten Bereich unter http://baberlin.de/service2/meldebogen herunterladen.

Das Meldeformular erfasst dabei Verstöße gegen die Landesspielhallengesetze ebenso wie Verstöße gegen die Spielverordnung. Darüber hinaus können auch die Nichteinhaltung geltender Bestimmungen des Nichtraucherschutzes und des Jugendschutzes gemeldet werden.

Wenn Sie eine Meldung machen möchten, senden Sie das ausgefüllte Formular bitte an die E-Mail-Adresse taskforce@baberlin.de oder per FAX an die Nummer 030/72625550. Der BA erfasst die eingehenden Meldeformulare aus dem gesamten Bundesgebiet und koordiniert anschließend zentral die gegebenenfalls einzuleitenden Maßnahmen.

Wichtig ist, dass der Meldende im weiteren Verfahren anonym bleibt und nicht mehr in Erscheinung tritt. Lediglich für Rückfragen ist es erforderlich, dass Sie Ihre Kontaktdaten angeben. Wichtig: Bitte melden Sie nur Verstöße, die Sie selbst festgestellt haben oder die aus einer sicheren Quelle stammen.

Mit dem Meldeformular erhalten Sie die Möglichkeit, einen Beitrag für den Kampf gegen das illegale Spiel zu leisten. Schritt für Schritt kann es uns gelingen, die „Spreu“ vom „Weizen“ zu trennen und damit das Ansehen der legal arbeitenden Aufstellunternehmer zu fördern. Helfen Sie mit und unterstützen Sie das Engagement des BA und seiner Mitgliedsverbände!

Für alle Rückfragen zum Meldeformular steht Ihnen das Team der BA-Geschäftsstelle sehr gerne zur Verfügung. In Kürze werden wir Ihnen zusätzlich noch ein Meldeformular für Verstöße in der Gastronomieaufstellung zur Verfügung stellen können, das zurzeit durch den Arbeitskreis „Taskforce“ entwickelt wird.

Mit freundlichen Grüßen

Simone Storch
Geschäftsführerin

pdf Anlage - Meldeformular (989 KB)

BAKit - Große Nachfrage!

BAKit Leitfaden Vergnügungssteuer – Große Nachfrage!

Seit Ende Juli bietet der BA das BAKit Leitfaden Vergnügungssteuer an.

Die Nachfrage ist erfreulicherweise so groß, dass aktuell mit einer kurzen Verzögerung der Lieferung gerechnet werden muss. Wir bitten hierfür um Verständnis.

Das große Interesse hat uns gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind und daher arbeiten wir bereits an der zweiten Auflage. Diese wird Aktualisierungen beinhalten und noch ein besseres Handling der Inhalte ermöglichen.
In Kürze können wir unseren Mitgliedsunternehmen die zweite Auflage zur Verfügung stellen. Selbstverständlich erhalten alle Mitglieder und Nicht-Mitglieder, die das BAKit Leitfaden Vergnügungssteuer bereits erworben haben, ein Update für ihrer Auflage, so dass diese auf dem aktuellsten Stand ist!

Zögern Sie also nicht, sich schon jetzt Ihr Exemplar zu sichern!

Wie erhalten Sie das BAKit Leitfaden Vergnügungssteuer?

Als Mitglied eines der BA-Mitgliedsverbände können Sie unser BAKit Leitfaden Vergnügungssteuer über zwei Wege beziehen.

  1. Sie loggen Sich mit Ihrer Mitgliedsnummer auf unserer Homepage unter www.baberlin.de ein und können die Inhalte kostenlos herunterladen.

  2. Sie bestellen unser BAKit Leitfaden Vergnügungssteuer im praktischen Ordner für eine Schutzgebühr von 29,00 Euro zzgl. MwSt. und Versandkosten mit beigefügtem Bestellformular. In diesen Ordner können Sie beispielsweise die Vergnügungssteuersatzung Ihrer Kommune ebenso ablegen wie die Gemeindeordnung Ihres Bundeslandes und den Schriftwechsel mit politischen Entscheidungsträgern. So haben Sie alle wichtigen Dokumente zum Thema Vergnügungssteuer kompakt und übersichtlich beisammen.

    Nichtmitglieder erhalten das BAKit Leitfaden Vergnügungssteuer im Ordner zum Preis von 49,00 Euro zzgl. MwSt. und Versandkosten.

Für alle Fragen rund um den Leitfaden steht Ihnen das Team der BA-Geschäftsstelle sehr gerne zur Verfügung.

Bereits heute wünschen wir Ihnen in Ihrem Vorgehen gegen geplante Erhöhungen viel Erfolg!

Ein Bestellformular für den Ordner finden Sie nachfolgend.

Mit freundlichen Grüßen

Simone Storch
Geschäftsführerin

pdfAnlage - Bestellformular

Alle Plätze für Präsidiumssitzung vergeben

Alle Plätze zur Ersten Öffentlichen BA-Präsidiumssitzung vergeben – Zeit für Ihre Fragen an das BA-Präsidium!

Wir freuen uns über das große Interesse an der Arbeit des Bundesverband Automatenunternehmer e.V. (BA). Knapp zwei Wochen vor der Veranstaltung sind alle Plätze für die Erste Öffentliche BA-Präsidiumssitzung am 09. September 2015 vergeben.

Unternehmer aus ganz Deutschland und aus allen BA-Mitgliedsverbänden werden nach Berlin kommen, um die Premiere dieses neuen Veranstaltungsformates mitzuerleben. Dabei erwartet die Teilnehmer ein interessantes Programm, das durch eine informative Ausstellung der Partner der BA-Service GmbH sowie von Herstellern von Geldspielgeräten ergänzt und abgerundet wird.

Die Sitzung soll vor allem den Unternehmern der BA-Mitgliedsverbände einen Mehrwert bieten. Sie erhalten die Möglichkeit, sich aktiv einzubringen und ihre Vorstellungen und Gedanken zur Ausrichtung des BA dem Präsidium und damit ihren gewählten Vertretern vorzubringen. Nutzen Sie als Teilnehmer die Gelegenheit, und melden Sie sich in der „Offenen Fragestunde“ zu Wort! Hierbei können Sie Fragen zur Arbeit der BA-Gremien ebenso stellen wie Sachfragen zu aktuellen Branchenthemen. Gerne können Sie auf beigefügtem Faxformular auch bereits im Vorfeld ihre Frage formulieren und diese an uns übermitteln.

Wir möchten jedoch auch den Unternehmern, die in Berlin nicht persönlich vor Ort sein können, die Möglichkeit geben ihre Fragen einzureichen. Diese werden dann ebenso öffentlich auf der Präsidiumssitzung behandelt. In der Nachberichterstattung werden wir die Mitgliedsunternehmen des BA anschließend umfassend über den Diskussionsverlauf informieren.

Wenn Sie von dieser Möglichkeit Gebrauch machen möchten, dann senden Sie uns bis zum 07. September 2015 das ausgefüllte Formular entweder per

E-Mail:              ba@baberlin.de oder als

Fax:                    030 72625550

zurück. Gerne nehmen wir auch weitere inhaltliche Anregungen für die Sitzung entgegen.

Bereits jetzt wünschen wir allen Teilnehmern eine gute Anreise nach Berlin und freuen uns auf eine interessante und konstruktive Erste Öffentliche BA-Präsidiumssitzung.

 

pdf Antwortformular

BAKit Leitfaden Vergnügungssteuer verfügbar

Wir freuen uns, Ihnen heute, wie bereits angekündigt, das BAKit Leitfaden Vergnügungssteuer anbieten zu können.

Das Ergebnis der Arbeit des BA-Arbeitskreis „Vergnügungssteuer“ – unter Federführung von Präsident Thomas Breitkopf und Vizepräsident Wolfgang Voß – ist ein praktischer Leitfaden für Aufstellunternehmer im Vorgehen gegen geplante Vergnügungssteuererhöhungen. Dieses ist nun ab sofort für Sie verfügbar.

Wieso wurde das BAKit Leitfaden Vergnügungssteuer entwickelt?

Die finanzielle Lage der Kommunen in Deutschland ist nach wie vor sehr angespannt und immer neue Löcher tun sich in den Haushalten auf. Aus diesem Grund drehen viele Gemeinden an der Steuerschraube und erhöhen die Vergnügungssteuer immer weiter. In der Vergangenheit ist den Aufstellunternehmern oftmals kaum Zeit und Möglichkeit geblieben, um auf eine geplante Erhöhung reagieren zu können. Dies muss anders werden. Bevor die nächste Welle anrollt, sollten wir gewappnet sein!

Durch verständlich aufbereitete Informationen und Materialien soll das BAKit Leitfaden Vergnügungssteuer die Unternehmer vor Ort im Vorgehen gegen geplante Vergnügungssteuererhöhungen unterstützen. Im praktischen Format erhalten Sie unter anderem Formblätter, mit deren Hilfe Sie wichtige Daten sammeln können, Informationsblätter, die Hintergrundinformationen umfassen und beispielsweise erklären, was die Vergnügungssteuer eigentlich ist und Sie erfahren, welche Akteure in der Gemeinde für die politischen Entscheidungsprozesse verantwortlich sind. Besonders wertvoll sind Ratschläge und Tipps zur politischen Arbeit vor Ort.

Das BAKit sowie das eigentliche Vorgehen gegen die Erhöhung der Vergnügungssteuer sind in drei Aktionsphasen gegliedert. Damit setzt der Leitfaden weit vor dem Bekanntwerden der Vergnügungssteuererhöhung an und behandelt auch die Zeit, in der der Aufstellunternehmer vor Ort politische Kontakte knüpfen und sich mit seinen Mitbewerbern vernetzten sollte. Dies dient der Vorbeugung einer möglichen Vergnügungssteuererhöhung und führt im besten Fall dazu, dass eine solche gar nicht erst auf die Tagesordnung gelangt.

Wie erhalten Sie das BAKit Leitfaden Vergnügungssteuer?

Als Mitglied eines der BA-Mitgliedsverbände können Sie unser BAKit Leitfaden Vergnügungssteuer über zwei Wege beziehen.

1. Sie loggen Sich mit Ihrer Mitgliedsnummer auf unserer Homepage unter www.baberlin.deein und können die Inhalte kostenlos herunterladen.

oder

2. Sie bestellen unser BAKit Leitfaden Vergnügungssteuer im praktischen Ordner für eine Schutzgebühr von 29,00 Euro zzgl. MwSt. und Versandkosten mit beigefügtem Bestellformular. In diesen Ordner können Sie beispielsweise die Vergnügungssteuersatzung Ihrer Kommune ebenso ablegen wie die Gemeindeordnung Ihres Bundeslandes und den Schriftwechsel mit politischen Entscheidungsträgern. So haben Sie alle wichtigen Dokumente zum Thema Vergnügungssteuer kompakt und übersichtlich beisammen.

Nichtmitglieder erhalten das BAKit Leitfaden Vergnügungssteuer im Ordner zum Preis von 49,00 Euro zzgl. MwSt. und Versandkosten.

Aber das ist noch nicht alles. Der BA wird zusammen mit seinen Mitgliedsverbänden die Entwicklungen rund um die Vergnügungssteuer weiterhin intensiv verfolgen und kommunizieren.

Darum ist das BAKit Leitfaden Vergnügungssteuer als „lebende“ Materialsammlung konzipiert und wird fortlaufend aktualisiert und erweitert.

Wie können Sie immer auf dem aktuellen Stand bleiben?

Ergänzungslieferungen erhalten Sie bei Bestellung kostenlos per E-Mail. Hierzu können Sie sich auf unserer Homepage in den entsprechenden Vergnügungssteuer-Newsletter eintragen.

Nutzen Sie die Informationen und die praxisorientierten Empfehlungen aus dem BAKit Leitfaden Vergnügungssteuer, um sich bereits jetzt auf drohende Erhöhungen vorzubereiten und diesen entgegenzuwirken.

Für alle Fragen rund um den Leitfaden steht Ihnen das Team der BA-Geschäftsstelle sehr gerne zur Verfügung.

Bereits heute wünschen wir Ihnen in Ihrem Vorgehen gegen geplante Erhöhungen viel Erfolg!

Ein Bestellformular für den Ordner finden Sie in der Anlage dieses Rundschreibens.

Bestellformular

 

Neuer Ausbildungsberuf ab 01.08. 2015

Mit der Verkündung der neuen Berufsausbildungsverordnung im Bundesgesetzblatt konnte in der vergangenen Woche die Neuordnung der automatenspezifischen Ausbildung abgeschlossen werden. Das gesamte Verfahren hat mehr als zwei Jahre gedauert und wurde federführend durch das Bundesinstitut für Berufsbildung durchgeführt. In diesem Prozess ist es gelungen, nicht nur den neuen automatenspezifischen Ausbildungsberuf zu etablieren, sondern auch die Ausbildungsinhalte zu modernisieren und an die aktuellen Herausforderungen anzupassen.

Ab 01. August 2015 gibt es nur noch die dreijährige Ausbildung zum Automatenfachmann bzw. zur Automatenfachfrau – die bisher angebotene zweijährige Ausbildung entfällt. Der größte Unterschied sowohl für den Auszubildenden als auch für den Unternehmer liegt sicherlich darin, dass sich der Azubi nunmehr bereits vor Beginn der Ausbildung für eine Fachrichtung entscheiden muss und somit beide Seiten frühzeitig Planungssicherheit haben, in welchem Bereich des Unternehmens der Azubi einmal tätig werden kann. Angeboten werden hierbei die Möglichkeiten „Automatendienstleistungen“ oder „Automatenmechatronik“.In der Fachrichtung „Automatendienstleistungen“ besteht zudem noch die Wahl zwischen den Qualifikationsrichtungen „Kaufmännische Geschäftsprozesse“ und „Kundenbetreuung“.

Absolventen des bisherigen zweijährigen Ausbildungsberufs können zudem für den Erwerb des neuen Abschlusses nachrüsten. In einem zusätzlichen Jahr ist es den Fachkräften für Automatenservice möglich, den Abschluss zum Automatenfachmann bzw. zur Automatenfachfrau zu absolvieren.

Bei allen Fragen zum Themenfeld Ausbildung können Sie sich gerne an das Ausbildungsteam der AWI wenden. Ansprechpartner ist hier der Ausbildungsbeauftragte Erwin Koschembar, der Sie auch gerne über die Themen Praktikum und Externenprüfung (bzw. das WeGeBAU-Programm) informiert.

Tel.:                  030/24087766
E-Mail:                ausbildung@awi-info.de

Nutzen Sie als Unternehmer die große Chance, durch das Anbieten von Ausbildungsplätzen bereits heute die Fachkräfte von morgen für Ihren Betrieb zu sichern.

BDWi-Mitgliederversammlung 2015

Gerne möchten wir Sie darüber informieren, dass am Donnerstag, den 02. Juli 2015, im Hotel Melia Berlin die diesjährige Mitgliederversammlung des Bundesverbands der Dienstleistungswirtschaft e.V. (BDWi) stattfand. Die Automatenwirtschaft ist im BDWi durch das FORUM und den Bundesverband Automatenunternehmer e.V. (BA) vertreten.

Unter Führung des Präsidenten Michael H. Heinz – zugleich Präsident des Bundesverbands Deutscher Versicherungskaufleute e.V. (BVK) – sind im BDWi 20 Verbände der Dienstleistungswirtschaft zusammengeschlossen. Die mehr als 100.000 Dienstleistungsunternehmen des BDWi sind mittelständisch geprägt und beschäftigen insgesamt mehr als zwei Millionen Menschen in Deutschland und darüber hinaus. Die Palette der Branchen umfasst dabei beispielsweise die Bereiche Garten- und Landschaftsbau ebenso wie Sicherheitsdienstleistungsunternehmen, Finanz- und Versicherungsdienstleister sowie Vertreter aus der Freizeitwirtschaft.

Neben den Verbandsregularien war nach dreijähriger Amtszeit  vor allem die Wahl des Präsidiums der wichtigste Tagesordnungspunkt der Mitgliederversammlung 2015, bei der der BA durch die Ehrenpräsidenten Karl Besse und Andy Meindl sowie Geschäftsführerin Simone Storch vertreten war.

BA-Ehrenpräsident Karl Besse, der dem BDWi seit vielen Jahren eng verbunden ist, stimmte die Delegierten mit einer persönlichen Ansprache auf den Wahlvorgang ein. Hierbei lobte Besse die umsichtige und stets vorwärts gerichtete Arbeit des BDWi, die eine große Unterstützung für alle im BDWi organisierten Mitglieder darstellt. „Der BDWi ist einer der besten Dachverbände, die ich kenne.“, so Besse. „Er vereint unterschiedlichste Branchen und bündelt die gemeinsamen Interessen der politischen Kontaktpflege.“ Ebenso wie zuvor BDWi-Präsident Heinz, dankte er anschließend dem BA-Ehrenpräsident Andy Meindl für seine hervorragende Arbeit als Vizepräsident des BDWi. Meindl, der sich seit 2009 aktiv in die BDWi-Verbandspolitik eingebracht hat, stellte sich nicht erneut zur Wahl und empfahl den Delegierten den neuen BA-Präsidenten Thomas Breitkopf für die Wahl in das BDWi-Präsidium. Mit Beifall dankten die Delegierten dem BA-Ehrenpräsidenten und 1. Vorsitzenden des Bayerischen Automaten-Verband e.V. (BAV) für seine Arbeit.

Das Ergebnis der Wahl bestätigte erneut den Präsidenten Michael H. Heinz im Amt. Im darauffolgenden Wahlgang wurde das gesamte Präsidium wieder gewählt. BA-Präsident Thomas Breitkopf erhielt ebenfalls das Vertrauen der Delegierten und ist nun Mitglied im BDWi-Präsidium.

Auch politisch konnte die Versammlung Akzente setzen. Zu Gast war der Bundesvorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU (MIT), Dr. Carsten Linnemann (MdB), der mit seinen interessanten Ausführungen seine wirtschaftsnahe Ausrichtung erkennen ließ. Das Mitglied im Bundesvorstand der CDU erläuterte ein 10-Punkte-Programm der Mittelstandsvereinigung, das in Kürze in die öffentliche Debatte eingebracht wird.  Unter dem Motto „Deutschland kann mehr“, legte er sachorientiert und eloquent ganz konkrete Diskussionspunkte dar und setzte sich dabei kritisch mit der Politik der großen Koalition auseinander. Wichtig für den promovierten Volkswirtschaftler ist dabei vor allem, dass politische Entscheidungsträger erkennen, dass die Arbeit „einen Wert an sich“ hat. Überregulierung und  Bürokratie würden dem freien Unternehmertum schaden. Spätestens hier sprach Linnemann den Anwesenden aus dem Herzen.  Im Anschluss daran stellten eine Reihe von Mitgliedern des BDWi Fragen an den Abgeordneten, die dieser in einer regen Diskussion authentisch und bestens informiert  beantwortete.

Gegen 15 Uhr wurde die Versammlung geschlossen und für die Vertreter der Verbände ergab sich bei einem Imbiss noch die Möglichkeit für einen Austausch untereinander.

Zu Ihrer Information erhalten Sie im Anhang die Pressemitteilung des BDWi zur Wahl des neuen Präsidiums (Anlage).

pdf Pressemitteilung des BDWi (20 KB)

EUROMAT Gaming Summit - Last Call

EUROMAT Gaming Summit – Last Call!!

Wir wollen es nicht versäumen, Sie noch einmal auf den EUROMAT Gaming Summit in Amsterdam hinzuweisen. Dieser findet am kommenden Donnerstag, den 28. Mai 2015, im Sofitel Legend the Grand Hotel in Amsterdam statt.

Als Informations- und Diskussionsplattform bietet der EUROMAT Gaming Summit die Gelegenheit, die aktuellen Trends der europäischen Automatenwirtschaft sowie rechtliche Entwicklungen mit Kollegen, Politikern, Behörden- und Medienvertretern sowie mit Repräsentanten anderer Interessensgruppen zu diskutieren. Ziel des EUROMAT Gaming Summit ist es, die politischen und geschäftlichen Aussichten mit Experten für die nächsten Jahre zu erörtern, die rechtlichen Rahmenbedingungen der Automatenwirtschaft europaweit zu verbessern und die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Branche zu fördern. Das aktuelle Programm fügen wir als Anlage bei.

Auch eine Reihe von BA-Vertretern wird im Amsterdam beim EUROMAT Gaming Summit zugegen sein. Es sind auch noch Plätze frei! Für alle deutschen Gäste bietet der Summit eine simultane Übersetzung, da der Kongress in Englisch abgehalten wird.

Tot ziens in Amsterdam.

Mit freundlichen Grüßen

RA Stephan Burger
Justitiar

pdfAnlage - Programm

EUROMAT Gaming Summit

Am 28. Mai 2015, von 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr findet im Sofitel Legend the Grand Hotel Amsterdam der Kongress des Europäischen Verbandes der Unterhaltungsautomatenwirtschaft (EUROMAT) statt.

Der EUROMAT ist die europäische Interessenvertretung für das gewerbliche Geldspiel in Spielhallen und Gaststätten. In diesem Verband ist selbstverständlich auch der Bundesverband Automatenunternehmer e.V. (BA) Mitglied.

Als Informations- und Diskussionsforum bietet der EUROMAT Gaming Summit die Gelegenheit, die aktuellen Trends der europäischen Automatenwirtschaft sowie rechtliche Entwicklungen mit Kollegen, Politikern, Behörden- und Medienvertretern sowie mit Repräsentanten anderer Interessensgruppen zu diskutieren. Ziel des EUROMAT Gaming Summit ist es, die politischen und geschäftlichen Aussichten mit Experten für die nächsten Jahre zu erörtern, die rechtlichen Rahmenbedingungen der Automatenwirtschaft europaweit zu verbessern und die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Branche zu fördern.

Der EUROMAT Gaming Summit richtet sich insbesondere auch an Unternehmer, die über den sprichwörtlichen Tellerrand der nationalen Regelungen hinausblicken wollen. Er behandelt aktuelle Themen und Fragestellungen im Rahmen mehrerer Podiumsdiskussion mit international renommierten Fachleuten aus der Geldspielbranche, Experten aus Wissenschaft und Forschung sowie Vertretern der öffentlichen Verwaltungen.

Einzelheiten entnehmen Sie bitte der beigefügten Einladung.

Wir freuen uns darauf, Sie im Mai in Amsterdam begrüßen zu dürfen.

 

pdf Einladung EUROMAT Gaming Summit (646 KB)

Jahreshauptversammlung AV Baden-Württemberg

Mit seiner Jahreshauptversammlung am 23. März 2015 in Stuttgart eröffnete der Automaten-Verband Baden-Württemberg e.V. die Saison der Frühjahrsversammlungen der BA-Mitgliedsverbände.

Pünktlich um 11:00 Uhr begrüßte Michael Mühleck, der 1. Vorsitzende des Automaten-Verbandes, die zahlreich anwesenden Mitglieder im Hotel Maritim in Stuttgart. Als Gäste nahmen Landespolitiker wie die beiden Landtagsabgeordneten Dr. Reinhard Löffler (CDU) und der FDP-Parlamentarier Dr. Friedrich Bullinger teil. Aus der BA-Familie waren u.a. BA-Präsident Thomas Breitkopf und BA-Vizepräsident und Schatzmeister Gundolf Aubke sowie die BA-Geschäftsführerin Simone Storch Gäste der Versammlung.

Zunächst verkündete Michael Mühleck eine frohe Botschaft: Die Mitgliederzahl im baden-württembergischen Landesverband ist deutlich gestiegen und mittlerweile auf 200 Unternehmen angewachsen. Damit ist der Verband mit rund 5.000 Mitarbeitern im ganzen Bundesland vertreten. Weniger positiv fielen die Ausführungen im Jahresbericht des 1. Vorsitzenden aus: „Wir befinden uns ein Jahr näher am Abgrund!“, so Michael Mühleck. „Das Landesglücksspielgesetz sieht massive Einschnitte für unsere Betriebe vor.“ Dies ist zum Beispiel der Untersuchung von Prof. Becker zu den „Auswirkungen geplanter Abstandsregelungen und Regelungen zu Konzessionsgrößen auf Spielhallen“ in Stuttgart zu entnehmen. Aus dieser geht hervor, dass von den 132 Konzessionen in der baden-württembergischen Landeshauptstadt wohl nur noch 13 übrig bleiben werden.

Ein „zartes Pflänzchen Hoffnung“ sieht der Automaten-Verband Baden-Württemberg e.V. jedoch in der Evaluierung des Landesspielhallengesetzes in Rheinland-Pfalz. Dieses beinhaltet u.a. den Bestandsschutz bis 2021 nach Härtefällen für Mehrfachkonzessionen und Abstandsregelungen. Ebenso sei nach Auffassung von Mühleck auch das Modell der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) nachahmenswert.

In seinen Ausführungen zur Prävention zeigte sich beispielhaft für die vorbildlichen legalen Aufsteller, wie ernst der Unternehmer Mühleck die Umsetzung des Sozialkonzeptes nimmt. Demnach wurden in seinem Unternehmen bereits Tausende Mitarbeiter geschult. „Wir bieten ein Maximum an Spielerschutz, um auf Augenhöhe mit den staatlichen Anbietern zu sein und wünschen uns, dass dies zu unserer Existenzsicherung beiträgt.“ Auch auf die Gastronomieaufstellung ging er in diesem Zusammenhang ein.

Einen großen Raum der Versammlung nahm das Thema Vergnügungssteuer ein. „Von jedem verspielten Euro bekommt der Staat direkt die Hälfte. Solche Verhältnisse gibt es lediglich in der Mineralölbranche und der Tabakindustrie.“, stellte der 1. Vorsitzende konsterniert fest. Eine Ungerechtigkeit, der sich auch die Gastredner aus der Politik annahmen. „Wenn ein Staat jemanden hat, den er greifen kann, dann neigt er zum Übermaß an Forderungen. Das Fass bei Ihnen ist längst übervoll.“, führte MdL Dr. Reinhard Löffler (CDU) aus. Sein Kollege der FDP-Fraktion Dr. Friedrich Bullinger konnte sich dieser Auffassung nur anschließen und befürwortete den Mut der Branche zur freiwilligen Zertifizierung ausdrücklich. Beide Politiker gaben eindeutige Statements für den Erhalt der Branche ab und forderten ihre Kollegen in der Regierung auf, differenziert vorzugehen und nicht mit der Sense über eine ganze Branche hinweg zu mähen.

Auch BA-Geschäftsführerin Simone Storch ermunterte die Mitglieder des Automaten-Verband Baden-Württemberg e.V. zur Zertifizierung ihrer Betriebe. „Mit einer erfolgreichen Zertifizierung haben Sie bewiesen, dass Sie Ihren Betrieb in Schuss halten! In Ihrer Spielhalle – insbesondere im Bereich Jugend- und Spielerschutz – können Sie eine hohe Qualität nachweisen. Dafür erhalten Sie ihr TÜV-Siegel, von einer unabhängigen und anerkannten Institution. Dies wird auch von den Behörden in Ihrer Kommune positiv registriert werden.“, so Storch. Den Versammlungsteilnehmern erläuterte sie, dass die Audits nach dem Zertifizierungskonzept des TÜV InterCert Saar sowohl in Spielhallen als auch Gastronomieaufstellunternehmen bereits bundesweit laufen und mehrere hundert Anmeldungen vorliegen. Gleichzeitig wies sie auch auf andere Zertifizierungsangebote hin. Hierzu stellte Petra Nägele von der Evangelischen Gesellschaft Stuttgart eva ihr Zertifizierungsmodell zum Jugend- und Spielerschutz vor. Dafür hatte sie einen Vertreter von Clarcert mitgebracht, der detaillierter darauf einging.

Thomas Breitkopf, BA-Präsident und 1. Vorsitzender des Verbandes der Automatenkaufleute Berlin und Ostdeutschland e.V., war das erste Mal Gast einer Mitgliederversammlung im Ländle. Er nutzte die Gelegenheit, sich den Mitgliedern des Automaten-Verband Baden-Württemberg e.V. vorzustellen. Breitkopf berichtete, dass er selbst seit 30 Jahren als Automatenunternehmer aktiv ist und bewusst Verantwortung übernommen hat, um selbst etwas bewirken und verändern zu können. Dabei rief er die Mitglieder zur Aktivität auf: „ Wir brauchen keinen passiven Club von Leuten, die sich nur berieseln lassen. Wir brauchen euch – Unternehmer, die aktiv sind.“, so der neue BA-Präsident.

Diese Aufforderung bekräftigte Mühleck und ermunterte die Mitgliedsunternehmer zur politischen Arbeit, z.B. Gespräche mit den Abgeordneten ihres Wahlkreises zu führen. Spontan sagten zehn Unternehmer zu, dies in ihrer Kommune zu tun. Diese Gespräche werden durch Alfred Haas, den Repräsentanten des Automaten-Verband Baden-Württemberg e.V., organisiert und begleitet.

Eine lebhafte Diskussion folgte den Ausführungen von Michael Mühleck zur Werbung. Er und viele seiner Kollegen vertreten die Auffassung, dass ein Problem die teilweise penetrante Sichtbarkeit der Branche in Form schillernder und aggressiver Außenanlagen sei und schlug in der Konsequenz vor, hier mehr Zurückhaltung zu üben. Diese Meinung wurde kontrovers diskutiert.

Weitere Themen der Versammlung waren – neben den Formalien wie u.a. der Kassenbericht und Haushaltsplan – das Spielersperrsystem und der am 09. Juni in Berlin stattfindende DAW-Summit. Dem Sperrsystem hatte der Staatsgerichthof von Baden-Württemberg im vergangenen Jahr eine klare Absage erteilt. Der Vorstand ist sich einig, dass eine einheitliche Sperrdatei in Baden-Württemberg derzeit keine Alternative ist. Eher sollte an einem eigenen Modell gearbeitet werden.

DAW-Summit 2015

Im letzten Jahr fand erstmals der „Summit – Kongress der Deutschen Automatenwirtschaft“ statt. Als Treffpunkt der Branche und als Plattform für den offenen Dialog mit Politik, Wissenschaft und Medien ist die Veranstaltung ein großer Erfolg gewesen. Dieser soll nun mit dem Summit 2015 am 09. Juni wiederholt werden. Veranstaltungsort ist erneut das beeindruckende Axica Kongress-Zentrum im Herzen Berlins.

Auch in diesem Jahr konnten für den Summit renommierte Referenten gewonnen werden. So werden u.a. Wolfgang Bosbach, Vorsitzender des Innenausschusses des Deutschen Bundestages, und Rainer Wendt, Bundesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft, als Redner auftreten. Zusätzlich wird es wieder 10 Panels geben, in denen ausgewiesene Experte über verschiedenste Aspekte der gewerblichen Automatenwirtschaft informieren.

Alle weiteren Informationen zum Summit können Sie der Internetseite www.daw-summit.de entnehmen. Über diese können Sie auch bequem Tickets kaufen und sich für den Kongress anmelden. Noch bis zum 31. März können Sie hierbei von einem Frühbucherrabatt profitieren.

Wir freuen uns bereits jetzt, wenn wir Sie zum Summit in Berlin begrüßen können. Nutzen Sie die Gelegenheit, um sich über die neuesten Entwicklungen der Branche zu informieren und sich mit Ihren Kollegen aus ganz Deutschland auszutauschen.

BA-Präsident Meindl verzichtet auf nochmalige Kandidatur

Sehr geehrte Damen und Herren,

überaus gerne, mit großem Engagement, Herzblut und mit Überzeugung habe ich die letzten 10 Jahre die Interessen der mittelständischen Automatenunternehmer im Vorstand des „Bundesverband Automatenunternehmer e.V.“  vertreten; die letzten sechs Jahre als Präsident. 

Auf Grund von Störungen der Vertrauensbasis innerhalb der Gremien des BA, die auch meine Privatsphäre betrafen, habe ich mich entschlossen, nicht mehr für ein Amt im Vorstand des BA zu kandidieren.

Gleichwohl möchte ich mich für die gute Zusammenarbeit bei den Vizepräsidenten, insbesondere beim Schatzmeister des BA und dem Geschäftsführer der BA-Service-GmbH bedanken.

Mein besonderer Dank gilt auch dem gesamten Team der BA-Geschäftsstelle.

Dem BA wünsche ich von Herzen für die Zukunft alles Gute und Ihnen, meine sehr geehrten Damen und Herren Automatenunternehmer, eine starke Vertretung ihrer Interessen.

Mit freundlichen Grüßen

Andy Meindl
Präsident

Mehrsprachige Selbsttest-Flyer

Wir freuen uns, dass wir Ihnen die Flyer zum Selbsttest „Der Spieltest –  Wenn’s aufhört, Spaß zu machen ...“ anbieten können.
Diese wurden im Rahmen der kontinuierlichen Weiterentwicklung des Jugend- und Spielerschutzes in die arabische, türkische, russische, englische und französische Sprache übersetzt.
    
Die Informationsflyer in diesen fünf Sprachen können kostenpflichtig zur Auslage in Ihrer Spielstätte bzw. an Ihren Aufstellplätzen über den AWI-Shop (www.awi-shop.de) bestellt werden.

Den deutschsprachigen farbigen Flyer „Nur zum Spaß? –  Wenn’s aufhört, Spaß zu machen ...“ können Sie selbstverständlich weiterhin bei Ihrer BA-Geschäftsstelle bestellen.

 

 

Studie zum illegalen Sportwett-Markt

Der Arbeitskreis gegen Spielsucht e.V. unter Leitung von Jürgen Trümper – bekannt durch die alle zwei Jahre erscheinende Studie zur Angebotsstruktur der Spielhallen und Geldspielgeräte in Deutschland – hat im Auftrag von WestLotto eine Feldstudie zu „Sportwetten in Spielstätten in Nordrhein-Westfalen“ durchgeführt. Diese wurde am 30. Januar 2015 im Rahmen des Jahres-Pressegesprächs von WestLotto vorgestellt.

Ziel der Untersuchung war es, erstmalig in Nordrhein-Westfalen eine größere Anzahl von Spielstätten mit Sportwettangeboten zu dokumentieren. Hierzu wurden insgesamt 880 Spielstätten in 138 nordrhein-westfälischen Kommunen besucht sowie eine Momentaufnahme der Situation vor Ort festgehalten.

Der Glücksspielstaatsvertrag von 2012 sieht vor, dass 20 Konzessionen für Wettanbieter vergeben werden. Die Umsätze mit Sportwetten in Deutschland bewegen sich mittlerweile jenseits der 7-Milliarden-Euro-Marke per anno.

Die Feldstudie kommt zu dem Ergebnis, dass in Nordrhein-Westfalen knapp 10.000 Menschen die entsprechenden Glücksspielangebote besuchen. Dabei werden diese hauptsächlich von männlichen Gästen aufgesucht. Es wurde lediglich ein weiblicher Anteil der Spielgäste von 1,6 Prozent festgestellt. Auf Grund der Tatsache, dass Wettannahmestellen vielfach in sozio-kulturellen Treffpunkten ethnischer Gruppen zu finden sind, ist ein hoher Anteil (86 Prozent) von Gästen mit einem Migrationshintergrund zu verzeichnen.

Die Personalstruktur in den besuchten Objekten stellte sich sehr überschaubar dar. So setzte sich das Personal durchschnittlich nur aus 1,1 Personen zusammen. Eine Auslage von Informationsmaterial über die Gefahren problematischen Spielverhaltens ist kaum bis gar nicht vorhanden gewesen. Hier unterscheiden sich die Einrichtungen von konzessionierten Spielhallen, die vielfältige gesetzliche Bestimmungen zum Jugend- und Spielerschutz einzuhalten haben und u.a. ein Sozialkonzept vorzuweisen haben.

Darüber hinaus gibt die Studie Auskunft über das weitere Angebot in den untersuchten Objekten und die Möglichkeiten des Alkoholausschanks. In legalen Spielhallen hingegen ist der Ausschank von Alkohol bereits seit Mitte der 1980er Jahre verboten.

Die aktuelle Untersuchung zeigt einmal mehr das Versagen der Länder in der Umsetzung des ohnehin als problematisch anzusehenden Glücksspielstaatsvertrages auf. Es ist dringend geboten, dass durch die Vergabe von Konzessionen Rechtssicherheit für die Anbieter hergestellt wird.

Der Ergebnisbericht zur Feldstudie sowie die begleitende Pressemitteilung sind über www.westlotto.com abrufbar.

Messe-Zeit im Frühjahr

ICE in London und INERNORGA in Hamburg.

 Das Frühjahr ist traditionell die Zeit der Messen. Da jedoch in diesem Jahr die IMA in Düsseldorf nicht stattgefunden hat, richten sich die Blicke der Hersteller und der Aufstellunternehmer verstärkt nach London. Hier findet vom 03. bis zum 05. Februar 2015 zum dritten Mal die ICE Totally Gaming statt. Die ICE gehört weltweit zu den wichtigsten Messen im Bereich Gaming und Entertainment. Erwartet werden rund 20.000 Besucher, die sich an den Ständen von rund 500 Anbietern über Technologie- und Produktinnovationen sowie attraktive Angebote informieren können. Auch zahlreiche Mitgliedsunternehmen der BA-Familie werden zu der ICE nach London reisen.

Alle weiteren Informationen zu der ICE können sie dem Online-Auftritt der Messe entnehmen: http://www.icetotallygaming.com/

Der Bundesverband Automatenunternehmer e.V. (BA) wünscht allen Messe-Besuchern bereits im Voraus ein paar schöne und interessante Tage in London.

Einen Blick über den Tellerrand der Automatenwirtschaft hinaus, können die Besucher der INTERNORGA, die vom 13. bis zum 18. März 2015 in Hamburg stattfindet, werfen. Die INTERNORGA ist die internationale Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung, Bäckereien und Konditoreien. Die Messe wirbt mit 1.200 nationalen und internationalen Ausstellern, die ihre Innovationen für das gesamte Gastgewerbe vorstellen. Hierzu können sich die Besucher einen hervorragenden Überblick verschaffen und neue Kontakte knüpfen. Bereits am12. März 2015, dem Vortag der Messe, findet im Congress Center Hamburg das 34. internationale Foodservice-Forum, Europas größter Kongress für professionelle Gastronomie, statt. Unter dem Motto „Hier is(s)t Morgen“ werden Konsumtrends, Marktpotentiale und Erfolgsfaktoren rund um die Gastronomie besprochen.

Der Internetseite www.internorga.com können Sie detailliert alle Informationen zu der Messe entnehmen.

Neujahrsgrüße des BA

Der BA wünscht den Automatenunternehmern der BA-Mitgliedsverbände alles Gute für das Jahr 2015.

Der Bundesverband Automatenunternehmer e.V. (BA) und seine Mitgliedsverbände wünschen Ihnen, Ihren Familien und Ihren Mitarbeitern ein gesundes und erfolgreiches Neues Jahr und alles Gute für 2015.

Wir hoffen, dass Sie sich während der Feiertage gut erholt haben und sich nun mit neuer Energie den Herausforderungen stellen können, mit denen Ihr Unternehmen und unsere gesamte Branche auch in diesem Jahr ohne Zweifel konfrontiert werden wird.

Die BA-Geschäftsstelle in Berlin wird Ihnen dabei wie gewohnt mit Rat und Tat zur Seite stehen. Sie können uns von Montag bis Freitag unter folgenden Kontaktdaten erreichen:

                                                  Bundesverband Automatenunternehmer e.V.
                                                  Am Weidendamm 1 A
                                                  10117 Berlin
                                                  Telefon: 030/72625500
                                                  Telefax: 030/72625550
                                                  E-Mail: ba@baberlin.de

Ebenso haben die Gremien im BA sowie die verbändeübergreifenden Arbeitskreise ihre Tätigkeit wieder aufgenommen.
In der nächsten Woche werden der BA-Vorstand und das BA-Präsidium tagen und die Ausrichtung für die kommenden Monate beraten, wobei ein zentraler Aspekt die Spielstättenzertifizierung sein wird.
Auch der Vorstand des Dachverbandes „Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V.“(DAW) wird sich hierzu in einer Sitzung abstimmen.

Bereits ankündigen können wir, dass der Fragebogen für den IFH-Betriebsvergleich zeitnah überarbeitet wird. Dieser soll zukünftig verstärkt an unternehmenspraktischen Fragestellungen ausgerichtet werden. Alle Informationen hierzu sowie den Fragebogen werden Sie in den nächsten Wochen erhalten. Wir würden es sehr begrüßen, wenn Sie dann wieder – oder gerne auch erstmalig – an unserem Betriebsvergleich teilnehmen.

Durch unsere BAdirekt-Rundschreiben und unseren wöchentlichen Newsletter werden Sie, wie im vergangenen Jahr, auch 2015 über interessante Neuigkeiten in der deutschen Automatenwirtschaft informiert werden.

Gerne können Sie auch unsere Facebook-Seite für den Dialog nutzen. Scheuen Sie sich nicht, hierüber mit uns in Kontakt zu treten.

Wir freuen uns auf einen lebendigen Austausch und die Zusammenarbeit mit Ihnen in 2015.

Possenspiel in Saarbrücken

Possenspiel in Saarbrücken - Stadtverwaltung muss die Steuerehrlichkeit der Aufstellunternehmer anerkennen.

Wie von uns bereits mehrfach berichtet, planen bundesweit viele Städte durch eine Erhöhung der Vergnügungssteuer ihre klammen Haushalte auf Kosten der Aufstellunternehmer zu sanieren. Die Stadt Saarbrücken hingegen ließ im Mai diesen Jahres mit einer anderen Ankündigung aufhorchen: Im Rahmen zusätzlicher Kontrollen sollte nachgeprüft werden, ob alle steuerpflichtigen Automaten in der Stadt ordnungsgemäß angemeldet sind. Durch diese Maßnahme versprach sich die Verwaltung höhere Einnahmen für die Stadtkasse. Das Vertrauen in die ortsansässigen Unternehmer war offensichtlich nicht allzu groß.

Doch damit nicht genug: Auf Grund fehlender Kapazitäten bei den zuständigen Behörden holte die Stadt kurzerhand  Pensionäre aus dem Ruhestand und beauftragte diese mit der Jagd auf die vermeintlichen Steuersünder.  Wie die Saarbrücker Zeitung berichtete, zogen die acht reaktivierten Pensionäre als Beauftragte des Stadtsteueramtes los, um die Stadtkasse vor möglichem Schaden zu bewahren und Zusatzeinnahmen zu akquirieren.

Sieben Monate später hat die Stadt nun das Ergebnis dieser außergewöhnlichen Aktion mitgeteilt. Anders, als von der Verwaltung vermutet, sind alle rund 1.000 Automaten in Saarbrücken ordnungsgemäß angemeldet und versteuert. „Zweifel an dieser Zahl haben sich nicht bestätigt“, musste der Pressesprecher der Stadt laut Saarbrücker Zeitung eingestehen. Die Stadtverwaltung muss folglich die Steuerehrlichkeit der Aufstellunternehmer anerkennen.

Was bleibt nun von diesem Possenspiel? Die Stadt setzt ab sofort wieder auf stichprobenartige Kontrollen, die Pensionäre können wieder ihrem geruhsamen Leben nachgehen und die Aufstellunternehmer haben schwarz auf weiß ihre Steuerehrlichkeit bescheinigt bekommen. Wieder mal konnte ein unberechtigtes Vorurteil entkräftet werden.  

Traurig ist die kuriose Aktion nur für die Saarbrücker Stadtkasse, denn statt der erhofften Mehreinnahmen, hat diese nun die zusätzlichen Kosten für den Einsatz der Pensionäre zu tragen. Gerade jetzt in der Weihnachtszeit hätte sich für dieses Geld bestimmt eine bessere Verwendung finden lassen.

Piktogramme an GSG

Piktogramme an Geldspielgeräten müssen ausgetauscht werden.

 Seit 01. Januar 2006 ist durch  § 6 Abs. 4 der Spielverordnung gesetzlich vorgeschrieben, dass an Geldspielgeräten deutlich sichtbar Warnhinweise sowie Hinweise auf Beratungsmöglichkeiten bei pathologischem Spielverhalten anzubringen sind. Dies erfolgt über Piktogramme, die unauswechselbar in die Frontscheiben der Geräte eingedruckt sind und auf denen die Info-Telefonnummer 01801 372700 der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) ablesbar ist. Verbunden war diese Information bisher mit dem Kostenhinweis „Citytarif“.

Nach Auffassung der Bundesnetzagentur verstößt  die Formulierung „Citytarif“ gegen § 66a des Telekommunikationsgesetzes (TKG), wonach bei einer Service-Dienste-Telefonnummer der zu zahlende Preis zeitabhängig je Minute angegeben werden muss. Folglich hat die korrekte Angabe auf den Piktogrammen nun „Festnetz 3,9 ct/min.; Mobilfunk max. 42 ct/min.“ zu lauten.

Was ist nun für Sie zu beachten?

Bei am Markt aufgestellten Geräten muss ein Aufkleber mit der neuen Formulierung auf die bisherigen Piktogramme aufgebracht werden. Zuständig hierfür sind die Industrie und der Großhandel, die die Aufkleber bereitstellen werden. Im Rahmen des Services werden dann die bisherigen Piktogramme gegen die neuen ausgetauscht.

Bei allen neu ausgelieferten Geräten wird das Piktogramm bereits herstellerseitig korrigiert.

Kooperation AV Rh-Pf und DEHOGA

Kooperation zwischen dem Automaten-Verband Rheinland-Pfalz e.V. und dem DEHOGA: Schulungen „Prävention“ für die Gastronomie 

Nach den Regelungen des Landesglücksspielgesetzes Rheinland-Pfalz unterliegen seit dem 01. Juli 2012 auch Gaststätten, in denen Geldspielgeräte aufgestellt sind, erstmals den glücksspielrechtlichen Bestimmungen. Dies hat unter anderem zur Folge, dass der Inhaber der Gaststätten-Erlaubnis dazu verpflichtet ist, das Personal der Gaststätte in der Früherkennung problematischen und pathologischen Spielverhaltens schulen zu lassen.  

Der Automaten-Verband Rheinland-Pfalz e.V. (AV Rh-Pf) und der DEHOGA bieten den Gaststättenbetreibern nun gemeinsam einen Weg, um diese Vorschrift aus dem Landesglücksspielgesetz effektiv und kostengünstig erfüllen zu können: Die Mitgliedschaft im DEHOGA des Landes Rheinland-Pfalz. Für Neu-Mitglieder ist eine Schulung, die von erfahrenen Referenten des DEHOGA und aus der Automatenwirtschaft durchgeführt wird, kostenlos. Darüber hinaus können Gaststättenbetreiber auch noch von den vielfältigen weiteren Vorteilen einer DEHOGA-Mitgliedschaft profitieren, u.a. durch bestehende Rahmenverträge mit den Partnerunternehmen oder durch günstige Weiterbildungsmöglichkeiten an der DEHOGA-Akademie.

Auf der Mitgliederversammlung des Automaten-Verband Rheinland-Pfalz e.V. am 04. November wurde durch den 1. Vorsitzenden, Wolfgang Götz, und den Präsidenten des DEHOGA Rheinland-Pfalz, Gereon Haumann, die Broschüre „Sicheres Spiel“ vorgestellt. Diese stellt die wesentlichen Punkte der Kooperation zwischen dem AV Rh-Pf und dem Landesverband des DEHOGA vor und enthält interessante Angebote für Gastronomiebetreiber.


Interessierte Unternehmer können diese kostenlose Broschüre bei ihrem Landesverband nachfragen. Der BA begrüßt Aktivitäten der Landesverbände hinsichtlich Kooperationen mit Partnerorganisationen sehr. Alle weiteren Informationen hierzu können Sie der untenstehenden Anlage entnehmen oder im Internet unter http://www.dehoga-rlp.de abrufen.

Mit freundlichen Grüßen

Simone Storch
Geschäftsführerin

pdf Anlage - Flyer (2.83 MB)

Freiheitsindex 2014

„Freiheitsindex Deutschland 2014“ durch Prof. Dr. Ackermann, Leiterin des John Stuart Mill Institut, vorgestellt

„Wie halten es die Deutschen mit der Freiheit? Ist ihnen Selbstbestimmung wichtiger als soziale Gleichheit oder überwiegt das Sicherheitsbedürfnis? Was erwarten sie vom Staat? Soll er neue Verbote einführen oder alte lockern? Und: Wie berichten vergleichend dazu die Medien über die Freiheit?“

Diese und weitere Fragestellungen stehen im Mittelpunkt des „Freiheitsindex Deutschland 2014“ des John Stuart Mill Institut, der am 7. Oktober 2014 in Berlin im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt wurde.  In Kooperation mit dem Institut für Demoskopie Allensbach und dem Institut für Publizistik der Universität Mainz wurden zur Indexerstellung bereits zum vierten Mal eine repräsentative Befragung der Bevölkerung und eine Medieninhaltsanalyse überregionaler Printmedien durchgeführt.

Als Schwerpunktthema widmet sich die diesjährige Untersuchung dem Spannungsfeld zwischen der Freiheit und dem Schutz der Persönlichkeitsrechte der Bürger im Internet bzw. im Lichte der digitalen Revolution.

Die Hauptergebnisse des Freiheitsindex lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  1. Der gesellschaftliche Stellenwert der Freiheit in der Bevölkerung ist in den letzten drei Jahren tendenziell angestiegen (Indexwert 1).

  2. Auch die subjektiv empfundene Freiheit, d.h. das Empfinden, sich im Leben frei oder sehr frei zu fühlen und seine politische Meinung frei äußern zu können, ist seit 2011 deutlich angestiegen (Indexwert 2).

  3. Erfreulich einzuschätzen ist, dass sich die Forderung der Bevölkerung nach Verboten auf dem niedrigsten Stand seit Beginn der Messung befindet.  Ebenso kann eine Annährung in den Meinungsmustern zur Freiheit zwischen Ost- und Westdeutschen festgestellt werden.

  4. Das Empfinden innerhalb der Bevölkerung korrespondiert jedoch nicht in diesen Maßen mit dem Stellenwert der Freiheit in der Medienberichterstattung. Hier ergibt sich insbesondere seit 2012 ein Rückgang auf den mittlerweile negativsten Wert seit 2011 (Indexwert 3). Die Bewertung von Freiheit und Verboten in der Medienberichterstattung stellt sich somit als weitaus ungünstiger dar, als die Wertschätzung der Freiheit in der Bevölkerung.

  5. Der Gesamtindex zur Beschreibung des gesellschaftlichen Stellenwerts der Freiheit 2014 nimmt auf einer Skala von -50 bis +50 die Zahl von -7,0 an. Das bedeutet, dass Freiheit sich damit im Hintertreffen gegenüber konkurrierenden Werten wie Gleichheit, Gerechtigkeit oder Sicherheit befindet. Im Vergleich zum Vorjahr stellt dies erneut eine Verschiebung zu Ungunsten der Freiheit dar.

  6. Bezüglich des Schwerpunktthemas „Digitale Revolution“ hat die repräsentative Umfrage eine diffuse Beunruhigung und Orientierungslosigkeit der Bevölkerung gegenüber dem digitalen Netz ergeben. So konnte bspw. ein Widerspruch zwischen dem Wunsch nach Datenschutz und dem leichtfertigen Umgang mit den persönlichen Daten festgestellt werden.

Alle weiteren Informationen über die Arbeit des John Stuart Mill Institut und den Freiheitsindex können Sie auf der Homepage des Instituts abrufen unter: http://www.hochschule-heidelberg.de/de/fakultaet-fuer-wirtschaft/john-stuart-mill-institut-fuer-freiheitsforschung/

Als Anlage finden Sie nachfolgend die Pressemitteilung des John Stuart Mill Institut anlässlich der Vorstellung des Freiheitsindex. Als gedruckte Publikation ist der „Freiheitsindex Deutschland 2014“ im Buchhandel erhältlich.

Wir begrüßen, dass die Vorstellung des Freiheitsindex medial eine immer größere Resonanz findet und auch die gestrige Pressekonferenz von vielen Medienvertretern aktiv begleitet wurde.  

Mit freundlichen Grüßen

Simone Storch
Geschäftsführerin

pdf Anlage - Pressemitteilung des John Stuart Mill Institut (273 KB)

Angebotsstruktur 2014

Neue Studie des Arbeitskreises gegen Spielsucht e.V. veröffentlicht: Angebotsstruktur der Spielhallen und Geldspielgeräte in Deutschland 2014. Die nunmehr 12. Auflage der Untersuchung „Angebotsstruktur der Spielhallen und Geldspielgeräte in Deutschland“ wurde durch den Arbeitskreis gegen Spielsucht e.V. unter Leitung von Jürgen Trümper veröffentlicht. Stichtag für die erhobenen Daten war der 1. Januar 2014. Bundesweit konnten 99,38 Prozent aller 1.626 Kommunen mit über 10.000 Einwohnern für die Untersuchung erfasst werden.  

Laut der Autoren gibt die Studie erste Antworten darauf, ob die Beschränkungen von Spielhallen durch den Glücksspieländerungsstaatsvertrages (GlüÄndStV) in der Praxis bereits Auswirkungen haben und ob die expansive Marktentwicklung der Spielhallen in den Vorjahren gebremst wurde. Darüber hinaus gibt die Untersuchung Hinweise auf Ausweichbewegungen des Marktes der Geldspielgeräte, z.B. in den Bereich gastronomischer Aufstellungsorte.

Folgende Inhalte umfasst die Untersuchung:   

  • Anzahl der Spielhallenkonzessionen und Spielhallenstandorte, der Geldspielgeräte in Spielhallen und der Gastronomie in den Kommunen, den Ländern und im Bund   
  • Kasseninhalte und Umsätze   
  • Steuersätze der Kommunen   
  • Marktauslastung in den Kommunen und in den Ländern   
  • Marktentwicklung der Spielhallenkonzessionen und der Spielhallenstandorte   
  • Analyse der Marktentwicklung des gewerblichen Automatenspiels in den Jahren von 2000 bis 2014

Die Daten der Studie geben Ihnen einen strukturierten Überblick über die Situation des gewerblichen Glücksspiels in Ihrer Kommune oder in Ihrem Bundesland und stellen damit eine gute Grundlage für Gespräche mit Entscheidungsträgern in der Politik und der Verwaltung dar. Informieren Sie sich über die Branche, denn Wissen ist immer ein klarer Wettbewerbsvorteil!

Als Anlage erhalten Sie die zusammenfassende Kommentierung der zentralen Untersuchungsergebnisse durch den Arbeitskreis gegen Spielsucht e.V. Alle weiteren Informationen über die Untersuchung sowie die Tätigkeit des AK können Sie im Internet unter http://www.akspielsucht.de abrufen.

pdf Zentrale Untersuchungsergebnisse (214 KB)

Fachtagung Gesetzlicher Opferschutz

Gerne möchten wir Sie auf die Fachtagung „Gesetzlicher Opferschutz nach Raubüberfällen auf Banken und Kreditinstitute, Einzelhandel und Geschäfte – Prävention, Betreuung und Nachsorge für Opfer und Zeugen“ aufmerksam machen. Diese findet am 14. und 15. November 2014 im Kongresshotel Potsdam am Templiner See statt. Unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz wird die Tagung u.a. durch den Bund Deutscher Kriminalbeamter sowie den Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen e.V. ausgerichtet.

Als Zielsetzung der Tagung wird angegeben, die aktuelle Lagedarstellung bewaffneter Raubüberfälle darzulegen, die Aspekte der kriminalpolizeilichen Arbeit aufzuzeigen, sowie die Notwendigkeit der Betreuung und Nachsorge für betroffene Opfer und Zeugen zu beschreiben.

Insbesondere unter den Gesichtspunkten Prävention und Mitarbeiterschutz dürfte die Tagung auch für Aufstellunternehmer sehr interessant sein. Verschiedene Vorträge und eine Podiumsdiskussion versprechen den gesetzlichen Opferschutz umfassend zu beleuchten.

Das genaue Programm sowie detaillierte Informationen zur Anmeldung können Sie dem Flyer entnehmen.

pdf Tagungs-Flyer (322 KB)

 

Fortbildung zum Sozialkonzeptbeauftragten

Verbandsinterne Fortbildung zum Sozialkonzeptbeauftragten.
    
Die AWI Automaten-Wirtschaftsverbände-Info GmbH bietet in Kooperation mit der Fachstelle Glücksspiel der Evangelischen Gesellschaft Stuttgart e.V. (eva) eine verbandsinterne Fortbildung zum Sozialbeauftragten an.

Dieses Seminar richtet sich vor allem an Spielhallenbetreiber, Unternehmer und Mitarbeiter, die im Unternehmen für die Umsetzung  der Spielerschutzmaßnahmen verantwortlich sind. Behandelt werden in diesem Seminar alle Themen, die in der Umsetzung der Sozialkonzepte Bedeutung haben.

Um die Seminare möglichst effizient zu gestalten, wird es jeweils eine begrenzte Teilnehmerzahl von maximal 16 Personen bei 2 Trainern  geben. Somit haben die Teilnehmer die Möglichkeit zu einem intensiven Erfahrungsaustausch verschiedener Situationen.

Die Ausbildung zum Sozialkonzeptbeauftragten besteht aus 5 Seminarblöcken zu je 2 Tagen. Die Teilnehmer erhalten nach Teilnahme an allen Seminarblöcken ein Zertifikat der Fachstelle Glücksspiel.

Die Kosten betragen 600,- Euro zzgl. MwSt., sowie Kosten für die Anreise, Verpflegung und Übernachtung. Nähere Informationen zum Inhalt der Fortbildung sowie die möglichen Termine finden Sie in dem beigefügten Schreiben von Herrn Lamprecht, Geschäftsführer der AWI Automaten-Wirtschaftsverbände Info GmbH. Sollten Sie organisatorische Fragen zur Fortbildung haben, stehen Ihnen Herr Lamprecht (Telefonnummer: 030 24087760) oder Frau Giebelhausen (Telefonnummer: 030 24087761) gerne zur Verfügung.

Nachfolgend finden Sie das Anmeldeformular für die Seminare.

Beste Grüße

Simone Storch
Geschäftsführerin

pdf Anlage 1 - Seminarkonzept (1.03 MB)

pdf Anlage 2 - Anmeldung Seminare (154 KB)

Postkartenaktion

Postkartenaktion der AWI für Spielstätten

in den nächsten Tagen beginnt die AWI – Automaten-Wirtschaftsverbände Info GmbH mit dem Versand von Postkarten an Aufstellunternehmer in ganz Deutschland. Die Karten können in Ihren Spielstätten ausgelegt werden, um die Gäste dadurch auf ein neues Online-Trainingsprogramm für Menschen mit Glücksspielproblemen hinzuweisen. Entwickelt wurde dieses Programm durch die Uniklinik Hamburg-Eppendorf im Rahmen einer Studie.

Die Postkarten sind für Menschen gedacht, die ihr Spielverhalten überprüfen bzw. ändern wollen und dies durch die Teilnahme an einem onlinebasierten Trainingsprogramm umsetzen möchten. Das Programm ermöglicht anonyme und kostenlose Unterstützung – entweder bei der direkten Veränderung des Spielverhaltens oder für einen besseren Umgang mit emotionalen Problemen. Damit stellt die Karte eine gute Ergänzung zum ohnehin in Spielstätten auszulegenden Informationsmaterial dar.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen gerne die:

AWI – Automaten-Wirtschaftsverbände-Info GmbH
Dircksenstraße 49
10178 Berlin
Tel.:    030/24087760
Mail.:    info@awi-info.de

Wir würden uns freuen, wenn Sie sich an der Aktion beteiligen und die Karten in Ihren Spielstätten auslegen. Darüber hinaus bietet die Auslage der Postkarten eine gute Gelegenheit, um das Engagement der Branche für den Spielerschutz auch nach außen deutlich zu machen.

Mit freundlichen Grüßen

Simone Storch
Geschäftsführerin

Freizeitmonitor 2014

Die Deutschen und ihr Freizeitverhalten – Freizeitmonitor 2014 erschienen.

In der vergangenen Woche hat die Stiftung für Zukunftsfragen den Freizeitmonitor 2014 vorgestellt, der das Freizeitverhalten der Deutschen untersucht und die Trends der vergangenen Jahre aufzeigt. Auch für unsere Branche ergeben sich daraus interessante Rückschlüsse, die sich teilweise schon heute im Unternehmensalltag zeigen.

Mit Hilfe einer Repräsentativbefragung von über 4.000 Personen konnte ermittelt werden, dass die Deutschen im Durchschnitt 3 Stunden und 56 Minuten Freizeit pro Tag zur Verfügung haben. Eine Zahl, die für den Einzelnen je nach Lebensphase stark variiert. So verfügen Ruheständler pro Tag über fünf Stunden zur freien Verfügung, während Familien mit weniger als drei Stunden Freizeit auskommen müssen.

Das wichtigste Freizeitmedium ist für die Deutschen immer noch das Fernsehen. 97 Prozent der Befragten gaben an, dass sie wenigstens einmal pro Woche den Fernseher einschalten – zwei Drittel sogar täglich.

Im 10-Jahresvergleich zeigt sich in dem Monitor deutlich die wachsende Bedeutung der „neuen“ Medien: Innerhalb eines Jahrzehnts stieg die PC-, Internet- und Handynutzung deutlich an. Hingegen geben nur noch 3 Prozent der Deutschen an, wenigstens einmal pro Monat in ein Theater oder Museum zu gehen. Der wissenschaftliche Leiter der Stiftung für Zukunftsfragen, Prof. Dr. Ulrich Reinhardt, fasst diese Entwicklung wie folgt zusammen: „Der Freizeitalltag der meisten Bundesbürger findet Zuhause statt. Aktivitäten außer Haus sind eher die Ausnahme als die Regel und konzentrieren sich hauptsächlich auf das Wochenende.“ Ein Trend, der sich auch in unserer Branche durch die zunehmende Nutzung von Online-Angeboten bestätigen lässt.

Als Freizeitaktivität wurde in der repräsentativen Befragung auch der Besuch in einer „Spielhalle/Spielothek“ abgefragt. Hier gaben 5 Prozent der Befragten an, mindestens einmal pro Jahr eine „Spielhalle/Spielothek“ zu besuchen. Den größten Anteil macht dabei die Gruppe der jungen Erwachsenen im Alter von 18-24 Jahren aus. Interessant ist ebenso, dass zwei Drittel mehr Singles als Paare zu den Spielhallengästen zählen. Dies zeigt einmal mehr, dass unseren Spielstätten auch eine wichtige Rolle als Ort des sozialen Austausches zukommt.

Alle Ergebnisse des Freizeitmonitors sowie weitere Hintergrundinformationen können Sie online auf der Seite www.freizeitmonitor.de abrufen.

Facebook-Seite und Mitgliederkommunikation

Seit über drei Wochen ist nun die Facebook-Seite des Bundesverband Automatenunternehmer e.V. frei geschaltet und konnte in dieser Zeit über 120 Likes sammeln. Möchten auch Sie sich schnell und auf einen Blick über die Themen und Entwicklungen der Branche informieren? Brauchen Sie Hintergrundinformationen oder wollen Sie einfach mal Ihre Meinung kundtun? Dann bietet Ihnen die BA-Facebookseite genau die richtige Plattform. Sie sind herzlich eingeladen, dem BA auf Facebook zu folgen und aktuelle Meldungen, Entwicklungen und Positionen zu kommentieren und zu diskutieren.

Ganz einfach gelangen Sie über den Button auf unserer BA-Homepage (www.baberlin) oder über diesen Link https://www.facebook.com/pages/Bundesverband-Automatenunternehmer/214671368711505 auf die Facebook-Seite.

Über diese Seite als zusätzlichen Kommunikationskanal hinaus, ist der BA bestrebt seine Mitgliederkommunikation weiter auszubauen und an die Bedürfnisse seiner Mitglieder anzupassen. Hierzu werden wir in der kommenden Woche eine Online-Umfrage starten, um ein aktuelles Stimmungsbild zu erhalten. Alle Informationen dazu erhalten Sie in einem gesonderten BAdirekt. Wir freuen uns aber bereits jetzt auf Ihr Feedback und Ihre Anregungen. Kommunikation ist immer ein MITEINANDER. Machen Sie mit!

TV-Hinweis - "System Lotto"

TV-Hinweis – „System Lotto: Selbstbedienungsladen für Politiker?“ Für den heutigen Abend möchten wir Ihnen einen Fernsehbeitrag empfehlen. Wie bereits unser Fachverband Spielhallen e.V. (FSH) kommuniziert hat, sendet das ARD-Magazin Monitor heute ab 21:45 Uhr einen Beitrag zum Thema „System Lotto: Selbstbedienungsladen für Politiker?“.

Im Vorfeld hat die ARD folgende Inhaltsangabe veröffentlicht:
„Etwa 7 Milliarden Euro jährlich geben die Deutschen für ihr liebstes Glücksspiel aus: Lotto. Bei dem soll ganz nebenbei noch Gutes getan werden, denn ein Teil der Einsätze geht in die Sport- oder Kulturförderung. Doch MONITOR-Recherchen zeigen: Manche Landeslottogesellschaften sind offenbar zu einem Selbstbedienungsladen für Politiker geworden, gut dotierte Jobs inklusive.“ (Quelle: ARD)

Nach Ausstrahlung der Sendung werden wir den Link zum Abruf in der ARD-Mediathek auch auf unserer neuen BA-Facebook-Seite bereitstellen.

Polizeiliche Kriminalstatistik 2013

Polizeiliche Kriminalstatistik 2013 – Weniger Überfälle auf Spielhallen.


Am 04. Juni 2014 wurde die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2013 durch den Bundesminister des Innern, Herrn Thomas de Maizière, vorgestellt. Die PKS enthält die der Polizei bekannt gewordenen rechtswidrigen Straftaten einschließlich der mit Strafe bedrohten Versuche, die Anzahl der ermittelten Tatverdächtigen und eine Reihe weiterer Angaben zu Fällen, Opfern oder Tatverdächtigen. Grundlage der vom Bundeskriminalamt erstellten Statistik sind die Landesdaten, die von den 16 Landeskriminalämtern ermittelt werden.

Mit insgesamt fast sechs Millionen Straftaten liegt der Wert geringfügig unter den Zahlen von 2012. Die Aufklärungsquote liegt bei 54,5 Prozent und erreicht damit annährend das Niveau des Vorjahres (54,4 Prozent). Besondere Aufmerksamkeit erhielt in diesem Jahr die Cyberkriminalität. In diesem Bereich stagniert die Aufklärungsquote auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau von 25,3 Prozent.

Für die Spielhallen ist hingegen ein leicht positiver Trend zu verzeichnen. Kam es im Jahr 2012 noch zu 1.315 Rohheitsdelikten (Raub, schwerer Raub, räuberische Erpressung) auf Spielhallen, so waren es 2013 nur noch 1.098 Fälle. Dies entspricht einem Rückgang von 16,5 Prozentpunkten. Zur Einordnung ist allerdings zu bemerken, dass die Anzahl der Straftaten im Jahr 2012 im Vergleich zu den Vorjahren relativ hoch war (2011: 1165 Delikte, 2010: 1231 Delikte). In vergleichbaren Deliktsgruppen ist eine ähnliche Entwicklung zu verzeichnen. So haben die Straftaten gegen Tankstellen ebenso abgenommen (-15,6 Prozentpunkte) wie die gegen Geldinstitute und Postfilialen (-7,2 Prozentpunkte). Somit ist ein Trend zu weniger sogenannten Rohheitsdelikten im Jahr 2013 festzustellen.

Daneben ist zu bemerken, dass die Präventionsarbeit der Branchenunternehmen zugenommen hat. Auch der BA leistet hierzu seinen Beitrag. So wurden beispielsweise auf den vergangenen Frühjahrsversammlungen unsere Unternehmer für diese Thematik durch die Geschäftsführerin sensibilisiert. Der BA arbeitet daneben in diesem Punkt eng mit den Berufsgenossenschaften zusammen. Sollte Ihrerseits Bedarf für eine ausführliche Beratung durch Ihre Berufsgenossenschaft bestehen, zögern Sie nicht und melden sich in unserer Geschäftsstelle. Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Durch die Polizeiliche Kriminalstatistik werden auch die Fälle des illegalen Glücksspiels erfasst. Diese weisen 2013 eine Steigerungsrate von 66,5 Prozentpunkten auf 1079 Straftaten (2012: 648 Straftaten, 2011: 1139 Straftaten, 2010: 1596 Straftaten) auf. Die Steigerung beruht folglich auf einem „Tief“ im Jahr 2012. Dieses ist auch ohne weiteres erklärbar, da bei den Behörden große Unsicherheit hinsichtlich der neuen Gesetzeslage herrschte.

Die hohe Aufklärungsquote von 97,6 Prozent ist natürlich für alle legal arbeitenden Betriebe ein erfreuliches Zeichen. Jedoch liegt es in der Natur der Sache, dass wenn eine solche Straftat festgestellt wird, auch sofort der jeweilige Tatverdächte mitermittelt wurde. Problematisch ist eher die sogenannte „Dunkelziffer“, die in dieser Deliktsgruppe recht hoch sein dürfte.

Mit freundlichen Grüßen

RA Stephan Burger
Justitiar

pdf Anlage - PKS 2013 (5.13 MB)

Kolumne in der ZEIT

Kolumne in der ZEIT – „Über Verbote und Spielhallen“.

Nach dieser ereignisreichen Woche, in der sowohl die BA-Jahreshauptversammlung als auch der DAW Summit und die BA-Juristenkonferenz stattgefunden haben, möchten wir Ihnen gerne noch etwas zu Lesen mit in das verlängerte Wochenende geben.

Der Kolumnist Harald Martenstein hat sich in seiner Kolumne für das ZEIT Magazin mit dem Hamburger Spielhallengesetz befasst und dieses auf pointierte Weise auseinander genommen. Doch lesen Sie selbst:

"In Hamburg wurde die Gestaltung von Spielhallen gesetzlich geregelt. Man nennt dieses Dokument das »Hamburgische Spielhallengesetz«. Das letzte Gesetz, das mich emotional so stark beeindruckt hat, sind die Zehn Gebote gewesen. Laut Hamburgischem Spielhallengesetz ist es verboten, in und vor Hamburger Spielhallen das Bild eines Goldfisches zu zeigen. Muslime dürfen keine Bilder von Allah oder von leicht bekleideten Frauen zeigen – bei den Hamburger Spielhallenbetreibern sind es die Goldfische. Ehrlich gesagt, der Islam kommt mir vernünftiger vor. Sogar die Begründung der Hamburger Behörde liest sich auffällig ähnlich wie bei den Muslimen: Bildnisse von Goldfischen »stellen den Charakter des Glücksspiels unangemessen dar«, das heißt zu positiv. Bildnisse von anderen Fischen, zum Beispiel Flundern oder Welsen, bleiben erlaubt. Eine Flunder stellt den ebenso flachen wie flüchtigen Charakter des Glücksspiels ja tatsächlich relativ angemessen dar. Mit der gleichen Begründung, unangemessen, haben sie auch Kleeblätter, Fliegenpilze, Schornsteinfeger und Schweinchen verboten, aber nur die Bilder. Lebende Schweinchen sind in Hamburger Spielhallen erstaunlicherweise nicht verboten. Sie dürfen auch ihren Schornstein von einem echten Feger fegen lassen, solange sie kein Foto von ihm zeigen. Verboten ist die Zahl 7, weil es sich dabei um ein Glückssymbol handelt, Glückssymbole sind in Hamburg unerwünscht. 14 ist erlaubt. Der Spielhallenbetreiber darf aber nicht schreiben: »2 mal 7 ist 14.«

Es ist in Hamburg außerdem verboten, den Städtenamen Tallinn im Inneren einer Spielhalle oder auf ihrer Fassade in Schriftform zu verwenden. Die estnische Metropole sei nämlich, was ich bisher nicht wusste, »eine bekannte Hochburg des Glücksspiels«. Sobald jemand in Hamburg das Zauberwort Tallinn liest, verfällt diese Person nach Ansicht des Gesetzgebers der Spielsucht. Die Darstellung einer Pyramide ist erlaubt, sofern diese Pyramide erkennbar in Kairo steht. Kairo ist keine Hochburg des Glücksspiels. Bilder, die eine Pyramide in Las Vegas zeigen, sind dagegen streng verboten. Verboten ist auch die Darstellung von Personen, die »glücklich wirken«. So ein Bild könne suggerieren, dass der Besuch einer Spielhalle glücklich macht. Wenn in der Spielhalle ein Bild hängt mit einer Person darauf, kommt offenbar jemand von der Behörde und muss entscheiden, ob die Person auf dem Bild glücklich wirkt. Das ist sehr stark Ermessenssache.

Es ist verboten, eine Spielhalle in Bergedorf Spielhalle St. Pauli zu nennen. Begründung: Die Spielhalle liegt schließlich in Bergedorf. Wenn jemand in Bergedorf den Namen Spielhalle St. Pauli liest, denkt die Person, achso, ich bin in St. Pauli, hätte ich gar nicht gedacht. Dann findet die Person nie mehr nach Hause. Verboten ist ebenfalls die Bezeichnung Spielhalle Reeperbahn, allerdings mit einer anderen Begründung: Der Name Spielhalle Reeperbahn suggeriere »das vielfältige Angebot der Reeperbahn«. Womöglich geht ein Mensch in die Spielhalle hinein und sucht dort stundenlang nach Prostituierten oder nach Udo Lindenberg. Oder er sucht in der Spielhalle die Davidwache, um jemanden anzuzeigen, der vor Spielhallen mit verbotenen Bildern von Goldfischen dealt. Denken diese Bürokraten, dass wir alle Vollidioten sind? In Wirklichkeit sind wir verdammt schlau. Ich erlaube mir den Hinweis, dass die Fluggesellschaft Air Baltic nonstop von Hamburg nach Tallinn fliegt. Tickets gibt es bereits für 65 Euro."

Manche Auswüchse der Regulierung sind so absurd, dass ihnen nur noch durch Humor begegnet werden kann.

Mit freundlichen Grüßen

Simone Storch
Geschäftsführerin

pdf Anlage - "Über Verbote und Spielhallen" (63 KB)

Jahrbuch Sucht 2014

Das Kapitels „Glücksspiel – Zahlen und Fakten“ aus dem aktuellen „Jahrbuch Sucht 2014“ der deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (DHS), welches gerade erschienen ist, haben wir für Sie zusammengefasst. Wie bereits in den vergangenen Jahren, deckt die Veröffentlichung ein breites Spektrum an Suchtproblematiken ab – angefangen beim Alkoholkonsum, weiter über das Abhängigkeitspotential von Medikamenten bis hin zur Suchtmittelsituation im Straßenverkehr. Dem Themenfeld Glücksspiel widmet sich erneut Prof. Dr. Gerhard Meyer von der Universität Bremen. In seiner Darstellung greift Prof. Meyer vorwiegend Daten aus dem Jahr 2012 auf, wodurch dem Kapitel keine gänzlich neuen Erkenntnisse zu entnehmen sind.

Die wichtigsten Fakten in der Übersicht:

  • Die Umsätze (gemeint sind Einsätze) auf dem deutschen Glücksspiel-Markt haben 2012 einen leichten Rückgang im Vergleich zum Jahr 2011 zu verzeichnen gehabt (-1%).
  • Die gewerblichen Geldspielautomaten konnten 2012 eine geringfügige Umsatzsteierung von 0,1% auf 19,2 Mrd. Euro aufweisen, wodurch die Geräte weiterhin der größte Umsatzträger der legalen Spielangebote in Deutschland sind.
  • Die Umsätze der staatlichen Spielbanken und Automatenkasinos gingen im Jahr 2012 um 3,6% auf 5,94 Mrd. Euro zurück.

Detailliertere Informationen können Sie der  pdf Anlage (209 KB) entnehmen.


Mit freundlichen Grüßen

Simone Storch
Geschäftsführerin

BA verstärkt Geschäftsstelle

Alexander Mittag ist neuer Mitarbeiter für Politik und Kommunikation.

Die Geschäftsstelle des Bundesverbandes Automatenunternehmer e.V. (BA) wird seit 1. Mai 2014 durch einen neuen Mitarbeiter verstärkt. Alexander Mittag, Politikwissenschaftler und Absolvent der Technischen Universität Chemnitz, wird für den BA in den Bereichen Politik und Kommunikation arbeiten und ist hier vor allem für Recherchen, wissenschaftliche Aufbereitung von Studien und Vor- und Nachbereitung politischer Gespräche zuständig. Einen weiteren Schwerpunkt seiner Arbeit wird die Onlinekommunikation des Verbandes darstellen.

Neben seinem politikwissenschaftlichen Studium, konnte Herr Mittag durch die Tätigkeit in einer Public Affairs Agentur bereits erste Erfahrungen im Berliner Politikbetrieb sammeln.
„Die politische Arbeit des BA mitgestalten zu können, stellt sich mir als spannende und herausfordernde Aufgabe dar, für die ich mich sehr gerne einsetzen möchte. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit im Team der Geschäftsstelle.“, so Alexander Mittag.  

Für die anstehenden Aufgaben wünschen die Geschäftsführerin des BA und der Vorstand Herrn Mittag gutes Gelingen und viel Erfolg.

Branchenkongress am 04. Juni 2014 in Berlin

Wie bereits auf mehreren Jahreshauptversammlungen bekannt gegeben, findet am Mittwoch, den 04. Juni 2014, der „Summit 2014 – Kongress der Deutschen Automatenwirtschaft e.V. (DAW)“ in Berlin unter der Federführung unseres Partnerverbandes, dem Deutschen Automaten-Großhandels-Verband e.V. (DAGV), statt. Hierbei trifft sich die Branche mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft im Axica Kongress- und Tagungszentrum am Brandenburger Tor. Die genauen Eckdaten entnehmen Sie bitte dem beigefügten Flyer (pdfAnlage).

Zum Ablauf ist anzumerken, dass nach der Eröffnung durch den Sprecher der Deutschen Automatenwirtschaft, Herrn Stecker, zwischen 10:00 Uhr und 19:00 Uhr in Fachvorträgen, Diskussionen und Podiumsveranstaltungen unternehmenspraktische, politische und rechtliche Fragestellungen erörtert werden. Vorgesehen sind verschiedene Themenforen, welche mit rund 30 Referenten besetzt sind.

Neben kurzen Vorträgen finden diverse Unternehmer-Workshops zu Bilanz-, Steuer- und Vertragsrecht sowie anderen unternehmensspezifischen Themen statt. Die Veranstaltung richtet sich an alle in der Automatenbranche tätigen Unternehmer, Entscheider, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Tagungsbeitrag beträgt € 200 zzgl. der Mehrwertsteuer.

Im Anschluss an die Tagung wird direkt vor Ort das Sommerfest der Deutschen Automatenwirtschaft für einen gelungenen Ausklang der Veranstaltung sorgen. Ihre Anmeldung soll über die Webseite http://www.daw-summit.de erfolgen.

Mit freundlichen Grüßen

RA Stephan Burger
Justitiar

Zertifizierung von Spielhallen

Wie Sie bereits durch einige Veröffentlichungen erfahren haben, hat sich der Bayerische Automaten-Verband e.V. (BAV) entschlossen, eine Zertifizierung von Spielhallen in Bayern umzusetzen. Hierbei soll ein für die Politik akzeptables, sicheres und unanfechtbares Prüfsystem entwickelt werden, welches neben den schon bestehenden Voraussetzungen insbesondere den Spieler- und Jugendschutz zertifiziert. Dabei wird der Zertifizierungsprozess unabhängig wissenschaftlich begleitet. Der einzelne Unternehmer wird nach Bestehen ein Prüfsiegel einer deutschen Zertifizierungsorganisation erhalten. Dieses Konzept wurde bereits Anfang März, nach einstimmiger Verabschiedung im Präsidium, den Branchenverbänden vorgestellt. Der Beschluss aus Bayern wurde auch in der vergangenen Woche vom Automaten-Verband Schleswig-Holstein e.V. (ASH) im Rahmen der Mitgliederversammlung außerordentlich begrüßt.

Auch auf der gestrigen Vorstandssitzung des Hessischen Münzautomaten-Verbandes e.V. (HMV) wurde das Thema erschöpfend diskutiert. Der HMV begrüßt das neue Konzept der Zertifizierung und den Schwerpunkt, welcher auf dem Jugend- und Spielerschutz liegt. Der 1. Vorsitzende des HMV, Herr Michael Wollenhaupt, führte aus: „Der BAV ist auf dem richtigen Weg. Wir werden diesen mitgehen und konsequent weiterverfolgen.“

Auch beim Automaten-Verband Saar e.V. (AVS) besteht die Tendenz, das bayerische Vorhaben zu unterstützen. Der 1. Vorsitzende des AVS, Herr Christian Antz, führte aus: „Die Politik braucht von uns Angebote, die uns auch nach 2017 ein Überleben sichern. Ich bin der Meinung, dass wir diese sich bietende Chance nunmehr endlich gemeinsam ergreifen sollten.“

Beide Verbände betonten hierbei, dass alle Branchenverbände eingeladen sind, sich der bayerischen Initiative ebenfalls anzuschließen und das Konzept unter das Dach der Deutschen Automatenwirtschaft zu tragen.

Mit freundlichen Grüßen

RA Stephan Burger
Justitiar

Neues zur Ausbildung in der Automatenbranche

Gerne möchten wir Sie über aktuelle Neuigkeiten aus dem AK Ausbildung informieren.
Zur Unterstützung des Ausbildungsbeauftragten Erwin Koschembar, der sich zusammen mit Günther Holthausen für die automatenspezifischen Ausbildungsberufe einsetzt, konnte nunmehr Ulrike Wiedfeld gewonnen werden, die das Team zukünftig verstärken wird.
Frau Wiedfeld wird Ansprechpartnerin und Kontaktperson für unsere Aufstellunternehmer sein und die Ausbildungsberufe der Automatenwirtschaft auf den Ausbildungsmessen in den Ländern präsentieren.
Frau Wiedfeld ist seit Jahren bestens mit der Branche vertraut. Einigen von Ihnen dürfte sie durch ihr Schulungsangebot bekannt sein. Hierbei unterstützt die selbstständige Personaltrainerin Aufstellunternehmer durch Personalschulungen. Sicher werden Sie auf einer der nächsten Mitgliederversammlungen Ihres Landesverbandes Frau Wiedfeld oder Herrn Koschembar treffen und Ihre Fragen in Sachen Ausbildung persönlich an sie richten können, denn auch in diesem Jahr möchten wir zahlreiche junge Menschen für den Beruf begeistern und Sie, als Aufstellunternehmer, darin zu unterstützen auszubilden.

Eine dringliche Aufgabe der Verbände ist in diesem Jahr die Verstetigung der automatenspezifischen Ausbildungsberufe. Dazu sind derzeit Vertreter des AK Ausbildung mit den entsprechenden Behörden und Organisationen im Gespräch. In den Verhandlungen zu den Eckdaten des Berufes zeichnen sich seitens der Gesprächspartner positive Signale für eine Sicherung der automatenspezifischen Ausbildung über 2015 hinaus ab.
Auch Sie, liebe Mitgliedsunternehmer, können zum Fortbestand der automatenspezifischen Ausbildungsberufe beitragen. Vielleicht denken Sie darüber nach, selbst Ausbildungsbetrieb zu werden. Erstklassig ausgebildete, motivierte Mitarbeiter sind ein wichtiger Baustein, für die Zukunftssicherung eines jeden Betriebes und der ganzen Branche.Leider noch kein Inhalt vorhanden.

Beste Grüße

Simone Storch
Geschäftsführerin

Studie „Glücksspielverhalten und Glücksspielsucht in Deutschland 2013“

Wie Sie sicherlich aus den Presseveröffentlichungen zum Ende der vergangenen Woche erfahren haben, hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) am vergangenen Donnerstag, den 20. Februar 2014, ihre Studie „Glücksspielverhalten und Glücksspielsucht in Deutschland 2013“ vorgestellt. Zu Ihrer Information übersenden wir Ihnen gerne die Kurzzusammenfassung der Studie pdf (Anlage) (113 KB) .

Insgesamt wird von der Studie ein Trend dahingehend ausgemacht, dass die Teilnahme an den erfragten Glücksspielen seit 2011 rückläufig sei. Eine Ausnahme soll hier das Spielen an Geldspielgeräten, insbesondere bei 18-20 jährigen Männern darstellen. Der BZgA bietet das Glücksspielverhalten nach eigenen Angaben weiterhin Anlass zur Sorge.

Zur Studie selbst ist auszuführen, dass der deutsche Lotto- und Totoblock diese gemeinsam mit der BZgA durchführt. So wurde auch bei der Vorstellung der Studie auf der Pressekonferenz dem deutschen Lotto- und Totoblock unmittelbar nach Vorstellung des Ergebnisberichts durch die BZgA die Möglichkeit eingeräumt, die Ergebnisse quasi „exklusiv“ zu bewerten.

Daneben ist auch die Methodik der Studie hinsichtlich der Vergleichbarkeit zu den Vorjahren durchaus diskussionswürdig.

Im Kommentar „Lotto und die neutrale BZgA: Staatliche Institutionen kämpfen Seit‘ an Seit‘ – Ein Zwischenruf“, welcher vom Geschäftsführer der AWI Automaten-Wirtschaftsverbände-Info GmbH verfasst wurde und am 21. Februar 2014 auf der Webseite ISA-GUIDE.de veröffentlich wurde, werden die angesprochenen Widersprüche dezidiert aufgezeigt.

Im Wortlaut heißt es hier:

„Da sind sie also, die kurzfristig angekündigten Erhebungszahlen der BZgA. Erhoben von einem Meinungsforschungsinstitut im Rahmen einer Kooperation mit den staatlichen Lotteriengesellschaften. Vorgestellt – und das macht die Sache pikant – wird gemeinsam mit Lotto, obwohl die BZgA eigentlich als unabhängig vom Markt gilt und als staatliche Einrichtung der Neutralität verpflichtet ist. Ob des Auftraggebers verwundert es nicht, dass wieder einmal das alte Spiel “gutes Lotto, böses gewerbliches Spiel” aus der Mottenkiste geholt wird. Wie die Autoren der Studie selbst zugeben, ist die Ermittlung der erhobenen Zahlen neu, denn gesellen sich doch zu den bisherigen 0,49% pathologisch Spielenden durch eine neuartige Erhebungsmethode weitere 0,33% ausgerechnet bei adoleszenten Mobilfunkteilnehmern (und nur dort!) auf 0,82% hinzu. Das wiederum überrascht, denn die Vergleichbarkeit zu den Vorjahren ist damit nur noch schwer nachvollziehbar.

Damit keine Missverständnisse aufkommen: Unstrittig ist, dass jeder Betroffene einer zu viel ist. Die Deutsche Automatenwirtschaft hat daher in den letzten Jahren gewaltige Anstrengungen unternommen, um durch Schulungsangebote, Präventionsmaßnahmen und einen internen Reformprozess, der bei weitem noch nicht abgeschlossen ist, den Spieler- und Jugendschutz noch mehr in den Fokus der Branche zu rücken. Dies wird erwartungsgemäß nicht zur Kenntnis genommen und noch mit Forderungen einer Verschärfung der Spielverordnung garniert. Verbunden mit dem Anspruch, dass weitere unliebsame Wettbewerber im Markt – Sportwetten und Onlineangebote – ebenfalls staatlicherseits zurückgedrängt werden müssen. Übersehen wird dabei, dass sich weder das Verbot des Internets noch eine Einschränkung des Menschen, sich attraktiven Angeboten zuzuwenden, durch Prohibition erreichen lassen. Frühintervention und Aufklärung sind das Gebot der Stunde. Tatsächlich müsste sich Lotto aber fragen lassen, ob seine Angebote noch zeitgemäß sind und ob der “ausgestreckte Zeigefinger” das geeignete Mittel der Wahl ist. Vergessen werden darf nicht, dass bei einem ausgestreckten Zeigefinger mindestens drei Finger in die rückwärtige Richtung zeigen: Es wäre also angebracht “sich an die eigene Nase zu fassen”. Eine ungute Rolle spielt dabei die BZgA, denn der neutrale Status, Hüterin unabhängiger Zahlen zu sein, wird damit aus nicht nachvollziehbaren Gründen aufgegeben. Das ist eigentlich schade, denn hier wird die Chance vertan, bei einem so wichtigen und verantwortungsvollen Thema einen anbieterübergreifenden Dialog zu führen.“

Mit freundlichen Grüßen

RA Stephan Burger
Justitiar

BA direkt ist ein gemeinsamer Service des BA und seiner Mitgliedsverbände zur kurzfristigen Information der Mitgliedsunternehmen.Leider noch kein Inhalt vorhanden.

Sozialkonzept für Spielhallen | Berichtspflicht bis zum 31.03.2014 für Baden-Württemberg, Bremen, Hamburg, Sachsen-Anhalt und Rheinland-Pfalz

In den vergangenen zwei Jahren wurden von der Branche, und damit vor allem auch von Ihnen, enorme Anstrengungen unternommen, um den rechtlichen Anforderungen hinsichtlich eines Sozialkonzeptes gerecht zu werden und dieses in kurzer Zeit umzusetzen.

Mit dem Ziel, frühzeitig problematisches und pathologisches Spielverhalten zu erkennen und Betroffene in die örtlichen Hilfesysteme zu vermitteln, haben die Spitzenverbände der Deutschen Automatenwirtschaft dazu zusammen mit einem wissenschaftlichen Beirat in Abstimmung mit der Evangelischen Gesellschaft Stuttgart e.V. (eva) das Muster für Betriebliche Sozialkonzepte gemäß § 6 Glücksspielstaatsvertrag (GlüStV 2012) entwickelt.

Das dabei erarbeitete „Muster für ein betriebliches Sozialkonzept“ wurde auf die betrieblichen Belange abgestimmt, wird laufend weiterentwickelt und von Spielhallenunternehmen genutzt.

Unsere BA-Landesverbände bieten seit mehr als einem Jahr zur Unterstützung der Unternehmen gemeinsam mit der AWI entsprechende Schulungsveranstaltungen an. Bisher sind mehr als 10.000 Mitarbeiter geschult worden.

In Baden-Württemberg, Bremen, Hamburg, und Sachsen-Anhalt sind die Aufstellunternehmer verpflichtet, bis zum 31.03.2014 einen Bericht über die Umsetzung des Sozialkonzeptes abzugeben. Die erforderlichen Formulare, die die AWI entwickelt hat, erhalten die Mitgliedsunternehmer nach Login im geschützten Mitgliederbereich auf unserer BA-Webseite.

Im Bundesland Rheinland-Pfalz werden dazu noch klärende Gespräche geführt, worüber wir Sie umgehend informieren werden.

In den Bundesländern Bayern, Berlin, Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Saarland, Sachsen, Schleswig-Holstein und Thüringen ist dieser Bericht 2015 fällig. Sobald wir Näheres erfahren, werden wir Sie darüber unterrichten.

Wenn Ihrerseits Fragen hierzu bestehen, wenden Sie sich bitte an Ihre Landesverbandsgeschäftsstellen oder an uns, die BA-Geschäftsstelle. Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Beste Grüße

Simone Storch
Geschäftsführerin

Spielersperrsystem in Hessen - Anmeldung zur Sperrdatenbank "OASIS"

Wir haben Sie zuletzt mit BAdirekt vom 24. Januar 2014/007 über das Sperrsystem für hessische Spielhallen informiert. Wie bekannt, besteht die Verpflichtung hessischer Spielhallenbetreiber zum Anschluss an das Sperrsystem zur Überprüfung von Gästen durch Abfrage der Sperrdatei ab dem 01. April 2014.

Wir wollen an dieser Stelle nochmals ausdrücklich darauf hinweisen, dass wir dringend empfehlen, den Antrag zum Anschluss an die Sperrdatenbank nunmehr zeitnah zu stellen. Dies gewährleistet, dass ein Zugang bis zum 01. April 2014 besteht. Der Antrag hat über die hessische Dienstleistungsplattform (https://dienstleistungsplattform.hessen.de/) zu erfolgen. Idealerweise beantragen Sie Ihren Zugang noch heute. Ein solcher Antrag ist auch dann möglich, so Sie sich noch nicht für ein Zugangssystem entschieden haben.

Die Anbieter von Zugangskontrollsystemen haben beim hessischen Ministerium des Inneren und für Sport (HMDIS) ihre Ausgestaltung eines Zugangskontrollsystems freigeben zu lassen. Wir freuen uns, Ihnen in diesem Zusammenhang mitteilen zu können, dass der adp Gauselmann GmbH vor kurzem die Freigabe der technischen Lösung zum Anschluss an „OASIS“ für die Zugangsvarianten Merkur Check-In/BA-Network erteilt wurde.

Mit freundlichen Grüßen

RA Stephan Burger
Justitiar

AWI-Medien- und Politikseminar am 19. und 20.02.2014

Bereits mit BAdirekt vom 04.11.2013/136 haben wir Sie darüber informiert, dass auch im Jahr 2014 wieder ein Medienseminar der AWI Automaten-Wirtschaftsverbände-Info GmbH stattfinden wird. Unserer Aufforderung, sich hierfür zeitnah anzumelden, sind bereits einige Mitglieder gefolgt. Nun sind noch wenige freie Plätze für das Medienseminar zu vergeben. Bei Interesse bitten wir Sie, sich direkt an die AWI, Tel.: 030-24087760 zu wenden.

Das Seminar findet am 19. und 20.02.2014 im Park Inn/Radisson Hotel, Olpe 2, Dortmund, statt.

Die AWI bietet über das Jahr verteilt weitere dieser hochwertigen Seminare an. Geben Sie am besten jetzt schon Ihre Interessensbekundung ab, damit wir Sie auf unserer Warteliste vermerken können. Dies erleichtert die Arbeit der AWI, die Planung an den Bedürfnissen der Interessenten auszurichten.

Beste Grüße

Simone Storch
Geschäftsführerin

Willkommen auf der neuen Webseite des Bundesverband Automatenunternehmer e.V. (BA), www.baberlin.de

Wir freuen uns, Ihnen unsere neue Webseite vorstellen zu können. Nach mehr als 8 Jahren haben der BA und seine Mitgliedsverbände eine neue Internetpräsenz. Im zeitgemäßen Web 2.0.-Format mit den entsprechenden Funktionalitäten, hohem Datensicherheitsstandard und modernem Design erhalten Branchenkenner und Interessierte Informationen über den Bundesverband Automatenunternehmer e.V., seine Mitgliedsverbände, die Unterhaltungsautomatenbranche und natürlich auch allgemeine aktuelle Themen vom deutschen Freizeitmarkt. 

Die Mitgliedsunternehmen der BA-Landes- und Fachverbände können, wie gewohnt, im geschützten Login-Bereich nützliche Branchen-Insider News, Technische Infos und Hintergrundinformationen abrufen. 

Falls Sie Ihr Login nicht mehr präsent haben, dann wenden Sie sich bitte unter 030 72 62 55 – 00 oder ba@baberlin.de an die BA-Geschäftsstelle, die die Webseite redaktionell betreut. 

Schauen Sie rein und stöbern Sie auf der Seite. Sicher werden Sie Interessantes finden.Auch für Anregungen sind wir offen. Wir freuen uns über konstruktive Kritik. Wenn Sie uns hier etwas zukommen lassen möchten, dann wenden Sie sich, wie oben genannt, an unsere BA-Geschäftsstelle. 

Beste Grüße 

Simone Storch
Geschäftsführerin 

Achtung, wichtige Information! BSI-Sicherheitstest

Wie Sie sicherlich schon aus den Medien erfahren mussten, wurden bei der Analyse von Botnetzen 16 Millionen gestohlene digitale Identitäten entdeckt. Online-Kriminelle betreiben Botnetze, den Zusammenschluss unzähliger gekaperter Rechner von Privatanwendern, insbesondere auch mit dem Ziel des Identitätsdiebstahls.

Bei den digitalen Identitäten handelt es sich jeweils um E-Mail-Adresse und Passworte. E-Mail-Adresse und Passwort werden als Zugangsdaten für Mail-Accounts, oft aber auch für Online-Shops oder andere Internetdienste genutzt.

Die zugehörigen E-Mail-Adressen wurden dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) übergeben. Das BSI kommt seiner gesetzlichen Warnpflicht nach und gibt Ihnen die Möglichkeit, zu überprüfen, ob Sie von dem Identitätsdiebstahl betroffen sind.
Unser neuer Provider WildCat, www.wildcat.org, hat uns dringend empfohlen, hier aktiv zu werden und den BSI-Sicherheitstest durchzuführen.

Nutzen Sie nachfolgenden Link zur kostenlosen Prüfung: https://www.sicherheitstest.bsi.de/


Beste Grüße
Simone Storch
Geschäftsführerin

Änderungen im Lottosystem - Erhöhte Suchtgefahr

Das Zugpferd der staatlichen Lotterien "LOTTO 6aus49" soll ab Mai mehr Chancen auf Gewinn bieten. Ein neuer Spielmodus wird das Lottospiel attraktiver machen: Die Zusatzzahl wird abgeschafft, die Superzahl gilt künftig für alle Gewinnklassen. Vom 2er bis zum 6er kann man dann mit "plus Superzahl" gewinnen. Daneben steigt der Preis pro Teilnahme von 75 Cent auf einen Euro. Die Änderungen sind beantragt, aber noch nicht in allen Bundesländern genehmigt.

Der Hamburger Wirtschaftsjurist Prof. Dr. Michael Adams nennt die Veränderungen in einem Beitrag der Märkischen Allgemeinen „jämmerlich“. „Es ist erwiesen, dass schnelle, kleine Gewinne und enorm hohe Jackpots Spieltreiber sind“, sagt Adams. Beides führe zu „irrationalen Teilnahmen“. Das widerspreche dem Sinn der „staatlichen Lotterie, die dazu dient, Spielfreude zu kanalisieren, bevor sie zur Sucht führt“. Die neuen Regelungen vergrößerten auch den Hauptgewinn. Die Einnahmenorientierung werde offensichtlich, so Adams. „Die EU fragt sich sowieso, was Deutschland da macht mit seinem Staatsmonopol“. Aufgabe des Staates sollte es sein, die Chance auf Gewinne zwischen sehr wenig und sehr viel Geld zu erhöhen. „Die fünf Euro sind ein Witz, da kosten die Straßenbahntickets mehr, wenn man die abholen will. Aber gerade kleine Gewinne lassen die Menschen denken, dass es sich eben doch lohnt, zu spielen – sie tun es öfter.“

Quelle: Märkische Allgemeine

Einschränkungen beim Verlustvortrag - sog. Mindestbesteuerung - rechtmäßig

Können Verluste aus einer Einkunftsquelle nicht mit anderen positiven Einkünften verrechnet werden, werden diese bis zu einem Betrag von 511.500 Euro (zusammenveranlagte Ehegatten 1.023.000 Euro) regel¬mäßig zunächst auf das vorangegangene Jahr zurückgetragen. Stehen auch hier nicht genügend positive Einkünfte zur Verfügung, werden verbleibende Verluste zur Verrechnung in Folgejahre vorgetragen. Ein solcher Verlustvortrag kann jedoch nicht uneingeschränkt mit positiven Einkünften verrechnet werden; die Verrechnung ist vielmehr begrenzt, wenn und soweit der Verlustvortrag 1 Mio. Euro (bei zusammenveranlagten Ehegatten 2 Mio. Euro) übersteigt (sog. Mindestbesteuerung). Das Verfahren der Mindestbesteuerung wird nicht nur bei der Einkommensteuer, sondern sinngemäß auch bei der Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer angewendet.

Beispiel:

Bei einer GmbH bestehen nicht ausgeglichene Verluste aus Vorjahren i. H. von 3 Mio. €. Im aktuellen Jahr beträgt der Gesamtbetrag der Einkünfte 2 Mio. €. Der Verlustvortrag ist damit wie folgt zu verrechnen (vgl. § 10d Abs. 2 EStG):

Gesamtbetrag der Einkünfte                                      2.000.000 €
Verlustvortrag                               3.000.000 €
Unbeschränkt verrechenbar    ./. 1.000.000 €      ./. 1.000.000 €
                                                ___________________________
Rest                                               2.000.000 €           1.000.000 €
60 % des verbleibenden
Gesamtbetrags der Einkünfte  ./.   600.000 €        ./.   600.000 €
                                                ___________________________
Zu versteuern                                                                400.000 €
Verbleibender Verlustvortrag      1.400.000 €


Diese Regelung führt im Ergebnis dazu, dass die Verrechnung von Verlusten über 1 Mio. Euro nur zeitlich gestreckt möglich ist. Der Bundesfinanzhof 8 hält dies für rechtmäßig und sieht darin weder einen Verstoß gegen das Gebot der Besteuerung nach der Leistungsfähigkeit noch gegen das Prinzip der Abschnittsbesteuerung. Das Gleiche gilt für die entsprechenden Regelungen zur Mindestbesteuerung bei der Gewerbesteuer9.

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8 Urteil vom 22. August 2012 I R 9/11
9 BFH-Urteile vom 20. September 2012 IV R 36/10 und IV R 29/10

(Quelle: Fides Treuhand GmbH & Co.KG, Informationsbrief Februar 2013)

Illegales Glücksspiel in Kulturvereinen

In der Sendung des ZDF „frontal21“ vom 12. Februar 2013 wurde u.a. sehr anschaulich über „illegales Glücksspiel in türkischen Kulturvereinen“ berichtet.

In dem überaus informativen Beitrag wird mit erschreckender Deutlichkeit dargelegt, was unserer Branche bereits seit langem bekannt ist und was von vielen Behörden und Politikern jedoch ignoriert wird: In türkischen Kulturvereinen werden bei illegalem Glücksspiel Millionenbeträge verzockt und das ohne behördliche Auflagen und zudem abgaben- und steuerfrei!

Nachfolgend der Link zu dem überaus interessanten Beitrag, der auch in der Politik Anklang finden sollte:

http://www.zdf.de/Frontal-21/Die-Themen-der-Sendung-vom-12.-Februar-2013-26344560.html

Authentifizierte Übermittlung von umsatzsteuerlichen Meldungen

Umsatzsteuerliche Meldungen (Umsatzsteuer-Voranmeldungen, Antrag auf Dauerfristverlängerungen, Anmeldung von Sondervorauszahlungen, Zusammenfassende Meldungen) dürfen ab dem 1.1.2013 grundsätzlich nur noch authentifiziert - d.h. durch Nutzung eines besonderen Zertifikats - elektronisch an die Finanzbehörden übermittelt werden.

Inzwischen gewährt die Finanzverwaltung zur Erleichterung der Einführung jedoch eine Übergangsregelung und beanstandet nicht, wenn die Meldungen bis zum 31.8.2013 weiterhin ohne Authentifizierung elektronisch übermittelt werden. Das bedeutet, dass die Meldungen spätestens ab dem 1.9.2013 mit Authentifizierung übermittelt werden müssen. Da die Beantragung der Zertifizierung Zeit erfordert, empfehlen wir, die Umstellung möglichst bald in die Wege zu leiten, falls dies nicht bereits erfolgt ist.

Quelle: Steuern und Wirtschaft aktuell

Allgemeine gesetzliche Neuregelungen zum 01.03.2013

Die Information der Bundesregierung über die zum 01.03.13 wirksamen allgemeinen Gesetzesänderungen wird sicherlich auch alle Aufstellunternehmer interessieren.

So steigt der steuerliche Grundfreibetrag steigt 2013 auf 8.130 Euro und 2014 auf 8.354 Euro. Patienten haben jetzt mehr Rechte. Bund und Länder fördern 30.000 zusätzliche Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Diese und weitere Regelungen sind jetzt in Kraft getreten.

Finanzen

Der steuerliche Grundfreibetrag steigt in zwei Schritten: Rückwirkend ab dem 1. Januar 2013 wird er um 126 Euro auf 8.130 Euro erhöht. Ab dem Jahr 2014 erfolgt dann eine weitere Erhöhung um 224 Euro auf 8.354 Euro. Der Eingangssteuersatz von 14 Prozent bleibt konstant. Der höhere Grundfreibetrag führt - zusammen mit der besseren steuerlichen Absetzbarkeit der Rentenversicherungsbeiträge - zu einer spürbaren Entlastung insbesondere von kleineren und mittleren Einkommen.

Arbeitgeber und Arbeitnehmer können beruflich bedingte Reisekosten künftig steuerlich  einfacher abrechnen. Bei den Reisekosten geht es insbesondere um Fahrtkosten, Verpflegungsmehraufwendungen, Übernachtungskosten sowie die Frage der Besteuerung von Dienstwagen. Auch bei der Unternehmensbesteuerung gibt es Verbesserungen. Davon profitieren rund 35 Millionen Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Die Neuregelung ist am 26. Februar in Kraft getreten.

Derivate-Geschäfte dürfen künftig nicht mehr direkt zwischen den Geschäftspartnern abgewickelt werden. Dies trägt zu einer besseren Aufsicht und zu stabileren Finanzmärkten bei. Die Neuregelung ist am 16. Februar 2013 in Kraft getreten.

Energie

Wer seine Heizungsanlage auf die Nutzung von erneuerbaren Energien umstellen will, kann finanzielle Unterstützung erhalten. Ab dem 1. März stellt die staatliche Förderbank KfW einen zinsgünstigen Ergänzungskredit zu den bestehenden Förderprogrammen bereit. Der maximale Förderbetrag für die energetische Sanierung von Heizungsanlagen beträgt 50.000 Euro.

Gesundheit

Ärzte müssen Patienten verständlich über Risiken, Alternativen und Kosten einer Behandlung aufklären. Sie schließen miteinander einen Behandlungsvertrag. Bei Verdacht auf Behandlungsfehler muss die Krankenkasse dem Patienten helfen. Die Patientenrechte sind erstmals in einem Gesetz gebündelt, das am 26. Februar 2013 in Kraft getreten ist.

Familie

Bund und Ländern fördern gemeinsam 30.000 zusätzliche Betreuungsplätzen für Kinder unter drei Jahren. Damit ist es möglich, insgesamt 780.000 Kinderbetreuungsplätze zu finanzieren und so das Ausbauziel des Kinderförderungsgesetzes (KiföG) zu erreichen. Insgesamt unterstützt der Bund die Länder bis 2014 mit fast 5,4 Milliarden Euro, um zusätzliche Plätze in Kitas und in der Kindertagespflege zu schaffen und ihren Betrieb zu finanzieren. Ab 2015 unterstützt der Bund den Betrieb der neu geschaffenen Kitaplätze mit jährlich 845 Millionen Euro.

Justiz

Bedürftige Ehegatten werden nach der Scheidung einer langjährigen Ehe in Zukunft besser geschützt.
Dies gilt vor allem für Ehen, die lange vor der Reform des Unterhaltsrechts von 2008 geschlossen wurden und vom klassischen Rollenbild einer Hausfrauenehe geprägt sind. Bei der Berechnung des Unterhalts ist die Dauer der Ehe maßgeblich mit zu berücksichtigen. Ansonsten bleibt es bei dem Grundsatz, dass beide Eheleute nach einer Scheidung selbst für ihren Unterhalt verantwortlich sind. Das Gesetz zur Änderung des Unterhaltsrechts tritt am 1. März 2013 in Kraft.


Quelle: Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

Golden Jack Januar 2013 - 2

Am 20. März 2013 vergeben der Spielstättenbewertungsleiter, Dieter Schmitz, und der Geschäftsführer der AWI Automaten-Wirtschaftsverbände-Info GmbH, Dirk Lamprecht den ersten Golden Jack dieses Jahres an das herausragende Entertainment-Center, das „Big Cash Casino“ in Salzweg, Bayern.

Das „Big Cash Casino“ ist eines von zwölf Spielstätten, die in diesem Jahr als besonders herausragendes Entertainment-Center in Deutschland von der Deutschen Automatenwirtschaft mit dem Golden Jack, der höchsten Branchenauszeichnung, geehrt wird. Bei der Auswahl spielen die Kriterien Außen- und Innengestaltung, das Unterhaltungsangebot und das Personal eine besondere Rolle. „Mein Augenmerk liegt darauf, ob es sich um eine Spielstätte handelt, die neben allen gesetzlichen Vorgaben auch die vier Kriterien in besonders hervorzuhebender Weise, sozusagen mit Vorbildcharakter für alle anderen Spielstätten in Deutschland, umsetzt“, erläutert Spielstättenbewertungsleiter Schmitz. Ist dies der Fall wie im „Big Cash Casino“ Salzweg, erhält die Spielstätte Zusatzpunkte, die sie in den Kreis der Entertainment-Center erhebt, die Leuchtturmcharakter für die Unterhaltungsbranche haben. „Das ‚Big Cash Casino‘ konnte durch den Gesamteindruck der äußeren sowie der inneren Gestaltung punkten“, meint Schmitz. Außerdem überzeugt es durch einen interessanten Mix an Unterhaltungsspielgeräten. Neben den Geldspielgeräten gibt es in der 2009 erbauten Spielstätte zwei Billardtische, einen Dart-Automaten, einen Kicker, einen Massagestuhl und drei Internetterminals. Die Kombination von elektronischen Spielgeräten und traditionellen, mechanischen gab einen weiteren Ausschlag für die Spielstätte in Salzweg.

Die Spielstätte liegt in Salzweg/ Straßkirchen, ca. zwanzig Autominuten vom Passauer Bahnhof entfernt in einem Gewerbepark, direkt an der Bundesstraße B 12. Das Gebäude ist sehr modern und in hellen Farben gehalten. Dabei herrschen gelb und weiß vor und die Firmierung an der Fassade passt sich gut ein, so dass sie unaufdringlich-dezent wirkt. Vor dem Gebäudekomplex steht ein weiteres Gebäude, ein großer, grauer Turm, in dem der Firmensitz, die Verwaltung, eigene Schulungsräume und eine Werkstatt mit Lager untergebracht sind. Der Turm rückt bei der Betrachtung ins Zentrum des Beobachters. „Umgeben von grünen Wiesen, gepflegten Gärten und der Natur, sticht er durch seine interessante Architektur heraus, fast wie ein Wahrzeichen“, sagt Mark Hinterholzinger, Geschäftsführer der Schuster Automaten Betriebs GmbH. „Es ist egal, ob man vor der Spielstätte steht oder in ihr, überall ist mit viel Liebe zum Detail gearbeitet worden“, fährt er fort und betont, dass die gesamte Spielstätte viermal im Jahr umdekoriert werde, im Zyklus der Jahreszeiten.

Das Design innen ist modern, elegant und zeitlos. Hier haben der Inhaber Thomas Schuster und Geschäftsführer Mark Hinterholzinger selbst Hand angelegt und entworfen. „Diese ganz persönliche Note ist in der Spielstätte zu spüren“, betont Dirk Lamprecht. „Der Gast kann sich wie zu Hause fühlen durch die vielen interessanten Details, die das ‚Big Cash Casino‘ gemütlich machen wie Blumengestecke und sehr interessante Lampenkompositionen. Es herrscht durch das Mobiliar und die dicken Casinoteppiche eine elegante Wohlfühlatmosphäre.“ Für jeden Gast ist etwas dabei und das Ambiente durchweg angenehm. Das ist den Betreibern wichtig, gemäß ihrem Motto: „Sind die Gäste zufrieden, sind wir es auch“, schulen sie auch das Servicepersonal erstklassig. Zwei bis drei Schulungen durchläuft jeder Mitarbeiter im Schnitt pro Jahr. „Wir wollen, dass unsere Mitarbeiter sich mit den für uns relevanten Themen wie Spieler- und Jugendschutz, Prävention und Service gut auskennen und das nötige ‚Handlungswerkzeug‘ parat haben“, sagt Hinterholzinger. „Die Auszeichnung mit dem Golden Jack zeigt uns, dass wir hier einiges richtig machen, da wir zu den vorbildlichen Spielstätten in der Branche gehören. Darauf sind wir stolz, genau wie auf unser Team, ohne das dieser Erfolg nicht möglich wäre“, betont er.

Die Automaten Schuster Betriebs GmbH wurde 1988 als Gastronomieaufstellunternehmen von Thomas Schuster gegründet. Inzwischen betreibt das Unternehmen fünf Spielstätten und rund 60 Aufstellungen in der Gastronomie in Bayern. Das Unternehmen bietet 43 Mitarbeitern einen modernen Arbeitsplatz in Bayern und ist außerdem ein Ausbildungsbetrieb. Der Betreiber ist Mitglied im Bayerischen Automaten-Verband und im Fachverband Spielhallen sowie im Fachverband Gastronomieaufstellungen. Mark Hinterholzinger ist Mitglied des Vorstandes im Fachverband Spielhallen und engagiert sich darüber hinaus im IHK Prüfungsausschuss.

Quelle: AWI Automaten-Wirtschaftsverbände-Info GmbH

Suche Azubi - Biete Ausbildungsplatz

suche azubi bieteAusbildungsoffensive der Deutschen Automatenwirtschaft

Die azubi- & studientage in München am 15. und 16. März 2013 auf dem Messegelände nutzte die Deutsche Automatenwirtschaft, um sich den rund 7.000 Besuchern zu präsentieren: Einerseits diskutierten und informierten zahlreiche Auszubildende aus den branchenspezifischen Ausbildungsberufen, Fachkraft für Automatenservice und Automatenkaufmann/ -frau, am Messestand über die Berufe und die Erfahrungen, die sie seit Ausbildungsbeginn mit den Berufen gemacht haben. Andererseits suchten die bayerischen Unternehmer, die sich ebenfalls am Stand der Deutschen Automatenwirtschaft präsentierten, ganz konkret junge Menschen, die sich eine Ausbildung in der Automatenwirtschaft vorstellen können. „Es gibt freie Stellen, die die Automatenunternehmer besetzen wollen und die Messe bot ihnen die beste Gelegenheit direkt mit den jungen Menschen ins Gespräch zu kommen“, erzählt Kerstin Alisch, Ausbildungsbeauftragte der Deutschen Automatenwirtschaft.

Die azubi- & studientage-Messe in München dient vielen nach beruflicher Orientierung suchenden Schülern Anregungen zu Berufsbildern zu bekommen und durch Gespräche mit Unternehmern und Auszubildenden Entscheidungshilfe für ihre eigene berufliche Zukunft zu bekommen. „Gerade für diejenigen, die kurz vor dem Schulabschluss stehen, sich beruflich umorientieren möchten oder nach einer Alternative zum Studium suchen, ist die Messe für Ausbildung und Studium in München eine gute Sache“, meint die Ausbildungsbeauftragte.

Unzählige junge Menschen nutzten diese Möglichkeit und ließen sich beraten, stellten Fragen oder probierten aus, was die Unternehmen mitgebracht hatten, um ihre Berufsbilder zu präsentieren. Die Deutsche Automatenwirtschaft präsentierte neben Münz- und Geldscheinprüfern, einen Trendy mit einem Berufequiz, und einen Kaffeeautomaten der Vendingbranche. „Wir haben nicht nur den Kaffee ausgeschenkt, sondern den Automaten selbst vorstellen können und das hat jedem Besucher mit Kaffeedurst sehr gefallen“, erzählt Katharina Bauch, Auszubildende bei der Extra Games GmbH.

Auf dem Stand waren die Firmen Extra Games, die Schmidtgruppe, die Gauselmann AG, Fbh Elektronische Freizeitgeräte Betriebs- und Handels Gmbh und die For Play GmbH, alle aus Bayern bzw. den bayerischen Filialen, vertreten.

„Die Messen für Berufsbildung sind eine effektive Möglichkeit unsere Berufe vorzustellen und mit den jungen Menschen ins Gespräch zu kommen“, erläutert Kerstin Alisch, Ausbildungsbeauftragte der Deutschen Automatenwirtschaft. Glaubwürdigkeit erlangt das Konzept durch die Auszubildenden, die den Stand und die Branche präsentieren, weil sie der Generation angehören, die die Fachkräfte von morgen sein werden, sagt sie abschließend.

Für Fragen, Terminabsprachen und weitere Informationen rund um das Thema Ausbildung steht die Ausbildungsbeauftragte der Deutschen Automatenwirtschaft, Kerstin Alisch, zur Verfügung.

Kontakt: Kerstin Alisch, Tel.: 030 – 24 08 77 66
www.automatenberufe.de

Quelle: AWI Automaten-Wirtschaftsverbände-Info GmbH

Golden Jack Januar 2013

AWI zeichnet Leuchtturm der Branche mit Golden Jack aus

 Im Rahmen einer kleinen Feier mit geladenen Gästen verliehen Andy Meindl als Präsident des auslobenden Bundesverband für Automatenunternehmer e. V. (BA) und Dirk Lamprecht, Geschäftsführer der AWI Automaten-Wirtschaftsverbände-Info GmbH, am 20. März 2013 den Golden Jack, die höchste Qualitätsauszeichnung für eine Spielstätte, an das „Big Cash Casino“ in Salzweg. Inhaber Thomas Schuster und Geschäftsführer Mark Hinterholzinger nahmen im Kreise ihres Serviceteams die goldene Statue und die Urkunden entgegen. „Wir sind alle stolz auf diese Auszeichnung, weil sie uns motiviert und unterstreicht, dass wir hier in Salzweg Unterhaltung auf höchstem Niveau in bestem Ambiente anbieten“, sagte Mark Hinterholzinger. Zu den Gratulanten gehörten neben dem Bürgermeister von Salzweg, Horst Wipplinger, Marco Spitzenberger, Vorstandsmitglied des Bayerischen Automaten-Verbands und Frank Waldeck, Fachverband Spielhallen (FVS). Darüber hinaus gratulierte der Großhandel, Geschäftspartner und Freunde zu der Auszeichnung.

Das „Big Cash Casino“ ist eines von zwölf Spielstätten, die in diesem Jahr als besonders herausragendes Entertainment-Center in Deutschland von der Deutschen Automatenwirtschaft mit dem Golden Jack, der höchsten Branchenauszeichnung, geehrt wurde. Bei der Auswahl spielen die Kriterien Außen- und Innengestaltung, das Unterhaltungsangebot und das Personal eine besondere Rolle. „Mein Augenmerk liegt darauf, ob es sich um eine Spielstätte handelt, die neben allen gesetzlichen Vorgaben auch die vier Kriterien in besonders hervorzuhebender Weise, sozusagen mit Vorbildcharakter für alle anderen Spielstätten in Deutschland, umsetzt“, erläuterte Spielstättenbewertungsleiter Schmitz. Ist dies der Fall wie im „Big Cash Casino“ Salzweg, erhält die Spielstätte Zusatzpunkte, die sie in den Kreis der Entertainment-Center erhebt, die Leuchtturmcharakter für die Unterhaltungsbranche haben. „Das ‚Big Cash Casino‘ konnte durch den Gesamteindruck der äußeren sowie der inneren Gestaltung punkten“, meinte Schmitz. Außerdem überzeugt es durch einen interessanten Mix an Unterhaltungsspielgeräten. Neben den Geldspielgeräten gibt es in der 2009 erbauten Spielstätte zwei Billardtische, einen Dart-Automaten, einen Kicker, einen Massagestuhl und drei Internetterminals. Die Kombination von elektronischen Spielgeräten und traditionellen, mechanischen gab einen weiteren Ausschlag für die Spielstätte in Salzweg.

Die Spielstätte liegt in Salzweg/ Straßkirchen, ca. zwanzig Autominuten vom Passauer Bahnhof entfernt in einem Gewerbepark, direkt an der Bundesstraße B 12. Das Gebäude ist sehr modern und in hellen Farben gehalten. Dabei herrschen gelb und weiß vor und die Firmierung an der Fassade passt sich gut ein, so dass sie unaufdringlich-dezent wirkt. Vor dem Gebäudekomplex steht ein weiteres Gebäude, ein großer, grauer Turm, in dem der Firmensitz, die Verwaltung, eigene Schulungsräume und eine Werkstatt mit Lager untergebracht sind. Der Turm rückt bei der Betrachtung ins Zentrum des Beobachters. „Umgeben von grünen Wiesen, gepflegten Gärten und der Natur, sticht er durch seine interessante Architektur heraus, fast wie ein Wahrzeichen“, sagt Mark Hinterholzinger, Geschäftsführer der Schuster Automaten Betriebs GmbH. „Es ist egal, ob man vor der Spielstätte steht oder in ihr, überall ist mit viel Liebe zum Detail gearbeitet worden“, fuhr er fort und betonte, dass die gesamte Spielstätte viermal im Jahr umdekoriert werde, im Zyklus der Jahreszeiten.

Das Design innen ist modern, elegant und zeitlos. Hier haben der Inhaber Thomas Schuster und Geschäftsführer Mark Hinterholzinger selbst Hand angelegt und entworfen. „Diese ganz persönliche Note ist in der Spielstätte zu spüren“, betonte Dirk Lamprecht. „Der Gast kann sich wie zu Hause fühlen durch die vielen interessanten Details, die das ‚Big Cash Casino‘ gemütlich machen wie Blumengestecke und sehr interessante Lampenkompositionen. Es herrscht durch das Mobiliar und die dicken Casinoteppiche eine elegante Wohlfühlatmosphäre.“ Für jeden Gast ist etwas dabei und das Ambiente durchweg angenehm. Das ist den Betreibern wichtig, gemäß ihrem Motto: „Sind die Gäste zufrieden, sind wir es auch“, schulen sie auch das Servicepersonal erstklassig. Zwei bis drei Schulungen durchläuft jeder Mitarbeiter im Schnitt pro Jahr. „Wir wollen, dass unsere Mitarbeiter sich mit den für uns relevanten Themen wie Spieler- und Jugendschutz, Prävention und Service gut auskennen und das nötige ‚Handlungswerkzeug‘ parat haben“, sagte Hinterholzinger. „Die Auszeichnung mit dem Golden Jack zeigt uns, dass wir hier einiges richtig machen, da wir zu den vorbildlichen Spielstätten in der Branche gehören. Darauf sind wir stolz, genau wie auf unser Team, ohne das dieser Erfolg nicht möglich wäre“, unterstrich er.

Die Automaten Schuster Betriebs GmbH wurde 1988 als Gastronomieaufstellunternehmen von Thomas Schuster gegründet. Inzwischen betreibt das Unternehmen fünf Spielstätten und rund 60 Aufstellungen in der Gastronomie in Bayern. Das Unternehmen bietet 43 Mitarbeitern einen modernen Arbeitsplatz in Bayern und ist außerdem ein Ausbildungsbetrieb. Der Betreiber ist Mitglied im Bayerischen Automaten-Verband und im Fachverband Spielhallen sowie im Fachverband Gastronomieaufstellungen. Mark Hinterholzinger ist Mitglied des Vorstandes im Fachverband Spielhallen und engagiert sich darüber hinaus im IHK Prüfungsausschuss.

(Quelle: AWI Automaten-Wirtschaftsverbände-Info GmbH)

Erprobungsverordnung für die automatenspezifischen Ausbildungsberufe verlängert

Auf Anregung der Verbände der Automatenwirtschaft hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) die Erprobungsverordnung für die neuen automatenspezifischen Ausbildungsberufe bis zum 30. Juli 2015 verlängert. Die Verlängerung der Erprobung der Automatenberufe ist heute, 8. April, auf Seite 656 des Bundesgesetzblattes Nr. 16/2013 veröffentlicht worden und tritt am 9. April 2013 in Kraft.

Mit der zweijährigen Verlängerung soll ermöglicht werden, noch mehr Erfahrungen zum tatsächlichen Ausbildungsbedarf und zu den betriebsspezifischen Anforderungen an eine qualifizierte Ausbildung in unserer Branche zu ermitteln.

Die Verlängerung gibt sowohl unserer Branche als insbesondere auch den Unternehmern die Möglichkeit, nachhaltig unter Beweis zu stellen, dass die beiden Ausbildungsberufe, die zweijährige Fachkraft für Automatenservice und der/die dreijährige Automatenfachmann/frau, benötigt werden. Sollte dies nicht gelingen, droht eine Einstellung der beiden Ausbildungsberufe durch den Verordnungsgeber! Damit es erst gar nicht dazu kommt, sollten Automatenunternehmer daher bitte jetzt prüfen, ob sie einem jungen Menschen eine Ausbildung in unserer Branche ermöglichen wollen und können. Auch bereits in Unternehmern Beschäftigten kann die Möglichkeit zu einer qualifizierten Ausbildung geboten werden. Trotz der derzeitigen schwierigen rechtlichen Situation aufgrund der einschränkenden Landesgesetze und der zu erwartenden Änderung der Spielverordnung sollten auch jetzt Ausbildungsplätze angeboten werden, um der Politik zu verdeutlichen, dass unsere Branche an ihre Zukunft glaubt. Wie Sie wissen, gehen wir mit Hilfe anerkannter Rechtsexperten gegen die einschränkenden Gesetze vor und erwarten, dass die Gerichte im Sinne einer Existenzsicherung unserer Branche Recht sprechen werden. Daher sollten Sie bitte auch jetzt junge Menschen ausbilden und ihnen DIE Chance geben, die sie aufgrund ihrer Herkunft oder Bildung möglicherweise sonst nicht erhalten würden. Bitte melden Sie in jedem Fall freie Ausbildungsplätze der Agentur für Arbeit. Nur so ist sichergestellt, dass die Ausbildungsbereitschaft der Automatenunternehmer von den zuständigen Behörden wahrgenommen wird!
 
Wenn wir gemeinsam die nächsten zwei Jahre nutzen, uns als zuverlässiger Partner auch auf dem Ausbildungsmarkt zu bewähren, ist dies gegenüber Politik und Ministerien – aber ebenso gegenüber der allgemeinen Öffentlichkeit – ein weiteres Argument, unserer Branche mit Respekt und Achtung zu begegnen und uns die Rahmenbedingungen für eine existenzsichernde Zukunft zu gewähren.

Wenn Sie mehr Informationen benötigen, können Sie sich gerne an die Ausbildungsbeauftragte der Deutschen Automatenwirtschaft, Frau Kerstin Alisch, Tel. 0151 – 46103041, wenden. Frau Alisch  engagiert sich unermüdlich in Sachen Ausbildung und ist auch Ihnen gerne bei Ihren Fragen rund um die Ausbildung behilflich.

Gewerbliche Spielangebote nicht vom Markt verdrängen – Wahlprogramm des BDWi

Im September diesen Jahres wird die neue Bundesregierung gewählt. Mit dem Wahlausgang verbinden sich Erwartungen, Forderungen, Hoffnungen. Auch daran müssen sich die gewählten Volksvertreter in den nächsten vier Jahren messen lassen.

Wir, als Interessenvertreter der Aufstellunternehmer, als Ihre Stimme gegenüber der Politik, informieren Sie daher heute gerne über das Wahlprogramm des Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft - BDWi.

 Der BA, als eines der Gründungsmitglieder des BDWi, gestaltet seine politische Arbeit zusammen mit anderen Verbänden der Dienstleistungswirtschaft im regen Austausch mit Vertretern aus Politik und Verwaltung. BA-Präsident Andy Meindl arbeitet seit mehreren Jahren als einer der Vizepräsidenten aktiv im BDWi mit und trägt damit zur politischen Willens- und Meinungsbildung bei.

Zum Bereich gewerbliches Automatenspiel haben wir in Abstimmung mit dem FORUM für Automatenunternehmer in Europa e.V. Position bezogen. Zur leichteren Handhabung können Sie hier diesen Ausschnitt des Wahlprogramms nachlesen. Zudem erhalten Sie hier die Pressemeldung des BDWi zum Wahlprogramm.

Möchten Sie mehr Informationen erhalten, dann besuchen Sie die BDWi-Webseite. Hier können Sie die vollständige Fassung des Programmentwurfs lesen: http://www.bundesverband-dienstleistungswirtschaft.de/positionen/stellungnahmen/stellungsnahmen/article/642/20.html

Private PKW-Nutzung: 1%-Regelung verfassungsrechtlich unbedenklich

Die Bewertung der privaten Nutzung eines dem Arbeitnehmer vom Arbeitgeber überlassenen PKW erfolgt grundsätzlich nach der sog. 1 % Regelung. Danach beträgt der geldwerte Vorteil monatlich 1 % des inländischen Bruttolistenpreises des Fahrzeugs im Zeitpunkt der Erstzulassung. Der Bruttoneuwagenlistenpreis ist auch bei der Überlassung eines als Gebrauchtwagen angeschafften PKW oder eines vollständig abgeschriebenen Fahrzeugs zugrunde zu legen.

Gegen diese Regelung bestehen nach Auffassung des Bundesfinanzhofs (Urteil vom 13.12.2012 - AZ: VI R 51/11) keine verfassungsrechtlichen Bedenken, insbesondere weil alternativ die Höhe des geldwerten Vorteils nach der sog. Fahrtenbuchmethode anhand der auf die nachgewiesenen Privatfahrten entfallenden anteiligen tatsächlichen Fahrzeugkosten ermittelt werden kann.

Quelle: Fides Informationsbrief Mai 2013

AWI-Info: Azubi-Messe in Stuttgart

Klinken putzen für die Automatenberufe  

Berlin/Stuttgart. Erneut hat sich die Deutsche Automatenwirtschaft auf der Azubi Messe in Stuttgart am 4. und 5. Mai 2013 mit einem Stand präsentiert. Die „azubi & studientage“ werden in zehn deutschen Städten unter der Schirmherrschaft der Bundesministerin für Bildung und Forschung, durchgeführt, und von der mmm message, messe & marketing GmbH für junge Menschen, die sich über Berufe und Studienmöglichkeiten informieren wollen, organisiert.

Der direkte Austausch und die Gespräche mit Gleichaltrigen und Ausbildern stehen im Mittelpunkt des Interesses der Besucher wie auch der Aussteller. „Die beiden Berufe der Deutschen Automatenwirtschaft befinden sich nach wie vor in der Erprobungsphase. Daher ist es so wichtig für uns auf Messen, Informationstagen, bei der Agentur für Arbeit, im Jobcenter, im Internet und allen Plätzen, an denen junge Menschen nach einer Ausbildung suchen, präsent zu sein. Wir wollen die Menschen anzusprechen, ins Gespräch zu kommen und unsere Berufe im Gespräch ‚fühl- und am Stand erlebbar‘ zu machen“, erzählt die Ausbildungsbeauftragte der Deutschen Automatenwirtschaft, Kerstin Alisch, und fährt fort: „Was die jungen Menschen sehen und anfassen können, bleibt viel eher in ihren Köpfen als eine bloße Broschüre.“

Am Stand gibt es daher nicht nur Informationsmaterial, sondern auch Geldschein- und Münzprüfer sowie einen Kaffeeautomaten der Firma Dallmayr aus der Vendingbranche als Anschauungsmaterial.

Den Stand betreuten neben der Ausbildungsbeauftragten und dem Ausbildungsleiter der Schmidtgruppe, Erwin Koschembar, Mieke Feldmann, Ausbildungsbeauftragte des Bundesverband Vendingunternehmer (bdv) und Auszubildende der Branche. Die Auszubildenden der Firma EXTRA Games, Janin Mikolic und Nico Schuchmann von der Gauselmann AG empfanden den Kontakt zu Menschen außerhalb der Ausbildung sehr spannend und nehmen die Gespräche mit Gleichaltrigen als sinnvolle Erfahrung für ihr Berufsleben mit. „Zum Teil überraschte uns das große Interesse der Messebesucher für die noch recht unbekannten Automatenberufe und für unsere Branche“, sagten sie unisono. Das Publikum war gemischt, vom fünfzehnjährigen Schüler bis hin zu Berufsschullehrern, Eltern und Großeltern mit ihren teils erwachsenen Kindern. Kerstin Alisch schätzt die Zahl der Besucher der zweitägigen Messe insgesamt auf 8.000.

Die nächsten Messetermine für die „azubi- & studientage“ 2013, an denen sich die Deutsche Automatenwirtschaft mit einem Stand, kompetenten Ansprechpartnern und viel Informationen für junge Menschen, die einen Ausbildungsplatz suchen, beteiligt, finden am 06.-07.09.2013 in Kassel und vom 05.-06.10.2013 in Nürnberg statt.

Weitere Information: www.automatenberufe.de
Kontakt: Kerstin Alisch, Tel.: 030 – 24 08 77 66

Berlin, 7. Mai 2012

(Quelle: AWI-Automaten-Wirtschaftsverbände-Info GmbH)

Neue Studie vom Forschungsinstitut Glücksspiel und Wetten: Neue Gesetze treiben über eine Million Freizeitspieler in die Illegalität

Am 01. Juli 2013 wurde die Pressemeldung zur Studie "Wettbewerb als Determinante des Spieler- und Konsumentenschutzes" vom Forschungsinstitut Glücksspiel und Wetten, Bonn veröffentlicht.

In dieser ersten groß angelegten Prognosestudie untersucht Prof. Dr. Dr. Peren die wirtschaftlichen Auswirkungen der Neuregelung des Glücksspielwesens in Deutschland.
Demnach werden massive Abwanderungen von Automatenspielern in den unkontrollierten Markt erwartet. Er weist darauf hin, dass innerhalb der nächsten fünf Jahre mindestens 750.000 Freizeitspieler allein aus dem Bereich des gewerblichen Automatenspiels mangels angemessener Angebote zu illegalen und staatlich nicht mehr kontrollierbaren Spielangeboten ausweichen werden, wenn das derzeitige restriktive Glücksspielrecht in Deutschland nicht bald grundlegend und nachhaltig korrigiert würde.

Laut Studie werden dadurch dem Fiskus jährlich etwa 1,7 Mrd. Euro an Steuern und Sozialabgaben verloren gehen.
Zudem weist er auf die große Schwierigkeit hin, Spieler, die einmal den illegalen Markt „entdeckt“ haben, wieder in den legalen Markt zurückzuholen. „Ordnungs- und sozialpolitisch ein wahrscheinlich irreversibler Fauxpas.“, so Prof. Peren.

Weiterhin spricht er die Eigenverantwortung der Konsumenten an. Durch eine Verknappung des Spielangebots, würden sich Spieler nicht abhalten lassen, Alternativangebote zu nutzen.

Prof. Peren: „Das legale Spiel müsse so attraktiv gestaltet und gesetzlich reguliert werden, dass es im realen Wettbewerb den illegalen Markt austrockne.“

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Medienseminar für Automatenaufstellunternehmer

Aufgrund der positiven Resonanz nach dem ersten Medienseminar bietet die AWI Automaten-Wirtschaftsverbände-Info GmbH erneut ein Medientraining für Aufstellunternehmer an, denn nur wer die Eigenheiten und Bedürfnisse der Journalisten kennt, kann dies nutzen um eine erfolgreiche Medienarbeit für sein Unternehmen und die Automatenbranche zu leisten.

Weitere Einzelheiten finden Sie in unserem BAdirekt Nr. 130 vom 21. Oktober 2013.

Messe Azubi- & Studientage am 15. und 16. November 2013 in Frankfurt am Main

Am 15./16. November 2013 findet die Messe Azubi- & Studientage in Frankfurt, Messegelände, Ludwig-Erhard-Anlage 1, 60327 Frankfurt am Main, Halle 1,2, Stand 101, statt, auf der wir seitens der Deutschen Automatenwirtschaft mit einem attraktiven Stand vertreten sein werden.

Weitere Einzelheiten finden Sie in unserem BAdirekt Nr. 133 vom 28. Oktober 2013.

Der Bundesverband Automatenunternehmer e.V. (BA) vertritt seit über 60 Jahren die Interessen von rund 2.000 organisierten Aufstellunternehmern. Mit seiner föderalen Struktur, organisiert in 11 Landesverbänden und 2 Fachverbänden, gestaltet der BA die Zukunft der Branche. Er hat seinen Sitz in Berlin und ist als Verein organisiert. Unser Verband ist ein Spitzenverband der Deutschen Automatenwirtschaft e.V.
+49 30 726255-00
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